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Höhere Kapitalforderungen: Am Ende leiden die Unternehmen

61 europäische Banken sollten bis 2012 ihre Kapitaldecke erhöhen, um ausreichend Puffer für zukünftige Krisen aufzubauen. Diese Forderung setzten sie auch in die Tat um – allerdings nicht, indem sie sich frisches Kapital beschafften, sondern indem sie ihr Kreditangebot verringerten. Die Folge: geringeres Bilanz-, Investitions- und Umsatzwachstum von Unternehmen, die größere Kredite von diesen Banken hielten.

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Weniger ist mehr: Erwerbstätige vs. Jahresarbeitszeit

+9,2
Prozent
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IAB, Durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten
-6,1
Prozent
Abnahme der durchschnittlichen Jahresarbeitszeit 2016 gegenüber 2000 in Deutschland
IAB, Durchschnittliche Arbeitszeit und ihre Komponenten

Pressemitteilungen

24.04.2017 • 22/2017

Höhere Kapitalforderungen: Am Ende leiden die Unternehmen

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.
Abstract

61 europäische Banken sollten bis 2012 ihre Kapitaldecke erhöhen, um ausreichend Puffer für zukünftige Krisen aufzubauen. Wie die Studie der Forschergruppe um Reint E. Gropp vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt, setzten die Banken diese Forderung auch in die Tat um – allerdings nicht, indem sie sich frisches Kapital beschafften, sondern indem sie ihr Kreditangebot verringerten. Die Folge: geringeres Bilanz-, Investitions- und Umsatzwachstum von Unternehmen, die größere Kredite von diesen Banken hielten.

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20.04.2017 • 21/2017

IWH Policy Talk: „Gewissenlose Kapitalisten oder Motor der Zukunft? Private Equity in Europa“

Abstract

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) lädt am Montag, dem 24. April 2017 um 17:00 Uhr zu seinem zweiten IWH Policy Talk zum Thema „Gewissenlose Kapitalisten oder Motor der Zukunft? Private Equity in Europa“ mit Peter Cornelius von AlpInvest in den Konferenzsaal des Instituts ein.

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12.04.2017 • 20/2017

Auch der Osten ist im moderaten Aufschwung – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2017 für Ostdeutschland

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Für das Jahr 2017 prognostiziert das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) einen Anstieg des ostdeutschen Bruttoinlandsprodukts mit Berlin um 1,7% (Gemeinschaftsdiagnose für Deutschland insgesamt: 1,5%). Maßgeblicher Treiber ist wie in Deutschland insgesamt die Binnennachfrage. Insbesondere profitiert die Wirtschaft von der hohen Dynamik in Berlin und Sachsen. Die Produktion pro Einwohner dürfte in diesem Jahr im Osten wohl erneut etwas schneller als im Westen steigen; somit setzt sich die Tendenz kleiner Fortschritte bei der ökonomischen Konvergenz fort.

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12.04.2017 • 19/2017

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2017: Aufschwung festigt sich trotz weltwirtschaftlicher Risiken

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die deutsche Wirtschaft befindet sich nun schon im fünften Jahr eines moderaten Aufschwungs. Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung nimmt allmählich zu, und die gesamtwirtschaftlichen Produktionskapazitäten dürften mittlerweile die Normalauslastung leicht überschritten haben. Davon gehen die an der Gemeinschaftsdiagnose beteiligten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrem Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung aus. Die konjunkturelle Dynamik bleibt dabei im Vergleich zu früheren Aufschwungphasen gering, auch weil der wenig schwankungsanfällige Konsum die Hauptantriebskraft ist. Einer stärkeren Kapazitätsanspannung wirkt zudem entgegen, dass die Nettozuwanderung das Produktionspotenzial erhöht. „Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 1,5% (kalenderbereinigt 1,8%) und im kommenden Jahr um 1,8% zulegen. Die Arbeitslosenquote dürfte nach 6,1% im Jahr 2016 auf 5,7% im Jahr 2017 und 5,4% im Jahr 2018 sinken“, so Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Nach einem Anstieg der Verbraucherpreise von nur 0,5% im Jahr 2016 werden im Prognosezeitraum mit 1,8% im Jahr 2017 und 1,7% im Jahr 2018 wohl wieder merklich höhere Raten erreicht. Die öffentlichen Haushaltsüberschüsse gehen etwas zurück; das Finanzgebaren der öffentlichen Hand ist im laufenden Jahr leicht stimulierend und im kommenden Jahr konjunkturneutral ausgerichtet.

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Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

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Society of Labor Economists: 2017 Annual Meetings

Vorträge von IWH-Forschern im Rahmen der SOLE Conference  - Society of Labor Economists - am 5. und 6. Mai 2017 in Raleigh, North Carolina:

  • Daniel Fackler, Steffen Müller, Jens Stegmaier: Wage Losses after Job Displacement: Productivity Depreciations or Lost Firm Rents?
  • Steffen Müller: Workplace Pay Heterogeneity and Rent Sharing

EEA-ESEM-Konferenz 2017

IWH-Vorträge im Rahmen der EEA-ESEM-Konferenz vom 21. bis 25. August 2017 in Lissabon:

  • Daniel Fackler: Wage Losses after Job Displacement: Productivity Depreciations or Lost Firm Rents
  • Chris Jürschik, Lena Tonzer, Matias Ossandon Busch: Macroprudential Instruments and Intra-group Dynamics: The Effects of Reserve Requirements in Brazil

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