25 Jahre IWH

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Sep 2016

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Sep 2016

13. IWH/IAB-Workshop zur Arbeitsmarktpolitik: Lohn- und Einkommensungleichheit - Ausmaß und Entwicklung, Ursachen und Konsequenzen

Als Erklärung für die seit den 1990er Jahren steigende Lohnungleichheit in Deutschland nennt die ökonomische Forschung technologischen Wandel, zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck sowie institutionelle Veränderungen am Arbeitsmarkt.

Speaker
Professor Dr. Bernd Fitzenberger, Ph.D. , Humboldt Universität zu Berlin
Location
IWH-Konferenzsaal
Professor Dr. Bernd Fitzenberger, Ph.D.

Über den Autor

Professor Dr. Bernd Fitzenberger, Ph.D.

Humboldt-Universität zu Berlin, School of Business and Economics, Chair of Econometrics, Spandauer Str. 1, 10178 Berlin Germany

Als Erklärung für die seit den 1990er Jahren steigende Lohnungleichheit in Deutschland nennt die ökonomische Forschung technologischen Wandel, zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck sowie institutionelle Veränderungen am Arbeitsmarkt. So wird Lohnungleichheit z. B. durch den seit Jahrzehnten zu  beobachtenden Rückgang der Tarifbindung beeinflusst. Die Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns zum Jahresbeginn 2015 dürfte der Lohnspreizung am unteren Ende der Verteilung entgegenwirken.

Der Sachverständigenrat zeigt in seinem Gutachten des Jahres 2015, dass trotz stei- gender Lohnungleichheit die Einkommensungleichheit auf Haushaltsebene im gleichen Zeitraum kaum angestiegen ist. Dennoch ist das Armutsrisiko insbesondere in niedrigen Bildungsschichten und in Ostdeutschland unverändert hoch. So beziehen in Deutschland noch etwa eine Million Menschen Sozialleistungen trotz Arbeit. Vor diesem Hintergrund beleuchtet der 13. IWH/IAB-Workshop zur Arbeitsmarktpolitik Befunde und Handlungsfelder im Zusammenhang mit der Lohn- und Einkommensungleichheit in Ost- und Westdeutschland.

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