Wissenschaftlicher Beirat
Wissenschaftlicher Beirat Als eingetragener Verein ist das IWH satzungsgemäß in verschiedene Organisationseinheiten (Gremien) gegliedert, die das Institut leiten, überprüfen,…
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Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz: Mit Wissenschaft zu neuer Blüte
Gunther Markwardt, Mirko Titze, Stefan Zundel
Wirtschaftsdienst,
Vol. 105 (6),
2025
Abstract
In einer deutschen Kohleausstiegsregion, der brandenburgischen Lausitz, findet ein politisches Experiment statt: die strategische Entwicklung einer kleinen, ländlichen Randregion durch außergewöhnlich hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Wissenschaft. Für die brandenburgische Lausitz sind bis 2038 rund 6 Mrd. Euro an öffentlichen Mitteln für Investitionen in Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und einen Wissenschaftspark bewilligt worden. Es wird sich zeigen, ob die Lausitz eine Blaupause für den wissenschaftsgetriebenen Strukturwandel wird.
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Aktuelle Trends - Preisvorteil für ostdeutsche Konsumenten
Ruth Grunert
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
1997
Abstract
In Ostdeutschland geben die privaten Haushalte 1997 für einen Warenkorb, der in Westdeutschland 100 DM kosten würde, rund 8 DM weniger aus. Maßgeblich hierfür sind nach wie vor bestehende Preisunterschiede insbesondere bei Waren und Dienstleistungen mit staatlich administrierten Verbraucherpreisen. Vor allem Wohnungsmieten weisen einen überdurchschnittlichen Preisvorteil in Ostdeutschland aus.
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Committing to Grow: Employment Targets and Firm Dynamics
Ufuk Akcigit, Harun Alp, André Diegmann, Nicolas Serrano-Velarde
IWH Discussion Papers,
Nr. 17,
2023
Abstract
We study the firm-level and aggregate effects of government-imposed employment targets. We develop a dynamic general equilibrium model with heterogeneous firms and endogenous productivity growth in which penalties for below-target hiring generate a polarization mechanism: low-productivity firms exit, while others expand employment beyond efficient levels, and firms invest in productivity to avoid future penalties. We test and confirm the model’s firm level predictions using unique contractual data on more than 18,000 employment commitments from the East German privatization, exploiting quasi-random variation in the assignment of privatizers to firms. Quantitatively, employment targets reduce unemployment in the short run, but these gains reverse over time as distorted labor allocations and weakened investment incentives slow aggregate productivity growth and reduce welfare. We also evaluate how alternative designs for employment-protection (e.g., the choice between mandates and subsidies, the structure of targets) impact misallocation and the resulting short- and long-run outcomes.
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Going Public and the Internal Organization of the Firm
Daniel Bias, Benjamin Lochner, Stefan Obernberger, Merih Sevilir
Journal of Finance,
Vol. 81 (1),
2026
Abstract
This paper examines how initial public offerings (IPOs) affect firms' internal organization. We find that IPO firms become more hierarchical and standardized organizations, characterized by additional layers, more managers, smaller control spans, and larger administrative functions. These changes occur mostly in preparation for the IPO and can be only partially explained by growth. IPO firms with greater human capital risk experience larger hierarchical changes. Hierarchical changes help firms standardize employee roles and formalize internal processes. Our results suggest that firms reorganize to reduce their dependence on key individuals' human capital when transitioning to public markets.
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The Limits of Local Laws in Global Supply Chains: Extending Governance or Cutting Ties?
Michael Koetter, Melina Ludolph, Hendrik Keilbach, Fabian Woebbeking
Abstract
We exploit an information shock related to the German Supply Chain Due Diligence Act and use detailed customs data to analyze how smaller, non-listed firms respond when expecting accountability for externalities beyond their organizational boundaries. Product-level regressions reveal a substantial reduction in imports from high ESG-risk production sectors. Adjustments occur mainly at the extensive margin, indicating that firms cut ties with high-risk suppliers. The product-level results translate into meaningful changes in overall international procurement for firms with Big Four auditors. Our findings suggest potential limits to mandates requiring firms to integrate broad sustainability considerations into operational decisions.
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Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
Geraldine Dany-Knedlik, Oliver Holtemöller, Stefan Kooths, Torsten Schmidt, Timo Wollmershäuser
Wirtschaftsdienst,
Vol. 106 (4),
2026
Abstract
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung in Deutschland eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6 % und im Jahr 2027 um 0,9 % zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2 % kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
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Energiepreisschock überlagert Fiskalimpuls – Wachstumskräfte versiegen
Dienstleistungsauftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie,
Nr. 1,
2026
Abstract
Nach einem mehrjährigen Abschwung hat im Verlauf des vergangenen Jahres eine Erholung eingesetzt. Während die exportorientierte Industrie angesichts weiter abnehmender Wettbewerbsfähigkeit, hoher geopolitischer Unsicherheit und fortbestehender handelspolitischer Belastungen kaum Tritt fasste, wurde die Erholung maßgeblich von der Binnenwirtschaft getragen. Der Energiepreisschock, der durch den Iran-Krieg ausgelöst wurde, dämpft die Erholung, dürfte sie aber nicht vollständig zum Erliegen bringen. Dafür sorgt der erheblich expansive Kurs der Finanzpolitik, der vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus stützt. Im Großteil des Verarbeitenden Gewerbes bleibt die Lage jedoch verhalten.
Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 0,6% und im Jahr 2027 um 0,9% zunehmen, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr mit einem Anstieg von 0,2% kaum mehr als stagniert hat. Im Vergleich zum Herbstgutachten 2025 haben die Institute damit ihre Prognose für das laufende Jahr deutlich um 0,6 Prozentpunkte und für das kommende Jahr um 0,4 Prozentpunkte nach unten korrigiert.
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Is there an Information Channel of Monetary Policy?
Oliver Holtemöller, Alexander Kriwoluzky, Boreum Kwak
Abstract
Exploiting the heteroscedasticity of the changes in short-term and long-term interest rates and exchange rates around the FOMC announcement, we identify three structural monetary policy shocks. We eliminate the predictable part of the shocks and study their effects on financial variables and macro variables. The first shock resembles a conventional monetary policy shock, and the second resembles an unconventional monetary shock. The third shock leads to an increase in interest rates, stock prices, industrial production, consumer prices, and commodity prices. At the same time, the excess bond premium and uncertainty decrease, and the U.S. dollar depreciates. Therefore, this third shock combines all the characteristics of a central bank information shock.
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