IWH-Bauumfrage zum Jahresauftakt 2003: Finanzielle Lage der Betriebe weiterhin äußerst kritisch
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2003
Abstract
Die Bauinvestitionen in Ostdeutschland sind im vergangenen Jahr nochmals um etwa ein Zehntel gesunken. Dabei konnten die Aktivitäten zur Beseitigung der Flutschäden bisher kaum dem allgemeinen Abwärtstrend entgegenwirken. Noch stärker als der Umsatz ist die Beschäftigung zurückgegangen. Mit dem Ziel, die Wettbewerbsnachteile hinsichtlich Produktivität und Lohnstückkosten gegenüber westdeutschen und ausländischen Konkurrenten abzubauen, haben die Unternehmen eine besonders starke Reduzierung des Personalbestandes vorgenommen. Vor diesem Hintergrund wurden die Unternehmen gefragt, wie sie ihre wirtschaftliche Lage aktuell beurteilen und welche Erwartungen und Pläne sie für das laufende Jahr haben.
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Aktuelle Trends: Wechselkurspolitik der ungarischen Nationalbank unter Druck
Thomas Linne, Johannes Stephan
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2003
Abstract
Mitte Januar senkte die ungarische Nationalbank in zwei Schritten den Refinanzierungszinssatz um jeweils 100 Basispunkte auf nunmehr 6,5%. Gleichzeitig versuchte die Nationalbank durch Devisenmarktinterventionen, den Forint-Wechselkurs innerhalb der Schwankungsbandbreiten zu halten. Anlass für die Zinssenkungen und die Interventionen war die relativ starke Aufwertung des Forint. Seit Oktober 2001 verfolgt die Nationalbank einen fixen Wechselkurs gegenüber dem Euro mit einer zulässigen Schwankungsbandbreite von ±15% um eine zentrale Parität. Damit entspricht die Wechselkurspolitik weitgehend der institutionellen Ausgestaltung des WKM II.
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Aktuelle Trends - Einbrüche auf den Aktienmärkten: Schritte zurück auf dem Weg zur Normalität
Axel Lindner, Marian Berneburg
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
2002
Abstract
Die abermals drastischen Vermögensverluste auf den Aktienmärkten waren in den letzten Monaten ein wesentlicher Grund für die weltweite Zurücknahme von Konjunkturprognosen. Der US-amerikanische Aktienindex Standard & Poors 500 hat seit dem Spitzenwert von 1 485 im August 2000 gut 40% seines Wertes eingebüßt, der deutsche DAX von seinem Höchststand im März 2000 etwa 62%. Vorstellungen über die weitere Entwicklung auf den Aktienmärkten werden in nächster Zeit für jede Konjunkturprognose wesentlich bleiben.
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Aktuelle Trends - Ausgeprägte technologische Spezialisierung in Ostdeutschland
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
Ein Indikator zur Beurteilung der technologischen Spezialisierung sind die Patentanmeldungen. Zwar werden nicht alle Erfindungen tatsächlich zum Patent angemeldet; gleichwohl sind Patentanmeldungen besser als inputorientierte Indikatoren geeignet, das Innovationsgeschehen in einer Region zu erfassen, weil sie auf marktlich verwertbare Ergebnisse des Innovationsprozesses abstellen.
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Aktuelle Trends - Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner zu Marktpreisen in Euro im Jahr 2000
Rupert Kawka
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2002
Abstract
Für einen Vergleich der wirtschaftlichen Leistungskraft von Regionen wird vielfach das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner verwendet. Dieser Indikator wird auch als „Pro-Kopf-Einkommen“ bezeichnet. Die Karte basiert auf den vor kurzem veröffentlichten Daten über das regionale Pro- Kopf-Einkommen zu Marktpreisen im Jahr 2000. Es lag zwischen 10 700 Euro im Mittleren Erzgebirgskreis und 72 600 Euro im Landkreis München.
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Aktuelle Trends - Zunehmend verschlechterte Bilanz der Betriebsgründungen und Betriebsschließungen im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands
Siegfried Beer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2002
Abstract
In Ostdeutschland hat sich die Bilanz der Betriebsgründungen und Betriebsschließungen in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert. Dies trifft auch für das Verarbeitende Gewerbe zu, das seit Mitte der 90er Jahre der dynamischste Wirtschaftsbereich in Ostdeutschland ist. Während die Zahl der neu gegründeten Betriebe von 1996 bis 2001 erheblich zurückgegangen ist, ist die Zahl der Betriebe, die geschlossen wurden, relativ hoch geblieben und im vergangenen Jahr sogar noch weiter angewachsen, was als Folge der konjunkturellen Abschwächung zu werten ist. Dadurch schrumpfte der Saldo (zugunsten der Gründer) auf nur noch rund 200. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, dürften sich daraus negative Konsequenzen für das Wirtschaftswachstum ergeben.
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Aktuelle Trends - Hohe Zahl der Auspendler entlastet Arbeitsmarkt in Ostdeutschland
Hans-Ulrich Brautzsch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2002
Abstract
Im Beitrag wird der Einfluss der Pendlerströme auf das Beschäftigungsniveau in Ostdeutschland diskutiert.
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Aktuelle Trends - Weitere Erosion der öffentlichen Investitionen
Rüdiger Pohl
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 6,
2002
Abstract
Während Personalausgaben und Zinsausgaben des Staates weiter steigen, setzt sich die Erosion der öffentlichen Investitionen weiter fort. Im nächsten Jahr werden die Bruttoinvestitionen des Staates um 12 Mrd. Euro oder gut ein Viertel geringer ausfallen als 1994. Damals waren die Investitionen auch wegen des Ausbaus der ostdeutschen Infrastruktur relativ hoch. Der Rückgang in der Investitionsaktivität ist dennoch ein Problem, denn es gibt für den Staat noch viel zu investieren.
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Aktuelle Trends - Resistenz der ostdeutschen Industrie im Stagnationsjahr erhöht
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 4,
2002
Abstract
Die Industriebetriebe in den neuen Bundesländern (mit Berlin-Ost) haben im Jahr 2001 ihre Produktion erneut stärker gesteigert als die in den alten. Beim Umsatz steht einer Zunahme von 6,5% im Osten ein Anstieg von 2,6% im Westen gegenüber. Infolge der höheren Dynamik hat die ostdeutsche Industrie ihre Stellung gefestigt. So stieg ihr Anteil am Industrieumsatz Deutschlands im vergangenen Jahr auf 7,6%. Allerdings sind die Anteilsgewinne des Ostens trotz der beobachteten mindestens doppelt so hohen Zuwachsraten beim Umsatz wegen des niedrigen Ausgangsniveaus klein.
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Aktuelle Trends - Unterschiede im Sparbetrag bei fast gleich hoher Sparquote in Ost- und Westdeutschland
Ruth Grunert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2002
Abstract
Die ostdeutschen privaten Haushalte legten im Jahr 2000, pro Einwohner gerechnet, drei Viertel der Summe auf „die hohe Kante“, die ein westdeutscher Haushalt sparte. Im Jahr 1991 betrug diese Niveaurelation erst ein Drittel. Der damals große Nachholbedarf bei der Ausstattung mit langlebigen Konsumgütern drückte die Spartätigkeit. Von 1991 bis 1996 verdoppelte sich die jährliche Ersparnis je Einwohner in Ostdeutschland von rd. 600 Euro auf ca. 1250 Euro.
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