12.06.2025 • 19/2025
Economic recovery in Germany – but structural problems and US trade policy weigh on the economy
The German economy has picked up somewhat in the first half of 2025. This was helped by the temporary increase in demand from the US in anticipation of higher tariffs. If the US does not escalate its trade conflicts further, production in Germany according to the summer forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH) is likely to increase a bit (by 0.4%) in 2025, after two years of decline. In March, the IWH economists were forecasting growth of 0.1% for the current year. Growth of 1.1% is forecast for the year 2026. Similar expansion rates are to be expected for East Germany.
Oliver Holtemöller
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14.05.2025 • 16/2025
Private ownership boosts hospital performance
New research by the Halle Institute for Economic Research (IWH) and ESMT Berlin shows that private equity (PE) acquisitions lead to substantial operational efficiency gains in hospitals, challenging common public concerns. The study reveals that hospitals acquired by PE firms significantly reduce costs and administrative staff without increasing closure rates or harming patient care.
Merih Sevilir
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Die (neue) Rolle der Wissenschaft für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz
Wolfram Berger, Gunther Markwardt, Julia Rettig, Jan Schnellenbach, Mirko Titze, Stefan Zundel
Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Statusbericht IV. BTU Cottbus/IWH,
2025
Abstract
Rund 6 Milliarden Euro der Mittel für den Strukturwandel in der Lausitz werden bis 2038 in den Bereich Wissenschaft investiert. Wenngleich das Investitionsgesetz Kohlegebiete (InvKG) einen eindeutigen Schwerpunkt im Bereich Wissenschaft setzt und dies nicht nur in der Lausitz ist Wissenschaft im Kontext des Strukturwandels der Lausitz kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck, nämlich der wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Es gibt gute Gründe für die Annahme, dass die Entwicklung in der Lausitz einen positiveren Verlauf nehmen könnte als in anderen Regionen der EU. Allerdings, das gewünschte Ergebnis wird sich nicht von allein einstellen, sobald den Akteuren die finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
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Die (neue) Rolle der Wissenschaft für den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz
Wolfram Berger, Gunther Markwardt, Julia Rettig, Jan Schnellenbach, Mirko Titze, Stefan Zundel
Begleitforschung Strukturwandel (BeForSt), Policy Brief IV. BTU Cottbus/IWH,
2025
Abstract
Bis 2038 werden im Rahmen des Strukturwandels in der brandenburgischen Lausitz ca. 6 Milliarden Euro für Wissenschaft ausgegeben. Räumlich konzentrieren sich die Ausgaben auf Cottbus/Chóśebuz. In ausgewählten Themenfeldern wie beispielsweise der Gesundheitssystemforschung oder dem Thema Energie bilden sich neue große Forschungseinrichtungen, die kritische Massen darstellen können. Eine große Herausforderung ist die Verzahnung von Projekten, die über verschiedene Förderlinien gefördert werden.
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10.04.2025 • 13/2025
Joint Economic Forecast 1/2025: Geopolitical turn intensifies crisis – structural reforms even more urgent
The German economy will continue to tread water in 2025. In their spring report, the leading economic research institutes forecast an increase in gross domestic product of just 0.1% for the current year. For 2026, the institutes expect gross domestic product to increase by 1.3%. In the short term, the new US trade policy and economic policy uncertainty are weighing on the German economy. The additional scope for public debt should gradually have an expansionary effect, but threatens to crowd out private consumption and private investment.
Oliver Holtemöller
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Political Corruption, Dodd–Frank Whistleblowing, and Debt Financing
Qingjie Du, Iftekhar Hasan, Yang Wang, K.C. John Wei
Journal of Corporate Finance,
Vol. 91 (April),
2025
Abstract
We investigate how a state's political corruption affects a resident firm's debt contracting and how a change in anti-corruption regulation alters the relation between corruption and loan contracting. Firms in more corrupt states are associated with significantly higher loan spreads and tighter loan covenants than firms in less corrupt states. Furthermore, the passage of the Dodd–Frank whistleblowing provision amplifies the conhcerns of banks about the detrimental impact of corruption due to the increased exposure of firms to whistleblowing threats. The detrimental impact of corruption is further amplified when a state has a higher level of whistleblowing involvement, when firms are located in more corrupt states or closer to the SEC office, and when the bank's state is less corrupt than the firm's state. In general, we document the externality of corruption in the debt financing of firms and the response of banks to changes in regulation.
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13.03.2025 • 10/2025
A turning point for the German economy?
The international political environment has fundamentally changed with looming trade wars and a deteriorating security situation in Europe. The leading parties in Germany are setting the stage for debt-financed additional defence tasks with far-reaching changes to the debt brake. This entails major risks for the German economy, but also opportunities. Meanwhile, the economy continues to be in a downturn. According to the spring forecast of the Halle Institute for Economic Research (IWH), gross domestic product (GDP) in 2025 is likely to be roughly the same as in the previous year, and it will not increase significantly until 2026, partly because uncertainty about German economic policy is likely to decrease after the new government is established, meaning that the savings rate of private households will fall again somewhat and the debt-financed additional government spending will gradually have an impact on demand. The IWH economists are forecasting an increase in GDP of 0.1% for 2025. In December, they were still forecasting growth of 0.4% for 2025. The outlook is similar for East Germany, where production is likely to have increased slightly in 2024, unlike in Germany as a whole.
Oliver Holtemöller
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Begleitende Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms ‒ Zweiter Zwischenbericht vom 31.10.2024
Matthias Brachert, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Florian Kirsch, Uwe Neumann, Michael Rothgang, Torsten Schmidt, Christoph Schult, Anna Solms, Mirko Titze
IWH Studies,
No. 1,
2025
Abstract
Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
Das Klimaschutzgesetz (KSG) sieht eine Reduktion der deutschen Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gegenüber den Emissionen im Jahr 1990 vor. Der Ausstieg aus der thermischen Verwertung der Kohle (vor allem der Braunkohle) leistet einen substanziellen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele. Der Kohleausstieg stellt die Braunkohlereviere (und die Standorte der Steinkohlekraftwerke) jedoch vor strukturpolitische Herausforderungen. Um den Strukturwandel in diesen Regionen aktiv zu gestalten, hat der Bundestag im August 2020 mit Zustimmung des Bundesrats das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen (StStG) beschlossen. Über dieses Gesetz stellt der Bund bis zum Jahr 2038 Finanzhilfen von 41,09 Mrd. Euro zur Verfügung. Im Fokus der Politikmaßnahmen stehen verschiedene Ziele, vor allem gesamtwirtschaftliche (Wertschöpfung, Wachstum, Steueraufkommen), wettbewerbliche (Produktivität), arbeitsmarktpolitische (Beschäftigung, Beschäftigungsstrukturen), verteilungspolitische (regionale Disparitäten) sowie klimapolitische (Treibhausgasreduzierung, Nachhaltigkeit). Die im StStG vorgesehenen strukturpolitischen Interventionen umfassen ein breites Maßnahmenbündel. Das Gesetz fordert eine begleitende wissenschaftliche Evaluierung des Gesetzes. Bei dem vorliegenden Bericht handelt es sich um das zweite Dokument in diesem Evaluierungszyklus. Der erste Bericht liegt seit Juni 2023 vor und präsentierte ein erstes Lagebild nach dem Start der im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms geplanten Maßnahmen. Nachdem nunmehr zahlreiche Maßnahmen in die Umsetzung gehen, nimmt der Strukturwandel an Fahrt auf. Der aktuelle Bericht nimmt eine Aktualisierung vor und erweitert Aussagen zu deren möglichen Effekten. Auch für diesen Bericht bleibt zu berücksichtigen, dass viele der geplanten Maßnahmen noch nicht oder gerade erst begonnen haben, was bei einer fast zwanzigjährigen Laufzeit des Programms durchaus naheliegend ist. Die in diesem Bericht vorgelegten empirischen Analysen basieren auf dem Datenstand vom 30.06.2024, also fast vier Jahre nach Programmstart.
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Vergabe der Kohle-Fördermittel nimmt langsam Fahrt auf - Zweiter Zwischenbericht zur begleitenden Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms erschienen
Oliver Holtemöller, Torsten Schmidt, Mirko Titze
IWH Policy Notes,
No. 1,
2025
Abstract
Am 13. Februar 2025 wurde der zweite Zwischenbericht zur begleitenden Evaluierung des Investitionsgesetzes Kohleregionen (InvKG) und des STARK-Bundesprogramms von den Wirtschaftsforschungsinstituten IWH und RWI veröffentlicht.
Die Evaluierung, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz durchgeführt wird, analysiert die Fortschritte der Programme, identifiziert die Wirkungen der Förderung und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, wie die Maßnahmen optimiert werden können, um die Transformation der vom Kohleausstieg betroffenen Regionen in Deutschland erfolgreich zu gestalten.
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Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Szenarien für die Erreichung der gesetzlichen Emissionsziele
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Oliver Holtemöller, Axel Lindner, Alessandro Sardone, Christoph Schult, Götz Zeddies
Konjunktur aktuell,
No. 4,
2024
Abstract
Das Produktionspotenzial der deutschen Wirtschaft wächst mittelfristig (2023 bis 2029) mit einer jahresdurchschnittlichen Rate von 0,3% und damit deutlich schwächer als in den Jahren zuvor. Dies ist auf eine ungünstigere Entwicklung aller drei Faktoren (Arbeitsvolumen, Kapitalstock, totale Faktorproduktivität) zurückzuführen. Das potenzielle Wachstum wird insbesondere durch den Rückgang der durchschnittlichen Arbeitszeit gedämpft.
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