Dr. Andrej Drygalla

Dr. Andrej Drygalla
Aktuelle Position

seit 9/10

Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Makroökonomik

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

Forschungsschwerpunkte

  • allgemeine Gleichgewichtsmodelle offener Volkswirtschaften
  • internationale Makroökonomik, insb. Währungspolitik

Seit 2010 ist Andrej Drygalla wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Makroökonomik des IWH.

In dieser Zeit arbeitete er an seiner Dissertation zu geld- und fiskalpolitischen Analysen im Rahmen von geschätzten DSGE-Modellen, die er im Januar 2016 abschloss. Dr. Drygalla hat Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert.

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Dr. Andrej Drygalla
Dr. Andrej Drygalla
Mitglied - Abteilung Makroökonomik
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Publikationen

Konjunkturelle Effekte des Ölpreisfalls in den Jahren 2014 bis 2016

Andrej Drygalla Stefan Gießler Oliver Holtemöller

in: Wirtschaftskammer Österreich: Wirtschaftspolitische Blätter , Nr. 4, 2015

Abstract

Der Ölpreis ist seit der Mitte des Jahres 2014 deutlich gesunken. Die konjunkturellen Effekte von Ölpreisänderungen hängen davon ab, ob nachfrageseitige oder angebotsseitige Ursachen die Preisänderung auslösen. Im vorliegenden Beitrag wird der Ölpreisrückgang seit Mitte des Jahres 2014 in eine konjunkturelle und eine ölmarktspezifische Komponente zerlegt. Anschließend wird mit dem internationalen Konjunkturmodell des IWH analysiert, welchen Beitrag der Ölpreisrückgang zur konjunkturellen Entwicklung seit Mitte des Jahres 2014 geleistet hat und welche Effekte bis zum Ende des Jahres 2016 noch zu erwarten sind. Es werden sowohl ölexportierende (Russland) als auch ölimportierende Länder (G7-Länder und Österreich) betrachtet. Das Bruttoinlandsprodukt wird im betrachteten Länderkreis in den USA und in Japan am stärksten stimuliert, während der Ölpreisfall in Russland das Bruttoinlandsprodukt deutlich dämpft.

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Internationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Stressszenarien für die Jahre 2014 bis 2018

Axel Lindner Andrej Drygalla

in: IWH Online , Nr. 3, 2015

Abstract

In der vorliegenden Studie werden zunächst die weltweiten konjunkturellen Aussichten für das Ende des Jahres 2014 und für die Jahre 2015 bis 2018 dargestellt. Dabei wird folgender Länderkreis betrachtet: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, die Niederlande, Belgien, Griechenland, Portugal, Irland, Großbritannien, Schweden, Polen, Tschechien, Russland, USA, Kanada, Mexiko, Brasilien, Türkei, Japan, Südkorea, China, Australien. Es werden zudem auch negative und positive Risikoszenarien für die konjunkturelle Entwicklung dargestellt. In einem zweiten Teil der Studie werden die zu erwartenden Effekte eines Primärenergiepreisschocks auf die Konjunktur der oben genannten Länder und die Welt untersucht.

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Internationale Konjunkturprognose und konjunkturelle Stressszenarien für die Jahre 2015 bis 2020

Axel Lindner Andrej Drygalla

in: IWH Online , Nr. 4, 2016

Abstract

Die Weltproduktion dürfte im Herbst 2015 wie schon in der ersten Jahreshälfte nur in mäßigem Tempo expandieren. In den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist die Konjunktur recht robust. Dagegen hat sich in einer Reihe von Schwellenländern die Wirtschaftslage im Jahr 2015 nochmals verschlechtert. Insbesondere häufen sich Anzeichen für eine Verschärfung der Probleme in China. Im Prognosezeitraum wird sich das mäßige weltwirtschaftliche Expansionstempo kaum verändern. Die beiden Hauptrisiken für die Weltwirtschaft sind die Möglichkeit eines deutlichen Abschwungs in China und die Gefahr, dass der Fall der Rohstoffpreise zusammen mit den zu erwartenden Leitzinserhöhungen in den USA zu einem verstärkten Abzug von Kapital aus rohstoffexportierenden Schwellenländern führt.

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Arbeitspapiere

Switching to Exchange Rate Flexibility? The Case of Central and Eastern European Inflation Targeters

Andrej Drygalla

in: FIW Working Paper , Nr. 139, 2015

Abstract

This paper analyzes changes in the monetary policy in the Czech Republic, Hungary, and Poland following the policy shift from exchange rate targeting to inflation targeting around the turn of the millennium. Applying a Markovswitching dynamic stochastic general equilibrium model, switches in the policy parameters and the volatilities of shocks hitting the economies are estimated and quantified. Results indicate the presence of regimes of weak and strong responses of the central banks to exchange rate movements as well as periods of high and low volatility. Whereas all three economies switched to a less volatile regime over time, findings on changes in the policy parameters reveal a lower reaction to exchange rate movements in the Czech Republic and Poland, but an increased attention to it in Hungary. Simulations for the Czech Republic and Poland also suggest their respective central banks, rather than a sound macroeconomic environment, being accountable for reducing volatility in variables like inflation and output. In Hungary, their favorable developments can be attributed to a larger extent to the reduction in the size of external disturbances.

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