12.03.2026 • 8/2026
Oil price shock threatens recovery in Germany
Globally rising energy prices in the wake of the new Gulf War are clouding the outlook for the German economy. Nevertheless, increased public expenditure is expected to support economic activity both this year and next. According to the spring forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH), output is projected to grow by 0.7% in 2026 and by 1.0% in 2027. We expect similar rates of expansion for East Germany. In December, the IWH economists had predicted growth of 1.0% for both 2026 and 2027.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Ölpreisschock gefährdet Erholung in Deutschland
Konjunktur aktuell,
No. 1,
2026
Abstract
Weltweit höhere Energiepreise infolge des neuen Golfkriegs verschlechtern die Aussichten für die deutsche Konjunktur, auch wenn Mehrausgaben der öffentlichen Hand die gesamtwirtschaftliche Expansion in diesem und im kommenden Jahr stützen werden. Die Produktion dürfte im Jahr 2026 um 0,7% und im Jahr darauf um 1% zunehmen. Ähnliche Expansionsraten sind auch für Ostdeutschland zu erwarten.
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Von Eltern zu Kindern: Wie sich Fähigkeiten in Mathematik und Sprache über Generationen übertragen und Bildungsentscheidungen prägen
Eric A. Hanushek, Babs Jacobs, Guido Schwerdt, Rolf van der Velden, Stan Vermeulen, Simon Wiederhold
Wirtschaft im Wandel,
No. 3,
2025
Abstract
Die Entscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) hängt nicht nur von absoluten Leistungen in Mathematik ab, sondern davon, wie gut Mathematik relativ zu anderen Fächern – etwa Sprache – gelingt. Dieser Beitrag untersucht die intergenerationale Übertragung solcher relativen Stärken in Mathematik und Sprache auf Basis niederländischer Testdaten von Eltern und ihren Kindern. Wir zeigen, dass Eltern, die im Verhältnis zu Sprache besonders gut in Mathematik abschneiden, mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit Kinder haben, die ebenfalls relativ besser in Mathematik sind. Zudem belegen wir, dass diese Übertragung relativer Stärken nicht ausschließlich genetisch oder familiär geprägt ist, sondern durch Schule und Lernumfeld – und damit durch Bildungspolitik – beeinflusst werden kann.
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11.12.2025 • 34/2025
Slight upturn on the horizon, structural problems remain
As the year draws to a close, it remains uncertain whether the German economy is on a path to recovery, as export weakness persisted through the autumn. Nevertheless, a slight upturn is forecast for 2026, supported by fiscal stimulus and rising real incomes. According to the winter forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH), output is projected to grow by 1.0% in 2026, after an increase of just 0.2% in 2025. In September, the IWH economists had predicted growth of 0.8% for 2026 and 0.2% for the current year. According to this forecast, the pace of expansion in East Germany is expected to be slightly slower, mainly due to demographic factors.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Konjunktur aktuell,
No. 4,
2025
Abstract
Die internationale Konjunktur scheint Ende 2025 weiter robust, die weltwirtschaftliche Expansion dürfte sich 2026 jedoch etwas abschwächen. Nach der vorliegenden Prognose steigt die Weltproduktion 2025 um 2,7%, um im Jahr darauf um 2,4% zuzulegen. Im Euroraum dürfte sich die wirtschaftliche Expansion in geringem Tempo fortsetzen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem fragilen Erholungskurs. Für das Jahr 2026 ist aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Die Produktion dürfte im kommenden Jahr um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025.
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Monopsonistic Labour Markets
Hartmut Egger, Boris Hirsch
German Economic Review,
Vol. 26 (4),
2025
Abstract
The three articles in this special issue on “Monopsonistic Labour Markets” provide novel insights on how to model the reasons for employers’ monopsony power, how to measure it, and how much of it materialises in lower wages. We are confident that the studies published in this issue will be of high interest to specialists and a broader audience of economists alike. They definitely deserve a wide readership, and our not unwarranted hope is that they will provide new impulses to those partaking in the monopsony literature.
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Employment Responses to Increased Biodiversity Transition Risk
Duc Duy Nguyen, Huyen Nguyen, Trang Nguyen, Vathunyoo Sila
IWH Discussion Papers,
No. 20,
2025
Abstract
This paper examines how firms adjust the number and types of workers they hire in response to increased biodiversity transition risk. Using the adoption of the Key Biodiversity Areas Standard of 2016 as a source of variation that increases the risk of future land-use restrictions, we find that firms reduce job postings in affected areas and reallocate labor to less exposed regions. This effect is concentrated among firms that make negative impacts on biodiversity. Cuts are stronger among production roles, while hiring in green and adaptive occupations increases. The effect is not driven by changes in capital investment or workers’ labor supply decisions. Our findings contribute to the ongoing debate on the costs and benefits of biodiversity conservation policies and their implications for labor market outcomes.
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Begleitende Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms ‒ Zwischenbericht 2025
Matthias Brachert, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Florian Kirsch, Clara Krause, Uwe Neumann, Michael Rothgang, Torsten Schmidt, Christoph Schult, Anna Solms, Mirko Titze
IWH Studies,
No. 3,
2025
Abstract
Das Klimaschutzgesetz (KSG) sieht eine Reduktion der deutschen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 65% gegenüber den Emissionen im Jahr 1990 vor. Der Ausstieg aus der thermischen Verwertung der Kohle (vor allem der Braunkohle) leistet einen substanziellen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele. Der Kohleausstieg stellt die Braunkohlereviere (und die Standorte der Steinkohlekraftwerke) jedoch vor strukturpolitische Herausforderungen. Um den Strukturwandel in diesen Regionen aktiv zu gestalten, hat der Bundestag im August 2020 mit Zustimmung des Bundesrats das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) beschlossen. Über dieses Gesetz stellt der Bund bis zum Jahr 2038 Finanzhilfen in Höhe von 41,09 Mrd. Euro zur Verfügung. Im Fokus der Politikmaßnahmen stehen verschiedene Ziele, vor allem gesamtwirtschaftliche (Wertschöpfung, Wachstum, Steueraufkommen), wettbewerbliche (Produktivität), arbeitsmarktpolitische (Beschäftigung, Beschäftigungsstrukturen), verteilungspolitische (regionale Disparitäten) sowie klimapolitische (Treibhausgasreduzierung, Nachhaltigkeit).
Die im StStG vorgesehenen strukturpolitischen Interventionen umfassen ein breites Maßnahmenbündel. Das Gesetz fordert eine begleitende wissenschaftliche Evaluierung des Gesetzes. Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um das dritte Dokument in diesem Evaluierungszyklus. Der erste Bericht (Brachert u.a., 2023) präsentierte ein erstes Lagebild nach dem Start der im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms geplanten Maßnahmen. Der zweite Bericht (Brachert u.a., 2025) enthielt eine Aktualisierung und erweiterte Aussagen zu den möglichen Effekten der Maßnahmen aus dem InvKG. An diesem Punkt setzt der vorliegende Zwischenbericht 2025 an. Es gehen immer mehr Maßnahmen in die Umsetzung, wodurch der Strukturwandel an Fahrt aufnimmt. Jedoch bleibt auch für diesen Bericht zu berücksichtigen, dass viele der geplanten Maßnahmen noch nicht oder gerade erst begonnen haben, was bei einer fast zwanzigjährigen Laufzeit des Programms naheliegend ist. Die in diesem Bericht vorgelegten empirischen Analysen basieren auf dem Datenstand vom 31.12.2024, also rund viereinhalb Jahre nachdem das InvKG in Kraft getreten ist.
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Kohleausstiegsförderung: Zuwächse beim Mittelabfluss, aber Wirkungen erst langfristig zu erwarten
Oliver Holtemöller, Torsten Schmidt, Mirko Titze
IWH Policy Notes,
No. 4,
2025
Abstract
Zwischenbericht 2025 zur begleitenden Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms
Am 5. November 2025 wurde der Zwischenbericht 2025 zur begleitenden Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK‑Bundesprogramms von den Wirtschaftsforschungsinstituten IWH und RWI veröffentlicht. Die Evaluierung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird, analysiert die Fortschritte der Programme, identifiziert die Wirkungen der Förderung und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, wie die Maßnahmen optimiert werden können, um die Transformation der vom Kohleausstieg betroffenen Regionen in Deutschland erfolgreich zu gestalten.
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Management Opposition, Strikes and Union Threat
Patrick Nüß
IWH Discussion Papers,
No. 17,
2025
Abstract
I estimate management opposition to unions in terms of hiring discrimination in the German labor market. By sending 13,000 fictitious job applications, revealing union membership in the CV and pro-union sentiment via social media accounts, I provide evidence for hiring discrimination against union supporters. Callback rates are on average 15% lower for union members. Discrimination is strongest in the presence of a high sectoral share of union members and large firm size. I further explore variation in regional and sectoral strike intensity over time and find suggestive evidence that discrimination increases if a sector is exposed to an intense strike. Discrimination is positively associated with the sectoral share of firms that voluntarily orientate wages to collective agreements. These results indicate that hiring discrimination can be explained by union threat effects.
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