25 Years IWH

Dana Urban-Thielicke

Dana Urban-Thielicke
Current Position

since 7/15

Research Coordinator EU/National  

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

Activities

  • European and national research funding

Dana Urban-Thielicke is research coordinator at the IWH since 2015.

She studied Political Science at the Martin Luther University Halle-Wittenberg and the University of Cape Town, South Africa. After graduation, she worked as a research associate at the Halle Institute for Economic Research (IWH), Department of Structural Change, from 2009 until 2010. Until 2015, Dana Urban-Thielicke worked as a research consultant at the EU academic network of Saxony-Anhalt, where she advised researchers and administrations of the Anhalt University of Applied Sciences, the Merseburg University of Applied Sciences and the Burg Giebichenstein University of Art and Design Halle concerning European research funding, esp. 7th Framework program and Horizon 2020.

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Dana Urban-Thielicke
Dana Urban-Thielicke
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Publications

20 Jahre nach dem Mauerfall: Transformation und Erneuerung des ostdeutschen Innovationssystems

Jutta Günther Nicole Nulsch Dana Urban-Thielicke Katja Wilde

in: Studien zum deutschen Innovationssystem Nr. 16-2010 , 2010

Abstract

Die Studie skizziert den Prozess der Entstehung des ostdeutschen Innovationssystems seit 1990 und bezieht in die Untersuchung auch den historischen Kontext mit ein, in dem die Struktur und die Philosophie des Forschungs- und Innovationssystems der DDR erläutert werden. Nach dem Systemumbruch wurden in den frühen 1990er Jahren durch die Privatisierung und die Transformation der Wissenschaftseinrichtungen für das heutige System wesentliche Weichen gestellt. Dabei war die Forschungs- und Innovationsförderung seit Beginn der Transformation ein wichtiger „Wegbereiter“ des ostdeutschen Innovationssystems. Aus heutiger Sicht lassen sich insbesondere drei Phasen der Forschungs- und Innovationsförderung unterscheiden: In der ersten Phase wurden noch im Jahr 1990 die „Maßnahmen der ersten Stunde“ verabschiedet, die darauf abzielten, dem massiven Rückgang der Industrieforschung in Ostdeutschland entgegen zu wirken. In der zweiten Phase (ab Mitte bzw. Ende der 1990er Jahre) erhielt die Projektförderung ein stärkeres Gewicht. Dabei gewann der Gedanke der Kooperations- bzw. der Verbundförderung zunehmend an Bedeutung. In der dritten Phase (seit ca. 2003 bis heute) ist ein weiteres Instrument der Innovationspolitik, die Netzwerkförderung, in den Vordergrund getreten. Sie stellt heute neben der Einzel- und Verbundprojektförderung einen festen Bestandteil der Förderlandschaft dar. Der lange Weg zur originären Innovationstätigkeit nach einem kompletten Systembruch lässt sich jedoch allein durch die Bereitstellung von mehr Mitteln für FuE nicht bewältigen. Die heutigen transformationsbedingten Strukturschwächen der ostdeutschen Wirtschaft lassen sich nur durch gänzlich neue Technologien überwinden. Ein neuer Technologiezyklus wird in der Lage sein, neue Industriezweige hervorzubringen. Dies zu unterstützen ist die zukünftige Aufgabe der Forschungs- und Innovationsförderung.

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