Matthias Wieschemeyer

Matthias Wieschemeyer
Current Position

since 8/14

Economist in the Department of Macroeconomics

Halle Institute for Economic Research (IWH) – Member of the Leibniz Association

Research Interests

  • determinants of international migration, in particular EU labour mobility
  • migration policy indices
  • applied econometrics
  • economic forecasting, in particular labour force projections

Matthias Wieschemeyer joined the Department of Macroeconomics as a doctoral student in August 2014. His research focuses on EU labour mobility and labour force projections.

Matthias Wieschemeyer received his bachelor's degree in Economics and Catholic Theology from University of Münster and University of Granada. He obtained his master's degree from Leipzig University.

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Matthias Wieschemeyer
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Deckblatt_1_2018_Konjunktur_aktuell.jpg

Mittelfristprojektion des IWH: Wirtschaftsentwicklung und Öffentliche Finanzen 2018 bis 2025

Andrej Drygalla Katja Heinisch Oliver Holtemöller Axel Lindner Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies

in: Konjunktur aktuell, No. 4, 2018

Abstract

In Deutschland wird die Anzahl der Erwerbspersonen mittelfristig aufgrund der Alterung der Bevölkerung sinken und damit auch das Wirtschaftswachstum niedriger ausfallen als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig hat die Bundesregierung eine Reihe von zusätzlichen Staatsausgaben beschlossen. Auf der Grundlage einer gesamtwirtschaftlichen Projektion mit dem IWH-Deutschlandmodell lässt sich aber zeigen, dass es bis zum Jahr 2025 kaum zu Haushaltsdefiziten kommt, auch wenn sämtliche im Koalitionsvertrag enthaltenen finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Selbst wenn sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen verschlechtern, etwa wegen eines deutlichen Zinsanstiegs oder eines Einbruchs der ausländischen Nachfrage, würde der Finanzierungssaldo zwar negativ, die zu erwartenden Defizite lägen aber dennoch wohl unter 0,5% in Relation zum Bruttoinlandspro-dukt. Ein Einbruch der ausländischen Nachfrage würde die Produktion zwar stärker dämpfen als ein Zinsschock, die Effekte auf den gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo wären aber vergleichbar. Denn ein Zinsschock belastet eher die Binnennachfrage, von deren Rückgang die staatlichen Einnahmen stärker betroffen sind als von einem Rückgang der Exporte. Für die kommenden Jahre dürfte der deutsche Staatshaushalt damit recht robust sein; dabei ist aber zu beachten, dass etwa die aus dem Rentenpaket resultierenden Mehrausgaben erst nach dem Jahr 2025 deutlich zu Buche schlagen.

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Deckblatt_3_2018_Konjunktur_aktuell.jpg

Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland setzt sich trotz nachlassender Impulse aus dem Ausland fort

Hans-Ulrich Brautzsch João Carlos Claudio Andrej Drygalla Franziska Exß Katja Heinisch Oliver Holtemöller Martina Kämpfe Axel Lindner Jan-Christopher Scherer Birgit Schultz Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies

in: Konjunktur aktuell, No. 3, 2018

Abstract

Im Herbst 2018 ist die Weltkonjunktur weiterhin recht kräftig. Allerdings haben die regionalen Differenzen seit Jahresbeginn zugenommen. Während der Aufschwung in den USA auch wegen des starken Impulses durch die dortige Steuerreform noch einmal an Kraft gewonnen hat, ist die Konjunktur im Euroraum etwas schwächer geworden. Der Welthandel hat seit Jahresbeginn kaum noch zugelegt. Eine Ursache dieser Stagnation ist die Verschlechterung der handelspolitischen Rahmenbedingungen. Die Handelskonflikte sind allerdings nur einer von mehreren Risikofaktoren für die deutsche Konjunktur. Hinzu kommen die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts Großbritanniens aus der EU im Frühjahr 2019 sowie ein weiterer Verlust an Vertrauen der Finanzmärkte in die Solvenz des italienischen Staates, falls die Regierung Italiens ihre finanzpolitischen Vorhaben in großem Stil umsetzt. Die deutsche Wirtschaft ist seit fünf Jahren im Aufschwung. Wichtige Treiber sind die außerordentlich günstigen Finanzierungsbedingungen und eine starke Expansion der Beschäftigung. Zuletzt hat die Nachfrage aus dem Ausland allerdings an Schwung verloren. Dabei spielt auch die Verteuerung deutscher Produkte aufgrund der Aufwertung des Euro seit dem Frühjahr 2017 eine Rolle. Die in diesem Jahr und besonders im Jahr 2019 expansiv ausgerichtete Finanzpolitik verschafft der Konjunktur Rückenwind, aber hohe Kapazitätsauslastungen und Engpässe beim Beschäftigungsaufbau dürften eine weitere kräftige Expansion behindern. Das reale Bruttoinlandsprodukt liegt nach vorliegender Prognose im Jahr 2018 um 1,8% höher als im Vorjahr, im Jahr 2019 beträgt die Rate 1,7%. Die ostdeutsche Wirtschaft expandiert in diesem Jahr um 1,5% und im Jahr 2019 um 1,4%.

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Deckblatt_2_2018_Konjunktur_aktuell.jpg

Konjunktur aktuell: Deutscher Aufschwung schwächt sich ab

Oliver Holtemöller Hans-Ulrich Brautzsch João Carlos Claudio Andrej Drygalla Franziska Exß Katja Heinisch Axel Lindner Oliver Rehbein Birgit Schultz Matthias Wieschemeyer Götz Zeddies Martina Kämpfe Jan-Christopher Scherer

in: Konjunktur aktuell, No. 2, 2018

Abstract

Die jüngste Zuspitzung des von der US-Regierung entfachten handelspolitischen Streits bedeutet ein erhebliches Risiko für Welthandel und internationale Konjunktur. Dennoch sind die weltwirtschaftlichen Aussichten weiter recht günstig. Insbesondere für die USA ist wegen der massiven finanzpolitischen Impulse mit kräftigen Zuwachsraten zu rechnen. Allerdings hat sich die Konjunktur im Euroraum seit Jahresanfang deutlich abgeschwächt, und seit Mai dürften Sorgen um den finanzpolitischen Kurs der neuen Regierung in Italien die wirtschaftlichen Erwartungen in Europa zusätzlich drücken.

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Working Papers

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Progressive Tax-like Effects of Inflation: Fact or Myth? The U.S. Post-war Experience

Matthias Wieschemeyer Bernd Süssmuth

in: IWH Discussion Papers, No. 33, 2017

Abstract

Inflation and earnings growth can push some tax payers into higher brackets in the absence of inflation-indexed schedules. Moreover, inflation may affect the composition of individuals’ income sources. As a result, depending on the relative tax burden of labour and capital, inflation may decrease or increase the difference between before-tax and after-tax income. However, whether some and if so which percentiles of the income distribution net benefit from inflation via taxation is a widely unexplored question. We make use of a novel dataset on U.S. pre-tax and post-tax income distribution series provided by Pike ty et al. (2018) for the years 1962 to 2014 to answer this question. To this end, we estimate local projections to quantify dynamic effects. We find that inflation shocks increase progressivity of taxation not only contemporaneously but also with some repercussion of several years after the shock. While particularly the bottom two quintiles gain in share, it is not the top but the fourth quintile that lastingly loses.

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