02.10.2019 • 20/2019
Joint Economic Forecast Autumn 2019: Economy Cools Further – Industry in Recession
Berlin, October 2, 2019 – Germany’s leading economics research institutes have revised their economic forecast for Germany significantly downward. Whereas in the spring they still expected gross domestic product (GDP) to grow by 0.8% in 2019, they now expect GDP growth to be only 0.5%. Reasons for the poor performance are the falling worldwide demand for capital goods – in the exporting of which the Germany economy is specialised – as well as political uncertainty and structural changes in the automotive industry. By contrast, monetary policy is shoring up macroeconomic expansion. For the coming year, the economic researchers have also reduced their forecast of GDP growth to 1.1%, having predicted 1.8% in the spring.
Oliver Holtemöller
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Klimaschutz und Kohleausstieg: Politische Strategien und Maßnahmen bis 2030 und darüber hinaus
Pao-Yu Oei, Casimir Lorenz, Sophie Schmalz, Hanna Brauers, Philipp Herpich, Christian von Hirschhausen, Claudia Kemfert, Barbara Dröschel, Jan Hildebrand, Juri Horst, Uwe Klann, Patrick Matschoss, Michael Porzig, Irina Rau, Bernhard Wern, Hans-Ulrich Brautzsch, Gerhard Heimpold, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Christoph Schult, Hauke Hermann, Dirk Heyen, Katja Schumacher, Cornelia Ziehm
Pao-Yu Oei et al., Klimaschutz und Kohleausstieg: Politische Strategien und Maßnahmen bis 2030 und darüber hinaus. Abschlussbericht. Climate Change 27/2019. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt,
2019
published in: Energy
Abstract
Die vorliegende Studie untersucht die ökonomischen Auswirkungen eines durch die Klimaziele der Bundesregierung induzierten Kohleausstiegs in Deutschland. Der Fokus liegt hierbei auf der Braunkohlenwirtschaft – insbesondere in den Braunkohleregionen. Diese werden in einem ersten Schritt räumlich abgegrenzt und beschrieben. Für die weitere Untersuchung bilden energiewirtschaftliche Modellierungen die Grundlage. Diese liefern Ausstiegspfade für die Kohlenutzung, welche sich in den gewählten Kriterien (spezifische Emissionen oder Kraftwerksalter) für die Abschaltungsreihenfolge der Kraftwerke unterscheiden. Darauf aufbauend werden mit Hilfe eines Input-Output-Modells und eines regionalwirtschaftlichen Modells die ökonomischen Effekte des Kohleausstiegs sowohl in den Braunkohleregionen als auch im übrigen Deutschland untersucht. Die Modelle zeigen, dass bei einem frühzeitigen Ausstieg die negativen Effekte des Strukturwandels früher zu Tage treten. Dafür können in diesem Fall jedoch Erholungseffekte laut regionalwirtschaftlichem Modell stärker den negativen Effekten entgegenwirken.
Die Studie untersucht die wirtschaftlichen Chancen in den Braunkohleregionen. Diese bestehen im Grundsatz in einem breiten Spektrum wirtschaftlicher Aktivitäten. Die durchgeführten, exemplarischen Untersuchungen zeigen für alle Braunkohleregionen bedeutende Beschäftigungspotenziale auf. Bereits die aufgezeigten potenziellen Arbeitsplätze in den Bereichen Erneuerbare Energien und Gebäudesanierung können dem Stellenabbau im Zuge des untersuchten Strukturwandels durch den Kohleausstieg entgegenwirken. Abschließend werden flankierende politische Instrumente beschrieben, die die Regionen bei dem bevorstehenden Strukturwandel nutzen und unterstützen können.
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What Does Peer-to-Peer Lending Evidence Say About the Risk-taking Channel of Monetary Policy?
Yiping Huang, Xiang Li, Chu Wang
Abstract
This paper uses loan application-level data from a Chinese peer-to-peer lending platform to study the risk-taking channel of monetary policy. By employing a direct ex-ante measure of risk-taking and estimating the simultaneous equations of loan approval and loan amount, we are the first to provide quantitative evidence of the impact of monetary policy on the risk-taking of nonbank financial institution. We find that the search-for-yield is the main workhorse of the risk-taking effect, while we do not observe consistent findings of risk-shifting from the liquidity change. Monetary policy easing is associated with a higher probability of granting loans to risky borrowers and a greater riskiness of credit allocation, but these changes do not necessarily relate to a larger loan amount on average.
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Fiscal Policy and Fiscal Fragility: Empirical Evidence from the OECD
Makram El-Shagi, Gregor von Schweinitz
Abstract
In this paper, we use local projections to investigate the impact of consolidation shocks on GDP growth, conditional on the fragility of government finances. Based on a database of fiscal plans in OECD countries, we show that spending shocks are less detrimental than tax-based consolidation. In times of fiscal fragility, our results indicate strongly that governments should consolidate through surprise policy changes rather than announcements of consolidation at a later horizon.
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What Does Peer-to-Peer Lending Evidence Say About the Risk-taking Channel of Monetary Policy?
Yiping Huang, Xiang Li, Chu Wang
Abstract
This paper uses loan application-level data from a peer-to-peer lending platform to study the risk-taking channel of monetary policy. By employing a direct ex-ante measure of risk-taking and estimating the simultaneous equations of loan approval and loan amount, we are the first to provide quantitative evidence of the impact of monetary policy on the risk-taking of nonbank financial institution. We find that the search-for-yield is the main workhorse of the risk-taking effect, while we do not observe consistent findings of risk-shifting from the liquidity change. Monetary policy easing is associated with a higher probability of granting loans to risky borrowers and a greater riskiness of credit allocation, but these changes do not necessarily relate to a larger loan amount on average.
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Zu den Effekten eines beschleunigten Braunkohleausstiegs auf Beschäftigung und regionale Arbeitnehmerentgelte
Oliver Holtemöller, Christoph Schult
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2019
Abstract
Ohne weitere staatliche Maßnahmen können die Klimaschutzziele der Bundesregierung nicht erreicht werden. Eine Möglichkeit, Emissionen zu reduzieren, ist der Ausstieg aus der Braunkohleverbrennung. Die Braunkohlenwirtschaft zahlt allerdings doppelt so hohe Löhne im Vergleich zum durchschnittlichen Lohnniveau. Der Braunkohleausstieg wird voraussichtlich Einkommenseinbußen und Abwanderung aus den Braunkohleregionen mit sich bringen.
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Mittelfristprojektion des IWH: Wirtschaftsentwicklung und Öffentliche Finanzen 2018 bis 2025
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Matthias Wieschemeyer, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
No. 4,
2018
Abstract
In Deutschland wird die Anzahl der Erwerbspersonen mittelfristig aufgrund der Alterung der Bevölkerung sinken und damit auch das Wirtschaftswachstum niedriger ausfallen als in den vergangenen Jahren. Gleichzeitig hat die Bundesregierung eine Reihe von zusätzlichen Staatsausgaben beschlossen. Auf der Grundlage einer gesamtwirtschaftlichen Projektion mit dem IWH-Deutschlandmodell lässt sich aber zeigen, dass es bis zum Jahr 2025 kaum zu Haushaltsdefiziten kommt, auch wenn sämtliche im Koalitionsvertrag enthaltenen finanzpolitischen Maßnahmen umgesetzt werden. Selbst wenn sich die makroökonomischen Rahmenbedingungen verschlechtern, etwa wegen eines deutlichen Zinsanstiegs oder eines Einbruchs der ausländischen Nachfrage, würde der Finanzierungssaldo zwar negativ, die zu erwartenden Defizite lägen aber dennoch wohl unter 0,5% in Relation zum Bruttoinlandspro-dukt. Ein Einbruch der ausländischen Nachfrage würde die Produktion zwar stärker dämpfen als ein Zinsschock, die Effekte auf den gesamtstaatlichen Finanzierungssaldo wären aber vergleichbar. Denn ein Zinsschock belastet eher die Binnennachfrage, von deren Rückgang die staatlichen Einnahmen stärker betroffen sind als von einem Rückgang der Exporte. Für die kommenden Jahre dürfte der deutsche Staatshaushalt damit recht robust sein; dabei ist aber zu beachten, dass etwa die aus dem Rentenpaket resultierenden Mehrausgaben erst nach dem Jahr 2025 deutlich zu Buche schlagen.
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Should We Use Linearized Models To Calculate Fiscal Multipliers?
Jesper Lindé, Mathias Trabandt
Journal of Applied Econometrics,
Vol. 33 (7),
2018
Abstract
We calculate the magnitude of the government consumption multiplier in linearized and nonlinear solutions of a New Keynesian model at the zero lower bound. Importantly, the model is amended with real rigidities to simultaneously account for the macroeconomic evidence of a low Phillips curve slope and the microeconomic evidence of frequent price changes. We show that the nonlinear solution is associated with a much smaller multiplier than the linearized solution in long‐lived liquidity traps, and pin down the key features in the model which account for the difference. Our results caution against the common practice of using linearized models to calculate fiscal multipliers in long‐lived liquidity traps.
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Upturn Loses Momentum – World Economic Climate Grows Harsher
Roland Döhrn, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Claus Michelsen, Timo Wollmershäuser
Wirtschaftsdienst,
Vol. 98 (10),
2018
Abstract
Der Aufschwung in Deutschland hält bereits seit mehr als fünf Jahren an. Er hat allerdings an Fahrt eingebüβt. Dies hat sowohl nachfrageseitige als auch produktionsseitige Gründe. Zum einen hat sich das Auslandsgeschäft im Einklang mit der Verlangsamung der Konjunktur in den wichtigsten deutschen Absatzmärkten abgeschwächt. Zum anderen sehen sich Unternehmen zunehmend Engpässen gegenüber, vor allem bei Arbeitskräften und beim Bezug von Vorleistungsgütern. Überlagert wird dies durch Probleme in der Automobilindustrie im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Prüfverfahrens WLTP. Aufgrund der hohen gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Branche hinterlassen diese sichtbare Spuren beim Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts. Die Umstellungsprobleme dürften aber im Winterhalbjahr überwunden werden. Hinzu kommen Impulse aufgrund von finanzpolitischen Maβnahmen, die zum Jahresbeginn 2019 in Kraft treten.
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The Great Recession and its Effects on Monetary Policy
Geraldine Dany-Knedlik
PhD Thesis, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
2018
Abstract
Since the global financial crisis, monetary economics new questions include the explanation and response to unusual consumer price developments but also the interdependencies between financial markets and real economic activity and its implication for the monetary policy transmission mechanism. This dissertation investigates these questions by presenting empirical evidence that accounts for non-linearities of the relevant economic relations. The first and second chapters examine inflation dynamics of the Euro area and ASEAN-5 economies using non-linear Phillips curve models. The results suggest that changes in inflation processes are mainly driven by the development of long-term inflation expectations. The third chapter investigates the evolution of the financial accelerator (FA) taking into account the developments of the financial sector. The results of a time-varying structural vector autoregressive model indicate that the FA effect for the USA has increased from the early 1990s.
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