Inhalt
Seite 1
Die Bedeutung relativer Stärken für den Bildungsweg
Seite 2
Können relative Stärken durch Bildungspolitik beeinflusst werden?
Seite 3
Bildungspolitische Implikationen
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Endnoten

1 Dieser Beitrag beruht auf Hanushek, E. A.; Jacobs, B.; Schwerdt, G.; van der Velden, R.; Vermeulen, S.; Wiederhold, S.: Where Do STEM Graduates Stem From? The Intergenerational Transmission of Comparative Skill Advantages. IWH Discussion Paper 13/2023. Halle (Saale), 2023. 

2 Zur besseren Vergleichbarkeit wandeln wir die Testergebnisse in so genannte Perzentilränge um. Ein Perzentilrang gibt an, wie groß der Anteil der Schülerinnen und Schüler im selben Testjahrgang ist, die gleich gut oder schlechter abgeschnitten haben. Wer zum Beispiel im 80. Perzentil liegt, hat besser abgeschnitten als 80% der Mitschülerinnen und Mitschüler desselben Jahrgangs in diesem Fach. 

3 Vgl. Solon, G.: Intergenerational Mobility in the Labor Market, in: Handbook of Labor Economics, Vol. 3 (Part A), 1999, 1761-1800. – Björklund, A.; Jäntti, M.: Intergenerational Income Mobility and the Role of Family Background, in: B. Nolan, W. Salverda, T. M. Smeeding (eds), The Oxford Handbook of Economic Inequality. Oxford University Press 2011, 491–521.

4 Vgl. Black, S. E.; Devereux, P. J.; Salvanes, K. G.: Why the Apple Doesn't Fall Far: Understanding Intergenerational Transmission of Human Capital, in: American Economic Review, Vol. 95 (1), 2005, 437-449. – Adermon, A.; Lindahl, M.; Palme, M.: Dynastic Human Capital, Inequality, and Intergenerational Mobility, in: American Economic Review, Vol. 111 (5), 2021, 1523-1548. 

5 Vgl. Long, J.; Ferrie, J.: Intergenerational Occupational Mobility in Great Britain and the United States since 1850, in: American Economic Review, Vol. 103 (4), 2013, 1109-1137.

6 Vgl. z. B. UNESCO: Cracking the Code: Girls’ and Women’s Education in Science, Technology, Engineering and Mathematics (STEM). Paris: United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization, 2017. 

7 Vgl. Altonji, J. G.; Arcidiacono, P.; Maurel, A.: The Analysis of Field Choice in College and Graduate School: Determinants and Wage Effects, in: E. A. Hanushek, S. Machin, L. Woessmann (eds), Handbook of the Economics of Education, Vol. 5, Amsterdam: North Holland 2016, 305-396. 

8 Weitere Informationen zum Programm QuaMath finden sich unter https://quamath.de/.

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Where Do STEM Graduates Stem from? The Intergenerational Transmission of Comparative Skill Advantages

Eric A. Hanushek Babs Jacobs Guido Schwerdt Rolf van der Velden Stan Vermeulen Simon Wiederhold

in: IWH Discussion Papers, Nr. 13, 2023

Abstract

The standard economic model of occupational choice following a basic Roy model emphasizes individual selection and comparative advantage, but the sources of comparative advantage are not well understood. We employ a unique combination of Dutch survey and registry data that links math and language skills across generations and permits analysis of the intergenerational transmission of comparative skill advantages. Exploiting within-family between-subject variation in skills, we show that comparative advantages in math of parents are significantly linked to those of their children. A causal interpretation follows from a novel IV estimation that isolates variation in parent skill advantages due to their teacher and classroom peer quality. Finally, we show the strong influence of family skill transmission on children’s choices of STEM fields.

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Außerdem in diesem Heft

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Die Sorge um De-Industrialisierung führt in die Irre

Reint E. Gropp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2025

Abstract

Eine der größten Sorgen sowohl der aktuellen als auch der vorhergehenden Regierung ist es, in Deutschland wichtige Industrieproduktion zu erhalten beziehungsweise neu anzusiedeln. Dabei geht es um eine breite Palette von Sektoren: Halbleiter, Batterien, Chemie, Stahl, Pharmazeutika oder Elektroautos. Basierend auf diesem Ziel werden signifikante Subventionen gerechtfertigt, etwa Einzelsubventionen in Milliardenhöhe für individuelle Unternehmen (Intel, TSMC) oder generelle Vergünstigungen wie der Industriestrompreis. Deutschland ist mit dieser Sorge nicht allein; auch die USA, die EU, Indien, Indonesien und viele weitere Länder versuchen, Anreize für inländische Produktion zu schaffen.

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Aktuelle Trends: Wofür werden die Kohlemilliarden verwendet?

Oliver Holtemöller Mirko Titze

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2025

Abstract

Mit rund 41 Mrd. Euro will der Bund den Regionen helfen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Die Wirtschaftsforschungsinstitute IWH und RWI haben den Zwischenbericht 2025 im Rahmen der begleitenden Evaluierungsforschung dazu vorgelegt.

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Wie sich die Klimapolitik auf die Einkommensungleichheit auswirken könnte

Marie Young-Brun

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2025

Abstract

Der Klimawandel wirkt sich zunehmend auf die wirtschaftliche Entwicklung in aller Welt aus. Ärmere Haushalte sind dabei den Auswirkungen des Klimawandels stärker ausgesetzt und verletzlicher, sodass der Klimawandel die Ungleichheit wahrscheinlich noch verstärken wird. Politische Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen können eine Verschärfung des Klimawandels verhindern, schaffen aber auch ökonomische Gewinner und Verlierer. In diesem Beitrag werden die kombinierten Auswirkungen des Klimawandels und ausgewählter politischer Maßnahmen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen auf die wirtschaftliche Ungleichheit untersucht. Die Bewertung erfolgt anhand von acht Modellen für die integrierte Analyse von Klimawandel und wirtschaftlicher Entwicklung, die von verschiedenen Forscherteams unter Verwendung unterschiedlicher Annahmen und Methoden entwickelt wurden. Die Ergebnisse basieren auf historischen Daten und Zukunftsszenarien für zehn Länder in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die Umsetzung einer ehrgeizigen Klimapolitik im Einklang mit dem Pariser Abkommen führt demnach zu einer geringeren Ungleichheit in der Zukunft als der Verzicht auf Maßnahmen zur Milderung des Klimawandels, auch wenn die Ungleichheit aufgrund der Kosten für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen kurzfristig zunimmt. Die Verwendung der Einnahmen aus der Kohlenstoffbepreisung kann dazu beitragen, die Verteilungseffekte der Klimapolitik zu dämpfen und die Ungleichheit kurzfristig sogar zu verringern. Diese Ergebnisse unterstreichen die Rolle von Ausgleichsmechanismen bei der Gestaltung einer fairen und politisch durchsetzbaren Klimapolitik.

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Rückblick auf den 11. FIN-FIRE-Workshop „Challenges to Financial Stability“

Erik Ködel Michael Koetter

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2025

Abstract

Im September 2025 reisten Finanzökonomen aus aller Welt zum elften Mal nach Halle, um am jährlichen FIN-FIRE-Workshop am IWH teilzunehmen. Zwei Tage lang gaben die Autoren von zehn Beiträgen einen umfassenden Überblick über aktuelle Themen, die potenzielle Herausforderungen für das Finanzsystem darstellen, z. B. mangelnden Datenschutz bei der Vergabe von Immobilienkrediten, Unsicherheiten in Anleihemärkten aufgrund von Klimarisiken, Intransparenz bei synthetischen Risikotransferprodukten, die Auswirkungen geopolitischer Risiken auf die Kreditvergabe sowie granulare Friktionen bei der Transmission geldpolitischer Maßnahmen. Ein intensiver Gedankenaustausch zwischen Autoren, Ko-Referenten und Plenum führte zu neuen Erkenntnissen über die Widerstandsfähigkeit und Fragilität unserer Finanzsysteme.

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