14.01.2026 • 2/2026
Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung – Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen in Deutschland
Auf Deutschland kommen aus gesamtwirtschaftlicher und fiskalischer Perspektive erhebliche strukturelle Belastungen zu, denn das Potenzialwachstum dürfte deutlich geringer ausfallen als in den vergangenen Jahrzehnten. Nach einer Projektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zur makroökonomischen Entwicklung bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist. Die im finanzpolitisch-strukturellen Plan der Bundesregierung unterstellte Einhaltung der EU-Vorgaben ist nur unter der Annahme sehr hoher, bislang nicht konkret hinterlegter globaler Minderausgaben möglich.
Oliver Holtemöller
Lesen
12.08.2025 • 24/2025
20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Kirchenzugehörigkeit trug deutlich zur wirtschaftlichen Erholung bei
Katrina und weitere Wirbelstürme richteten im Sommer 2005 verheerende Schäden im Südosten der USA an. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt: In den Jahren nach der Katastrophe erzielten Betriebe in Gebieten mit einer hohen Kirchenmitgliedsrate eine signifikant höhere Leistung.
Felix Noth
Lesen
Medienecho
Medienecho März 2026 Oliver Holtemöller: Teurer Spaß oder doch ein gutes Geschäft? in: Kölnische Rundschau RKC Köln linksrheinisch, 16.03.2026 IWH: Müssen Beamte bald in die…
Zur Seite
Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik
Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik (IWH-CBPD) Das „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ (Englisch "Centre for Business and Productivity Dynamics", kurz: CBPD)…
Zur Seite
21.01.2025 • 4/2025
Veranstaltungshinweis: „Die EU im Wettbewerb um Seltene Erden – Welcher Strategie folgen wir?“
Am 22. Januar 2025 veranstalten die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) die sechste Europa-Debatte in Halle (Saale). Ab 18:00 Uhr diskutieren renommierte Expertinnen und Experten am Leopoldina-Hauptsitz zum Thema "Die EU im Wettbewerb um Seltene Erden – Welcher Strategie folgen wir?". Die Veranstaltung ist öffentlich, um Anmeldung wird gebeten.
Lesen
IWH-Subventionsdatenbank
IWH-Subventionsdatenbank Die Mikrodatenbank umfasst zurzeit neun Datensätze zu Programmen direkter Unternehmenssubventionen in Deutschland. Die von den Projektträgern und den…
Zur Seite
Datenschutz
Datenschutzerklärung Wir nehmen den Schutz Ihrer persönlichen Daten sehr ernst und behandeln Ihre personenbezogenen Daten vertraulich und entsprechend der gesetzlichen…
Zur Seite
Transactional and Relational Approaches to Political Connections and the Cost of Debt
Taufiq Arifin, Iftekhar Hasan, Rezaul Kabir
Journal of Corporate Finance,
Vol. 65 (December),
2020
Abstract
This paper examines the economic effects of a firm's approach to developing and maintaining political connections. Specifically, we investigate whether lenders favor transactional connection as opposed to relational connection. By tracing firms in a politically volatile emerging democracy in Indonesia, we find that firms following a transactional political connection strategy experience a relatively lower cost of debt than those with a relational strategy. The effect is more pronounced for firms facing high financial distress. The finding is robust to cost of bank loans and a variety of regression methods. Overall, the evidence suggests that in times of frequently changing political regimes, firms benefit from a transactional relationship with politicians as it enables to update connection with the government in power. Relational connection is valuable for a firm only when the political regime connected with it gains power.
Artikel Lesen
14.12.2020 • 25/2020
Deutsche Lebensversicherer investieren nicht ausreichend in Start-ups
Die deutschen Lebensversicherer legen ihr Kapital bislang zu wenig in Aktien an und hemmen so die wirtschaftliche Dynamik. Eine Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) legt nahe, dass der Gründerszene Risikokapital fehlt, um erfolgreiche Start-ups zu finanzieren. Grund dafür ist das Anlageverhalten potenzieller Investoren. IWH-Präsident Reint Gropp fordert Reformen, die die Finanzierung innovativer Ideen fördern.
Reint E. Gropp
Lesen
Corporate Misconduct and the Cost of Private Debt: Evidence from China
Xian Gu, Iftekhar Hasan, Haitian Lu
Comparative Economic Studies,
Vol. 61 (3),
2019
Abstract
Using a comprehensive dataset of corporate lawsuits in China, we investigate the implications of corporate misconduct on the cost of private debt. Evidence reveals that firms involved in litigations obtain subsequent loans with stricter pricing terms, 15.1 percent higher loan spreads, than non-litigated borrowers. Strong political connection and repeated relationship help to flatten the sensitivity of loan pricing to litigation. Nonbank financial institutions react in stronger manner to corporate misconduct than traditional banks in pricing loans. Overall, we show that private debt holders care about borrowers’ wrongdoing in the past.
Artikel Lesen