Cross-border Transmission of Climate Policies Through Global Production Networks
Marius Fourné
IWH Discussion Papers,
Nr. 19,
2025
Abstract
Climate policies do not operate in isolation but propagate through global production networks, affecting industries beyond national borders. This paper combines international input-output data with a granular instrumental variable approach to capture how foreign regulations transmit through upstream and downstream linkages. Distinguishing between market-based policies, non-market regulations, and technology support, the analysis shows that foreign climate policies can enhance domestic productivity, with effects shaped by industry characteristics and operating through technological adjustment along supply chains. The results underscore the importance of accounting for international spillovers when evaluating the economic impact of environmental regulation.
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Globalization, Productivity Growth, and Labor Compensation
Christian Dreger, Marius Fourné, Oliver Holtemöller
IWH Discussion Papers,
Nr. 7,
2022
Abstract
Since the onset of globalization, production activities have become increasingly fragmented and organized in global value chains, facilitating the trade of intermediaries across industries and countries. In this paper, we analyze the dynamic effect of increasing participation in global value chains on both productivity growth and the functional income distribution. To account for potential endogeneity, we construct a granular instrumental variable for international trade integration using detailed international input-output tables. Our findings show on the country-industry level, that both trade in intermediate inputs and trade in value-added significantly raise productivity in advanced countries, at the expense of the labor share of income. Moreover, labor shares decline more sharply in both manufacturing and services sectors, as well as in industries positioned closer to the final stages of the global value chain. Finally, our results show that a decline in international trade integration would have substantial negative effects on long-term productivity growth.
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The Viral Effects of Foreign Trade and Supply Networks in the Euro Area
Virginia di Nino, Bruno Veltri
IWH-CompNet Discussion Papers,
Nr. 4,
2020
Abstract
Containment measures of COVID-19 have generated a chain of supply and demand shocks around the globe with heterogeneous fallout across industries and countries. We quantify their transmission via foreign trade with a focus on the euro area where deep firms integration within regional supply chains and strong demand linkages act as a magnification mechanism. We estimate that spillover effects in the euro area from suppression measures in one of the five main euro area countries range between 15-28% the size of the original shock; negative foreign demand shocks depress euro area aggregate activity by about a fifth the size of the external shock and a fourth of the total effect is due to indirect propagation through euro area supply chain. Last, reopening to regional tourism softened the contraction of aggregate activity due to travel and tourism bans by about a third in the euro area. Our findings suggest that enhanced coordination of recovery plans would magnify their beneficial effects.
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Konjunktur aktuell: Weltwirtschaft wieder etwas kräftiger – aber Deutschland zunächst weiter im Abschwung
Konjunktur aktuell,
Nr. 4,
2019
Abstract
Im Jahr 2020 zieht die Weltwirtschaft wieder etwas an, weil der Gegenwind von den Handelskonflikten nachlässt. Die jüngsten Produktionsdaten deuten allerdings noch nicht auf eine durchgreifende Besserung der internationalen Konjunktur hin. Auch wegen der niedrigen Preisdynamik ist die Geldpolitik im Lauf des Jahres vielerorts noch einmal expansiver geworden. Wenn weitere Zollerhebungen im Wesentlichen ausbleiben, dürfte der Abschwung im Verarbeitenden Gewerbe um die Jahreswende 2019/2020 zu Ende gehen. Allerdings bleibt die Zukunft der politischen Rahmenbedingungen für den internationalen Handel unsicher. Das ist ein wichtiger Grund, warum mit einem kräftigen weltwirtschaftlichen Aufschwung für den Prognosezeitraum nicht zu rechnen ist. Zudem dürfte die Expansion der Nachfrage aus China weiter nachlassen.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich weiter im Abschwung. Ursache ist im Wesentlichen die schwache Auslandsnachfrage nach Produkten des Verarbeitenden Gewerbes, bedingt durch die von den USA ausgehenden protektionistischen Tendenzen und den bevorstehenden Brexit. Als weiterer Faktor kommen die Probleme im Automobilbau hinzu, denn die Branche steht mit am Beginn eines drastischen Strukturwandels. Im Jahr 2020 dürfte eine leichte Belebung der internationalen Konjunktur den deutschen Export wieder anziehen lassen. Der Anstieg wird aber nicht allzu hoch ausfallen, nicht zuletzt, weil die Lohnstückkosten seit einiger Zeit deutlich zugenommen haben. Auf der anderen Seite stabilisieren die recht deutlichen Lohnzuwächse die binnenwirtschaftliche Nachfrage. Zudem wirkt die Finanzpolitik expansiv, und die günstigen Finanzierungsbedingungen werden zusammen mit der Wohnungsknappheit in Ballungsräumen den Bauboom am Leben halten. Das Bruttoinlandsprodukt wird im Jahr 2020 wohl um 1,1% zunehmen, auch dank einer hohen Zahl an Arbeitstagen. Der Produktionszuwachs in Ostdeutschland dürfte mit 1,3% höher ausfallen als in Gesamtdeutschland. Die Verbraucherpreisinflation bleibt moderat, die Beschäftigung nimmt nur noch wenig zu.
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11.02.2019 • 3/2019
Harter Brexit würde deutschen Arbeitsmarkt besonders treffen
Sollte Großbritannien ohne Vertrag aus der Europäischen Union austreten, hätte das Folgen für den internationalen Handel und die Arbeitsmärkte in vielen Ländern, auch außerhalb Europas. Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigen: Weltweit könnten mehr als 600 000 Arbeitskräfte betroffen sein, aber nirgends so viele wie in Deutschland.
Oliver Holtemöller
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18.12.2018 • 22/2018
IWH leitet millionenschweres EU-Forschungsprojekt zur Produktivität
Verliert das Produktivitätswachstum in den Industrieländern an Schwung? Und wenn ja, warum? Mit diesen Fragen, die für die gesamte Wirtschaft von zentraler Bedeutung sind, befasst sich das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ab Jahresbeginn 2019 als Koordinator eines neuen EU-Projekts. Unter dem Titel MICROPROD arbeiten Ökonomen und Statistikexperten neun europäischer Partner für drei Jahre zusammen. Mit einem Gesamtbudget von knapp drei Millionen Euro ist es das bislang größte EU-Projekt am IWH.
Steffen Müller
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Aufschwung weiter kräftig — Anspannungen nehmen zu: Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2017
Externe Monographien,
2017
Abstract
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Die sehr hohe konjunkturelle Dynamik in der ersten Hälfte des laufenden Jahres wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung in diesem und im nächsten Jahr stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotenzial. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,9 Prozent und im nächsten Jahr um 2 Prozent zulegen (kalenderbereinigt 2,2 bzw. 2,1 Prozent).
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The Age of Global Value Chains: Maps and Policy Issues
Joao Amador, Filippo di Mauro
CEPR Press,
2015
Abstract
Global value chains (GVCs) - referring to the cross-border flows of goods, investment, services, know-how and people associated with international production networks - have transformed the world. Their emergence has resulted in a complete reconfiguration of world trade, bearing a strong impact on the assessment of competitiveness and economic policy. The contributions to this eBook are based on research carried out within the scope of the Eurosystem Competitiveness Research Network (CompNet), bringing together participants from EU national central banks, universities and international organisations interested in competitiveness issues. The mapping of GVCs and full awareness about their implications are essential to informed public debate and improved economic policy.
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Competitiveness Research Network – First Year Results
Filippo di Mauro
CompNet Report,
June
2013
Abstract
This interim report summarises the main findings of the Competitiveness Research Network (CompNet) after one year of existence. The Network is organized in three workstreams related to: (i) aggregate measures of competitiveness; (ii) firm-level studies; and (iii) global value chains (GVCs). The main objectives of the Network are to improve the existing frameworks and indicators of competitiveness across all dimensions (macro, micro and cross-border) and establish a more solid connection between identified competitiveness drivers and resulting outcomes (trade, aggregate productivity, employment, growth and essentially welfare), in order to support the design of adequate policies.
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Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft überwindet die kurze Schwächephase
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 3,
2012
Abstract
Die Risiken, die von der Schulden- und Vertrauenskrise in Europa ausgehen und die deutsche Wirtschaft belasten, haben zuletzt etwas nachgelassen; die Aussichten für die deutsche Konjunktur haben sich verbessert. Das Bruttoinlandsprodukt wird in Deutschland nach der Schwächephase im Winterhalbjahr 2011/2012 im Jahr 2012 um 1,3% und im Jahr 2013 um 2,2% zunehmen; die Arbeitslosenquote dürfte weiter sinken – auf 6,4% im Jahr 2012 und auf 6,1% im Jahr 2013. Diese Entwicklung führt – trotz nachlassender Konsolidierungsbemühungen – zu einem raschen Abbau der öffentlichen Neuverschuldung.
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