Verbraucherpreise in ost- und westdeutschen Städten - ein Indikator für die Angleichung der Lebensverhältnisse
Peter Franz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1995
Abstract
In den ostdeutschen Städten lagen die Verbraucherpreise Ende 1993 6 % unter denen in westdeutschen Städten. Während handelbare Güter mit nicht administrierten preisen in Ost und West bereits ein relativ einheitliches Preisniveau aufweisen, sind bei lokal hergestellten Gütern mit administrativer Preisfestsetzung größere Preissprünge zwiwchen einzelnen Städten zu verzeichnen.
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Ostdeutsches Verarbeitendes Gewerbe mit deutlichen Verbesserungen im Jahresverlauf 1994
Helmut Rahneberg
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1995
Abstract
Das anhaltende Umsatzhoch im Verarbeitenden Gewerbe in 1994 und die gute Auftragslage lassen eine Fortsetzung des Produktionswachstums auch für 1995 erwarten. Die Investitionen ostdeutscher Unternehmen befinden sich im Aufwind, die Signale für ein Ende des Beschäftigungsabbaus verstärken sich.
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Wirtschaftsförderung Ost - ein Kommentar
Rüdiger Pohl
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1995
Abstract
Sobald die emotionsgeladene Debatte über Verschwendung von Fördermitteln in Ostdeutschland einer sachlichen Analyse weicht, wird deutlich werden, daß die Förderung des Aufbaus Ost weitergeführt werden muß - mit veränderten Schwerpunkten und allmählich geringeren Beträgen. Im Unternehmenssektor mußte nach der Wende der veraltete Maschinenpark der DDR durch moderne Produktionsanlagen ersetzt werden.
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Ostdeutsche Kommunen verbessern ihre Standortqualität durch Umweltschutzinvestitionen
Walter Komar
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1995
Abstract
Auf Grund der Vernachlässigung des Umweltschutzes in der früheren DDR befand sich die kommunale Abwasser- und Abfallentsorgungsinfrastruktur Ostdeutschlands zu Beginn des Einigungsprozesses in einem desolatem Zustand. Der Beitrag fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen, in der die Bestimmungsgründe, Entwicklung und Förderung von Umweltschutzinvestitionen ostdeutscher Kommunen analysiert wurden. Obwohl der Ausbau der Entsorgungsinfrastruktur merklich vorangetrieben wurde, sind auch künftig umfangreiche Investitionen notwendig, um Umweltschutzstandards erfüllen und um die Standortattraktivität weiter verbessern zu können.
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Ostdeutsches Baugewerbe: Wachstum mit Differenzierung zwischen den Sparten
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1995
Abstract
Die ostdeutsche Baukonjunktur hat nichts von ihrer Dynamik eingebüßt. Auch 19994 stieg der baugewerbliche Umsatz mit einer zweistelligen Wachstumsrate. In allen Sparten des Baugewerbes nutzte die Mehrzahl der Unternehmen die kräftige Nachfrage sowohl für Umsatz- und Produktivitätssteigerungen als auch für eine Stabilisierung oder Steigerung der Erträge. Dabei differiert die Entwicklung zwischen den Sparten. Wegen der frühzeitigen Nachfrageentwicklung und entsprechenden Angebotsreaktion hat der Tiefbaubereich die bisher größten Fortschrille bei der Produktivitätssteigerung erreichen können. Mit steigender Angebotsdichte ist aber auch ein zunehmender marktwirtschaftlicher Differenzierungsprozeß zwischen den Tiefbau-, aber auch den Hochbauunternehmen zu beobachten.
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Arbeitsplätze im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands - Auf dem schwierigen Weg zu Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit
Hans-Ulrich Brautzsch, Hilmar Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1995
Abstract
Die amtlichen Daten, die zur Beurteilung der Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unternehmen herangezogen werden, leiden maßgeblich unter einem Aggregationsproblem. In der Durchschnittsbetrachtung führt das Nebeneinander von wettbewerbsfähigen und teilweise noch immer extrem unrentablen Betrieben zu dem verzerrten Eindruck eines generellen Wettbewerbsmangels ostdeutscher Betriebe. Ergebnisse eines sogenannten matched-pair-Vergleichs zeigten hingegen, dass bereits 1992 jeder neunte Betrieb in Ostdeutschland im Durchschnitt eine höhere Arbeitsproduktivität aufwies als ein vergleichbarer westdeutscher Betrieb. Angesichts niedrigerer Löhne ist der Anteil wettbewerbsfähiger Betriebe in Ostdeutschland noch weitaus höher anzusetzen.
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Geschlechtsspezifische Differenzierung der Erwerbsbeteiligung
Doris Gladisch, Lioba Trabert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1995
Abstract
In Ostdeutschland kam es in den vergangenen Jahren zu einem Rückgang der Erwerbsbeteiligung, der als Anpassungsprozess des Arbeitsangebots zu verstehen ist. Dabei sinkt die Unterbeschäftigung stärker als es dem Anstieg an regulärer Erwerbstätigkeit entspricht. Frauen partizipieren in weit geringerem Ausmaß am Wachstum regulärer Beschäftigung und weisen einen höheren Anteil an der Unterbeschäftigung auf.
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Lohnrückstand und Arbeitskostenvorteile in Ostdeutschland
Jürgen Kolb
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
1995
Abstract
Je nachdem, ob Monatsgrundlöhne, Jahrestarifeinkommen, Stundenlöhne oder Effektivverdienste betrachtet werden, können Beurteilungen des Angleichungsstandes zwischen Ost- und Westdeutschland branchenspezifisch erheblich divergieren. Bei vorangeschrittener Angleichung der Monatsgrundlöhne ist die Kostenbelastung pro Arbeitsstunde für ostdeutsche Betriebe nicht zuletzt aufgrund längerer tariflicher Arbeitszeiten immer noch vergleichsweise niedrig. Dies darf jedoch nicht über die tendenziell geringere Wettbewerbsfähigkeit ostdeutscher Unternehmen hinwegtäuschen, die u.a. aus höheren Lohnstückkosten resultiert.
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Aktuelle Trends - Altersspezifische Geburtenziffern
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1995
Abstract
Das Geburtenverhalten in Ostdeutschland hat sich seit der Wende dramatisch verändert. Während 1990 je 1000 Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren im Durchschnitt noch 22,9 Kinder zur Welt kamen, lag diese Ziffer bereits 1993 nur noch bei einem Wert von 10,8 Geburten. Der westdeutsche Vergleichswert für 1993 betrug 22,2 Geburten. Es wäre allerdings verfehlt, daraus auf eine demographische Überreaktion auf die neuen Verhältnisse zu schließen. Eine differenziertere Betrachtung anhand der altersspezifischen Geburtenraten ergibt, daß sich die angegebene Veränderung als geradezu verblüffende Angleichung an westdeutsche Verhaltensmuster interpretieren läßt.
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Strukturwandel in der ostdeutschen Industrie
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
1995
Abstract
Es werden die Veränderungen des Produktionsanteile der einzelnen Industriebranchen in den Jahren 1990 bis 1994 in den neuen Ländern nachgezeichnet. Wichtigstes Ergebnis ist, dass der Strukturwandel in den neuen Ländern in diesem Zeitraum zu einer stark regional orientierten, baulastigen und wenig technologieintensiven Wirtschaftsstruktur geführt hat. Dies wiederum dürfte zu einer Beeinträchtigung der künftigen Regionalentwicklung führen.
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