Climate Change Economics in Vietnam: Redefining Economic Impact
Christian Otto, Christoph Schult, Thomas Vogt
IWH Discussion Papers,
Nr. 15,
2025
Abstract
Vietnam, a lower-middle-income economy, faces severe climate risks from heat waves, sea-level rise, and tropical cyclones, which are expected to intensify under ongoing global warming. Using a dynamic general equilibrium model, we analyze economic transition dynamics from 2015 to 2100, incorporating heat-induced labor productivity losses, agricultural land loss, and cyclone-related property damage. We compare a Paris-compatible scenario limiting warming to below 2 °C with a high-emission scenario reaching 4–5 °C. While output and investment impacts remain highly uncertain and statistically indistinguishable across scenarios until 2100, consumption losses are significantly larger under high emissions, mainly driven by heat-related productivity declines, with cyclones contributing most to uncertainty. These findings underscore the importance of considering multiple impact channels beyond output damages in climate-development research.
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Climate-resilient Economic Development in Vietnam: Insights from a Dynamic General Equilibrium Analysis (DGE-CRED)
Andrej Drygalla, Katja Heinisch, Christoph Schult
IWH Technical Reports,
Nr. 1,
2024
Abstract
In a multi-sector and multi-region framework, this paper employs a dynamic general equilibrium model to analyze climate-resilient economic development (DGE-CRED) in Vietnam. We calibrate sector and region-specific damage functions and quantify climate variable impacts on productivity and capital formation for various shared socioeconomic pathways (SSPs 119, 245, and 585). Our results based on simulations and cost-benefit analyses reveal a projected 5 percent reduction in annual GDP by 2050 in the SSP 245 scenario. Adaptation measures for the dyke system are crucial to mitigate the consumption gap, but they alone cannot sufficiently address it. Climate-induced damages to agriculture and labor productivity are the primary drivers of consumption reductions, underscoring the need for focused adaptation measures in the agricultural sector and strategies to reduce labor intensity as vital policy considerations for Vietnam’s response to climate change.
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The Role of Energy Markets and Expectations in Dynamic General Equilibrium Models
Christoph Schult
PhD Thesis, Martin-Luther-Univeristät Halle-Wittenberg,
2021
Abstract
Projektion für den Klimawandel zeigen, dass die durchschnittliche globale Temperatur weiter sehr wahrscheinlich zunehmen wird. Die politischen Entscheidungsträger müssen geeignete Maßnahmen umsetzen. Diese Arbeit verwendet dynamische allgemeine Gleichgewichtsmodelle (DGE), um die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen der Minderungspolitik zu analysieren. Kapitel 2 dokumentiert die Prognoseleistung von geschätzten makroökonomischen Modellen und vergleicht sie mit erweiterten Versionen. Es stellt sich heraus, dass weder alternative Erwartungsbildungsverhalten noch finanzielle Friktionen systematisch die Prognoseleistung von makroökonomischen Modellen erhöhen. Kapitel 3 analysiert mögliche wirtschaftliche Folgen eines Kohleausstieg in Deutschland mit einem räumlich dynamischen allgemeinen Gleichgewichtsmodell. Ein Ausstieg bis 2035 ist nicht schlechter in Bezug auf die Wohlfahrt im Vergleich zu einem Ausstieg bis 2040. Kapitel 4 schätzt ein dynamisches stochastisches allgemeines Gleichgewichtsmodell mit riskantem Kapital und Öl als Produktionsfaktoren. Der Beitrag von Finanzmarktfriktionen und Schwankungen auf dem Ölmarkt an dem US-Konjunkturzyklus ist gering. Eine Ölsteuererhöhung, um den Rohölverbrauch um 10 % zu reduzieren, kann zu einer Kontraktion des BIP um 1 bis 2 % führen.
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05.10.2016 • 42/2016
Internationaler Forschungsnachwuchs am IWH
Wissenschaftliche Erkenntnis macht nicht vor Landesgrenzen halt und muss gleichberechtigt zugänglich für Frauen und Männer sein. Wer Spitzenforschung betreiben möchte, der muss über den Tellerrand schauen, ist Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), überzeugt. Er selbst wurde in den USA promoviert und hat mehrere Jahre dort geforscht.
Reint E. Gropp
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Monetary and Fiscal Policy Analyses in Estimated DSGE Models
Andrej Drygalla
PhD Thesis, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg,
2016
Abstract
Die Dissertation untersucht drei verschiedene geld- bzw. fiskalpolitische Fragestellungen im Rahmen von geschätzten dynamischen stochastischen allgemeinen Gleichgewichtsmodellen (DSGE-Modellen). Zum einen wird mittels eines Markov-Regimewechsel-Modells analysiert, inwiefern sich die Geldpolitik in der Tschechischen Republik, Polen und Ungarn im Zuge des Strategiewechsels zu einer direkten Inflationssteuerung de facto verändert hat und wie erfolgreich sich die neue Strategie im Hinblick auf die Stabilisierung von Zielvariablen erwiesen hat. Weiterhin wird die geschätzte gegenwärtige Geld- und Währungspolitik in Russland hinsichtlich der Auswirkungen simultan auftretender Ölpreis- und Kapitalflussschocks gegenüber Politikalternativen bewertet. Abschließend wird analysiert, ob und inwiefern die Maßnahmen der deutschen Konjunkturpakete während der Großen Rezession zur Stabilisierung der Konjunktur beigetragen haben.
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