Inhalt
Seite 1
Das Wichtigste in Kürze: Punkte 1 bis 5Seite 2
Das Wichtigste in Kürze: Punkte 6 bis 10Seite 3
Das Wichtigste in Kürze: Punkte 11 bis 14 Auf einer Seite lesen(11) Die drei Braunkohlereviere weisen dabei erwartungsgemäß noch deutlich höhere Treibhausgasemissionen aus als der Bundesdurchschnitt. Allerdings folgen sie seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts einem bundesweiten Trend rückläufiger Emissionen.
(12) Eine zentrale Frage beim Einsatz der InvKG-Fördermittel ist, ob sie ursächlich zur Erreichung wirtschaftspolitischer Zielgrößen beitragen. Im Fokus stehen dabei arbeitsmarktrelevante Indikatoren: die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter, die Arbeitslosenquote und die Anzahl offener Stellen. Für diese drei Größen zeigt sich im Beobachtungszeitraum bis Ende 2024 kein eindeutiges, dem InvKG klar zurechenbares, Wirkungsbild. Dieser Befund ist angesichts des institutionellen und konjunkturellen Umfelds plausibel: Der regional asynchrone Kohleausstieg und temporäre Reaktivierungen von Kraftwerkskapazitäten wirken gegenläufig, der Mittelabfluss aus dem InvKG war bislang begrenzt, und viele Maßnahmen entfalten ihre Effekte erst zeitverzögert. Eine belastbare Wirkungseinschätzung erfordert daher einen längeren Beobachtungszeitraum.
(13) Exemplarisch werden ausgewählte Projekte im Rheinischen Revier anhand von Fallstudien analysiert. Dabei handelt es sich um die Modellfabrik Papier und um das BioökonomieREVIER. Die Projekte befinden sich zwar in einem frühen Umsetzungsstand, einige ausgewählte wirtschaftspolitische Zielindikatoren zeigen jedoch schon eine Reaktion. Dies betrifft vor allem Arbeitsplätze, die bisher vor allem in den Gebieten Forschung und Entwicklung sowie Organisation und Öffentlichkeitsarbeit geschaffen wurden. Hinsichtlich der Administration der Förderprogramme zeigt sich, dass eine Ergänzung der Förderlinien innerhalb des InvKG sinnvoll ist.
(14) Transformation bedeutet für alle Akteure große Herausforderungen. Der Förderprozess, die wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen und die tatsächlichen Wirkungen der Maßnahmen sollten weiterhin begleitend wissenschaftlich evaluiert und die Ergebnisse zeitnah und transparent veröffentlicht werden.