Africa’s Skill Tragedy
Jan Bietenbeck, Marc Piopiunik, Simon Wiederhold
Journal of Human Resources,
Vol. 53 (3),
2018
Abstract
We study the importance of teacher subject knowledge for student performance in Sub-Saharan Africa using unique international assessment data for sixth-grade students and their teachers. To circumvent bias due to unobserved student heterogeneity, we exploit variation within students across math and reading. Teacher subject knowledge has a modest impact on student performance. Exploiting vast cross-country differences in economic development, we find that teacher knowledge is effective only in more developed African countries. Results are robust to adding teacher fixed effects and accounting for potential sorting based on subject-specific factors.
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Die Mär vom egoistischen Ökonomen – Wie Ökonomen auf Anreize reagieren
Dmitri Bershadskyy
Wirtschaft im Wandel,
No. 1,
2018
Abstract
Menschen, die über ökonomische Bildung verfügen, reagieren stärker auf wirtschaftliche Anreize. Entgegen der verbreiteten Annahme handeln Ökonomen jedoch nicht egoistischer als Nicht-Ökonomen, wenn es darum geht, gemeinsam ein öffentliches Gut zu finanzieren. Mit Hilfe eines Experiments, in dem die Teilnehmer echtes Geld gewinnen konnten, wird gezeigt, dass Ökonomen sich stärker an den vorliegenden Anreizstrukturen orientieren. Auf der einen Seite tragen Ökonomen am Anfang leicht höher zu dem öffentlichen Gut bei und fangen signifikant später an, von der sozial optimalen Strategie abzuweichen. Auf der anderen Seite leisten Ökonomen zum Ende des Experiments, wenn Trittbrettfahrerverhalten weniger Konsequenzen hat, deutlich geringere Beiträge als Nicht-Ökonomen. Im zweiten Teil des Experiments wird den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben, in eine Erleichterung der kooperativen Finanzierung des öffentlichen Guts zu investieren, wobei zwischen einem investitionsfreundlichen (Geld-zurück-Garantie) und einem weniger investitionsfreundlichen Szenario (keine Garantie) unterschieden wird. Das Experiment zeigt, dass die Probanden mit ökonomischer Ausbildung auf diesen kleinen Unterschied in den Anreizstrukturen stärker reagieren.
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Endogenous Institution Formation in Public Good Games: The Effect of Economic Education
Martin Altemeyer-Bartscher, Dmitri Bershadskyy, Philipp Schreck, Florian Timme
IWH Discussion Papers,
No. 29,
2017
Abstract
In a public good experiment, the paper analyses to which extent individuals with economic education behave differently in a second-order dilemma. Second-order dilemmas may arise, when individuals endogenously build up costly institutions that help to overcome a public good problem (first-order dilemma). The specific institution used in the experiment is a communication platform allowing for group communication before the first-order public good game takes place. The experimental results confirm the finding of the literature that economists tend to free ride more intensively in public good games than non-economists. The difference is the strongest in the end-game phase, yielding in the conclusion that the magnitude of the end-game effect depends on the share of economists in the pool of participants. When it comes to the building-up of institutions, the individual efficiency gain of the institution and its inherent cost function constitute the driving forces for the contribution behaviour. Providing an investment friendly environment yields in economists contributing more to the institution than non-economists. Therefore, we make clear that first-order results of a simple public good game cannot be simply applied for second-order incentive problems.
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Paternal Unemployment During Childhood: Causal Effects on Youth Worklessness and Educational Attainment
Steffen Müller, Regina T. Riphahn, Caroline Schwientek
Oxford Economic Papers,
Vol. 69 (1),
2017
Abstract
Using long-running data from the German Socio-Economic Panel (1984–2012), we investigate the impact of paternal unemployment on child labour market and education outcomes. We first describe correlation patterns and then use sibling fixed effects and the Gottschalk (1996) method to identify the causal effects of paternal unemployment. We find different patterns for sons and daughters. Paternal unemployment does not seem to causally affect the outcomes of sons. In contrast, it increases both daughters’ worklessness and educational attainment. We test the robustness of the results and explore potential explanations.
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Financial Literacy and Self-employment
Aida Ćumurović, Walter Hyll
Abstract
In this paper, we study the relationship between financial literacy and self-employment. We use established financial knowledge-based questions to measure financial literacy levels. The analysis shows a highly significant correlation between selfemployment and financial literacy scores. To investigate the impact of financial literacy on being self-employed, we apply instrumental variable techniques based on information on economic education before entering the labour market and education of parents. Our results reveal that financial literacy positively affects the probability of being self-employed. As financial literacy is acquirable, findings suggest that entrepreneurial activities may be raised via enhancing financial knowledge.
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Paternal Unemployment During Childhood: Causal Effects on Youth Worklessness and Educational Attainment
Steffen Müller, Regina T. Riphahn, Caroline Schwientek
Abstract
Using long-running data from the German Socio-Economic Panel (1984-2012), we investigate the impact of paternal unemployment on child labor market and education outcomes. We first describe correlation patterns and then use sibling fixed effects and the Gottschalk (1996) method to identify the causal effects of paternal unemployment. We find different patterns for sons and daughters. Paternal unemployment does not seem to causally affect the outcomes of sons. In contrast, it increases both daughters‘ worklessness and educational attainment. We test the robustness of the results and explore potential explanations.
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Persönliche Beziehungen, der Transfer von akademischem Wissen und der Standort von Gründungen aus Hochschulen
S. Heblich, Viktor Slavtchev
Wirtschaft im Wandel,
No. 6,
2015
Abstract
In dieser Studie wird die Bedeutung von persönlichen Beziehungen zwischen Unternehmensgründern aus Hochschulen und Hochschulforschern für die Entscheidung der Gründer, sich in der Region der Heimathochschule niederzulassen, untersucht. Am Beispiel von Gründungen aus Hochschulen in Regionen mit mehreren Hochschulen kann gezeigt werden, dass bei der Entscheidung der Gründer, in der Region zu bleiben, der Nähe zur Heimatfakultät größere Bedeutung zukommt als der Nähe zu vergleichbaren Fakultäten an anderen lokalen Hochschulen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass für den Zugang zu akademischem Wissen und Ressourcen und deren Transfer in Privatunternehmen über das einfache lokale Vorhandensein von Hochschulen hinaus persönliche Beziehungen bedeutsam sind. Dies hat Implikationen für die Rolle der Hochschulen als Standortvorteil für Unternehmen, die von akademischem Wissen und Ressourcen profitieren können oder darauf angewiesen sind.
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Coordination between Municipalities and Local Non-Municipal Public Units (NMPUs) for Supporting Urban Economic Development: Theoretical Analysis and Empirical Evidence for the Example of Universities in Germany
Martin T. W. Rosenfeld, J. Hinz
Koordination raumwirksamer Politik: Mehr Effizienz und Wirksamkeit von Politik durch abgestimmte Arbeitsteilung,
2015
Abstract
In zahlreichen europäischen Städten gibt es Versuche, der lokalen Wirtschaftsentwicklung eine neue Richtung zu geben, u.a. durch die Ansiedlung von Nicht-Kommunalen Öffentlichen Einrichtungen (NKOE), z.B. Bundesagenturen, Gerichte, Rechnungshöfe, Landesmuseen oder Universitäten. Allerdings liegen die Kompetenzen für solche NKOE nicht bei den Kommunen, sondern zumeist bei den höheren staatlichen Ebenen. Deshalb haben die Kommunen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Ansiedlung von NKOE. Sobald aber eine entsprechende Entscheidung gefallen ist, können die Kommunen die weitere Entwicklung von NKOE begünstigen. Im Beitrag wird zunächst eine Kategorisierung von NKOE durchgeführt, und zwar sowohl gemäß der Bedeutung von NKOE für die lokale Wirtschaftsentwicklung als auch hinsichtlich des Einflusses lokaler Maßnahmen auf die Leistungsfähigkeit von NKOE. Es wird gezeigt, dass Universitäten zu jener Kategorie von NKOE zählen, für die eine Koordination der eigenen Aktivitäten mit jenen der Kommunen besonders wichtig sein dürfte. Die Effekte von Universitäten für die lokale Wirtschaftsentwicklung wurden bereits vielfach diskutiert. Die Fähigkeit der Universitäten, das für ihre Effektivität erforderliche Humankapital zu attrahieren, hängt von verschiedenen lokalen Faktoren ab. Folglich gibt es eine reziproke Beziehung zwischen Kommunen und Universitäten. Eine Koordinierung der jeweiligen Aktivitäten wäre deshalb für beide Seiten von Vorteil. Dies gilt z.B. für den Bereich der Informationspolitik. Eine Kommune sollte nach innen wie nach außen die Vorzüge der örtlichen Universitäten kommunizieren; umgekehrt sollte auch eine Universität die Stärken des lokalen Umfelds deutlich machen. Da für den Bereich der Informationspolitik empirische Daten leicht zugänglich sind, konzentriert sich der empirische Teil des Beitrags auf eine empirische Untersuchung der Internetpräsentationen ausgewählter Städte und Universitäten. Es zeigt sich, dass in den meisten betrachteten Städten die Koordinierung zwischen Kommunen und Universitäten zu wünschen übrig lässt. Eine Verbesserung dieser Situation ließe sich z.B. durch die Einführung
finanzieller Anreizmechanismen erreichen.
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Das Ausbildungsprofil von Hochschulen und der regionale Bedarf an Absolventen
Gunnar Pippel
Peer Pasternack (ed.), Regional gekoppelte Hochschulen. Die Potenziale von Forschung und Lehre für demografisch herausgeforderte Regionen. Institut für Hochschulforschung (HoF): Wittenberg,
2013
Abstract
Eine wichtige Funktion von Hochschulen liegt in der Ausbildung von Arbeitskräften. Hierbei stellt sich die Frage, inwiefern sich die fachliche Ausrichtung von Hochschulen an den regionalen Beschäftigungsprofilen orientiert. Gibt es hier eine gute Übereinstimmung, dann können die Arbeitgeber in einer Region die hochqualifizierten Arbeitskräfte vor Ort rekrutieren.
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Effects of Entrepreneurship Education at Universities
S. Laspita, H. Patzelt, Viktor Slavtchev
Jena Economic Research Papers,
No. 25,
2012
Abstract
This study analyzes the impact of entrepreneurship education at universities on the intentions of students to become entrepreneurs or self-employed in the short-term (immediately after graduation) and in the long-term (five years after graduation). A difference-in-differences approach is applied that relates changes in entrepreneurial intentions to changes in the attendance of entrepreneurship classes in the same period. To account for a potential bias due to self-selection into entrepreneurship classes, only individuals having no prior entrepreneurial intentions are analyzed. Our results indicate a stimulating effect of entrepreneurship education on students’ intentions to become entrepreneurs or self-employed in the long-term but a discouraging effect on their intentions in the short-term. These results support the conjecture that entrepreneurship education provides more realistic perspectives on what it takes to be an entrepreneur, resulting in ‘sorting’. Overall, the results indicate that entrepreneurship education may improve the quality of labor market matches, the allocation of resources and talent, and increase social welfare. Not distinguishing between short- and long-term intentions may lead to misleading conclusions regarding the economic and social impact of entrepreneurship education.
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