Labour Market Institutions and Employment

Arbeitsmarktinstitutionen sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen, die auf eine Verbesserung von Arbeitsmarktergebnissen (z. B. Beschäftigung und Löhne) abzielen. Da Arbeitsmärkte komplexen Anpassungsmechanismen unterliegen, sind diese Maßnahmen jedoch unter Umständen kontraproduktiv oder werden von Nebenwirkungen begleitet. Ziel dieser Dissertation ist es, die Beschäftigungseffekte von Mindestlöhnen und des Kündigungsschutzes zu analysieren. Das erste Kapitel führt den Leser in die Thematik Arbeitsmarktinstitutionen ein. Im zweiten Kapitel wird untersucht, wie die Einführung des Mindestlohns in Deutschland auf die Beschäftigung wirkt. Es wird gezeigt, dass geringfügige Beschäftigung abgenommen und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zugenommen hat. Das dritte Kapitel widmet sich derselben Maßnahme, jedoch mit einem anderen Schwerpunkt: Die Mindestlohneinführung erhöht die Arbeitsmarktmobilität aus Niedriglohnländern (der Tschechischen Republik und Polen) in Grenzregionen. Diese Zunahme ausländischer Arbeitskräfte hat keine negativen Effekte auf die deutsche Beschäftigung zur Folge. Im vierten Kapitel wird ein Problem existierender NK-SAM-Modelle adressiert, die das Modellieren von Kündigungsschutz erlauben. Eine hierfür vorgeschlagene Erweiterung verbessert die empirische Relevanz des Modells unter einer restriktiven Annahme.

25. November 2019

Autoren Felix Pohle

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