Comparative Study of Multinational Companies in the Enlarged EU - A Technology Transfer Perspective
Johannes Stephan, Björn Jindra, I. Klugert
Conference Proceedings of „Comparing International Competitiveness of Manufacturing Companies in the EU with Special Emphasis on Central and Eastern Europe“,
2007
Abstract
Die Untersuchung liefert einen Beitrag zur Analyse des Zusammenhangs zwischen der Heterogenität von multinationalen Unternehmen und internationalem Technologietransfer. Dabei konzentrieren wir uns auf den internen Technologietransfer, also den Transfer vom Mutter- zum Tochterunternehmen. Wir schätzen hierbei den Einfluß von Corporate Governance, Zielstellungen und absorptiver Kapazität des Tochterunternehmens sowie etwaige Effekte der kulturellen und geographischen Distanz als potentielle Determinanten des internen Technologietransfers. Dabei kontrollieren wir für andere firmen- und industriespezifische Effekte als auch unbeobachtete Spezifika des Investitionslandes. Die Hypothesen werden an einem Datensatz mit 434 ausländischen Tochterunternehmen aus einer Umfrage in Polen, Ungarn, Estland, der Slowakei und Slowenien aus dem Jahre 2002/2003 getestet. Die Ergebnisse scheinen zu zeigen, daß die Art der Mutter-Tochter-Beziehung in multinationalen Unternehmen von institutionellen Faktoren, den Zielstellungen der Investition und den verbundenen Risiken für den ausländischen Investor abhängen. Diese Faktoren wiederum haben einen Einfluß auf die Intensität des internen Technologietransfers. Absorptive Kapazität des Tochterunternehmens hat einen positiven Einfluß auf die Intensität des Technologietransfers, geographische Distanz hingegen scheint diese zu behindern. Schlußendlich scheint die Herkunft des ausländischen Investors keinen statistischen Einfluß auf die Intensität des internen Technologietransfers zu haben, wenn wir für Firmen-, Industrie- und Landesspezifika kontrollieren.
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Patents and technology transfer from universities - a literature review
Sidonia vonLedebur
Wirtschaft im Wandel,
No. 9,
2006
Abstract
In Hochschulen wird Wissen produziert, das dort nicht kommerziell genutzt werden kann und in die Wirtschaft transferiert werden muß, um sein Potential auszuschöpfen. Die Abschaffung des Hochschullehrerprivilegs im Jahr 2002 und die Errichtung von regionalen Patentverwertungsagenturen zielen auf eine höhere Anzahl von Patenten von Wissenschaftlern, die anschließend durch die Agenturen an Unternehmen vermitteln werden. Dieser Weg spiegelt aber nur einen kleinen Teil der möglichen Formen von Wissenstransfer wider. Der Artikel zeigt einen Überblick wissenschaftlicher Untersuchungen zu diesem Thema, aus denen sich Aufgaben für die Wirtschaftspolitik ableiten lassen. Zwei wichtige Änderungsvorschläge ergeben sich: Die Fokussierung auf Patente sollte einer allgemeinen Betrachtung des Wissenstransfers weichen. Die Patentverwertungsagenturen sollten daher vielmehr zu Serviceeinrichtungen rund um den Wissenstransfer werden. Alternativ ließen sich die Transferstellen an den Hochschulen, die bislang eher beratend arbeiten oder sich auf Existenzgründungen konzentrieren, ausbauen. Da sich zudem der Nutzen des Wissenstransfers erst auf gesamtwirtschaftlicher Ebene voll entfaltet, ist eine dauerhafte staatliche Unterstützung der Transferstellen an den Hochschulen notwendig. Das oft verwendete Vorbild der Patentverwertung in den USA läßt sich wegen einer Vielzahl von Unterschieden in den institutionellen Rahmenbedingungen nicht auf Europa übertragen. Zum Schluß werden Forschungsgebiete genannt, die für ein umfassendes Bild des Wissenstransfers aus Hochschulen bearbeitet werden müßten. Solche Erkenntnisse könnten künftig dazu dienen, eine effiziente institutionelle Ausgestaltung des Wissenstransfers in Europa zu erreichen.
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Conditions of knowledge transfer of new staff members in companies – a game theoretical analysis -
Sidonia vonLedebur
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2006
Abstract
Die Verfügbarkeit des Produktionsfaktors Wissen und die Innovationsfähigkeit stellen heute zentrale Erfolgsfaktoren von Volkswirtschaften dar. Die Produktion von neuem Wissen und seine wirtschaftliche Anwendung finden jedoch oft an verschiedenen Orten statt, so daß Wissenstransfer notwendig ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Wissenschaftler, die an Hochschulen oder in öffentlichen Forschungseinrichtungen gearbeitet haben, in ein Unternehmen wechseln. Wie kann nun die Wissensweitergabe durch neue Mitarbeiter in Unternehmen optimal gestaltet werden? Eine spieltheoretische Modellierung gibt dafür eine Antwort: Effizienter Transfer findet dann statt, wenn die Mitarbeiter für den Wissenstransfer einen hohen zusätzlichen Lohn verglichen mit ihrem zusätzlichen Aufwand erhalten. Hierbei spielt nicht nur zeitlicher Aufwand und Beteiligung an höheren Einnahmen durch neue Produkte, sondern auch die Größe des Teams und soziale Faktoren (z. B. Arbeitsklima) eine Rolle. Um ein günstiges Verhältnis von zusätzlichem Lohn zu zusätzlichem Aufwand zu erhalten, kann entweder der Lohn erhöht oder aber die individuellen Kosten der Mitarbeiter für Wissenstransfer gesenkt werden. Dies verursacht selbst Kosten für das Unternehmen – z. B. durch Einführung eines Wissensmanagements –, ist aber effizient, solange der aus Wissenstransfer resultierende Gewinn diese Kosten übersteigt. Die Wirtschaftspolitik muß dafür aber den Unternehmen die Freiheit geben, die Personalpolitik anreizeffizient zu gestalten.
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Foreign Direct Investment and Technology Transfer in Transition Countries: Theory - Method of Research - Empirical Evidence
Johannes Stephan
Studies in Economic Transition. Series edited by J. Hölscher and H. Tomann,
2005
Abstract
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The Potentials for Technology Transfer via Foreign Direct Investement in Central and East Europe - Results of a Field Study
Judit Hamar, Johannes Stephan
East-West Journal of Economics and Business,
Vol. 8 (1 & 2),
2005
Abstract
Foreign direct investment plays a particularly crucial role for the processes of technological catch-up in Central East Europe. Whilst most countries of this region have received considerable direct investments, the composition of kinds of subsidiaries is different between countries and hence will the prospects for intense technology transfer also differ between countries. This contribution aims to compare the potentials for internal and external technology transfer across countries of Central East Europe by analysing the management-relationship between subsidiaries and their parents and the market-relationships between subsidiaries and their host economy. For this, a firm-level database of some 458 subsidiaries in Estonia, Poland, the Slovak Republic, Hungary, and Slovenia is analysed empirically.
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Technology Transfer via Foreign Direct Investment in Central and Eastern Europe: Theory, Method of Research and Empirical Evidence
Johannes Stephan
Technology Transfer via Foreign Direct Investment in Central and Eastern Europe: Theory, Method of Research and Empirical Evidence,
2005
Abstract
Foreign subsidiaries of multinational companies are suggested as one of the main channels of technology transfer to less developed economies. In Central East Europe their presence proved to be a decisive factor to economic restructuring and development. This volume is a unique guide to theory, method of research, and empirical evidence, for technology transfer via foreign subsidiaries of multinational companies. It combines the merits of a core text on technology transfer via FDI with up-to-date empirical evidence.
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Comment on A. Bley's article on 'Monetary Aspects of European Eastern Enlargement and CEE participation in ERM and EMU'
Johannes Stephan
Technology Transfer via Foreign Direct Investment in Central and Eastern Europe. Theory, Method of Research and Empirical Evidence. Studies in Economic Transition. Series edited by J. Hölscher and H. Tomann,
2005
Abstract
Foreign subsidiaries of multinational companies are suggested as one of the main channels of technology transfer to less developed economies. In Central East Europe their presence proved to be a decisive factor to economic restructuring and development. This volume is a unique guide to theory, method of research, and empirical evidence for technology transfer via foreign subsidiaries of multinational companies. It combines the merits of a core text on technology transfer via FDI with up-to-date empirical evidence.
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Technology spillovers from foreign investors in transition economies - are the effects still expected?
Jutta Günther
Economic and business review,
Vol. 7 (1),
2005
Abstract
While it is widely acknowledged that there is a technology transfer from parent companies to foreign subsidiaries in central East European countries, there is no clear cut evidence for technology spillovers in favour of domestic companies so far. The paper presents a theoretical framework for how spillover mechanisms are turned into a reality and outlines empirical findings on technology spillovers for transition economies based on a comprehensive literature review. Against the background of an empirical qualitative study, the paper provides firm level explanations for the obvious lack of technology spillovers. Policy oriented issues will be discussed in the conclusions.
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Foreign Direct Investment as a Source of Technology-Spillovers in Central East European Candidate-Countries
Jutta Günther
Erweiterung und Integration der EU. Forschungen zur Europäischen Integration, Band 9,
2004
Abstract
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FDI Subsidiaries and Industrial Integration of Central Europe: Conceptual and Empirical Results
Boris Majcen, Slavo Radosevic, Matija Rojec
IWH Discussion Papers,
No. 177,
2003
Abstract
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