Birgit Schultz

Birgit Schultz
Aktuelle Position

seit 1/95

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • Diagnose und Prognose von Löhnen und Gehältern, Einkommen und privatem Konsum sowie von Preisen (Konsumentenpreise und BIP-Deflator) in Deutschland
  • Sektorenrechnung für Deutschland
  • Exportorientierung der Unternehmen und Entlohnung des Faktors Arbeit
  • Methoden der mikroökonometrischen Evaluation, insbesondere Matching-Ansätze

Birgit Schultz beschäftigt sich seit Dezember 2007 in der Abteilung Makroökonomik des IWH mit der Diagnose und Prognose von Löhnen und Gehältern, Einkommen und dem Privaten Konsum in Deutschland und Ostdeutschland sowie der Preisprognose. Zuvor war sie von 1995 bis 2005 Mitarbeiterin der Abteilung Arbeitsmarkt; danach hat sie im Bereich Formale Methoden gearbeitet. Außerdem ist sie regelmäßig an der Organisation von Workshops und Konferenzen des IWH beteiligt.

Birgit Schultz studierte Betriebswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Manchester Metropolitan University (Vereinigtes Königreich).

Ihr Kontakt

Birgit Schultz
Birgit Schultz
Mitglied - Abteilung Makroökonomik
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Publikationen

Evaluation of Further Training Programmes with an Optimal Matching Algorithm

Eva Reinowski Birgit Schultz Jürgen Wiemers

in: Swiss Journal of Economics and Statistics , 2005

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Mikroökonometrische Evaluation der ökonomischen Wirkungen betrieblicher Mitbestimmung - Möglichkeiten und Grenzen des Matching-Ansatzes

Birgit Schultz

in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik , Nr. 5, 2006

Abstract

Die Evaluation der ökonomischen Wirkungen von betrieblicher Mitbestimmung ist aufgrund von spezifischen Merkmalen bei Betrieben mit Betriebsräten aus methodischer Sicht nicht unproblematisch. So führen bisherige Studien zu teilweise konträren Ergebnissen. In der hier vorliegenden Studie sollen daher die Probleme aufgezeigt, näher diskutiert und Lösungsmöglichkeiten an dem Beispiel der betrieblichen Mitbestimmung in ostdeutschen Betrieben des produzierenden Gewerbes und des Baus dargestellt werden. Es wird ein optimaler Matching-Algorithmus zur Zuordnung von "statistischen Zwillingsbetrieben" genutzt, der insbesondere gute Matchingergebnisse bei geringen Fallzahlen liefert. Da mit der ursprünglichen Teilnehmergruppe aufgrund kurzer Beobachtungsperioden nur kurzfristige Effekte ermittelt werden können, wird das Matchingverfahren zusätzlich zur Konstruktion verlängerter Beobachtungsperioden genutzt. Bei diesem neuen Anwendungsfall werden Betriebe, die einen Betriebsrat gegründet haben mit sogenannten Stellvertreter-Betrieben, die bereits einen Betriebsrat besitzen, verknüpft. Dadurch werden die kurzen Beobachtungsdauern verlängert, und es können auch Aussagen über die längerfristige Wirkung der betrieblichen Mitbestimmung getroffen werden. Die ermittelten Effekte auf die Produktivität, die Ertragslage und das Qualifikationsniveau der Beschäftigten deuten weder kurz- noch langfristig auf eine signifikante Wirkung der betrieblichen Mitbestimmung hin.

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Vergleich der Weiterbildungsaktivitäten von Arbeitslosen und Vollerwerbstätigen

Birgit Schultz Joachim Wilde

in: Zeitschrift für Arbeitsmarktforschung , Nr. 1, 2008

Abstract

Die Analyse von Weiterbildungsaktivitäten nimmt in der empirischen Literatur breiten Raum ein. Die meisten Artikel betrachten dabei jedoch ausschließlich die Gruppe der Erwerbstätigen oder die Gruppe der Arbeitslosen. Direkte Vergleiche des Weiterbildungsvolumens der beiden Gruppen sind rar. Dort wiederum, wo sie vorgenommen werden, erfolgt der Vergleich nur wenig differenziert oder wird auf bestimmte Inhalte oder Formen der Weiterbildung beschränkt. Die vorliegende Arbeit schließt diese Lücke, indem auf der Basis der letzten Zeitbudgeterhebung des Statistischen Bundesamtes ein umfassender Vergleich des Volumens der Weiterbildungsaktivitäten von Arbeitslosen und Erwerbstätigen unter Einbeziehung aller Inhalte und Formen durchgeführt wird. Um sicherzustellen, dass dieser Vergleich nicht durch die unterschiedliche Zusammensetzung der beiden Gruppen verfälscht wird, wird mittels eines Matchingverfahrens aus den Erwerbstätigen eine Vergleichsgruppe konstruiert, die sich von den Arbeitslosen hinsichtlich wesentlicher sozioökonomischer Merkmale nicht mehr signifikant unterscheidet. Es zeigt sich, dass der Anteil derjenigen, die in irgendeiner Form Weiterbildung betreiben, unter den Arbeitslosen signifikant niedriger ist als er es bei kontrafaktischer Erwerbstätigkeit wäre. Hinsichtlich des Stundenumfangs ist durch¬schnittlich ein signifikant höherer Wert zu beobachten. Setzt man diesen allerdings ins Verhältnis zum zur Verfügung stehenden Zeitpotenzial für Weiterbildung, wird dieses bei Arbeitslosigkeit zu einem erheblich geringeren Anteil ausgeschöpft als bei Erwerbstätigkeit. Außerdem ist der höhere Stundenumfang ausschließlich bei allgemeiner Weiterbildung nachweisbar, während bei der beruflichen Weiterbildung außerhalb der Arbeitszeit keine signifikanten Unterschiede bestehen.

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Arbeitspapiere

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A Federal Long-run Projection Model for Germany

Oliver Holtemöller Maike Irrek Birgit Schultz

in: IWH-Diskussionspapiere , Nr. 11, 2012

Abstract

Many economic decisions implicitly or explicitly rely on a projection of the medium- or long-term economic development of a country or region. In this paper, we provide a federal long-run projection model for Germany and the German states. The model fea-tures a top-down approach and, as major contribution, uses error correction models to estimate the regional economic development dependent on the national projection. For the medium- and long-term projection of economic activity, we apply a production function approach. We provide a detailed robustness analysis by systematically varying assumptions of the model. Additionally, we explore the effects of different demographic trends on economic development.

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Microeconometric Evaluation of Selected ESF-funded ALMP-Programmes

Eva Reinowski Birgit Schultz

in: IWH-Diskussionspapiere , Nr. 17, 2006

Abstract

The study evaluates different ESF-funded labour market programmes by comparing the labour market status at different points in time after the treatment. In order to solve the selection problem we employ a standard matching algorithm with a multi-dimensional distance measure. The effects of the analyzed programmes (wage subsidies, start-up subsidies and qualification measures for recipients of social welfare) are very heterogeneous. It can be observed that the direct integration into the regular labour market provides an advantage for the supported individuals. Its lasting effects, however, strongly depend on the group of persons being supported, the type of treatment and the employers’ financial share.

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Vergleich der Weiterbildungsaktivitäten von Arbeitslosen und Vollzeiterwerbstätigen

Birgit Schultz Joachim Wilde

in: IWH-Diskussionspapiere , Nr. 9, 2007

Abstract

Die Analyse von Weiterbildungsaktivitäten nimmt in der empirischen Literatur breiten Raum ein. Die meisten Artikel betrachten dabei jedoch ausschließlich die Gruppe der Erwerbstätigen oder die Gruppe der Arbeitslosen. Direkte Vergleiche des Weiterbildungsvolumens der beiden Gruppen sind rar. Dort wiederum, wo sie vorgenommen werden, erfolgt der Vergleich nur sehr grob oder wird auf bestimmte Inhalte oder Formen der Weiterbildung beschränkt. Die vorliegende Arbeit schließt diese Lücke, indem auf der Basis der letzten Zeitbudgeterhebung des Statistischen Bundesamtes ein umfassender Vergleich des Volumens der Weiterbildungsaktivitäten von Arbeitslosen und Erwerbstätigen unter Einbeziehung aller Inhalte und Formen durchgeführt wird. Um sicherzustellen, dass dieser Vergleich nicht durch die unterschiedliche Zusammensetzung der beiden Gruppen verfälscht wird, wird mittels eines Matchingverfahrens aus den Erwerbstätigen eine Vergleichsgruppe konstruiert, die sich von den Arbeitslosen im Wesentlichen nur noch durch den Erwerbsstatus unterscheidet. Es zeigt sich, dass der Anteil derjenigen, die in irgendeiner Form Weiterbildung betreiben, unter den Arbeitslosen signifikant niedriger ist als er es bei hypothetischer Erwerbstätigkeit wäre. Hinsichtlich des Stundenumfangs ist durchschnittlich ein signifikant höherer Wert zu beobachten. Setzt man diesen allerdings ins Verhältnis zum für Weiterbildung zur Verfügung stehenden Zeitpotenzial, wird dieses bei Arbeitslosigkeit zu einem erheblich geringeren Anteil ausgeschöpft als bei Erwerbstätigkeit. Außerdem ist der höhere Stundenumfang ausschließlich bei allgemeiner Weiterbildung nachweisbar, während bei der beruflichen Weiterbildung außerhalb der Arbeitszeit keine signifikanten Unterschiede bestehen.

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