Deutschland 1997/98: Aufschwung mit Schieflage - Ostdeutschland 1997/98: Fortsetzung der gespaltenen Konjunktur
Udo Ludwig, Silke Tober, Ruth Grunert, Ingrid Haschke, Martin Snelting, Hans-Ulrich Brautzsch, Brigitte Loose, Christian Schumacher, Michael Seifert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1997
Abstract
Der Aufsatz analysiert und prognostiziert die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland in ausführlicher Form für das laufende Jahr 1997 und das Folgejahr 1998. Die Aufwärtsbewegung 1997 folgt zögerlich dem sich seit Mitte 1996 abzeichnenden Grundmuster: Kräftige Ausfuhrimpulse treiben die Produktion in Deutschland an. Dagegen belebt sich die Inlandsnachfrage erst wenig. 1998 wird sich die Expansion der gesamtwirtschaftlichen Produktion mit 2,5 % leicht beschleunigen. Die Unternehmensinvestitionen dürften zulegen, nachdem der durch die Exporte ausgelöste Nachfrageschub auch die im heimischen Markt aktiven Produzenten erreicht hat. Eine Wende am Arbeitsmarkt ist erst 1998 zu erwarten, wenn die Produktion im Jahresverlauf an Tempo zulegt.
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IWH-Industrieumfrage: Sommerpause im geschäftlichen Aufschwung der ostdeutschen Industrie im Juli 1997
Doris Gladisch
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1997
Abstract
Die Industrieproduktion ist in Ostdeutschland im ersten Halbjahr 1997 nach schwachem Beginn kräftig gewachsen. Der Output erhöhte sich bis Juni saisonbereinigt gegenüber dem Halbjahr zuvor um 3 vH, was einem Plus von gut 8 vH im Vorjahresvergleich entspricht. Daran waren alle Industriebereiche beteiligt, besonders die Hersteller von Vorleistungs- sowie von Verbrauchsgütern.
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Keine Kürzung der Wirtschaftsförderung in Ostdeutschland - ein Kommentar
Vera Dietrich
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
1997
Abstract
Am 1. September wird entschieden, in welchem Umfang die ostdeutschen Länder auf Bundesmittel im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GA) verzichten müssen. Auch wenn die vom Bund beabsichtigten Kürzungen tatsächlich nur Mittel betreffen sollten, die nach der Bewilligung aufgrund einer Verzögerung oder eines Scheiterns des Investitionsprojektes wieder frei geworden sind, ist damit insgesamt eine Senkung des Fördervolumens verbunden. Denn diese nicht in Anspruch genommenen Fördermittel werden bislang von den Ländern i.d.R. an neue Investoren wieder ausgereicht.
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IWH-Bauumfrage: Ostdeutsche Bauproduktion mit Schwäche bis zum Jahresende
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1997
Abstract
Im ostdeutschen Baugewerbe hat sich die Geschäftslage im Juni laut IWH-Umfrage unter 300 Unternehmen zwar geringfügig verbessert, die saisonübliche Aufwärtsbewegung fällt aber in diesem Jahr äußerst schwach aus. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich für alle Sparten ein deutlicher Leistungsabfall. Auch die Geschäftsaussichten für die nächsten sechs Monate bleiben durchgängig mäßig.
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Aktuelle Trends - Trotz höheren Produktionswachstums in Ostdeutschland - absoluter Abstand zu Westdeutschland im Pro-Kopf-Niveau nicht mehr verringert
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
1997
Abstract
In den ersten Jahren des Aufbaus in Ostdeutschland wurden mit deutlich höheren Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts als in Westdeutschland schnell Fortschritte in der Annäherung der Pro-Kopf- Produktion erreicht. Betrug der Abstand 1991 im Jahresdurchschnitt noch 28.400 DM – das waren 68,8 vH des Westniveaus –, so ging er bis 1995 auf 23.400 DM (56,4 vH) zurück. Im Jahr 1996 verringerte er sich nicht mehr, obwohl die gesamtwirtschaftliche Produktion in Ostdeutschland mit 2 vH weiterhin stärker als in Westdeutschland (1,4 vH) expandierte.
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IWH-Bauumfrage: Baugeschäft im August 1997 auf bisherigem Jahreshoch - im Vorjahresvergleich bleiben sie aber äußerst schwach
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1997
Abstract
Im August erreichte die Geschäftslage im ostdeutschen Baugewerbe laut Umfrage des IWH ihr bisheriges Jahreshoch. Der Indikator löste sich aus dem Minusbereich, da die Mehrheit der Unternehmen das laufende Baugeschäft als gut oder eher gut bezeichnet. Die Stimmung bleibt aber in allen Sparten deutlich unter dem Vorjahresniveau und bestätigt die insgesamt rückläufige Entwicklung der Nachfrage auf dem ostdeutschen Baumarkt. Für 43 vH der befragten Unternehmen läuft das derzeitige Baugeschäft schlecht oder eher schlecht. Im Vorjahr traf dies für 30 vH der Unternehmen zu.
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Stillstand - ein Kommentar
Cornelia Lang
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
1997
Abstract
In Deutschland werden Arbeitsplätze gebraucht. Und somit braucht Deutschland Unternehmen, die Arbeitsplätze schaffen. Vor diesem Hintergrund sind kleine und mittlere Unternehmen in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Auf ihnen ruhen darüber hinaus die Hoffnungen, wenn es darum geht, innovativ, flexibel und effizient zu sein und den Wirtschaftsstandort Deutschland zu stärken. In diesem Zusammenhang richtet sich das Interesse auch auf die selbständigen Erwerbspersonen. „Selbständige als Salz in der Suppe der Marktwirtschaft“ oder als „Motoren der wirtschaftlichen Entwicklung“, als „Pioniere einer neuen Wirtschaftskultur“; solche fast schon beschwörerischen Etikettierungen finden sich in zahlreichen Publikationen. Tatsächlich ist der Mittelstand der größte Arbeitgeber und erwirtschaftet einen beachtlichen Teil des Bruttoinlandsproduktes. Dennoch haben Unternehmer hierzulande mit einem schlechten Image zu kämpfen. Nach einer Meinungsumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach hält sie mehr als jeder dritte Deutsche für „protzig“, „raffgierig“ und „ohne Ideale“.
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Wissenschaftlicher Beirat
Wissenschaftlicher Beirat Als eingetragener Verein ist das IWH satzungsgemäß in verschiedene Organisationseinheiten (Gremien) gegliedert, die das Institut leiten, überprüfen,…
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