Infrastrukturmängel – eine Wachstumsbremse für Ostdeutschland? – ein Kommentar
Rüdiger Pohl
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
2002
Abstract
Bislang bestand Einmütigkeit darüber, dass Mängel in der ostdeutschen Infrastruktur ein gravierendes Hemmnis für die Entfaltung der Wirtschaftskraft darstellen. Vor diesem Hintergrund wurde der Solidarpakt II beschlossen. Zwischen 2005 und 2019 fließen den neuen Ländern rund 110 Mrd. Euro an Finanzmitteln zur Sanierung und zum Ausbau der Infrastruktur zu.
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IWH-Bauumfrage im Juni 2002: Ostdeutsches Baugewerbe im Juni 2002: Lage und Aussichten auf niedrigem Niveau leicht verbessert
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2002
Abstract
Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe stellt sich laut Umfrage des IWH unter 300 Unternehmen auch im Juni 2002 etwas günstiger dar als vor Jahresfrist. Vor allem im Bauhauptgewerbe lässt die Unzufriedenheit nach. Sowohl die Geschäftslage und als auch die Geschäftsaussichten werden von den beteiligten Hoch- und Tiefbauunternehmen nicht mehr ganz so schlecht bewertet wie im Juni 2001. Dagegen ist die sonst übliche Aufhellung im Sommer bisher an den Ausbauunternehmen vorbei gegangen.
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Windenergienutzung: Was bringt der Weltmeistertitel? – ein Kommentar
Steffen Hentrich
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2002
Abstract
Wieder einmal verkündet die Presse stolz: Deutschland ist Weltmeister der Windenergienutzung. Was bringt uns dieser Titel? Mehr Klimaschutz, mehr Energie oder gar mehr Arbeitsplätze?
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Aktuelle Trends - Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner zu Marktpreisen in Euro im Jahr 2000
Rupert Kawka
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2002
Abstract
Für einen Vergleich der wirtschaftlichen Leistungskraft von Regionen wird vielfach das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner verwendet. Dieser Indikator wird auch als „Pro-Kopf-Einkommen“ bezeichnet. Die Karte basiert auf den vor kurzem veröffentlichten Daten über das regionale Pro- Kopf-Einkommen zu Marktpreisen im Jahr 2000. Es lag zwischen 10 700 Euro im Mittleren Erzgebirgskreis und 72 600 Euro im Landkreis München.
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IWH-Bauumfrage im August 2002: Ostdeutsches Baugewerbe im August 2002: Aussichten auf Beseitigung der Flutschäden heben Stimmung
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2002
Abstract
Im August 2002 stellt sich das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe trotz struktureller Probleme vergleichsweise freundlich dar. Obwohl die Auftragslage zuletzt wieder deutlich nachgegeben hatte, werden Geschäftslage und Geschäftsaussichten durch die vom IWH regelmäßig befragten 300 Unternehmen günstiger bewertet als vor Jahresfrist. Die Hoffnungen der Bauunternehmen richten sich auf Aufträge zur Beseitigung der Hochwasserschäden.
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IWH-Industrieumfrage im September 2002
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
Geschäftslage und Geschäftsaussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe haben sich laut IWH-Umfrage unter rund 300 Unternehmen im September 2002 verschlechtert. Verantwortlich dafür ist nicht allein die anhaltende Konjunkturschwäche auf den Innen- und Außenmärkten, sondern auch die Flutkatastrophe an der Elbe und ihren Nebenflüssen.
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IWH-Industrieumfrage im November 2002: Auf breiter Front Absturz der Geschäftsaussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2002
Abstract
Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe wurde im November laut IWH-Umfrage unter rund 300 Unternehmen von diametral entgegengesetzten Urteilen zu seinen beiden Komponenten geprägt. Während die aktuelle Lage günstiger als in der vorangegangenen Umfrage vor zwei Monaten eingeschätzt wurde, sind die Geschäftsaussichten auf breiter Front eingebrochen. Verantwortlich dafür scheint weniger die anhaltende Konjunkturschwäche zu sein als das Stimmungstief infolge der von der Regierung für das nächste Jahr geplanten Steuer- und Abgabenerhöhungen. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Entwicklung von Lage und Aussichten für die nächsten Monate ein nahezu unverändertes Geschäftsklima.
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Investitionsförderung-Ost: Grundlegende Reformen wagen! - ein Kommentar
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2002
Abstract
Im Laufe des nächsten Jahres wird zu entscheiden sein, wie die Investitionsförderung in den neuen Bundesländern künftig ausgestaltet werden soll. Die Investitionszulagenregelungen sind bis Ende des Jahres 2004 befristet, und auch bei der Förderung nach der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ergibt sich Anpassungsbedarf, weil im Zuge des Beitritts strukturschwacher mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU die Fördermöglichkeiten in den bisherigen Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden müssen. Die ostdeutschen Bundesländer haben sich bereits positioniert, sie fordern die ungeschmälerte Beibehaltung der derzeitigen Förderkulisse – und sind damit auf offene Ohren gestoßen: Die Bundesregierung hat zugesagt, „gleichwertige Nachfolgeregelungen“ für die bisherigen Förderinstrumente zu finden.
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IWH-Bauumfrage im Oktober 2002 - Ostdeutsches Baugewerbe im Oktober 2002: Bisher wenig sichtbare Impulse nach der Flut
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
2002
Abstract
Im Oktober 2002 hat sich das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe wieder etwas abgekühlt. Die Bauunternehmen haben ihre Erwartungen im Zusammenhang mit der Beseitigung der Hochwasserschäden nach unten korrigiert: Die ca. 300 regelmäßig vom IWH befragten Bauunternehmen meldeten einen Stand der laufenden Geschäfte, der sich nicht nur gegenüber der vorangegangenen Umfrage im August, sondern auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verschlechtert hat. Auch die Urteile zu den Geschäftsaussichten, die bis in das erste Quartal des kommenden Jahres reichen, sind wieder auf das ohnehin schon niedrige Niveau vom Vorjahr gesunken.
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Aktuelle Trends - Einbrüche auf den Aktienmärkten: Schritte zurück auf dem Weg zur Normalität
Axel Lindner, Marian Berneburg
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 15,
2002
Abstract
Die abermals drastischen Vermögensverluste auf den Aktienmärkten waren in den letzten Monaten ein wesentlicher Grund für die weltweite Zurücknahme von Konjunkturprognosen. Der US-amerikanische Aktienindex Standard & Poors 500 hat seit dem Spitzenwert von 1 485 im August 2000 gut 40% seines Wertes eingebüßt, der deutsche DAX von seinem Höchststand im März 2000 etwa 62%. Vorstellungen über die weitere Entwicklung auf den Aktienmärkten werden in nächster Zeit für jede Konjunkturprognose wesentlich bleiben.
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