Towards Deeper Financial Integration in Europe: What the Banking Union Can Contribute
Claudia M. Buch, T. Körner, Benjamin Weigert
IWH Discussion Papers,
No. 13,
2013
Abstract
The agreement to establish a Single Supervisory Mechanism in Europe is a major step towards a Banking Union, consisting of centralized powers for the supervision of banks, the restructuring and resolution of distressed banks, and a common deposit insurance system. In this paper, we argue that the Banking Union is a necessary complement to the common currency and the Internal Market for capital. However, due care needs to be taken that steps towards a Banking Union are taken in the right sequence and that liability and control remain at the same level throughout. The following elements are important. First, establishing a Single Supervisory Mechanism under the roof of the ECB and within the framework of the current EU treaties does not ensure a sufficient degree of independence of supervision and monetary policy. Second, a European institution for the restructuring and resolution of banks should be established and equipped with sufficient powers. Third, a fiscal backstop for bank restructuring is needed. The ESM can play a role but additional fiscal burden sharing agreements are needed. Direct recapitalization of banks through the ESM should not be possible until legacy assets on banks’ balance sheets have been cleaned up. Fourth, introducing European-wide deposit insurance in the current situation would entail the mutualisation of legacy assets, thus contributing to moral hazard.
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Bank Bailouts and Moral Hazard: Evidence from Germany
Lammertjan Dam, Michael Koetter
Review of Financial Studies,
Vol. 25 (8),
2012
Abstract
We use a structural econometric model to provide empirical evidence that safety nets in the banking industry lead to additional risk taking. To identify the moral hazard effect of bailout expectations on bank risk, we exploit the fact that regional political factors explain bank bailouts but not bank risk. The sample includes all observed capital preservation measures and distressed exits in the German banking industry during 1995–2006. A change of bailout expectations by two standard deviations increases the probability of official distress from 6.6% to 9.4%, which is economically significant.
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A Cost Efficient International Lender of Last Resort
Tobias Knedlik
International Research Journal of Finance and Economics,
2010
Abstract
The current reform of the International Monetary Fund’s (IMF) lending instruments has transformed the Fund towards an international lender of last resort (ILOLR). Current research discusses various general frameworks for installing an ILOLR. However, it remains unclear how the ILOLR should actually operate. This paper discusses six different options for the construction of an ILOLR that supports central banks during currency crises. The paper concludes that the most cost efficient version of the ILOLR would be direct intervention by the IMF using IMF resources, with the option of using additional reserves from central banks. The paper considers measures of cost efficiency, such as cost of borrowing, intervention, and sterilization and moral hazard problems.
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The Dilemma of Delegating Search: Budgeting in Public Employment Services
Martin Altemeyer-Bartscher, J. T. Addison, T. Kuhn
IZA Discussion Papers, No. 5170,
No. 5170,
2010
Abstract
The poor performance often attributed to many public employment services may be explained in part by a delegation problem between the central office and local job centers. In markets characterized by frictions, job centers function as match-makers, linking job seekers with relevant vacancies. Because their search intensity in contacting employers and collecting data is not verifiable by the central authority, a typical moral hazard problem can arise. To overcome the delegation problem and provide high-powered incentives for high levels of search effort on the part of job centers, we propose output-related schemes that assign greater staff capacity to agencies achieving high strike rates.
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Reform of IMF Lending Facilities Increases Stability in Emerging Market Economies
J. John, Tobias Knedlik
Wirtschaft im Wandel,
No. 3,
2010
Abstract
Im Zuge der aktuellen Finanz- und Konjunkturkrise gewann der Internationale Währungsfonds (IWF) stark an Bedeutung. Dies zeigte sich vor allem in der erheblichen Ausweitung der verfügbaren Mittel des Fonds. Im Zuge der Krise wurden auch die Kreditlinien des IWF überarbeitet. Zwei neue Instrumente sind dabei von besonderem Interesse, die Flexible Credit Line (FCL) und die High
Access Precautionary Arrangements (HAPA). Nachdem bereits früher mit präventiven Kreditlinien experimentiert wurde, ist die FCL das erste Kreditinstrument mit vorgelagertem Qualifikationsprozess, das auch auf Nachfrage stieß. Dabei ersetzt die Ex-ante-Qualifikation die bisher bei allen IWF-Krediten übliche Ex-post-Konditionalität. Dies bedeutet, dass qualifizierte Länder im Falle einer Krise direkt auf die IWFMittel zurückgreifen können. Ein langwieriger Verhandlungsprozess ist damit ebenso obsolet wie die häufig kritisierten begleitenden Reformprogramme. Damit erfüllt der IWF nunmehr wesentliche Voraussetzungen für eine präventive Kreditvergabe. Auch die befürchtete Stigmatisierung der Länder, die Interesse an den neuen Krediten zeigten, blieb
bislang aus. Die Indikatoren für Polen, Mexiko und Kolumbien, also jener Länder, die bisher FCLVereinbarungen geschlossen haben, sind positiv. Die neuen Instrumente dürften deshalb die Stabilität in Schwellenländern erhöhen.
Kritisch zu betrachten bleibt jedoch die Gefahr erhöhter Risikobereitschaft durch die Finanzmarktakteure, solange die Kreditinstrumente nicht von einem effektiven regulatorischen Rahmen begleitet werden. Die systemische Bedeutung der neuen
Kreditinstrumente wird zudem durch die bislang geringe Nachfrage geschmälert.
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Konjunktur aktuell: Langsame Erholung ermöglicht Einstieg in die Konsolidierung
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2010
Abstract
Ende 2009 hat die Weltwirtschaft wieder vorsichtig Tritt gefasst. Im dritten Quartal nahm die gesamtwirtschaftliche Produktion in den USA und im Euroraum wieder zu, in Japan schon das ganze Sommerhalbjahr über. Der japanische Export profitiert von der besonders kräftigen Erholung der Wirtschaft in China, aber auch im gesamten ost- und südasiatischen Wirtschaftsraum. Weltweit belebt sich mit den Handelsströmen auch wieder die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe. Freilich liegen die Niveaus der Industrieproduktion noch ganz erheblich unter ihren Höchstständen Anfang 2008, im Fall der OECD-Länder im September um 14% und damit nur auf dem Niveau von 2003.
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Regulatorische Risiken – das Ergebnis staatlicher Anmaßung oder ökonomisch notwendiger Intervention?
Olaf Neubert
Wirtschaft im Wandel,
No. 4,
2007
Abstract
Effektive Regulierung beabsichtigt die Beschränkung von Marktmacht in Netzindustrien. In der konkreten Ausgestaltung von Regulierungsregimen ergeben sich weitreichende Auswirkungen auf das systematische Risiko von Unternehmen sowie für die allgemeine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Regulatorische Risiken treten zum Beispiel als Konsequenz von Privatisierung und Liberalisierung, Globalisierung und Internationalisierung, Regulierung und Wettbewerbspolitik auf. Das IWH hat daher gemeinsam mit der Handelshochschule Leipzig (HHL) einen zweitägigen Workshop zum Thema „Regulatorische Risiken“ veranstaltet. Ziel des Workshops war es, ausgewiesene Experten aus Theorie und Praxis zusammenzuführen. Im ersten Teil des Workshops standen wissenschaftliche Beiträge im Vordergrund. Jörg Borrmann von der Universität Wien diskutierte die Auswirkungen preisbasierter Regulierungsverfahren auf optimale langfristige Investitionsniveaus. Gert Brunekreeft von der Jacobs University Bremen betrachtete Regulierungsandrohung und Unbundling auf Energiemärkten. Die regulatorischen Risiken in Telekommunikationsmärkten aus Sicht einer institutionenökonomischen Perspektive stellte Justus Haucap von der Ruhr-Universität Bochum vor. Günther Knieps von der Universität Freiburg präsentierte einen netzökonomischen Lösungsversuch zur Optimierung des Regulierungsrisikos. Bernhard Wieland von der Technischen Universität Dresden befaßte sich mit der Einflußmöglichkeit von Interessensgruppen auf die Preisregulierung. Im zweiten Teil des Workshops standen Beiträge aus der Praxis im Vordergrund. Ulrich Halfmann von der Verbundnetz Gas AG (VGN) stellte erste Erfahrungen aus Sicht eines Gasversorgungsunternehmens vor. In einem Vortrag von Heinz Klinkhammer von der Hochschule für Telekommunikation Leipzig wurden die Auswirkungen von Regulierung auf die Beschäftigung am Beispiel der Deutschen Telekom dargestellt. Margret Suckale berichtete über die regulatorischen Anforderungen und die unternehmerische Neuausrichtung der Deutschen Bahn AG und des Eisenbahnsektors.
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Implementing an International Lender of Last Resort
Tobias Knedlik
IWH Discussion Papers,
No. 20,
2006
Abstract
Die aktuelle Diskussion zur Reform des Instrumentariums des IWF beinhaltet Vorschläge zur Implementierung eines International-Lender-of-Last-Resort (ILOLR). Die Debatte lässt jedoch offen, wie die konkrete Implementierung erfolgen soll. Dieser Beitrag diskutiert sechs verschiedene ILOLR-Optionen, die Notenbanken im Falle von Währungskrisen unterstützen. Es wird geschlussfolgert, dass direkte Interventionen des ILOLR zur Unterstützung der betroffenen Währung zu bevorzugen sind. Dazu verwendet der IWF eigene Ressourcen und Rechte auf weitere Ziehungen im Bedarfsfall. Als Kriterien werden Momente der Kosteneffizienz wie z.B. Kosten der Zahlerländer, Kosten der Kreditaufnahme, der Intervention und der Sterilisation sowie Moral-Hazard- Probleme berücksichtigt.
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Does language matter? Language barriers and convergence in the EU-25.
Lutz Schneider
Wirtschaft im Wandel,
No. 6,
2005
Abstract
Gemäß neoklassischer Vorstellung erhöht die Offenheit von Ökonomien die Geschwindigkeit, mit der sich deren Pro-Kopf-Einkommen angleichen. Zur Förderung der wirtschaftlichen Konvergenz der EURegionen wurden daher die Barrieren des freien Austauschs von Faktoren und Gütern sukzessive vermindert. Das Fortschreiten der Konvergenz innerhalb Europas lässt dennoch zu wünschen übrig. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob nicht die Vielzahl der europäischen Sprachgrenzen Teil der Erklärung des schleppenden Annäherungsprozesses sein könnte. Aus institutionen- und informationsökonomischer Sicht lässt sich auf die höheren Transaktionskosten und auf Reputationseffekte verweisen, welche die Überwindung von Sprachgrenzen erschweren. In der Folge würde der Kapitalund Wissenstransfer von reichen Ökonomien hin zu weniger wohlhabenden Volkswirtschaften gehemmt, in umgekehrter Richtung verringerte sich die Wanderung von Arbeitskräften. Es resultierte eine geringere Konvergenzgeschwindigkeit sprachlich heterogener Regionen im Vergleich zu Räumen, die nicht von Sprachgrenzen durchzogen sind.
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Deposit Insurance, Moral Hazard and Market Monitoring
Reint E. Gropp, Jukka M. Vesala
Review of Finance,
Vol. 8 (4),
2004
Abstract
The paper analyses the relationship between deposit insurance, debt-holder monitoring, and risk taking. In a stylised banking model we show that deposit insurance may reduce moral hazard, if deposit insurance credibly leaves out non-deposit creditors. Testing the model using EU bank level data yields evidence consistent with the model, suggesting that explicit deposit insurance may serve as a commitment device to limit the safety net and permit monitoring by uninsured subordinated debt holders. We further find that credible limits to the safety net reduce risk taking of smaller banks with low charter values and sizeable subordinated debt shares only. However, we also find that the introduction of explicit deposit insurance tends to increase the share of insured deposits in banks' liabilities.
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