Bürokratieabbau: Brauchen wir einen Elon Musk in Deutschland?
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2025
Abstract
Bürokratie und eine Verkleinerung des Staates sind schon seit Jahren in aller Munde. Bürokratieabbau war in den Wahlprogrammen aller deutschen Parteien zur letzten Bundestagswahl zu finden. Wenn Unternehmen gefragt werden, was sie davon abhält zu investieren, rangieren überbordende Bürokratie und Berichtspflichten zusammen mit Arbeitskräftemangel und hohen Energiekosten an erster Stelle.
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Political Ideology and International Capital Allocation
Elisabeth Kempf, Mancy Luo, Larissa Schäfer, Margarita Tsoutsoura
Journal of Financial Economics,
Vol. 148 (2),
2023
Abstract
Does investors’ political ideology shape international capital allocation? We provide evidence from two settings—syndicated corporate loans and equity mutual funds—to show ideological alignment with foreign governments affects the cross-border capital allocation by U.S. institutional investors. Ideological alignment on both economic and social issues plays a role. Our empirical strategy ensures direct economic effects of foreign elections or government ties between countries are not driving the result. Ideological distance between countries also explains variation in bilateral investment. Combined, our findings imply ideological alignment is an important, omitted factor in models of international capital allocation.
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On the Effect of Business and Economic University Education on Political Ideology: An Empirical Note
Manthos D. Delis, Iftekhar Hasan, Maria Iosifidi
Journal of Business Ethics,
Vol. 155,
2019
Abstract
We empirically test the hypothesis that a major in economics, management, business administration or accounting (for simplicity referred to as Business/Economics) leads to more-conservative (right-wing) political views. We use a panel dataset of individuals (repeated observations for the same individuals over time) living in the Netherlands, drawing data from the Longitudinal Internet Studies for the Social Sciences from 2008 through 2013. Our results show that when using a simple fixed effects model, which fully controls for individuals’ time-invariant traits, any statistically and quantitatively significant effect of a major in Business/Economics on the Political Ideology of these individuals disappears. We posit that, at least in our sample, there is no evidence for a causal effect of a major in Business/Economics on individuals’ Political Ideology.
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06.07.2017 • 28/2017
Politiker sind mitverantwortlich für Ausfallrisiko ihres Staates
Investoren gehen von höheren Ausfallrisiken aus, wenn ein Land politisch instabil ist oder von einer Partei regiert wird, die am linken bzw. rechten Rand des Parteienspektrums angesiedelt ist. Je demokratischer aber der Staat und je stärker er in die Weltwirtschaft eingebunden ist, desto geringer ist auch der Einfluss dieser politischen Faktoren, fand Stefan Eichler vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (IWH) heraus.
Stefan Eichler
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Politische Determinanten staatlicher Ausfallrisiken
Stefan Eichler
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2017
Abstract
Staatliche Zahlungsausfälle haben nicht selten politische Ursachen. Während ökonomische Rahmenbedingungen wie etwa Wirtschaftswachstum, Finanzstabilität oder globale Investorenstimmungen die Zahlungsfähigkeit eines Staates beeinflussen, wird die tatsächliche Rückzahlung von Staatsschulden letztendlich von der einheimischen Regierung entschieden. Die Zahlungswilligkeit einer Regierung spielt daher eine entscheidende Rolle für das Risiko eines staatlichen Zahlungsausfalls. In diesem Artikel wird der Einfluss politischer Faktoren auf das staatliche Ausfallrisiko für 27 Schwellen- und Entwicklungsländer im Zeitraum von 1996 bis 2009 untersucht. Die Auswertung von Anleihedaten zeigt, dass Investoren ein höheres Ausfallrisiko fürchten, falls ein Land politisch instabil ist oder von einer Rechts- bzw. Linkspartei regiert wird. Der Einfluss politischer Faktoren auf das staatliche Ausfallrisiko eines Landes sinkt mit dessen Grad an Demokratie und Integration in die Weltwirtschaft.
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Der Einfluss des Fernsehkonsums auf unsere Präferenzen
Walter Hyll, Lutz Schneider
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 2,
2013
Abstract
Fernsehen kann heutzutage als Freizeitbeschäftigung Nummer eins angesehen werden. Angesichts der großen Bedeutung dieses Mediums geht der Beitrag der Frage nach, ob Fernsehkonsum unser Verhalten und unsere Präferenzen beeinflusst. Um einen potenziellen Effekt methodisch einwandfrei identifizieren zu können, macht sich die Untersuchung ein einzigartiges natürliches Experiment innerhalb der DDR zunutze. Aufgrund von topographischen Gegebenheiten war es in einzelnen Regionen der DDR nicht möglich, Westfernsehprogramme zu empfangen. Dadurch kam es zu einer natürlichen Variation der Empfangsqualität. Die ökonometrische Analyse von Umfragedaten des Zentralinstituts für Jugendforschung der DDR aus den Jahren 1988/1989 kommt zu dem Ergebnis, dass der Konsum von Westfernsehen die materiellen Aspirationen, also die Konsum- und Einkommenswünsche, erhöht hat.
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Zur Ausstattung der deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen mit wichtigen Wachstumsfaktoren
Gerhard Heimpold
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
2003
Abstract
Die deutschen Regionen entlang der Grenze zu Polen gelten als wirtschaftlich schwach. Über deren künftige wirtschaftliche Entwicklung besteht – nicht zuletzt angesichts der bevorstehenden EU-Osterweiterung – große Unsicherheit. Vor diesem Hintergrund versucht der Beitrag, mehr Licht in die Debatte über die Zukunft der Grenzregionen zu bringen. Die Untersuchungsergebnisse zeigen zweierlei. Erstens ist der Grenzraum kein homogener Raum. Einzelne Teilräume weisen durchaus Stärken auf: die Universitätsstädte – erwartungsgemäß – beim Humankapital und beim Dienstleistungsbesatz. Andere Kreise zeichnen sich durch einen hohen Industriebeschäftigtenanteil und durch überdurchschnittliche Industrieinvestitionen aus. Zweitens sind zwar die Grenzregionen bei der Ausstattung mit wichtigen Wachstumsdeterminanten im Durchschnitt etwas schlechter als Ostdeutschland als Ganzes gestellt. Dies trifft aber auch auf viele andere strukturschwache Regionen in Ostdeutschland zu. Gravierender als die intra-ostdeutschen Unterschiede fallen die Unterschiede im Vergleich zu den alten Ländern aus.
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Möglichkeiten und Grenzen wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung – Festvortrag anlässlich des 10-jährigen Bestehens des IWH
Juergen B. Donges
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
2002
Abstract
Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle ist zehn Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass fand am 20. Juni 2002 eine Festveranstaltung statt. Den Festvortrag hielt Dr. Juergen B. Donges, Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften (Volkswirtschaftslehre) und Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, zu „Möglichkeiten und Grenzen wirtschaftswissenschaftlicher Politikberatung“, der mit freundlicher Genehmigung des Autors nachfolgend veröffentlicht wird.
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