IWH-Flash-Indikator III. und IV. Quartal 2026
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 3,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2026 erneut leicht zugelegt. Das Bruttoinlandsprodukte nahm um 0,2% zu, nachdem es bereits zu Jahresbeginn um 0,4% expandiert hatte. Getragen wurde dieser Zuwachs vor allem von den Exporten. Die Konsumausgaben nahmen lediglich verhalten zu und die Investitionen gingen zurück. Auch im dritten Quartal bleiben die konjunkturellen Risiken hoch. So sorgt der Iran-Konflikt weiterhin für volatile Energiepreise. Zugleich beeinträchtigt das historische Niedrigwasser an Rhein, Elbe und Donau gegenwärtig den Transport erheblich und dürfte damit die Produktion belasten. Dem entgegen stehen kräftige Zuwächse bei den genehmigten Rüstungsexporten. Insgesamt sprechen die aktuellen Indikatoren für eine Fortsetzung der Erholung (vgl. Abbildung 1). Nach dem IWH-Flash-Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2026 um 0,3% zulegen. Für das vierte Quartal zeichnet sich eine schwächere Dynamik ab.
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Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur belebt sich – Rückenwind von Weltwirtschaft und Finanzpolitik
Konjunktur aktuell,
No. 3,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft befindet sich trotz höherer Energiepreise und anhaltender Risiken durch den Golfkonflikt auf Erholungskurs. Eine steigende Auslandsnachfrage und zusätzliche staatliche Investitionen stützen die Konjunktur, während die Beschäftigung insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe weiter rückläufig ist. Die Produktion dürfte in diesem Jahr um 1,4% und im kommenden Jahr um 0,8% zunehmen; in Ostdeutschland fällt die wirtschaftliche Erholung etwas schwächer aus.
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IWH-Flash-Indikator I. und II. Quartal 2026
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 1,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft legte im vierten Quartal 2025 um 0,3% zu, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor noch geschrumpft war. Vor allem zum Ende des Jahres 2025 stiegen die privaten und staatlichen Konsumausgaben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat damit im Jahr 2025 insgesamt um 0,2% zugenommen. Dabei dürften vor allem die Konsumausgaben die fehlenden Wachstumsimpulse des Außenhandels kompensiert haben. Die jüngsten Indikatoren deuten auf eine leichte konjunkturelle Belebung hin (vgl. Abbildung 1). Laut IWH-Flash-Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2026 um 0,3% und im zweiten Quartal 2026 um 0,2% steigen.
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Economic Outlook
IWH Autumn Forecast 2026 German Economy on a Recovery Path – Tailwinds from the Global Economy and Fiscal Policy September 3, 2026 An increase in foreign demand has put the German…
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IWH-Flash-Indikator II. und III. Quartal 2026
Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Birgit Schultz
IWH-Flash-Indikator,
No. 2,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft hat im ersten Quartal 2026 um 0,3% zugelegt, nach 0,2% im Schlussquartal 2025. Getragen wurde dieser Zuwachs vor allem von staatlichen und privaten Konsumausgaben sowie von den Exporten. Im Verlauf des Quartals hat sich die wirtschaftliche Stimmung jedoch deutlich eingetrübt. Der Iran‑Konflikt und die stark gestiegenen Rohöl‑ und LNG‑Preise, die aus den zeitweiligen Einschränkungen der Transportwege durch die Straße von Hormus sowie Schäden an der Energieinfrastruktur in den Golfstaaten resultieren, belasten die Weltwirtschaft, stören Lieferketten und wirken dämpfend auf die deutsche Konjunktur. Die aktuellen Indikatoren sprechen daher für eine vorübergehende Abschwächung (vgl. Abbildung 1). Nach dem IWH‑Flash‑Indikator dürfte das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 nur leicht um 0,1% zulegen, bevor im dritten Quartal wieder eine etwas kräftigere Zunahme um 0,3% zu erwarten ist.
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02.09.2026 • 24/2026
Launch of the European Real Estate Index (EREI): German housing prices continue to rise more slowly than in Europe
Growth in asking prices for German residential properties offered for sale has lagged the European EREI aggregate since spring 2025. This is shown by the new European Real Estate Index (EREI) presented today by the Halle Institute for Economic Research (IWH). This novel data service hinges on more than 43 million listings on online real estate platforms and provides monthly comparisons of residential asking prices and advertised rents across 1,154 European regions in near-real-time.
Michael Koetter
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01.09.2026 • 23/2026
Sachsen-Anhalt vor der Wahl: Ausländerfeindliche Politik könnte Arbeitskräftemangel deutlich verschärfen
Sollte die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt regieren, könnte ihre Politik die Wirtschaft in dem Bundesland erheblich beeinträchtigen. Nach Schätzungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) würden Sachsen-Anhalt infolge eines fremdenfeindlichen Klimas in der nächsten Legislaturperiode Tausende Arbeitskräfte und eine Wertschöpfung von bis zu 3,2 Milliarden Euro entgehen.
Reint E. Gropp
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05.08.2026 • 21/2026
Studie belegt Milliardenlücke im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt
Im Haushalt einer möglichen AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt fehlten mindestens 2,2 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Die Berechnungen basieren auf amtlichen Daten und dem Wahlprogramm der Partei.
Reint E. Gropp
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