08.10.2026 • 30/2026
IWH-Insolvenztrend: Mehr Firmenpleiten im September, aber leichter Rückgang im dritten Quartal
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im September wieder an. Im dritten Quartal 2026 ging die Zahl der Firmenpleiten gegenüber dem Vorquartal leicht zurück, blieb aber auf dem zweithöchsten Stand seit 2005. Zum Jahresende ist weitere Entspannung in Sicht.
Steffen Müller
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10.09.2026 • 27/2026
EREI-Update: Wohnen in Europas Städten im Schnitt 23% teurer als in ländlichen Regionen
Der europäische Plan für erschwinglichen Wohnraum der EU-Kommission soll die vielerorts beklagte Knappheit an Wohnraum adressieren, welche beispielsweise der Deutsche Mieterbund nicht nur als Grund für eine Mieten-, sondern für eine Sozialkrise benennt. Laut aktuellem European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stiegen Mieten in Deutschland im August tatsächlich dreimal schneller als im EU-Durchschnitt. Zudem klaffen die Mieten in Metropol- und Nicht-Metropolregionen in elf EU-Ländern auseinander: Städtische Durchschnittsmieten liegen 23% über denen auf dem Land.
Michael Koetter
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08.09.2026 • 26/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten gehen im August zurück, bleiben aber auf hohem Niveau
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im August gesunken. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze stieg dagegen an. Die Frühindikatoren deuten darauf hin, dass die Insolvenzzahlen in den kommenden Monaten wieder sehr hoch ausfallen dürften.
Steffen Müller
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Aktuelle Trends: Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umwandeln – Was bedeutet das?
Birgit Schultz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2026
Abstract
Aktuell wird diskutiert, die geringfügige Beschäftigung (Minijobs) stark einzuschränken.1 Es wird kritisiert, dass Minijobs zur Absenkung arbeitsrechtlicher Standards führen sowie Schwarzarbeit begünstigen und den Wettbewerb verzerren. Darum wird vorgeschlagen, die Minijobs schrittweise in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu überführen.
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Trumps „Fortress Economics“ und die Auswirkungen auf Deutschland
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2026
Abstract
Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat die Wirtschaftspolitik der Regierung Trump als „Fortress Economics“ bezeichnet. Bei der Festung USA werden alle Zugbrücken hochgezogen. Importe werden mit dem expliziten Ziel durch Zölle verteuert, um (fast) alle Produkte wieder in den USA zu produzieren. Und die Grenzen der USA, nicht nur nach Mexiko, sind fast vollständig geschlossen.
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02.09.2026 • 24/2026
Start für den European Real Estate Index (EREI): Wohnraumpreise in Deutschland steigen langsamer als in Europa
Der Kaufpreisanstieg für angebotene Wohnimmobilien in Deutschland bleibt seit Frühjahr 2025 deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Das zeigt der heute vorgestellte European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Dieser neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit 43 Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in 1 154 europäischen Regionen monatlich und zeitnah vergleichbar.
Michael Koetter
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01.09.2026 • 23/2026
Sachsen-Anhalt vor der Wahl: Ausländerfeindliche Politik könnte Arbeitskräftemangel deutlich verschärfen
Sollte die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt regieren, könnte ihre Politik die Wirtschaft in dem Bundesland erheblich beeinträchtigen. Nach Schätzungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) würden Sachsen-Anhalt infolge eines fremdenfeindlichen Klimas in der nächsten Legislaturperiode Tausende Arbeitskräfte und eine Wertschöpfung von bis zu 3,2 Milliarden Euro entgehen.
Reint E. Gropp
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06.08.2026 • 22/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auch im Juli auf sehr hohem Niveau
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli nahezu unverändert geblieben. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze ging leicht zurück, liegt aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die Frühindikatoren deuten auch für die kommenden Monate auf sehr hohe Insolvenzzahlen hin.
Steffen Müller
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09.07.2026 • 20/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten im zweiten Quartal auf höchstem Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juni erneut an. Im zweiten Quartal 2026 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 21 Jahren nicht mehr. Der Anstieg erfasst nahezu alle großen Branchen.
Steffen Müller
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17.06.2026 • 18/2026
Sachsen-Anhalts Mittelstand vorsichtig optimistisch
Der Nahost-Krieg bremst die wirtschaftliche Erholung in Sachsen-Anhalt. Dennoch ist die Stimmungslage der mittelständischen Unternehmen besser als vor einem Jahr. Das zeigt eine gemeinsame Umfrage von Creditreform und dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), an der rund 400 Unternehmen aus Sachsen-Anhalt teilgenommen haben.
Axel Lindner
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