Aktuelle Trends - Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner zu Marktpreisen in Euro im Jahr 2000
Rupert Kawka
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2002
Abstract
Für einen Vergleich der wirtschaftlichen Leistungskraft von Regionen wird vielfach das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner verwendet. Dieser Indikator wird auch als „Pro-Kopf-Einkommen“ bezeichnet. Die Karte basiert auf den vor kurzem veröffentlichten Daten über das regionale Pro- Kopf-Einkommen zu Marktpreisen im Jahr 2000. Es lag zwischen 10 700 Euro im Mittleren Erzgebirgskreis und 72 600 Euro im Landkreis München.
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IWH-Bauumfrage im August 2002: Ostdeutsches Baugewerbe im August 2002: Aussichten auf Beseitigung der Flutschäden heben Stimmung
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 12,
2002
Abstract
Im August 2002 stellt sich das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe trotz struktureller Probleme vergleichsweise freundlich dar. Obwohl die Auftragslage zuletzt wieder deutlich nachgegeben hatte, werden Geschäftslage und Geschäftsaussichten durch die vom IWH regelmäßig befragten 300 Unternehmen günstiger bewertet als vor Jahresfrist. Die Hoffnungen der Bauunternehmen richten sich auf Aufträge zur Beseitigung der Hochwasserschäden.
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IWH-Industrieumfrage im September 2002
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
Geschäftslage und Geschäftsaussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe haben sich laut IWH-Umfrage unter rund 300 Unternehmen im September 2002 verschlechtert. Verantwortlich dafür ist nicht allein die anhaltende Konjunkturschwäche auf den Innen- und Außenmärkten, sondern auch die Flutkatastrophe an der Elbe und ihren Nebenflüssen.
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Olympia als Hoffnungsträger regionaler Entwicklungspolitik: Wirtschaftliche Effekte der für eine Ausrichtung der Olympischen Spiele 2012 in Leipzig geplanten Infrastrukturinvestitionen
Peter Franz, Franz Kronthaler
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 7,
2003
Abstract
Die Stadt Leipzig hat sich zusammen mit Chemnitz, Dresden, Halle und Riesa um die Austragung der Olympischen Spiele 2012 beworben und konnte sich bei der Entscheidung des Nationalen Olympischen Komitees am 12. April 2003 gegen ökonomisch weitaus stärkere westdeutsche Städte durchsetzen. Mit der Ausrichtung der Großveranstaltung erhoffen sich die Städte deutliche Entwicklungsimpulse. Die Studie geht der Frage nach, in welchem Ausmaß sich das ökonomische Entwicklungsniveau der fünf Partnerstädte durch eine solche sportliche Großveranstaltung verändern würde. Wichtige Ergebnisse: Hinsichtlich der unmittelbar mit dem Ausbau der Infrastruktur verbundenen Arbeitsplatzeffekte sind für einen Zeitraum von zehn Jahren etwa 3 500 zusätzliche Arbeitsplätze zu erwarten. Die bisher für die Olympiade geplanten Infrastrukturinvestitionen werden nur teilweise dazu beitragen, wichtige infrastrukturelle Engpässe in der Region zu beseitigen. Gleichwohl hätten die geplanten Infrastruktureinrichtungen zur Wirkung, dass die Olympia-Region Leipzig auch nach 2012 als Austragungsort von sportlichen Großveranstaltungen attraktiv bliebe.
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IWH-Bauumfrage im Juni 2002: Ostdeutsches Baugewerbe im Juni 2002: Lage und Aussichten auf niedrigem Niveau leicht verbessert
Brigitte Loose
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 10,
2002
Abstract
Das Geschäftsklima im ostdeutschen Baugewerbe stellt sich laut Umfrage des IWH unter 300 Unternehmen auch im Juni 2002 etwas günstiger dar als vor Jahresfrist. Vor allem im Bauhauptgewerbe lässt die Unzufriedenheit nach. Sowohl die Geschäftslage und als auch die Geschäftsaussichten werden von den beteiligten Hoch- und Tiefbauunternehmen nicht mehr ganz so schlecht bewertet wie im Juni 2001. Dagegen ist die sonst übliche Aufhellung im Sommer bisher an den Ausbauunternehmen vorbei gegangen.
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Windenergienutzung: Was bringt der Weltmeistertitel? – ein Kommentar
Steffen Hentrich
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2002
Abstract
Wieder einmal verkündet die Presse stolz: Deutschland ist Weltmeister der Windenergienutzung. Was bringt uns dieser Titel? Mehr Klimaschutz, mehr Energie oder gar mehr Arbeitsplätze?
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IWH-Industrieumfrage im November 2002: Auf breiter Front Absturz der Geschäftsaussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2002
Abstract
Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe wurde im November laut IWH-Umfrage unter rund 300 Unternehmen von diametral entgegengesetzten Urteilen zu seinen beiden Komponenten geprägt. Während die aktuelle Lage günstiger als in der vorangegangenen Umfrage vor zwei Monaten eingeschätzt wurde, sind die Geschäftsaussichten auf breiter Front eingebrochen. Verantwortlich dafür scheint weniger die anhaltende Konjunkturschwäche zu sein als das Stimmungstief infolge der von der Regierung für das nächste Jahr geplanten Steuer- und Abgabenerhöhungen. Rein rechnerisch ergibt sich aus der Entwicklung von Lage und Aussichten für die nächsten Monate ein nahezu unverändertes Geschäftsklima.
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Investitionsförderung-Ost: Grundlegende Reformen wagen! - ein Kommentar
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2002
Abstract
Im Laufe des nächsten Jahres wird zu entscheiden sein, wie die Investitionsförderung in den neuen Bundesländern künftig ausgestaltet werden soll. Die Investitionszulagenregelungen sind bis Ende des Jahres 2004 befristet, und auch bei der Förderung nach der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ ergibt sich Anpassungsbedarf, weil im Zuge des Beitritts strukturschwacher mittel- und osteuropäischer Staaten zur EU die Fördermöglichkeiten in den bisherigen Mitgliedsstaaten eingeschränkt werden müssen. Die ostdeutschen Bundesländer haben sich bereits positioniert, sie fordern die ungeschmälerte Beibehaltung der derzeitigen Förderkulisse – und sind damit auf offene Ohren gestoßen: Die Bundesregierung hat zugesagt, „gleichwertige Nachfolgeregelungen“ für die bisherigen Förderinstrumente zu finden.
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Aktuelle Trends - Ausgeprägte technologische Spezialisierung in Ostdeutschland
Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
Ein Indikator zur Beurteilung der technologischen Spezialisierung sind die Patentanmeldungen. Zwar werden nicht alle Erfindungen tatsächlich zum Patent angemeldet; gleichwohl sind Patentanmeldungen besser als inputorientierte Indikatoren geeignet, das Innovationsgeschehen in einer Region zu erfassen, weil sie auf marktlich verwertbare Ergebnisse des Innovationsprozesses abstellen.
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Kapital für Arbeit: Der JobFloater kommt ab November 2002
Herbert Buscher
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
Eine kritische Auseinandersetzung mit einem Teil der Vorschläge der Hartz-Kommission, insbesondere das Modul über den JobFloater. Es wird argumentiert, dass ohne zusätzlichen Reformen dieses Konzept nicht zu einer spürbaren Verbesserung der Situation auf dem Arbeitsmarkt beitragen wird.
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