Aktuelle Trends - Nachteil Ostdeutschlands in den Lohnstückkosten gegenüber den dem früheren Bundesgebiet - ein Irrtum der Statistik?
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 14,
1997
Abstract
Die Lohnstückkosten in Ostdeutschland liegen seit der Vereinigung deutlich über dem westdeutschen Niveau. Der Nachteil Ostdeutschlands wurde bisher mit rund 30 Prozent ausgewiesen und hatte sich in den vergangenen vier Jahren vermeintlich kaum verändert. Bislang weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat das Statistische Bundesamt neue Angaben im Rahmen seiner Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen (VGR) vorgelegt. Danach fällt der ostdeutsche Überhang bei den Lohnstückkosten insbesondere seit 1993 geringer aus, und – was nicht weniger wichtig ist – er wurde von Jahr zu Jahr reduziert. Im Jahre 1996 lag der Lohnstückkostennachteil nach dem neuen Rechenstand „nur“ noch bei knapp 23 Prozent.
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Das reale Einkommen im interregionalen Vergleich – Der Einfluß des Preisniveaus auf die regionalen Einkommensdisparitäten unter Anwendung des statistischen und des ökonomischen Indexkonzeptes
Andreas Mehnert
IWH Discussion Papers,
Nr. 66,
1997
Abstract
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Arbeitsplätze im Strudel des Wettbewerbs – Wettbewerbsdiskussion im Strudel der Statistik
Hilmar Schneider
Externe Publikationen,
1997
Abstract
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Pendlersaldo und Arbeitsplatzdefizit in Ostdeutschland
Anja Landwehrkamp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1996
Abstract
In Statistiken zur Unterbeschäftigung in Ostdeutschland wird häufig auch der hohe Pendlersaldo mitgerechnet. An dem so definierten „Arbeitsplatzdefizit" hatte der Pendlersaldo beispielsweise 1995 einen Anteil von immerhin einem Sechstel. Ohne deswegen die Situation beschönigen zu wollen, muß die Einbeziehung des Pendlersaldos in die Unterbeschäftigung als fragwürdig angesehen werden. Der weitaus größte Teil der statistisch ausgewiesenen Pendlermobilität zwischen Ost und Westdeutschland besteht aus kleinräumigen Bewegungen in der Region Berlin und entlang der ehemaligen Zonengrenze. Der Pendlersaldo reflektiert daher eher den Verlauf geographischer Grenzen als einen substantiellen Arbeitsplatzmangel. Werden ostdeutsche Pendler- und Wanderungsbewegungen in Relation zur Erwerbsbeziehungs- beziehungsweise Wohnbevölkerung gesetzt, zeigt sich in beiderlei Hinsicht eine im Vergleich zu Westdeutschland eher unterdurchschnittliche Mobilität. Die Unterbeschäftigung unter Einbeziehung des Pendlersaldos stellt insofern eine überzogene Norm für die Zahl fehlender Arbeitsplätze dar.
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IWH-Konjunkturprognose - Wachstumspause bald beendet
Udo Ludwig, Martina Spahn, Thomas Notheis, Stefan Kofner, Frank Klawun, Ingrid Haschke, Ruth Grunert, Hans-Ulrich Brautzsch, Jürgen Boje
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
1996
Abstract
Nach Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Leistung im Jahr 1995 durch das Statistische Bundesamt hat das IWH sein Konjunkturbild für 1996 überprüft. Anlass für nennenswerte Korrekturen des Jahresausblicks des Instituts besteht lediglich bei der Beschäftigungsprognose, wo die Vorausschätzung bisher zu optimistisch war. Stützen der Konjunktur bleiben die Ausfuhr und der private Verbrauch.
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Aktuelle Trends - Neue Bundesländer: Industrieproduktion weiter auf Wachstumskurs
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
1995
Abstract
Die amtliche Statistik stellt derzeit ihr Berichtswesen auf EU-Standards um. Monatliche Angaben über Auftragseingänge, Produktion und Umsatz sind für 1995 noch nicht erschienen. In dieser statistikarmen Zeit müssen andere Indikatoren herangezogen werden, um ein Bild über aktuelle Entwicklungen zu gewinnen. Ein verträgliches Maß an Übereinstimmung mit dem Produktionsverlauf in der Industrie vermittelt die Einschätzung der Geschäftslage, die vom IWH seit 1991 im Rhythmus von 2 Monaten bei etwa 300 Unternehmen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes erfragt wird.
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Die umwelttechnische Industrie in Deutschland: Marktvolumen, wettbewerbsfähigkeit und Entwicklungsperspektiven
Jens Horbach
Wirtschaft im Wandel,
1994
Abstract
Seit den siebziger Jahren ist die Nachfrage nach Umweltschutzgütern in den westlichen Industrieländern kräftig gestiegen. Umweltschutzgüter dienen der Erfassung, Vorbeugung, Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen oder tragen zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei (z.B. Abwasserbehandlungsanlagen oder Filter zur Abgasreinigung). Vor allem in Westdeutschland haben sich immer mehr Unternehmen der „klassischen" Industriezweige auf die Produktion derartiger Güter spezialisiert. Eine kontinuierliche Beobachtung des Marktes für Umweltschutzgüter anhand amtlicher Statistiken ist allerdings pro blematisch, da es sich bei der „Umweltschutzindustrie" um eine Querschnittsbranche handelt, die sich vom Maschinenbau bis zum Baugewerbe über sehr unterschiedliche Wirtschaftszweige erstreckt.
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