Einladung und Veranstaltungshinweis: Wie frei ist Europas Wissenschaft?

Radikale Akteure, geopolitische Spannungen und Sparvorgaben belasten die Wissenschaft weltweit. Wie die Wissenschaftsfreiheit bei uns wieder gestärkt werden kann, diskutieren Experten unterschiedlicher Disziplinen mit dem Publikum am 27. Mai 2026 ab 18 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale). Zu dieser siebten Europa-Debatte mit Empfang laden das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und die Leopoldina Sie herzlich ein. Wir bitten um eine redaktionelle Ankündigung.

Stark zugespitzte Kontroversen und Attacken auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung setzen auch die Wissenschaft unter Druck. Doch wer die Wissenschaftsfreiheit beschneidet, beschädigt eine der wichtigsten geistigen Ressourcen der Demokratie – nicht nur auf nationaler Ebene, sondern auch mit Blick auf die europäische Integration. Wie steht es um die Wissenschaftsfreiheit in Deutschland und Europa? Welchen Einfluss darauf haben die Entwicklungen in den USA? Wie kann die Wissenschaftsfreiheit verteidigt werden? Und was können Forschungseinrichtungen und Forschende selbst dazu beitragen?

Darüber diskutieren Gäste aus Politik und Wissenschaft mit Bürgerinnen und Bürgern bei der siebten Ausgabe der Europa-Debatte, einer Veranstaltungsreihe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

Europa-Debatte: Wie frei ist Europas Wissenschaft? 
Eine Dialogveranstaltung von IWH und Leopoldina mit Empfang 

Termin: Mittwoch, 27. Mai 2026, 18 Uhr 

Ort: Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale) 

Mit

  • Dr. Christian Ehler, Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Prof. Reint Gropp, Ph.D., Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
  • Dr. Lars Lott, Politologe an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Koordinator des Forschungsprojekts Academic Freedom Index
  • Prof. Dr. Christoph Möllers, Rechtswissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina 

Moderation: Dr. Jan-Martin Wiarda, Wissenschaftsjournalist 

Das Publikum ist herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Der Eintritt ist frei. Wir bitten um eine Anmeldung. Ein Empfang im Anschluss an die Diskussion bietet die Gelegenheit zum weiterführenden Gespräch. 

Programm: auf dieser IWH-Webseite 

Anmeldung für Publikum: auf dieser Leopoldina-Webseite 

Anmeldung für Medien: presse@iwh-halle.de

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