Im Fokus: Bevölkerungsentwicklung der ostdeutschen Städte seit 1990 – Fiktion oder Wirklichkeit?
Albrecht Kauffmann
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2015
Abstract
Die Einwohnerzahl und ihre Entwicklung im Zeitverlauf sind zwei der wichtigsten Indikatoren für die Beurteilung der Perspektiven einer Stadt bzw. für die Wahl kommunalpolitischer Strategien. Auch für Investitions- und Standortentscheidungen von Unternehmen sind dies relevante Größen. Der Beitrag zeigt anhand einer Analyse für die 132 größten Städte Ostdeutschlands, dass die von der amtlichen Statistik veröffentlichten Bevölkerungszahlen, die periodisch auf der Grundlage von Fortschreibungen und Volkszählungen zum jeweiligen Gebietsstand ermittelt werden, die demographische Entwicklung der Städte nur bedingt widerspiegeln, da der Einfluss von Gebietsänderungen nicht ohne Weiteres erkennbar ist. Für einen aussagefähigen Städtevergleich ist es unabdingbar, territoriale Veränderungen z. B. infolge von Gemeindegebietsreformen zu berücksichtigen. Dies kann zu einer veränderten Sichtweise beim Vergleich der Entwicklung von Städten führen.
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Zur Wirtschaftspolitik: Investitionen fördern – aber nicht allein mit mehr öffentlichen Mitteln!
Oliver Holtemöller, Konstantin Kiesel, Axel Lindner, Andreas Schmalzbauer, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
No. 1,
2015
Abstract
Seit Ausbruch der europäischen Schulden- und Vertrauenskrise stellten sich der Wirtschaftspolitik in Deutschland vermeintlich ganz andere Aufgaben als auf europäischer Ebene. Es herrschte der Eindruck vor, dass Deutschland im Vergleich zu den Krisenländern strukturell gut aufgestellt sei. Der Rückgang der konjunkturellen Dynamik in Deutschland lenkt nunmehr die Aufmerksamkeit auch wieder verstärkt auf wirtschaftspolitische Herausforderungen im Inland.
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Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur kommt langsam wieder in Schwung
Konjunktur aktuell,
No. 1,
2015
Abstract
Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg im Jahr 2014 um 1,5% und wird im Jahr 2015 wohl um 1,3% zulegen. Nach einem schwachen Winterhalbjahr dürfte die deutsche Konjunktur langsam wieder in Schwung kommen, auch weil der niedrige Ölpreis für deutsche Haushalte und Unternehmen eine Kostenentlastung bedeutet. Der Verbraucherpreisindex dürfte im Jahr 2015 um 1,1% zunehmen. Die Arbeitslosenquote wird wohl auf ihrem aktuellen Niveau von 6,4% verharren, obwohl vom flächendeckenden Mindestlohn für sich genommen negative Beschäftigungseffekte ausgehen werden.
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Vierteljährliche Konjunkturberichterstattung für das Land Sachsen-Anhalt - Die gesamtwirtschaftliche Lage im 3. Quartal 2014 -
Brigitte Loose, Hans-Ulrich Brautzsch, Franziska Exß
IWH Online,
No. 1,
2015
Abstract
Das Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt hat nach indikatorgestützten Schätzungen im dritten Quartal 2014 in etwa stagniert, nachdem es in den beiden ersten Quartalen zu einem kräftigen Auf und Ab gekommen war. Dem wegen des ungewöhnlich milden Winterwetters überzeichneten Produktionsanstieg im ersten Quartal war erwartungsgemäß eine Korrektur im Sommerhalbjahr gefolgt, die sich auch in Deutschland zeigte. Allerdings ist die Rückbildung kräftiger ausgefallen als in Deutschland. Neben dem witterungsbedingten Effekt hat sich in Sachsen-Anhalt ein technischer Sondereffekt niedergeschlagen: Im umsatzstärksten Industriezweig, der Mineralölverarbeitung, ist es aufgrund von Wartungsarbeiten zu einem planmäßigen Produktionsausfall im zweiten Quartal gekommen, der im Folgequartal noch nicht vollständig aufgearbeitet werden konnte. Gleichzeitig hatte die deutsche Wirtschaft im Sommerhalbjahr vor dem Hintergrund der nur schleppenden weltwirtschaftlichen Erholung und zunehmender geopolitischer Risiken vor allem im Zusammenhang mit dem russisch-ukrainischen Konflikt deutlich an Schwung verloren. Dies hat sich auch in Sachsen-Anhalt niedergeschlagen. Die konjunkturbedingten Rückgänge ziehen sich durch alle Wirtschaftsbereiche. Generell nimmt die Wertschöpfung demographisch bedingt in den Bereichen, die absatzseitig stark von den privaten Haushalten abhängen wie das Baugewerbe und der Handel, langsamer zu als in Westdeutschland. Aus gleichen Gründen unterliegen die öffentlichen Dienstleister einem scharfen Konsolidierungskurs.
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25 Years after the Fall of the Berlin Wall: The Economic Integration of East Germany
One-off Publications,
2014
Abstract
Citizens of the German Democratic Republic (GDR) regained their civil liberties when the Berlin Wall fell 25 years ago. Since then, they have been able to travel freely and have been free to choose where to live and work. The fall of the Berlin Wall was quickly followed by preparations for German Unification at a speed unparalleled in history: the first free Volkskammer elections on 18 March 1990, the economic, monetary and social union on 1 July 1990, and finally, the unification of Germany when the GDR was included in the jurisdiction of the Basic Law of the Federal Republic of Germany. The integration of the economies of East and West Germany, however, has proven to be a drawn-out process.
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Determinants of Knowledge Exchange Between Foreign and Domestic Enterprises in European Post-transition Economies
Andrea Gauselmann
Journal Economia e Politica Industriale (Journal of Industrial and Business Economics),
Vol. 41 (4),
2014
Abstract
The aim of this paper is to contribute to the literature on internationalised research and development by investigating determinants of knowledge and technology transfer between foreign subsidiaries and the local economy in European post-transition economies. This inquiry leads to a better understanding of determinants that influence this knowledge and technology exchange. Applying a logit model, we find that, in particular, the foreign subsidiary’s corporate governance structure, its embeddedness in the multinational enterprise’s internal knowledge base, its own technological capacity, the growth of the regional knowledge stock and the regional sectoral diversification are all positively associated with the transfer of knowledge. Subsidiaries’ investment motives and the relative weight of the sector of investment in the region’s economy appear to be of less importance. The analysis focuses on European post-transition economies, using the example of five selected Central Eastern European countries and East Germany. We exploit a unique dataset, the IWH FDI Micro database, which contains information on one thousand two hundred forty-five foreign subsidiaries in this region.
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Vierteljährliche Konjunkturberichterstattung für das Land Sachsen-Anhalt - Die gesamtwirtschaftliche Lage im 2. Quartal 2014 -
Brigitte Loose, Hans-Ulrich Brautzsch, Franziska Exß
IWH Online,
No. 6,
2014
Abstract
Das Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt hat nach indikatorgestützten Schätzungen im zweiten Quartal 2014 deutlich nachgegeben, nachdem es zum Jahresanfang kräftig gestiegen war. Dass dem – dank eines ungewöhnlich milden Winterwetters – überzeichneten Produktionsanstieg im ersten Quartal eine Gegenkorrektur im Frühjahr folgen wird, war zu erwarten gewesen. Allerdings fiel der Rückgang mit 1% stärker aus als die Expansion um 0,7% Anfang des Jahres. Anders in Deutschland insgesamt: Hier folgte einer Ausweitung der gesamtwirtschaftlichen Produktion um 0,8% ein Rückgang von 0,2%. Diese Konstellation spiegelt sich auch in den Vorjahresvergleichen wider: Während die Wirtschaft in Sachsen-Anhalt gegenüber dem ohnehin schwachen ersten Halbjahr des Vorjahres nur leicht zugelegt hat (0,5%), ergibt sich für die deutsche Wirtschaft ein mehr als dreimal so hoher Anstieg (1,7%).
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Forecast Dispersion, Dissenting Votes, and Monetary Policy Preferences of FOMC Members: The Role of Individual Career Characteristics and Political Aspects
Stefan Eichler, Tom Lähner
Public Choice,
Vol. 160 (3),
2014
Abstract
Using data from 1992 to 2001, we study the impact of members’ economic forecasts on the probability of casting dissenting votes in the Federal Open Market Committee (FOMC). Employing standard ordered probit techniques, we find that higher individual inflation and real GDP growth forecasts (relative to the committee’s median) significantly increase the probability of dissenting in favor of tighter monetary policy, whereas higher individual unemployment rate forecasts significantly decrease it. Using interaction models, we find that FOMC members with longer careers in government, industry, academia, non-governmental organizations (NGOs), or on the staff of the Board of Governors are more focused on output stabilization, while FOMC members with longer careers in the financial sector or on the staffs of regional Federal Reserve Banks are more focused on inflation stabilization. We also find evidence that politics matters, with Republican appointees being much more focused on inflation stabilization than Democratic appointees. Moreover, during the entire Clinton administration ‘natural’ monetary policy preferences of Bank presidents and Board members for inflation and output stabilization were more pronounced than under periods covering the administrations of both George H.W. Bush and George W. Bush, respectively.
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Ostdeutsche Wirtschaft: Kräftige Konjunktur im Jahr 2014, Rückstand gegenüber Westdeutschland verringert sich aber kaum mehr
Hans-Ulrich Brautzsch, Franziska Exß, Cornelia Lang, Axel Lindner, Brigitte Loose, Udo Ludwig, Birgit Schultz
Konjunktur aktuell,
No. 3,
2014
Abstract
Deutschland befindet sich in einem binnenwirtschaftlich getragenen Aufschwung, der auch durch verstärkte Investitionstätigkeit Schub erhält. Die Absatzperspektiven der Unternehmen sind gut, und die privaten Haushalte dürften ihre Konsumausgaben aufgrund der guten Beschäftigungslage ausweiten. Aus dem Ausland kommen dagegen nur geringe Impulse. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2014 um 2,0% steigen.
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The Role of Entrepreneurship in US Job Creation and Economic Dynamism
Ryan A. Decker, John Haltiwanger, Ron S. Jarmin, Javier Miranda
Journal of Economic Perspectives,
Vol. 28 (3),
2014
Abstract
An optimal pace of business dynamics—encompassing the processes of entry, exit, expansion, and contraction—would balance the benefits of productivity and economic growth against the costs to firms and workers associated with reallocation of productive resources. It is difficult to prescribe what the optimal pace should be, but evidence accumulating from multiple datasets and methodologies suggests that the rate of business startups and the pace of employment dynamism in the US economy has fallen over recent decades and that this downward trend accelerated after 2000. A critical factor in accounting for the decline in business dynamics is a lower rate of business startups and the related decreasing role of dynamic young businesses in the economy. For example, the share of US employment accounted for by young firms has declined by almost 30 percent over the last 30 years. These trends suggest that incentives for entrepreneurs to start new firms in the United States have diminished over time. We do not identify all the factors underlying these trends in this paper but offer some clues based on the empirical patterns for specific sectors and geographic regions.
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