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Team Kommunikation
IWH-Chef: Sachsen-Anhalt ist nicht nur ChemieReint GroppDie Welt, 2. März 2026
This paper analyses in a simple global games framework welfare effects stemming from different communication strategies of public agencies if strategies of agents are complementary to each other: Communication can either be fully transparent, or the agency opaquely publishes only its overall assessment of the economy, or it keeps information completely secret. It is shown that private agents put more weight on their private information in the transparent case than in the case of opacity. Thus, in many cases, the appropriate measure against overreliance on public information is giving more details to the public instead of denying access to public information.
Der Beitrag lotet die Bedeutung des von G. Myrdal entwickelten „Konzepts der zirkulären und kumulativen Verursachung“ für die Erklärung von Konvergenz und Divergenz im wirtschaftlichen Angleichungsprozess zwischen Ost- und Westdeutschland aus. Das Konzept wird dem auf R. Barro und X. Sala-i-Martin zurückgehenden „ehernen Gesetz der Konvergenz“ gegenübergestellt. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass mit dem von Myrdal unterschiedenen Konter- und Ausbreitungseffekten in der wirtschaftlichen Entwicklung ein leistungsfähigerer Ansatz vorliegt, Ungleichheiten zwischen Ost und West zu verstehen.
Diese Arbeit vergleicht die Bankenregulierung und -aufsicht in Japan und Deutschland. Diese Länder werden betrachtet, weil sie beide ein bankendominiertes Finanzsystem aufweisen und trotzdem Unterschiede in Bezug auf die Bankenstabilität aufweisen. Es wird gezeigt, dass Japan und Deutschland unterschiedliche Ansätze zur Regulierung und Aufsicht von Banken gewählt haben, und fragt, warum sie ihre Wahl so getroffen haben. Es wird argumentiert, dass Regulierung und Aufsicht in Japan weniger effizient gewesen sind und dass diese Unterschiede maßgeblich für das verschiedene Bankenverhalten war.
In this paper we test the ability of three of the most popular methods to forecast South African currency crises with a special emphasis on their out-of-sample performance. We choose the latest crisis of June 2006 to conduct an out-of-sample experiment. The results show that the signals approach was not able to forecast the out-of-sample crisis correctly; the probit approach was able
to predict the crisis but only with models, that were based on raw data. The Markov-regime- switching approach predicts the out-of-sample crisis well. However, the results are not straightforward. In-sample, the probit models performed remarkably well and were also able to detect, at least to some extent, out-of-sample currency crises before their occurrence. The recommendation is to not restrict the forecasting to only one approach.
Viele Gesundheitsökonomen fordern mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen. Damit ist ein stärkerer Wettbewerb zwischen Krankenkassen um Versicherte und zwischen Leistungserbringern um Verträge mit Kassen gemeint. Vernachlässigt wird dabei jedoch der für die medizinische Qualität wichtige Wettbewerb der Leistungserbringer um Patienten. Dieser steht mit den beiden zuerst genannten Wettbewerbsfeldern im Konflikt. Auch die vorhandene empirische Evidenz ist uneindeutig was die Kosten- und Qualitätseffekte des Wettbewerbs im Gesundheitswesen betrifft. Die einfache Forderung nach „mehr Wettbewerb“ wird somit der Komplexität des Gesundheitswesens nicht gerecht.
This rejoinder contrasts a Keynesian approach for explaining unemployment in Germany’s eastern region with a neoclassical, market-failure approach advanced by Christian Merkl and Dennis Snower: A skewed distribution of headquarters favoring the western region, combined with insufficient levels of effictive demand for output – and subsequently for labor – are argued to be the key causes of persistent unemployment. Seven tables offer a comparative approach to output, investment, and labor demand in Germany’s eastern and western regions, noting the emergence and persistence of „involuntary“ unemployment appearing as a jobs‘ gap in the eastern region, especially for services.
In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre hat sich der Importgehalt der deutschen Exporte deutlich erhöht. Im vorliegenden Artikel wird zunächst die Frage untersucht, ob sich dieser Trend fortgesetzt hat. Zum zweiten wird analysiert, ob es sich bei den Importen um Güter handelt, die als Vorleistungsinputs in die Produktion der Exporte eingehen oder ob diese unmittelbar für die Wiederausfuhr bestimmt sind. Schließlich wird die Frage nach der Singularität gestellt: Ist allein Deutschland unter den industriell entwickelten Ländern Westeuropas von dieser Entwicklung betroffen oder sind es auch andere Länder? Die Antworten werden mit dem Tabellenwerk und dem Standardmodell der offenen statischen Input-Output-Analyse begründet.