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Wie der Iran-Krieg einen Aufschwung bremsen könnteOliver HoltemöllerTagesschau.de, 12. März 2026
Internationale Arbeitsteilung, Digitalisierung und technologischer Fortschritt stellen Unternehmen vor komplexe, zukunfts-entscheidende Fragen, können ganze Wirtschaftszweige bedrohen und viele Arbeitsplätze kosten. Gleichzeitig ergeben sich durch strukturellen Wandel und die damit einhergehende Verschiebung der Arbeitsnachfrage neue Arbeitsfelder und Berufsbilder in aufstrebenden Wirtschaftszweigen.
Der diesjährige Workshop stelle die Analyse der Arbeitsmobilität, sowohl der Binnenmigration, als auch der Zuwanderung aus dem Ausland in den Mittelpunkt der Betrachtung.
Der 14. IWH/IAB-Workshop zur Arbeitsmarktpolitik diskutierte die Bedeutung von Arbeitnehmermitbestimmung, Gewerkschaften, Betriebsräten und Arbeitgeberverbänden für Betriebe und Beschäftigte.
Als Erklärung für die seit den 1990er Jahren steigende Lohnungleichheit in Deutschland nennt die ökonomische Forschung technologischen Wandel, zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck sowie institutionelle Veränderungen am Arbeitsmarkt.
Der Workshop beleuchtete die Phänomene von langfristigem Sozialleistungsbezug und Langzeitarbeitslosigkeit aus soziologischer und ökonomischer Perspektive.
Der Workshop befasste sich mit der Passung zwischen Arbeitsplatzerfordernissen und verfügbaren Qualifikationen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
Der diesjährige Workshop nahm regionale Unterschiede der wirtschaftlichen und demographischen Entwicklung zwischen Stadt und Land sowie Ost und West in den Blick, aber auch Regionen mit alten Industrien und solche mit vielen jungen Start-ups.
Der Workshop diskutiert, wie sich Demographie und Transformationsprozesse auf Betriebe und Erwerbspersonen auswirken und welche politischen Maßnahmen sich eignen, um negativen Folgen dieser Entwicklungen auf das Arbeitskräfteangebot entgegenzuwirken.
Auch wenn die derzeitige Rezession die Zahl der offenen Stellen sinken und die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ansteigen lässt, stellt der demographisch bedingte Rückgang der Erwerbsbevölkerung und die sich daraus ergebende Knappheit an Arbeitskräften die zentrale Herausforderung am Arbeitsmarkt für die kommenden Jahre dar.