25 Jahre IWH

Stefan Gießler

Stefan Gießler
Aktuelle Position

seit 1/14

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • Spekulationen auf Rohstoff- und Nahrungsmittelmärkten

Stefan Gießler ist Doktorand in der Abteilung Makroökonomik am IWH. Sein Forschungsinteresse gilt dem Bereich Spekulationen in Rohstoff- und Nahrungsmittelmärkten.

Stefan Gießler hat an der Universität Göttingen Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Geldpolitik und Internationale Wirtschaft studiert. Ein Auslandsaufenthalt führte ihn an die Universidad de Alicante, Spanien. Es folgte ein Masterstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Universiteit van Amsterdam mit den Schwerpunkten Dynamic Macroeconomics, Monetary Economics und Statistics/Econometrics. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich mit multivariaten GARCH-Modellen zur Schätzung von bedingten Korrelationen und Spillover-Effekten zwischen Öl- und Aktienmärkten.

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Stefan Gießler
Stefan Gießler
Mitglied - Abteilung Makroökonomik
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Publikationen

Konjunkturelle Effekte des Ölpreisfalls in den Jahren 2014 bis 2016

Andrej Drygalla Stefan Gießler Oliver Holtemöller

in: Wirtschaftskammer Österreich: Wirtschaftspolitische Blätter , Nr. 4, 2015

Abstract

Der Ölpreis ist seit der Mitte des Jahres 2014 deutlich gesunken. Die konjunkturellen Effekte von Ölpreisänderungen hängen davon ab, ob nachfrageseitige oder angebotsseitige Ursachen die Preisänderung auslösen. Im vorliegenden Beitrag wird der Ölpreisrückgang seit Mitte des Jahres 2014 in eine konjunkturelle und eine ölmarktspezifische Komponente zerlegt. Anschließend wird mit dem internationalen Konjunkturmodell des IWH analysiert, welchen Beitrag der Ölpreisrückgang zur konjunkturellen Entwicklung seit Mitte des Jahres 2014 geleistet hat und welche Effekte bis zum Ende des Jahres 2016 noch zu erwarten sind. Es werden sowohl ölexportierende (Russland) als auch ölimportierende Länder (G7-Länder und Österreich) betrachtet. Das Bruttoinlandsprodukt wird im betrachteten Länderkreis in den USA und in Japan am stärksten stimuliert, während der Ölpreisfall in Russland das Bruttoinlandsprodukt deutlich dämpft.

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