Network Investment and the Threat of Regulation – Preventing Monopoly Exploitation or Infrastructure Construction?
Ulrich Blum, Christian Growitsch, Niels Krap
IWH Discussion Papers,
No. 7,
2006
Abstract
In summer 2005, the German telecommunication incumbent Deutsche Telekom announced its plans to build a new broadband fibre optics network. Deutsche Telekom decided as precondition for this new network not to be regulated with respect to pricing and third party access. To develop a regulator's strategy that allows investments and prevents monopolistic prices at the same time, we model an incumbent's decision problem under a threat of regulation in a game-theoretical context. The decision whether to invest or not depends on the probability of regulation and its assumed impact on investment returns. Depending on the incumbent's expectation on these parameters, he will decide if the investment is favourable, and which price to best set. This price is below a non-regulated profit maximising price, since the incumbent tries to circumvent regulation. Thus, we show that the mere threat of a regulator's intervention might prevent supernormal profits without actual price regulation. The regulator, on the other hand, can influence both investment decision and the incumbent's price via his signals on regulation probability and price. These signals an be considered optimal, if they simultaneously allow investment and minimize the incumbent's price.
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Non-take-up Behavior of Social Assistance in Germany - An Empirical Investigation of Unexpected Reactions
Joachim Wilde, Alexander Kubis
Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik,
2005
Abstract
Bisherige Studien für Gesamtdeutschland haben ermittelt, dass mehr als die Hälfte der Haushalte, die zum Bezug von Sozialhilfe berechtigt sind, diesen Anspruch nicht geltend machen. Dies widerspricht der Intuition. Das Ziel unserer Studie ist deshalb zum einen, mit Hilfe des Niedrigeinkommens-Panels eine präzisere Simulation der Anspruchsberechtigung und damit der Quote der Nichtinanspruchnahme vorzunehmen als dies bisher möglich war. Zum anderen sollen die Ursachen der Nichtinanspruchnahme in einem multiplen ökonometrischen Modell untersucht werden. Wir zeigen, dass die bisherigen Messfehler nur einen kleinen Teil der ermittelten Quoten erklären. Signifikante Ursachen für die verbleibende Quote von rund 43% sind eine geringe Höhe der Ansprüche, die Kosten der Sozialhilfe in Form von Stigmatisierung sowie Erwartungen über eine eher kurzfristige Dauer des finanziellen Engpasses. Außerdem weisen wir erstmalig eine signifikante simultane Beziehung zwischen der Höhe des Erwerbseinkommens und der Neigung zur Inanspruchnahme von Sozialhilfe nach, wobei das Vorzeichen in beiden Richtungen negativ ist.
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Estimating multiple equation hybrid models with endogenous dummy regressors
Joachim Wilde
Statistica Neerlandica,
2004
Abstract
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The Distance Puzzle: On the Interpretation of the Distance Coefficient in Gravity Equations
Claudia M. Buch, J. Kleinert, Farid Toubal
Economics Letters,
Vol. 83 (3),
2004
Abstract
Although globalization has diminished the importance of distance, empirical gravity models find little change in distance coefficients. We argue that changing distance costs are largely reflected in the constant term. A proportional fall in distance costs is consistent with constant distance coefficients.
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A macroeconometric model for the Euro economy
Christian Dreger
IWH Discussion Papers,
No. 181,
2003
Abstract
In this paper a structural macroeconometric model for the Eurozone is presented. In opposite to the multi country modelling approach, the model relies on aggregate data on the supra-national level. Due to nonstationarity, all equations are estimated in an error correction form. The cointegrating relations are derived jointly with the short-run dynamics, avoiding the finite sample bias of the two step Engle Granger procedure. The validity of the aggregated approach is confirmed by out-of-sample forecasts and two simulation exercises. In particular the implications of a lower economic recovery in the US and a shock in the nominal Euro area interest rate are discussed.
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Possible effects of demographic change - An overview
Gunter Steinmann, Olaf Fuchs, Sven Tagge
Wirtschaft im Wandel,
No. 15,
2002
Abstract
Eine für alle Bereiche von Wirtschaft und Politik maßgebliche Änderung der Rahmenbedingung ist die Abnahme und Alterung der Bevölkerung. Dies wird vielschichtige Anpassungsprozesse auslösen. Das Ergebnis liefert kein einheitliches Bild. Negativ zu bewerten sind die Auswirkungen der Alterung auf die sozialen Sicherungssysteme und die Staatsfinanzen. Die Wirkungen auf Wachstum und technischen Fortschritt sind demgegenüber nicht eindeutig. Negative Einflüsse müssen jedoch befürchtet werden. Die oft erwarteten positiven Effekte für den Arbeitsmarkt, insbesondere die Abnahme der Arbeitslosigkeit, können ökonomisch nicht begründet werden. Die Auswirkungen auf die Akkumulation und Aktualisierung von Humankapital sind nicht eindeutig. Sie hängen maßgeblich von der Anpassung der Lebensarbeitszeit, der Art des technischen Fortschritts und der Produktionsstrukturen ab.
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Simultaneity in multiple equation hybrid models with endogenous dummy regressors
Joachim Wilde
Allgemeines Statistisches Archiv,
Vol. 85 (2),
2001
Abstract
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Housing Vacancies in East German Cities: A Problem not only for Housing Policy
Peter Franz
Wirtschaft im Wandel,
No. 2,
2001
Abstract
Der Beitrag weist darauf hin, dass der gegenwärtig stark unter wohnungspolitischen und -unternehmerischen Gesichtspunkten diskutierte Wohnungsleerstand in ostdeutschen Städten auch das Potenzial hat, die zukünftige Stadtentwicklung insgesamt zu beeinflussen. Vorschläge der Kommission -Wohnungswirtschaftlicher Strukturwandel in den neuen Bundesländern- werden im Hinblick darauf diskutiert.
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The effects of parity changes on long term export growth
Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
No. 12,
2000
Abstract
Die Euro-Länder führen einen unterschiedlich intensiven Handel mit Volkswirtschaften außerhalb des Euroraums. Während die Niederlande oder Portugal deutlich weniger als die Hälfte ihrer Warenausfuhren außerhalb des gemeinsamen Währungsgebietes absetzen, liegt der entsprechende Anteil Deutschlands oder Italiens bei über 50 %. Eine ökonometrische Analyse macht hier allerdings deutlich, dass diese Unterschiede in der Regionalstruktur der Ausfuhren nicht zu einer merklich differenzierten Wirkung von Wechselkursänderungen auf das langfristige Exportwachstum führen. Die ermittelten Koeffizienten für den Zusammenhang zwischen der Höhe der Ausfuhren und der Höhe des Wechselkurses liegen für die betrachteten Volkswirtschaften relativ nah beieinander, was darauf hindeutet, dass Wechselkursänderungen hinsichtlich ihrer langfristigen Wirkung auf die Exporte keine gravierenden Struktureinflüsse nach sich ziehen. Befürchtungen, dass beispielsweise eine längeranhaltende Abwertung des Euro den langfristigen Wachstumspfad der Exporte der Euro-Länder deutlich unterschiedlich beeinflussen könnte, bestätigen sich damit nicht. Unterschiede zwischen den Volkswirtschaften zeigen sich lediglich mit Blick auf den Anpassungsprozess infolge einer Wechselkursänderung.
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