25 Jahre IWH

Government Interventions in Banking Crises: Assessing Alternative Schemes in a Banking Model of Debt Overhang

In dieser Studie werden verschiedene Politikmaßnahmen evaluiert, die ergriffen werden können, um den Rückgang des Kreditangebots im Geiner Bankenkrise aufzuhalten. Es wird ein dynamischer Ansatz entwickelt, in dem Banken aufgrund eines bestehenden Schuldenüberhangs einen Anreiz haben, das Kreditangebot zu reduzieren oder eine fragile Kapitalstruktur zu wählen. Staatliche Unterstützungsmaßnahmen, die von neuen Bankgeschäften abhängig gemacht werden, erlauben es den Banken, das Ausmaß der Unterstützung zu beeinflussen und Risiken zu externalisieren; damit targen die Maßnahmen dazu bei, dass Banken das Kreditangebot unangemessen stark ausweiten und/oder exzessive Risiken eingehen. Unterstützungsmaßnahmen ohne Bezug auf neue Bankgeschäfte führen nicht zu diesen adversen Anreizeffekten, sind aber mit höheren fiskalischen Kosten verbunden.

29. April 2010

Autoren Diemo Dietrich Achim Hauck

Empfohlene Publikationen

Government Interventions in Banking Crises: Effects of Alternative Schemes on Bank Lending and Risk-taking

Diemo Dietrich Achim Hauck

in: Scottish Journal of Political Economy , Nr. 2, 2012

Abstract

We analyse the effects of policy measures to stop the fall in loan supply following a banking crisis. We apply a dynamic framework in which a debt overhang induces banks to curtail lending or to choose a fragile capital structure. Government assistance conditional on new banking activities, like on new lending or on debt and equity issues, allows banks to influence the scale of the assistance and to externalise risks, implying overinvestment or excessive risk taking or both. Assistance without reference to new activities, like granting lump sum transfers or establishing bad banks, does not generate adverse incentives but may have higher fiscal costs.

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