13.03.2025 • 10/2025
Konjunktur aktuell: Zeitenwende für die deutsche Wirtschaft?
Die außenpolitischen Rahmenbedingungen haben sich mit den drohenden Handelskriegen und der Verschlechterung der Sicherheitslage in Europa grundsätzlich geändert. Die deutsche Politik schafft mit weitreichenden Änderungen an der Schuldenbremse die Voraussetzungen für schuldenfinanzierte zusätzliche Verteidigungsaufgaben. Das bringt für die deutsche Wirtschaft große Risiken, daneben aber auch Chancen mit sich. Derweil ist die Konjunktur weiter im Abschwung. Nach der Frühjahrsprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2025 etwa so hoch sein wie im Vorjahr und erst im Jahr 2026 nennenswert zulegen, u. a. weil die Unsicherheit über die deutsche Wirtschaftspolitik nach der Regierungsbildung abnehmen dürfte, sodass die Sparquote der privaten Haushalte wieder etwas zurückgehen wird und die schuldenfinanzierten staatlichen Mehrausgaben allmählich nachfragewirksam werden. Die IWH-Konjunkturforscher prognostizieren für 2025 einen BIP-Zuwachs von 0,1%. Im Dezember waren sie noch von einem Zuwachs von 0,4% für 2025 ausgegangen. Ähnlich sind die Aussichten für Ostdeutschland, wo die Produktion allerdings, anders als in Deutschland insgesamt, im Jahr 2024 leicht gestiegen sein dürfte.
Oliver Holtemöller
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12.03.2025 • 9/2025
IWH präsentiert neues Prognose-Dashboard zur deutschen Wirtschaft
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stellt ein umfassendes Daten-Tool bereit, das einen interaktiven Vergleich unterschiedlicher Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland erlaubt. Entscheider aus Politik und Wirtschaft sowie Interessierte aus Medien, Wissenschaft und Öffentlichkeit können das IWH Forecasting Dashboard kostenfrei nutzen.
Oliver Holtemöller
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Do Euro Area Banks Adjust Their Foreign Real Estate Backed Lending in a Low Interest Rate Environment?
Kirsten Schmidt, Lena Tonzer
SUERF Policy Brief,
February
2025
Abstract
Banks have been operating in a low interest rate environment paired with booming housing markets. For the largest banks in the euro area and the period 2015-2022, we assess whether banks reallocate their foreign loan portfolio backed by real estate as a response to differences in local lending spreads across the home and destination country and conditional on reduced information frictions due to borrowing-country exposures. The main result is that the relative share of foreign real estate backed lending increases in case of return opportunities, and this sensitivity depends on local exposures towards the borrowing country. The result is driven by subsamples for which neither the home nor the borrowing country have implemented macroprudential regulation targeting real estate lending, or for which there is a misalignment in macroprudential policies. Nevertheless, we find limited evidence that the riskiness of real estate backed loans goes up during our sample period, and we discuss potential reasons for this result including the possibility of hidden losses.
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Medienecho
Medienecho Dezember 2025 IWH: Mehr Firmen geht das Geld aus in: Mitteldeutsche Zeitung Halle / Saalekreis, 09.12.2025 Steffen Müller: Creditreform-Daten: „Das bricht vielen…
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Archiv
Medienecho-Archiv 2021 2020 2019 2018 2017 2016 Dezember 2021 IWH: Ausblick auf Wirtschaftsjahr 2022 in Sachsen mit Bezug auf IWH-Prognose zu Ostdeutschland: "Warum Sachsens…
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Banks’ foreign homes
Kirsten Schmidt, Lena Tonzer
Deutsche Bundesbank Discussion Papers,
Nr. 46,
2024
Abstract
Our results reveal that higher lending spreads between foreign and home markets redirect real estate backed lending towards foreign markets offering a higher interest rate, which provides evidence for "search for yield" behavior. This re-allocation is found especially for banks with more expertise on the foreign market due to a higher local activity and holds for commercial and residential real estate backed loans. Furthermore, "search for yield" behavior and a resulting increase in foreign real estate backed lending is found when macroprudential regulation is missing or misaligned between a bank’s country of residence and the destination country. When turning to the question of whether the detected search for yield behavior results in more risk, we find that especially better capitalized banks report higher forbearance ratios as they might face less stigma effects compared to low capitalized banks.
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Vorstand und Aufsichtsrat
Vorstand und Aufsichtsrat Als eingetragener Verein ist das IWH satzungsgemäß in verschiedene Organisationseinheiten (Gremien) gegliedert, die das Institut leiten, überprüfen,…
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Alumni
IWH-Alumni Das IWH pflegt den Kontakt zu seinen ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit. Wir beziehen unsere Alumni in unsere Arbeit ein und unterrichten diese…
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Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung
Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung (IWH-CEP) Das Zentrum für evidenzbasierte Politikberatung des IWH (IWH-CEP) wurde im Jahr 2014 gegründet. Die Plattform bündelt und…
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Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik
Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik (IWH-CBPD) Das „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ (Englisch "Centre for Business and Productivity Dynamics", kurz: CBPD)…
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