Bewertung unternehmerischer Flexibilisierungsstrategien: Auswirkungen und Nebenwirkungen auf Leistungsfähigkeit und Beschäftigung
Joachim Ragnitz
Externe Publikationen,
1996
Abstract
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Aufwärtstrend in der ostdeutschen Industrie hielt 1995 trotz Bremsspuren an
Helmut Rahneberg
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
1996
Abstract
1995 verzeichnete die ostdeutsche Industrie ein deutliches Umsatzplus, trotzdem hat sich die Beschäftigungssituation insgesamt nicht verbessert. Das hohe Niveau der Anlageinvestitionen wurde gehalten.
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Die französischen Investitionen in Ostdeutschland
Remi Lallement, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 5,
1996
Abstract
Die ostdeutschen Investitionsobjekte mit mittelbarer oder unmittelbarer Kapitalbeteiligung aus Frankreich sind weit gestreut, aber zeichnen sich im Vergleich zu den anderen ostdeutschen Firmen durch eine überdurchschnittliche Größe und Weltmarktorientierung, eine hohe Investitionsintensität und eine gewisse Konzentration in rohstoff- und energieintensiven Branchen aus. Bei der Entscheidung, in Ostdeutschland zu investieren, überwog das Absatzmotiv gegenüber der Absicht, Produktions- und Transaktionskosten durch die Ausnutzung besonderer ostdeutscher Standortvorteile zu senken. Die Investoren bestehen in der Regel aus bewährten transnationalen Unternehmensgruppen, für welche die ostdeutsche Privatisierung die einmalige Gelegenheit geboten hat, marktstrategische Positionen in (Ost-) Deutschland zu besetzen und dort ihre spezifischen Wettbewerbsvorteile auszuschöpfen.
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Industrie in den neuen Bundesländern weiterhin energieintensiv
Bärbel Laschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Hohe Energieintensität ist in Verbindung mit hohen Energiepreisen ein Wettbewerbsnachteil ostdeutscher Unternehmen. Bisherige Reduzierungen der Energieintensität beruhen vorrangig auf Veränderungen der inneren Struktur der Branchen und weniger auf einem sektoralen Strukturwandel. Da die Industriestruktur Ostdeutschlands auch weiterhin durch einen hohen Anteil energieintensiver Branchen geprägt sein wird, liegt der Schwerpunkt zur Energieverbrauchssenkung weiterhin bei der Verminderung des spezifischen Verbrauchs.
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Ostdeutsche Management-Buy-Outs: Der Beitrag des Managements zum Unternehmenserfolg
Franz Barjak, Robert Skopp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Die Gründe für die breite Differenzierung der Leistungsfähigkeit ostdeutscher Management-BuyOuts (MBOs) als Hoffnungsträger eines eigenständigen Mittelstandes in den neuen Bundesländern sind nicht zuletzt auch beim dispositiven Faktor, dem Management, zu suchen. Die Tatsache, daß nach zwei bis fünf Jahren rd. 88 vH der Unternehmen am Markt verblieben sind, kann angesichts der Rahmenbedingungen in der ostdeutschen Transformationswirtschaft zwar zunächst als Erfolg gewertet werden. Das Management der ostdeutschen MBOs offenbart jedoch im Absatz und im Finanzwesen auch Schwächen, die den Unternehmenserfolg langfristig gefährden können. Darüber hinaus gibt es Anzeichen dafür, daß der Transfer von Management-Know-how durch westdeutsche Manager und Miteigentümer die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Insofern sollte bei der Gewährung von finanzieller Förderung auch ein Weg des Know-how-Transfers gefunden werden, der dazu beiträgt, eine dauerhafte Stärkung der MBOs und damit des ostdeutschen Mittelstandes zu erzielen.
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Aktuelle Trends - Investitionspläne der ostdeutschen Industrieunternehmen für 1996
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Die Modernisierung des Produktionsapparates und die Erweiterung der schmalen industriellen Basis in Ostdeutschland stehen auch 1996 im Mittelpunkt der Investitionsabsichten der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Laut Frühjahrsumfrage des IWH unter 300 Industrieunternehmen sehen die Planungen ein Investitionsniveau vor, das dem in den vergangenen drei Jahren erreichten Stand nicht nachsteht. Es spricht für die anhaltende Differenzierung in der Industrie, wenn dabei 45 vH der Unternehmen höhere und 47 vH geringere Investitionen planen als 1995. Nur 8 vH gehen von einem gleichbleibenden Niveau aus.
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Lohnangleichung in der ostdeutschen Chemie
Hilmar Schneider, Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Im Beitrag werden die Entwicklung von Produktion, Beschäftigung, Tarif- und Effektivlöhnen in der ostdeutschen Chemieindustrie untersucht. Die westdeutsche Branche wird dabei als Vergleichsmaßstab herangezogen. Die Personalkosten in der ostdeutschen Chemieindustrie waren 1995 erstmals niedriger als die Bruttowertschöpfung. Mitverantwortlich an dieser Entwicklung war auch das – gemessen an der Metall- und Elektroindustrie – eher zurückhaltende Tempo bei der Lohnangleichung. Gleichwohl überstiegen die Lohnstückkosten auch in der ostdeutschen Chemieindustrie weiterhin deutlich das westdeutsche Niveau. Die noch fehlende Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bleibt damit als Bedrohung für die Beschäftigungssi-tuation weiterhin bestehen.
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Das ostdeutsche Baugewerbe im Spiegel der IWH-Befragung
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
1996
Abstract
Die Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe hat sich im Monat Juni deutlich verbessert - das ergab die Umfrage des IWH im Monat Juni unter mehr als 300 Unternehmen des ostdeutschen Bauhaupt- und Ausbaugewerbes.
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IWH-Industrieumfrage im Juli: Geschäftslage im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe leicht eingetrübt - Geschäftsaussichten aufwärts gerichtet
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1996
Abstract
Im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Geschäftslage im Monat Juli geringfügig verschlechtert - das ergab die neueste Umfrage des IWH unter rund 300 Industrieunternehmen. Der Saldo aus den positiven und negativen Urteilen fiel gegenüber der vorangegangenen Umfrage im Mai um drei Punkte auf der Bewertungsskala, bleibt aber immer noch deutlich im Plusbereich.
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Aktuelle Trends - Wirtschaftliche Lage im ostdeutschen Baugewerbe 1995 mit breiter Streuung
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1996
Abstract
Laut IWH-Umfrage übertrafen 1995 im ostdeutschen Baugewerbe die Gesamtkosten den Umsatz um durchschnittlich 2,3 vH. Für dieses Minus ist nur knapp ein Viertel aller Unternehmen verantwortlich. Reichlich drei Viertel befinden sich dagegen im Plusbereich oder können auf ein ausgeglichenes Ergebnis verweisen. Im untersten Quartil der in aufsteigender Reihenfolge der Kosten-Umsatz-Relation sortierten Unternehmen, d.h. in der erfolgreichsten Gruppe, unterschreiten die Gesamtkosten den Umsatz um durchschnittlich 12 vH, im zweiten Quartil um etwa 4 vH. Im dritten Quartil dürften sich eher die Unternehmen an der Gewinn- bzw. Verlustschwelle befinden.
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