“The German Saver” and the Low Policy Rate Environment
Reint E. Gropp, Vahid Saadi
IWH Online,
Nr. 9,
2015
Abstract
It is widely claimed that “the German saver” suffers (i.e. generates significantly lower returns on her savings) in the low interest environment that Germany currently experiences relative to a high interest rate environment. With “low interest rate environment”, the observers tend to mean “low policy rates”, i.e. the European Central Bank’s (ECB) main refinancing rate.
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Konjunktur aktuell: Aufschwung in Deutschland bleibt verhalten
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2015
Abstract
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem verhaltenen Aufschwung. Die Kapazitätsauslastung hat im Frühjahr zugenommen, und im dritten Quartal 2015 dürfte die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts mit 0,5% leicht überdurchschnittlich ausfallen. Im weiteren Verlauf werden die Produktionskapazitäten wohl etwa normalausgelastet sein. Während die schwächere Nachfrage der Schwellenländer auf ein leichtes Abflachen der Exporte im späteren Jahresverlauf hindeutet, dürfte die inländische Nachfrage wieder stärker zulegen. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2015 wohl um 1,8% zunehmen (66%-Prognoseintervall: 1,6% bis 2,0%).
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Einlagensicherungssysteme erhöhen das moralische Risiko von Banken
Annika Bacher, Felix Noth
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2015
Abstract
Einlagensicherungsmechanismen sind Bestandteil vieler Finanzsysteme und sollen in Krisenzeiten einen Ansturm der Sparer auf Banken und daraus resultierende Ansteckungseffekte verhindern. Jedoch bergen Sicherungssysteme zusätzliche Risikoanreize für Kreditinstitute, da eine solche Versicherung die Überwachungsanreize der Einlagengeber reduziert. Im Zuge der Finanzkrise von 2007 bis 2009 ist es in vielen Ländern zu Reformen hinsichtlich der Einlagensicherungssysteme gekommen. Dieser Artikel diskutiert die jüngste Anhebung der Einlagensicherungsgrenze in den USA von 100 000 auf 250 000 US-Dollar aus dem Jahr 2008 vor dem Hintergrund eines aktuellen Forschungsbeitrags. Dieser zeigt deutlich, dass durch die Erhöhung der Einlagensicherung in den USA das Risiko der Banken, die von der Erhöhung besonders profitierten, deutlich gestiegen ist, und gibt damit Hinweise auf den bekannten Zielkonflikt von Einlagensicherungssystemen: kurzfristige Stabilisierung während einer Krise gegenüber langfristigen Risikoanreizen für Banken.
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Does Country Context Distance Determine Subsidiary Decision-making Autonomy? Theory and Evidence from European Transition Economies
Gjalt de Jong, Vo. van Dut, Björn Jindra, Philipp Marek
International Business Review,
Vol. 24 (5),
2015
Abstract
We studied an underrepresented area in the international business (IB) literature: the effect of country context distance on the distribution of decision-making autonomy across headquarters and foreign affiliates. Foreign affiliates directly contribute to the competitive advantages of multinational enterprises, highlighting the importance of such intra-firm collaboration. The division of decision-making autonomy is a core issue in the management of headquarters–subsidiary relationships. The main contribution of our paper is that we confront two valid theoretical frameworks – business network theory and agency theory – that offer contradictory hypotheses with respect to the division of decision-making autonomy. Our study is among the first to examine this dilemma with a unique dataset from five Central and Eastern European transition countries. The empirical results provide convincing support for our approach to the study of subsidiary decision-making autonomy.
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06.07.2015 • 27/2015
Die Ablehnung des Reformprogramms als Chance für ein Reformprogramm
Der Präsident des IWH sieht die Verhandlungen zwischen Griechenland und der Europäischen Union (EU) noch nicht am Ende: Ein Grexit nach dem Referendum erscheint nur auf den ersten Blick unausweichlich. Durch den Rücktritt von Finanzminister Varoufakis und die Stärkung der Legitimation der griechischen Regierung ergibt sich eine kleine Chance auf Einigung mit der EU. Es bleiben aber nur wenige Tage.
Reint E. Gropp
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Consequences of China’s Opening to Foreign Banks
Ran Li, Xiang Li, Wen Lei, Yiping Huang
L. Song, R. Garnaut, C. Fang, L. Johnston (Hrsg.), China's Domestic Transformation in a Global Context. Acton: ANU Press,
im Erscheinen
Abstract
China’s government has recently implemented additional reforms to relax the regulatory environment for foreign banks. Specifically, State Council Order No. 657, signed by Premier Li Keqiang, announced a decision to revise the Regulations of the People’s Republic of China on the Administration of Foreign-Funded Banks, effective from 1 January 2015. Implications of the revised regulations include removal of the requirement that a minimum of RMB100 million operating capital be transferred unconditionally from the overseas parent bank to the newly opened Chinese branch. In addition, in terms of the conditions attached to the right to carry out RMB-denominated activity, foreign banks are now eligible to apply to undertake local currency business after operating in China for one year—down from the previous three years. The requirement for two consecutive years of profit will be scrapped as well.
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Wirtschaftspolitische Herausforderungen für Sachsen-Anhalt: Toleranz, Talente und Technologie
Oliver Holtemöller
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2015
Abstract
Das Wirtschaftswachstum in Sachsen-Anhalt war in den vergangenen Jahren schwach. Der wichtigste Erklärungsfaktor ist die demographische Entwicklung; die Alterung und die Schrumpfung der Bevölkerung dämpfen die Anzahl der Erwerbstätigen. Es gibt eine Reihe von ökonomischen Ansatzpunkten für die Verbesserung der wirtschaftlichen Perspektiven. Dazu ist es erforderlich, die Ursachen der schwachen Entwicklung zu analysieren und ursachengerechte Maßnahmen zur Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu ergreifen. Die größten Chancen bieten Investitionen in die Bildung, mehr Internationalität sowie die Förderung von Forschung und Innovation.
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Does Country Context Distance Determine Subsidiary Decision-making Autonomy? Theory and Evidence from European Transition Economies
Gjalt de Jong, Vo. van Dut, Björn Jindra, Philipp Marek
International Business Review,
2015
Abstract
We studied an underrepresented area in the international business (IB) literature: the effect of country context distance on the distribution of decision-making autonomy across headquarters and foreign affiliates. Foreign affiliates directly contribute to the competitive advantages of multinational enterprises, highlighting the importance of such intra-firm collaboration. The division of decision-making autonomy is a core issue in the management of headquarters–subsidiary relationships. The main contribution of our paper is that we confront two valid theoretical frameworks – business network theory and agency theory – that offer contradictory hypotheses with respect to the division of decision-making autonomy. Our study is among the first to examine this dilemma with a unique dataset from five Central and Eastern European transition countries. The empirical results provide convincing support for our approach to the study of subsidiary decision-making autonomy.
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IWH-Industrieumfrage im ersten Quartal 2015: Unternehmen starten verhalten ins neue Jahr
Cornelia Lang
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2015
Abstract
Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands hat sich die Stimmung im ersten Quartal 2015 leicht eingetrübt. Die Ergebnisse der IWH-Industrieumfrage unter rund 300 Unternehmen zeigen, dass sich die konjunkturelle Aufwärtsbewegung vom Jahresende 2014 nicht weiter fortgesetzt hat. Die Unternehmen bewerten sowohl die aktuelle Lage als auch die Aussichten weniger gut als in den Quartalen zuvor. Gegenüber dem Vorquartal sank der Saldo bei der Lage um sieben Punkte; die saldierten Urteile über die Aussichten gingen um vier Punkte zurück. Die Auftragslage und die Produktionserwartungen werden geringfügig schlechter als im Vorquartal beurteilt. Dies ist wohl auch als Normalisierung zu werten, denn die Auftragsbücher der ostdeutschen Industrie waren im Dezember 2014 so gut gefüllt wie schon lange nicht mehr. Die Impulse kamen vor allem aus dem Inland. Dies setzte sich aber zu Jahresbeginn so nicht fort.
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Exportkrise und Frauenerwerbstätigkeit – Eine Input-Output-Analyse
Udo Ludwig, Cornelia Lang
Neuere Anwendungsfelder der Input-Output-Analyse – Tagungsband – Beiträge zum Input-Output-Workshop 2014 in Osnabrück. gws Research Report 2014/2,
2014
Abstract
In Deutschland sind die unmittelbar mit dem Exportgeschäft verbundenen Produktionsbereiche männerdominiert. Der Exporteinbruch in der vergangenen Wirtschaftskrise wurde deshalb in der Öffentlichkeit mit der Erwartung verknüpft, dass er vor allem die Beschäftigung von Männern und weniger von Frauen treffen würde. Wir überprüfen diese These anhand des um eine Beschäftigungsmatrix nach dem Geschlecht der Erwerbstätigen und Arbeitszeitgruppen erweiterten mehrsektoralen offenen statischen Input-Output-Modells.
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