Inhalt
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Gleichwertige Lebensverhältnisse durch Regionalförderung? Wirkungsanalysen sind nötig
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Das Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW)
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Identifikation von Effekten betrieblicher Investitionsförderung – Ergebnisse einer Pilotstudie für Sachsen-Anhalt
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Endnoten

1 Vgl. Kilper, H.; Rosenfeld, M. T. W.: Gegenstand, Wirkungsweise und Begründung der interregionalen Ausgleichspolitik, in: M. T. W. Rosenfeld, B. Alecke, P. Franz, G. Heimpold, H. Kilper, K. Kunkel, G. Untiedt, S. Zillmer (Hrsg.): Interregionale Ausgleichspolitik in Deutschland: Untersuchungen zu den Effekten ausgewählter Systeme zur Herstellung von „gleichwertigen Lebensverhältnissen“. IWH-Sonderhefte 2/2007, Halle (Saale) 2007, 32–40.

2 Vgl. Europäische Kommission: Staatliche Beihilfe SA.39460 (2014/N) – Deutschland – Evaluierungsplan für nach der Gruppenfreistellung freigestellte umfangreiche Beihilferegelung „Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur – Gewerbliche Wirtschaft“. C(2015) 1349 final. Brüssel, 24.02.2015.

3 Vgl. beispielsweise Kugler, F.; Schwerdt, G.; Wößmann, L.: Ökonometrische Methoden zur Evaluierung kausaler Effekte der Wirtschaftspolitik, in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Vol. 15 (2), 2014, 105–132. – Schmidt, C. M.: Wirkungstreffer erzielen – Die Rolle der evidenzbasierten Politikberatung in einer aufgeklärten Gesellschaft, in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Vol. 15 (3), 2014, 219–233. – Boockmann, B.; Buch, C. M.; Schnitzer, M.: Evidenzbasierte Wirtschaftspolitik in Deutschland: Defizite und Potentiale, in: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Vol. 15 (4), 2014, 307–323.

4 Vgl. Alm, B.; Fisch, G.: Aufgaben, Instrumente und Perspektiven der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", in: H.-H. Eberstein, H. Karl, G. Untiedt (Hrsg.): Handbuch der regionalen Wirtschaftsförderung (Loseblattwerk), Teil C, Abschnitt III. Köln: Verlag Dr. Otto Schmidt 2014.

5 Vgl. IWH (Hrsg.): Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall. Halle (Saale) 2019, 47.

6 Vgl. ebenda.

7 Die Ergebnisse vorhandener Studien zu dieser Thematik diskutiert etwa der Beitrag Alm, B.; Titze, M.: Evaluation der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, in: H.-H.Eber­stein, H. Karl, G. Untiedt (Hrsg.), a. a. O.

8 Die folgenden Ausführungen basieren auf Brachert, M.; Dettmann, E.; Titze, M.: Public Investment Subsidies and Firm Performance – Evidence from Germany, in: Journal of Economics and Statistics, Vol. 238 (2), 2018, 103–124.

9 Die Pilotstudie filtert die Kontrollgruppe anhand der folgenden Kri­terien aus den nicht geförderten Unternehmen heraus: gleiche Zuge­hörigkeit zur Klassifikation der Wirtschaftszweige auf 4-Steller-Ebene, vergleichbares Niveau bei Beschäftigung, Investitionen Exportanteil und Produktivität.

10 Die Ergebnisse stehen im Einklang mit der internationalen Literatur, vgl. hierzu insbesondere Neumark, D.; Simpson, H.: Place-based Policies, in: G. Duranton, J. V. Henderson, W. C. Strange (eds): Handbook of Regional and Urban Economics, Vol. 5B, Amsterdam et al.: Elsevier 2015, 1197–1287, hier speziell 1259.

11 Vgl. Maretzke, S.; Ragnitz, J.; Untiedt, G.: Betrachtung und Analyse von Regionalindikatoren zur Vorbereitung des GRW-Fördergebietes ab 2021 (Raumbeobachtung). Endbericht zum 29. Oktober 2018 – Korrigierte Fassung (April 2019). Gutachten (Projekt-Nr. 043/17) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Münster, Dresden, Bonn 2019.

Empfohlene Publikationen

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Public Investment Subsidies and Firm Performance – Evidence from Germany

Matthias Brachert Eva Dettmann Mirko Titze

in: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Nr. 2, 2018

Abstract

This paper assesses firm-level effects of the single largest investment subsidy programme in Germany. The analysis considers grants allocated to firms in East German regions over the period 2007 to 2013 under the regional policy scheme Joint Task ‘Improving Regional Economic Structures’ (GRW). We apply a coarsened exact matching (CEM) in combination with a fixed effects difference-in-differences (FEDiD) estimator to identify the effects of programme participation on the treated firms. For the assessment, we use administrative data from the Federal Statistical Office and the Offices of the Länder to demonstrate that this administrative database offers a huge potential for evidence-based policy advice. The results suggest that investment subsidies have a positive impact on different dimensions of firm development, but do not affect overall firm competitiveness. We find positive short- and medium-run effects on firm employment. The effects on firm turnover remain significant and positive only in the medium-run. Gross fixed capital formation responses positively to GRW funding only during the mean implementation period of the projects but becomes insignificant afterwards. Finally, the effect of GRW-funding on labour productivity remains insignificant throughout the whole period of analysis.

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Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall

IWH

in: Einzelveröffentlichungen, 2019

Abstract

Die Berliner Mauer als das Symbol der deutschen Teilung ist mittlerweile länger verschwunden als sie gestanden hat, doch die Unterschiede innerhalb des Landes sind auch nach drei Jahrzehnten noch sichtbar. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die Bruchkante der wirtschaftlichen Entwicklung nicht immer ausschließlich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze verläuft, sondern neben dem West-Ost-Gefälle auch Süd-Nord- oder Stadt-Land-Unterschiede zutage treten.

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Außerdem in diesem Heft

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Kommentar: Das Corona-Dilemma

Reint E. Gropp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2020

Abstract

Die Politik steht zurzeit vor einem scheinbar unlösbaren Dilemma. Einerseits sollen die Infektionszahlen niedrig gehalten werden: um die medizinische Infrastruktur nicht zu überfordern, und weil in Abwesenheit einer wirkungsvollen Behandlung Menschenleben gerettet werden sollen. Andererseits wäre aber die Ansteckung großer Teile der Bevölkerung (jünger als 60 Jahre und ohne Vorerkrankungen) vielleicht sogar erstrebenswert, weil die Symptome bei dieser Gruppe ohnehin kaum bis gar nicht wahrnehmbar sind und durch sie eine Herdenimmunität entstehen würde, die systematisch Infektionsketten unterbrechen könnte.

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Aktuelle Trends: Entwicklung der Firmengründungen in Deutschland

André Diegmann

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2020

Abstract

Das Produktivitätswachstum in entwickelten Volkswirtschaften hat sich in den letzten Jahren deutlich verlangsamt. Ein Indikator für die wirtschaftliche Dynamik in einer Volkswirtschaft ist die Firmengründungsaktivität. Wenn neue Ideen entstehen, kann dies in eine zunehmende Gründungsaktivität münden und so positiv auf die Produktivitätsentwicklung wirken.

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IWH-Transfertagung „Europas Finanzmarkt: Zwangsehe oder lose Bekanntschaft?“

Sithara Thies

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2020

Abstract

Ein Jahrzehnt nach der weltweiten Finanzkrise steht das Finanzsystem noch immer vor enormen Herausforderungen. Wie diese in Europa gemeistert werden können, war Thema einer hochkarätig besetzten Tagung, die am 26. Februar 2020 am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stattfand.

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