The Identification of Technology Regimes in Banking: Implications for the Market Power-Fragility Nexus
Michael Koetter, Tigran Poghosyan
Journal of Banking and Finance,
Vol. 33 (8),
2009
Abstract
Neglecting the existence of different technologies in banking can contaminate efficiency, market power, and other performance measures. By simultaneously estimating (i) technology regimes conditional on exogenous factors, (ii) efficiency conditional on risk management, and (iii) Lerner indices of German banks, we identify three distinct technology regimes: Public & Retail, Small & Specialized, and Universal & Relationship. System estimation at the regional level reveals that greater bank market power increases bank profitability but also fosters corporate defaults. Corporate defaults, in turn, lead to higher probabilities of bank distress, which supports the market power-fragility hypothesis.
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Parenting Benefit – A New Risk for Companies
Nicole Nulsch, Henry Dannenberg
Wirtschaft im Wandel,
No. 7,
2008
Abstract
Mit dem zum 1. Januar 2007 neu eingeführten Elterngeld verfolgt der Gesetzgeber unter anderem das Ziel, mehr Väter für eine Elternzeit zu begeistern. Bislang wurden die Auswirkungen des Elterngelds insbesondere aus familienpolitischer Perspektive betrachtet. Ziel dieses Beitrags ist es jedoch, die unternehmenspolitischen Folgen des Elterngelds zu untersuchen.
Die Entwicklung der Elterngeldanträge im Jahr 2007 deutet darauf hin, dass zunehmend mehr Väter von der Elternzeit Gebrauch machen. Dabei handelt es sich in mehr als der Hälfte der Fälle um berufstätige Väter. Konnten Unternehmen in der Vergangenheit das Risiko, dass eine wichtige Position im Unternehmen für einen längeren Zeitraum aufgrund der Geburt eines Kindes unbesetzt ist, verhältnismäßig einfach dadurch senken, indem ein Mann beschäftigt wurde, wird diese Strategie in Zukunft an Bedeutung verlieren. Es ist zu erwarten, dass dieses veränderte Risikoumfeld einerseits die Karrierechancen der Frauen verbessern und zu einer Verringerung der Lohnlücke zwischen den Geschlechtern beitragen kann. Es ist jedoch auch zu erwarten, dass sich die Risikosituation der Unternehmen insgesamt verschlechtert und bei gegebener Risikotragfähigkeit bisher tragbare Risiken zukünftig nicht mehr eingegangen werden können, was sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken könnte.
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Forecasting the CO2 certificate price risk
Henry Dannenberg, Wilfried Ehrenfeld
IWH Discussion Papers,
No. 5,
2008
Abstract
Die Modellierung des CO2Zertifikatepreisrisikos ist ein wichtiger Teilaspekt eines ganzheitlichen Managements von mit dem Emissionshandel verbundenen Unternehmensrisiken. Das Papier diskutiert ein Preisbildungsmodell, auf dessen Grundlage das Zertifikatepreisrisiko bewertet werden kann. Es wird davon ausgegangen, dass der Zertifikatepreis durch die erwarteten Grenzvermeidungskosten der Handelsperiode determiniert wird und stochastisch um dieses Niveau schwankt. Dieses Verhalten wird mit einem Mean-Reversion-Prozess modelliert. Aufgrund von Unsicherheiten bezüglich künftiger Umweltzustände ist jedoch zu vermuten, dass innerhalb einer Handelsperiode durch das Bekanntwerden neuer Informationen sprunghafte Veränderungen der erwarteten Grenzvermeidungskosten auftreten können, womit sprunghafte Verschiebungen des erwarteten Preisniveaus einhergehen. Neben der ParameterSchätzung ist es daher auch ein Ziel der Arbeit, den Mean-Reversion-Prozess so zu modifizieren, dass solche sprunghaften Veränderungen des erwarteten Reversion-Niveaus abgebildet werden können.
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Are vendor properies useful indicators to quantify the extent of the default risk
Henry Dannenberg
Wirtschaft im Wandel,
No. 12,
2005
Abstract
Für Unternehmen, die ihren Kunden Zahlungsziele einräumen, besteht die Gefahr, daß ein Kunde nach Ablauf der Zahlungsfrist nicht in der Lage ist, die an ihn gestellten Rechnungen zu begleichen. In diesem Fall erleidet der Gläubiger einen Verlust, der unter Umständen die eigene Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung zur Folge haben kann. Um der Gefahr einer eigenen durch den Forderungsverlust bedingten Folgeinsolvenz vorzubeugen, sind von einem Unternehmen hinreichend hohe Reserven in Form von Eigenkapital bzw. Liquidität bereitzustellen, auf die im Schadensfall zurückgegriffen werden kann. Die korrekte Bewertung dieser Reserve ist vor allem unter Allokationsgesichtspunkten interessant. Im vorliegenden Beitrag wird anhand einer Unternehmensbefragung unter ostdeutschen Industriebetrieben untersucht, ob aufgrund von bestimmten Eigenschaften eines Unternehmens, das seinen Kunden Zahlungsziele einräumt, Rückschlüsse auf die Höhe der erforderlichen Eigenkapital- bzw. Liquiditätsreserven möglich sind. Die Untersuchung zeigt, daß Merkmale wie Größe, durchschnittlich gewährte Forderungshöhe, Kundenstruktur und Auslandsaktivität gefunden werden können, anhand derer zwischen Unternehmen mit hohen und Unternehmen mit geringen Forderungsausfallrisiken unterschieden werden kann. Dieses Ergebnis deutet darauf hin, daß die Bewertung der erforderlichen Reserven zur Deckung des Forderungsausfallrisikos auf Grundlage von Eigenschaften des zahlungszielgewährenden Unternehmens möglich sind.
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Recent Developments and Risks in the Euro Area Banking Sector
Reint E. Gropp, Jukka M. Vesala
ECB Monthly Bulletin,
2002
Abstract
This article provides an overview of euro area banks’ exposure to risk and examines the effects of the cyclical downturn in 2001. It describes the extent to which euro area banks’ risk profile has changed as a result of recent structural developments, such as an increase in investment banking, mergers, securitisation and more sophisticated risk management techniques. The article stresses that the environment in which banks operated in 2001 was fairly complex due to the relatively weak economic performance of all major economies as well as the events of 11 September in the United States. It evaluates the effects of these adverse circumstances on banks’ stability and overall performance. The article provides bank balance sheet information as well as financial market prices, arguing that the latter may be useful when assessing the soundness of the banking sector in a forward-looking manner. It concludes with a review of the overall stability of euro area banks, pointing to robustness in the face of the adverse developments in 2001 and the somewhat improved forward-looking indicators of banks’ financial strength in early 2002.
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