14.10.2026 • 31/2026
EREI-Update: Mieten in spanischen Städten weiterhin hoch
Der angespannte spanische Mietwohnungsmarkt veranlasste Ministerpräsident Sánchez am 5. Oktober, vorgezogene Neuwahlen für Ende November 2026 auszurufen – ein Hinweis darauf, dass sich Druck im Wohnungsmarkt auch in politischen Druck übersetzen kann. Die neuesten Daten des European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) bestätigen, dass die durchschnittlichen Mieten in spanischen Ballungsräumen um 23% über denen ländlicher Regionen liegen. Damit übersteigt der Mietpreisaufschlag in spanischen Städten den EU-Durchschnitt von 17% deutlich.
Michael Koetter
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08.10.2026 • 30/2026
IWH-Insolvenztrend: Mehr Firmenpleiten im September, aber leichter Rückgang im dritten Quartal
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im September wieder an. Im dritten Quartal 2026 ging die Zahl der Firmenpleiten gegenüber dem Vorquartal leicht zurück, blieb aber auf dem zweithöchsten Stand seit 2005. Zum Jahresende ist weitere Entspannung in Sicht.
Steffen Müller
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28.09.2026 • 29/2026
Höhere Auslandsnachfrage hilft auch dem Osten – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2026 und amtlicher Länderdaten für die ostdeutsche Wirtschaft
Im Jahr 2026 dürfte die Wirtschaft in Ostdeutschland deutlich expandieren, allerdings nicht so stark wie in Deutschland insgesamt. Für die kommenden Jahre rechnet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit geringen Unterschieden in der wirtschaftlichen Dynamik zwischen Ost und West. Die ostdeutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,9% expandieren (Deutschland insgesamt: 1,3%). Danach wird die Produktion im Osten wohl mit wiederum 0,9% im Jahr 2027 und mit 0,4% im Jahr 2028 in ähnlichem Tempo wie in Deutschland zulegen.
Oliver Holtemöller
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10.09.2026 • 27/2026
EREI-Update: Wohnen in Europas Städten im Schnitt 23% teurer als in ländlichen Regionen
Der europäische Plan für erschwinglichen Wohnraum der EU-Kommission soll die vielerorts beklagte Knappheit an Wohnraum adressieren, welche beispielsweise der Deutsche Mieterbund nicht nur als Grund für eine Mieten-, sondern für eine Sozialkrise benennt. Laut aktuellem European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stiegen Mieten in Deutschland im August tatsächlich dreimal schneller als im EU-Durchschnitt. Zudem klaffen die Mieten in Metropol- und Nicht-Metropolregionen in elf EU-Ländern auseinander: Städtische Durchschnittsmieten liegen 23% über denen auf dem Land.
Michael Koetter
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08.09.2026 • 26/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten gehen im August zurück, bleiben aber auf hohem Niveau
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im August gesunken. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze stieg dagegen an. Die Frühindikatoren deuten darauf hin, dass die Insolvenzzahlen in den kommenden Monaten wieder sehr hoch ausfallen dürften.
Steffen Müller
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Aktuelle Trends: Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umwandeln – Was bedeutet das?
Birgit Schultz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2026
Abstract
Aktuell wird diskutiert, die geringfügige Beschäftigung (Minijobs) stark einzuschränken.1 Es wird kritisiert, dass Minijobs zur Absenkung arbeitsrechtlicher Standards führen sowie Schwarzarbeit begünstigen und den Wettbewerb verzerren. Darum wird vorgeschlagen, die Minijobs schrittweise in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu überführen.
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Trumps „Fortress Economics“ und die Auswirkungen auf Deutschland
Reint E. Gropp
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 1,
2026
Abstract
Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist hat die Wirtschaftspolitik der Regierung Trump als „Fortress Economics“ bezeichnet. Bei der Festung USA werden alle Zugbrücken hochgezogen. Importe werden mit dem expliziten Ziel durch Zölle verteuert, um (fast) alle Produkte wieder in den USA zu produzieren. Und die Grenzen der USA, nicht nur nach Mexiko, sind fast vollständig geschlossen.
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03.09.2026 • 25/2026
Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur belebt sich – Rückenwind von Weltwirtschaft und Finanzpolitik
Ein Anstieg der Auslandsnachfrage hat die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr trotz höherer Energiepreise auf Erholungskurs gebracht. Für die kommenden Quartale ist zu erwarten, dass eine Zunahme der staatlichen Investitionen die Konjunktur stützen wird. Laut Herbstprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,4% und im Jahr 2027 um 0,8% zunehmen. In Ostdeutschland fällt die Belebung etwas schwächer aus. Im Juni waren die IWH-Konjunkturforscher für die deutsche Wirtschaft von einem Zuwachs von 0,9% für dieses und das folgende Jahr ausgegangen.
Oliver Holtemöller
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Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur belebt sich – Rückenwind von Weltwirtschaft und Finanzpolitik
Konjunktur aktuell,
Nr. 3,
2026
Abstract
Die deutsche Wirtschaft befindet sich trotz höherer Energiepreise und anhaltender Risiken durch den Golfkonflikt auf Erholungskurs. Eine steigende Auslandsnachfrage und zusätzliche staatliche Investitionen stützen die Konjunktur, während die Beschäftigung insbesondere im Verarbeitenden Gewerbe weiter rückläufig ist. Die Produktion dürfte in diesem Jahr um 1,4% und im kommenden Jahr um 0,8% zunehmen; in Ostdeutschland fällt die wirtschaftliche Erholung etwas schwächer aus.
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02.09.2026 • 24/2026
Start für den European Real Estate Index (EREI): Wohnraumpreise in Deutschland steigen langsamer als in Europa
Der Kaufpreisanstieg für angebotene Wohnimmobilien in Deutschland bleibt seit Frühjahr 2025 deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Das zeigt der heute vorgestellte European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Dieser neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit 43 Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in 1 154 europäischen Regionen monatlich und zeitnah vergleichbar.
Michael Koetter
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