IWH-Bauumfrage: Frühjahrsbelebung im ostdeutschen Baugewerbe
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
1997
Abstract
Im ostdeutschen Baugewerbe sind die aktuellen Geschäfte laut Umfrage des IWH im April wieder günstiger gelaufen. Damit beginnt sich die saisonbedingte Aufwärtstendenz in diesem Jahr durchzusetzen. Ausschlaggebend ist die deutliche Lageverbesserung im Hoch- und im Tiefbau. Dagegen hat die Stimmung im Ausbaugewerbe im Vergleich zur Befragung im Februar leicht nachgegeben. 13 vH aller Bauunternehmen bewerten die aktuelle Geschäftslage wieder mit gut, 35 vH mit eher gut. Allerdings verlaufen bei 52 vH der Befragten die Geschäfte nach eigenen Angaben nach wie vor schlecht oder eher schlecht.
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IWH-Bauumfrage: Ostdeutsches Bauhauptgewerbe im Februar mit großer Skepsis
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1997
Abstract
Nach den Ergebnissen der IWH-Umfrage unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen hat sich die Geschäftslage im Februar gegenüber dem Jahresende 1996 deutlich verschlechtert. Die Mehrzahl, d.h. drei von fünf der Unternehmen, stuft das aktuelle Baugeschäft mit „schlecht“ oder „eher schlecht“ ein. Nur 8 vH der befragten Unternehmen schätzen ihre derzeitige Geschäftslage mit „gut“ ein, 31 vH mit „eher gut“. Der Rückgang ist nicht nur saisonbedingt, sondern bringt vor allem den allgemein erwarteten Einbruch im Wohnungsbau aufgrund der Rückführung der Sonderabschreibungen zum Ausdruck. So sinkt im Vergleich der Zweige der Stimmungsindikator im Bauhauptgewerbe und dabei insbesondere im Hochbaubereich am stärksten (Rückgang um 45 Punkte im Vergleich zur Befragung im Dezember).
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Wirtschaftspolitik mit Priorität für die Wettbewerbsfähigkeit - ein Kommentar
Rüdiger Pohl
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1997
Abstract
Schwaches Wirtschaftswachstum, eine gedrückte Investitionsquote, steigende Arbeitslosigkeit: die Wirtschaftspolitik ist gefordert. Manche Stimmen rufen nach staatlicher Nachfragepolitik. Sicherlich, mehr Aufträge für die Unternehmen würden die krisenhaften Tendenzen vorübergehend mildern. Doch ist hier nicht viel zu erwarten. Die Geldpolitik hat ihr Wirkungspotential weitgehend ausgereizt, selbst bei historisch niedrigen Zinsen bleiben die Investitionen schwach. Dem Staat verbietet sich forciertes deficit spending unabhängig von den Maastricht-Kriterien, weil seine Zinslastquote (vor allem beim Bund) hoch ist und weiter steigt; bei noch höherer Zinslast würde die künftige Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt. Selbst wenn es denn gelänge, 30 oder 40 Mrd. DM an Mehrnachfrage zu mobilisieren, bliebe dies (bei einer Inlandsnachfrage von insgesamt 3.500 Mrd. DM) ein Tropfen auf den heißen Stein, zumal ein Teil der Mehrnachfrage im Kauf ausländischer Güter versickern würde. Nachdenklich muß stimmen, daß das gewaltige deficit spending nach der Wiedervereinigung keine Probleme der westdeutschen Wirtschaft gelöst hat.
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IWH-Industrieumfrage: Ostdeutsche Unternehmen wieder hoffnungsvoller
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
1997
Abstract
Die zu Jahresbeginn verhaltene Einschätzung des Geschäftsklimas im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe ist im März einem spürbaren Optimismus gewichen. Die Geschäftslage hat sich laut neuester IWH-Umfrage bei 300 Industrieunternehmen deutlich verbessert. Der Saldo aus positiven und negativen Urteilen stieg gegenüber der vorangegangenen Umfrage vom Januar um 15 Punkte auf der Bewertungsskala. Er lag damit 30 Punkte über dem Stand vor Jahresfrist. Sieben von zehn Unternehmen haben einen „guten“ oder „eher guten“ Verlauf ihrer aktuellen Geschäfte gemeldet. Eine solch günstige Einschätzung haben die befragten Unternehmen zuletzt vor zwei Jahren abgegeben. Die Aufwärtstendenz wird durch zunehmende Bestellungen gestützt. Insbesondere die Auftragseingänge aus dem Ausland haben zu Jahresbeginn kräftig zugelegt.
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Zur Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen beim Export nach Mittel- und Osteuropa
Klaus Werner
Forschungsreihe,
Nr. 3,
1997
Abstract
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IWH-Industrieumfrage: Geschäftsklima in Ostdeutschland im Januar 1997 gespalten
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
1997
Abstract
Nach dem Stimmungshoch vom November 1996 ist im Januar wieder Ernüchterung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe eingekehrt. Die Geschäftslage hat sich zu Jahresbeginn verschlechtert – das ergab die neueste Umfrage des IWH unter rund 300 Industrieunternehmen. Der Saldo aus den positiven und negativen Urteilen fiel gegenüber der vorangegangenen Umfrage um 5 Punkte auf der Bewertungsskala, blieb aber trotz des anhaltenden Winters über dem Stand vor Jahresfrist.
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IWH-Bauumfrage: Geschäftslage und Geschäftsaussichten im Dezember in allen Sparten abwärts gerichtet
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
1997
Abstract
Die vom IWH unter 300 ostdeutschen Bauunternehmen ermittelten Konjunkturindikatoren Geschäftslage und Geschäftsaussichten zeigen im Dezember übereinstimmend Abwärtsentwicklungen. Die Produktionsausfälle vom Jahresbeginn 1996 dürften inzwischen kompensiert sein, zusätzliche Impulse sind nicht in Sicht.
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Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsfortschritte in Ostdeutschland (Fünfzehnter gemeinsamer Bericht des DIW Berlin, IfW Kiel und IWH Halle)
Forschungsreihe,
Nr. 2,
1997
Abstract
Schwerpunkt des 15. Berichtes sind eine Bewertung der Förderpolitik für die neuen Bundesländer und Vorschläge für die Neugestaltung des Förderinstrumentariums ab 1999. Hierzu wurde zunächst die Wirkung einzelner Förderprogramme, gemessen an Vorstellungen darüber, wie eine Wirtschaftsförderung für Ostdeutschland auszugestalten ist, bis zum Jahr 1996 eingeschätzt. Auf der Grundlage einer Gesamtbeurteilung der bisherigen Förderpolitik werden Grundsätze, Bedingungen und Leitlinien für die Fortführung der Wirtschaftsförderung dargestellt.
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Management-Buy-Outs in Ostdeutschland - Gutachten im Auftrag der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS)
Franz Barjak, Gerhard Heimpold, Brigitte Loose, Robert Skopp, Martin Junkernheinrich
IWH-Sonderhefte,
Nr. 2,
1996
Abstract
Die Zukunft der ostdeutschen Wirtschaft hängt davon ab, daß der vorhandene Unternehmensbestand stabilisiert wird, d.h. entscheidend an Wettbewerbskraft hinzugewinnt. Die vorliegende Studie über Management-Buy-Outs (MBOs) untersucht einen wichtigen Teil des ostdeutschen Unternehmensbestands. Die MBOs wurden im Zuge des Privatisierungsprozesses vielfach als „aufbaupolitische Hoffnungsträger“ angesehen, sollte sich mit ihnen doch ein eigenständiger unternehmerischer Mittelstand in den neuen Bundesländern verankern. Angesichts dieser Bedeutung hat die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS) das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im Sommer 1995 mit einer umfassenden Untersuchung der MBOs betraut.
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Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsdefizite in den neuen Bundesländern
Joachim Ragnitz
Externe Publikationen,
1996
Abstract
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