Längerfristige Wachstumsperspektiven der Reformländer
Hubert Gabrisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1995
Abstract
Mitte Mai diesen Jahres wurde der Wechselkurs des polnischen Zloty begrenzt freigegeben. Als wichtigsten Grund für diese Entscheidung gab die polnische Zentralbank den starken Anstieg der Devisenreserven an. Ende April betrugen die offiziellen Reserven 9 Mrd. US-Dollar im Vergleich zu 6 Mrd. US-Dollar Ende 1994 und 4,3 Mrd. USDollar Ende 1993. Durch einen ebenfalls starken Anstieg der Devisenreserven fühlt sich auch die Tschechische Zentralbank in ihren stabilitätspolitischen Bemühungen gestört, während andererseits Ungarn, das in der Vergangenheit die höchsten Kapitalimporte zu verzeichnen hatte, spätestens seit der Mexikokrise, die Gefahr einer Umkehr der Kapitalströme deutlich vor Augen hat.
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Kapitalimporte in Osteuropa: Garant oder Hemmnis für wirtschaftliche Stabilität und Wachstum?
Thomas Linne, Silke Tober
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1995
Abstract
Die Erfahrungen zahlreicher Länder Mittel- und Osteuropas zeigen, dass makroökonomische Instabilitäten sowohl von der Struktur der Kapitalimporte als auch vom Saldo der Kapitalbilanz ausgehen können. Durch hohe Nettokapitalimporte geraten die Zentralbanken in einen Zielkonflikt zwischen Wechselkursstabilisierung und Preisniveaustabilisierung.. Zudem bewirken die Nettokapitalimporte tendenziell eine Verschlechterung der Wettbewerbsfähigkeit inländischer Unternehmen. Eine Reduzierung der Kreditaufnahme der Unternehmen und des Staates im Ausland ist daher dringend geboten.
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Leistungsbilanzdefizit und Verschuldung sowie Direktinvestitionen in den Reformländern
Thomas Meißner
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1995
Abstract
In den meisten Ländern Mittel- und Osteuropas traten in den letzten Jahren vor allem infolge schnell wachsender Importe beträchtliche Leistungsbilanzdefizite auf ihre Finanzierung erfolgte 1993 zu ca. 45 vH, im vergangenen Jahr zu annähernd 78 vH durch den Zustrom ausländischer Direktinvestitionen. Die Kopplung zwischen Leistungsbilanzdefiziten und Direktinvestitionen scheint daher tendenziell nachzulassen. In Ländern, die nicht genügend ausländische Direktinvestitionen attrahieren konnten, wurden die Defizite über eine zunehmende Verschuldung finanziert. Der unkonsolidierte Bruttoschuldenstand der mittel- und osteuropäischen Länder erhöhte sich zwischen 1989 und 1993 um 38,4 vH. Wegen der nachlassenden Kreditwürdigkeit der Reformländer nahm ihre Verschuldung gegenüber privaten Banken ab, während der Kapitalzufluß über inter- und multinationale Organisationen sowie einzelne Staaten an Bedeutung gewann. Für die Zukunft wird es aber darauf ankommen, daß die Staaten Mittel und Osteuropas das Vertrauen der internationalen Bankenwelt zurückgewinnen können. Nur dann können sie die notwendigen Kapitalimporte realisieren.
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Berufliche Weiterbildung und individuelle Erwerbsverläufe
Markus Pannenberg
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
1995
Abstract
Die in der wirtschaftspolitischen Diskussion beschworenen negativen externen Effekte eines Abwerbens von durch Konkurrenten ausgebildeten Arbeitnehmern, die zu einem gesamtwirtschaftlich ineffizienten privaten Weiterbildungsvolumen führen sollen, können empirisch nicht belegt werden. Westdeutsche Betriebe, die in berufliche Weiterbildung investieren, sind durchweg in der Lage, die Rentabilität dieser Investitionen zu sichern. Als Anreizinstrument dient das Angebot innerbetrieblicher Karriereleitern, nicht aber die direkte Beteiligung der Arbeitnehmer an den Kosten und den Erträgen der Humankapitalinvestition. Allerdings gilt diese Aussage vornehmlich für Weiterbildungsinvestitionen, die betriebsnahe Qualifikationen vermitteln.
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Geldpolitik in der Warteschleife
Martina Spahn
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1995
Abstract
Seit dem Sommer letzten Jahres hat der Zentralbankrat keine größeren geldpolitischen Schritte unternommen. In den letzten acht Monaten hat sich in der Wirtschaft hingegen vieles verändert. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem Konjunkturaufschwung, der im ersten Halbjahr 1994 in dieser Stärke noch nicht erwartet wurde. Es gibt neue Tarifabschlüsse, Bewegungen an den Devisenmärkten und neue monetäre sowie preisliche Tendenzen. Dies legt eine Überprüfung der für geldpolitische Entscheidungen relevanten Größen nahe. Nur eine grundlegende Neueinschätzung dieser Indikatoren würde allerdings einen Wandel des geldpolitischen Kurses der Bundesbank rechtfertigen. Hierzu müssen der Preisauftrieb in den einzelnen Produktionsstufen, die monetäre und die konjunkturelle Entwicklung sowie die Stabilität des Außenwerts der D-Mark überprüft werden.
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Die Erneuerung des öffentlichen und privaten Kapitalstocks
Siegfried Beer, Herbert Berteit, Manfred Wilhelm
Herausforderung Ostdeutschland – Fünf Jahre Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion,
1995
Abstract
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Corporate Taxation and Capital Structure Choice in Germany: A General Equilibrium Model
Reint E. Gropp
FinanzArchiv,
Vol. 52 (2),
1995
Abstract
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Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland (12. gemeinsamer Bericht des DIW Berlin, IfW Kiel und IWH Halle)
Forschungsreihe,
Nr. 1,
1995
Abstract
Schwerpunkt des 12. Berichtes ist eine Einschätzung über den (bis 1994) erreichten Stand bei der Erneuerung und Modernisierung des Kapitalstocks in den neuen Ländern. Hierzu werden Untersuchungsergebnisse zur Entwicklung der Investitionen und des Anlagevermögens im ostdeutschen Unternehmenssektor dargestellt. In Verbindung damit erfolgt eine kritische Bewertung der Investitionsförderung.
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Kapitalbedarf und Kapitaltransfer: Der Fall Osteuropa
Hubert Gabrisch
Externe Publikationen,
1994
Abstract
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Der imaginäre Kapitalstock der Rentenversicherung
Ulrich Blum
Nachrichtenblatt der Landesversicherungsanstalt Baden,
1988
Abstract
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