Insolvenzen in Ostdeutschland: Die Unternehmen vor der Bewährung - ein Kommentar
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
1995
Abstract
Die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche in Ostdeutschland ist sprunghaft angestiegen. Im Jahre 1994 waren fast 4.000 Insolvenzen zu verzeichnen; in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres waren es bereits 1668 Fälle, gut 50 vH mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Aussagekräftiger ist freilich die Insolvenzquote, die die Zahl der Insolvenzen in Relation zum Unternehmensbestand setzt. Bei einer Gesamtzahl von fast einer halben Million Unternehmen in den neuen Bundesländern entfielen im vergangenen Jahr auf jeweils 10.000 Unternehmen etwa 80 Fälle von Zahlungsunfähigkeit. Die Insolvenzquote liegt damit um rund ein Drittel höher als im Westen Deutschlands. Besonders hoch ist die Insolvenzhäufigkeit dabei im Bauhauptgewerbe, wo 520 Insolvenzfälle auf jeweils 10.000 Unternehmen kommen.
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Strukturwandel und Umweltentlastung in Ostdeutschland in den neuen Bundesländer
Jens Horbach
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1995
Abstract
In den neuen Ländern vollzog sich seit 1990 ein dynamischer Strukturwandel, der mit rückläufigen Umweltbelastungen verbunden war. Hierzu haben zunächst vor allem Produktionsstillegungen und -rückgänge beigetragen. Im Zusammenhang mit der ab 1992 ansteigenden Industrieproduktion stellt sich die Frage, ob negative Umwelteffekte des wirtschaftlichen Wachstums durch den relativen Bedeutungsverlust umweltintensiver Branchen oder allein durch die Installation neuer Umweltschutztechnik kompensiert wurden. Im Beitrag wird gezeigt, das die Branchenstruktur Produzierenden Gewerbes in Ostdeutschland bis 1994 kaum weniger umweltintensiv geworden ist. Entlastungseffek-te waren vielmehr auf Umweltschutzinvestitionen in den Branchen zurückzuführen.
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Aktuelle Trends - Ostdeutsche Industrie bestellt Ausrüstungen vorrangig bei Firmen aus den alten Bundesländern
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1995
Abstract
Die Unternehmen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes kauften 1995 laut Unternehmensumfrage des IWH knapp drei Fünftel der Ausrüstungsgüter in West- und nur etwa ein Drittel in Ostdeutschland. Das zeigt, wie groß offensichtlich der Vorsprung der westdeutschen Industrie beim Angebot moderner Technik gegenüber den hiesigen Produzenten immer noch ist.
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Länderranking: Ein geeignetes Instrument zur Politikbewertung in den neuen Bundesländern
Robert Skopp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
1995
Abstract
Der ostdeutsche Aufbauprozeß wirkt sich in den einzelnen Ländern unterschiedlich aus. Die sichtbaren Differenzierungen sind abhängig von dem jeweiligen Indikator und der gewählten Analyseperspektive. Von dem Versuch die Unterschiede in der ostdeutschen Entwicklung als Erfolg oder Mißerfolg der entsprechenden Landeswirtschaftspolitik zu werten, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur abgeraten werden. Hierfür verantwortlich ist zum einen der Umstand, daß der ostdeutsche Revitalisierungsprozeß noch in einem hohen Maße durch historische Komponente, überlagert wird, sodaß ein einseitiger Rückschluß auf die Landeswirtschaftspolitik nicht vorgenommen werden kann. Zum anderen sind die Spielräume der Landeswirtschaftspolitik zu gering, als daß sie für eine Erklärung der Unterschiede ausreichend sind.
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Ostdeutschland: Wandel der Wachstumskräfte
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
1994
Abstract
In den neuen Bundesländern haben sich die wirtschaftlichen Auftriebstendenzen im ersten Halbjahr 1994 verstärkt. Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber der ersten Jahreshälfte von 1993 um 8,9 vH angestiegen. Das seit 1992 anhaltende Produktionswachstum beginnt sich auf die Beschäftigung auszuwirken. Erstmalig übertrifft die Schaffung neuer Arbeitsplätze den Arbeitsplatzabbau. Die Beschäftigungseffekte sind allerdings gering, gemessen an 1,2 Millionen registrierten Arbeitslosen im Durchschnitt des ersten Halbjahres 1994 und über 0,5 Millionen Arbeitnehmern, die dank der verschiedenen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vor der offenen Arbeitslosigkeit bewahrt werden. Die Trendwende am Arbeitsmarkt scheint jedoch erreicht zu sein.
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Staatliche Förderung in den neuen Bundesländern: Bisher positive Wirkungen, aber stärkere Konzentration der Mittel erforderlich (auch veröffentlicht als: AIDE DE L’ETAT DANS LES NOUVEAUX LÄNDER: POUR UNE PLUS GRANDE CONCENTRATION DES MOYEN)
Gerhard Heimpold, Maike Richter, Willi Leibfritz
ifo Schnelldienst. 47. Jg.,
1994
Abstract
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Sektorale Entwicklung in den neuen Bundesländern
Robert Skopp
Externe Publikationen,
1994
Abstract
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Regionale Wirtschaftspolitik in den neuen Bundesländern: Bestandsaufnahme, Probleme, Perspektive
Gerhard Heimpold, Martin Junkernheinrich
Wirtschaft im Systemschock: die schwierige Realität der ostdeutschen Transformation,
1994
Abstract
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Räumliche Wachstumspolitik in den neuen Bundesländern. Möglichkeiten einer konzeptionellen Ausgestaltung
Martin Junkernheinrich
Externe Publikationen,
1994
Abstract
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Probleme und Chancen der industriellen und anwendungsorientierten Forschung in den neuen Bundesländern
Herbert Berteit
Externe Publikationen,
1994
Abstract
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