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Die (neue) Rolle der Wissenschaft für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz

Rund 6 Milliarden Euro der Mittel für den Strukturwandel in der Lausitz werden bis 2038 in den Bereich Wissenschaft investiert. Wenngleich das Investitionsgesetz Kohlegebiete (InvKG) einen eindeutigen Schwerpunkt im Bereich Wissenschaft setzt und dies nicht nur in der Lausitz ist Wissenschaft im Kontext des Strukturwandels der Lausitz kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck, nämlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass die Entwicklung in der Lausitz einen positiveren Verlauf nehmen könnte als in anderen Regionen der EU. Allerdings, das gewünschte Ergebnis wird sich nicht von allein einstellen, sobald den Akteuren die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden.

24. April 2025

Authors Wolfram Berger Gunther Markwardt Julia Rettig Jan Schnellenbach Mirko Titze Stefan Zundel

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Monitoring, Evaluierung und wissenschaftliche Begleitung des Strukturwandels in der Lausitz

Mirko Titze Stefan Zundel

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief I. BTU Cottbus/IWH, 2021

Abstract

Gegenstand des Begleitforschungsvorhabens ist das Monitoring, die Evaluierung und die wissenschaftliche Begleitung des Strukturwandels in der (brandenburgischen) Lausitz, der sich durch den Ausstieg aus der Braunkohleförderung und -verstromung ergibt. Das Vorhaben verfolgt zwei Anliegen. Erstens widmet sich das Vorhaben den Wirkungen der Fördermaßnahmen des Strukturstärkungsgesetzes, mit denen der Bund und die Länder die ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen, die sich für diese Regionen ergeben, bewältigen wollen. Es beschreibt zweitens die aktuelle wirtschaftliche Situation und ihre Entwicklung in den vom Kohleausstieg betroffenen Regionen, da diese nicht nur von strukturpolitischen Maßnahmen, sondern auch von endogenen Entwicklungen, wie etwa der Demografie oder globalen Trends, wie z. B. der Decarbonisierung weiterer Industrien und der Digitalisierung, abhängig ist. Beide Anliegen bedürfen eines umfangreichen Indikatorensystems, das in diesem Vorhaben grundlegend entwickelt werden soll. Hier geht es vor allem darum, bereits vorhandene Daten intelligent zu verknüpfen und nur dort, wo es nicht anders möglich ist, neue Daten effektiv und effizient zu erheben.Das Vorhaben hat vorerst eine Laufzeit von einem Jahr mit der Option der Verlängerung. Es wird durchgeführt von der Brandenburgischen Technischen Universität in Kooperation mit dem Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

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Im Osten was Neues? Strukturwandel in der Lausitz – eine Zwischenbilanz

Gunther Markwardt Julia Rettig Jan Schnellenbach Mirko Titze Stefan Zundel

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief II. BTU Cottbus/IWH, 2023

Abstract

Am 14. August 2020 trat das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen in Kraft. Mit dem Gesetz wurde anlassbezogen ein neuer Baustein in der Regionalpolitik geschaffen. In diesem Beitrag ziehen wir, gut zweieinhalb Jahre nach dem Startschuss, eine Zwischenbilanz des Strukturwandels in der Lausitz. Dabei geht es zunächst um eine kurze Bestandsaufnahme der Zielgrößen, die im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung stehen: die Zahl der Arbeitsplätze, die durch die bisher bewilligten Strukturwandelprojekte neu geschaffen werden, sowie die Verwendung und die räumliche Verteilung der Strukturstärkungsmittel in der Region.

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Im Osten was Neues? Strukturwandel in der Lausitz – eine Zwischenbilanz

Gunther Markwardt Julia Rettig Jan Schnellenbach Mirko Titze

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Statusbericht II. BTU Cottbus/IWH, 2023

Abstract

In diesem Beitrag versuchen wir eine erste Zwischenbilanz des Strukturwandels in der Lausitz aufzustellen. Dabei geht es zunächst um eine Bestandsaufnahme. Die beiden Zielgrößen, die Politik und Öffentlichkeit vermutlich am meisten interessieren, sind die Zahl der Arbeitsplätze, die durch die bisher bewilligten Strukturwandelprojekte neu geschaffen werden, sowie deren räumliche Verteilung in der Region. Beides werden wir in einem kurzen Überblick darstellen. In einem zweiten Schritt werden wir eine Gesamtschau auf den Strukturwandel in der Region präsentieren, welche die Einbettung des Lausitzer Strukturwandels in breitere Entwicklungen berücksichtigt. Darauf aufbauend diskutieren wir für die einzelnen Produktionsfaktoren welche strategischen Empfehlungen auf der Basis der wissenschaftlichen Diskussion und des aktuellen Entwicklungsstandes in der Lausitz gegeben werden können.

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Engpass Arbeitsmarkt?! Chance und Risiko für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz

Wolfram Berger Gunther Markwardt Julia Rettig Jan Schnellenbach Mirko Titze Stefan Zundel

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief III. BTU Cottbus/IWH, 2024

Abstract

Mehr als drei Jahre nach Verabschiedung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen gewinnt der Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz deutlich an Fahrt. Ziel des vorliegenden Policy Briefs ist es, die Situation auf dem regionalen Arbeitsmarkt zu analysieren, mögliche Arbeitsmarktreserven und deren Umfang zu diskutieren und Handlungsempfehlungen zu skizzieren. Ein wesentliches Resultat der Untersuchung ist, dass die aktuellen Ansiedlungserfolge und Arbeitsplatzankündigungen in Brandenburg nur dann nachhaltig sein werden, wenn es gelingt, genügend Menschen zu finden, die diese Arbeitsplätze auch besetzen.

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Engpass Arbeitsmarkt?! Chance und Risiko für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz

Wolfram Berger Gunther Markwardt Julia Rettig Jan Schnellenbach Mirko Titze Stefan Zundel

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Statusbericht III. BTU Cottbus/IWH, 2024

Abstract

Es entwickelt sich ein neues Ungleichgewicht auf dem Lausitzer Arbeitsmarkt und es werden nicht Arbeitsplätze, sondern Arbeitskräfte fehlen. Die Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt betreffen nicht nur die Lausitz, sondern ganz Brandenburg und sie haben bereits eine ganze Reihe von Reaktionen hervorgerufen. Für inländische wie auch für ausländische Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind gute Schulen, ein schneller Termin beim Arzt, eine gute Anbindung an den ÖPNV, ein leistungsstarkes Internet im öffentlichen Raum und andere Leistungen der öffentlichen Hand bedeutsame Aspekte der öffentlichen Fürsorge. Angesichts der Notwendigkeit, knappe Mittel möglichst effizient einzusetzen, und weil die vorhandenen Mittel begrenzt sind, empfiehlt die Begleitforschung Mittel für Projekte der öffentlichen Fürsorge dort komplementär einzusetzen, wo die Ansiedlung neuer Unternehmen, Behörden und Wissenschaftseinrichtungen zu Mehrbedarfen bei der Versorgung führen können.

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Die (neue) Rolle der Wissenschaft für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz

Wolfram Berger Gunther Markwardt Julia Rettig Jan Schnellenbach Mirko Titze Stefan Zundel

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief IV. BTU Cottbus/IWH, 2025

Abstract

Bis 2038 werden im Rahmen des Strukturwandels in der brandenburgischen Lausitz ca. 6 Milliarden Euro für Wissenschaft ausgegeben. Räumlich konzentrieren sich die Ausgaben auf Cottbus/Chóśebuz. In ausgewählten Themenfeldern wie beispielsweise der Gesundheitssystemforschung oder dem Thema Energie bilden sich neue große Forschungseinrichtungen, die kritische Massen darstellen können. Eine große Herausforderung ist die Verzahnung von Projekten, die über verschiedene Förderlinien gefördert werden.

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Der wirtschaftliche Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz im Spiegel der Zahlen

Gunther Markwardt Marius Nagel Mirko Titze Stefan Zundel

in: Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief V. BTU Cottbus/IWH, 2025

Abstract

Die aktualisierte Bilanz der geschaffenen Arbeitsplätze zeigt, dass bislang – flankiert durch Strukturwandelmaßnahmen – mehr Arbeitsplätze neu geschaffen als abgebaut wurden. Sofern keine äußeren Einflüsse wie weltweite Wirtschaftskrisen oder Kriege alle Prognosen durchkreuzen, hat die brandenburgische Lausitz eine gute wirtschaftliche Perspektive. Teile der brandenburgischen Lausitz haben darüber hinaus die Chance auf eine aufholende wirtschaftliche Entwicklung, die den gesamtdeutschen Durchschnitt übersteigt.

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