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Eurostaaten von amerikanischen Ratingagenturen schlechter bewertet – Einführung einer europäischen Agentur dennoch nicht zielführend

Während der Schuldenkrise bewerteten amerikanische Ratingagenturen einige Eurostaaten signifikant schlechter als die eher europaorientierte Agentur Fitch. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Damit bestätigen die Ökonomen zwar zum Teil, was viele Politiker bereits während der Krise behaupteten: dass nämlich die Ratings der amerikanischen Agenturen eine antieuropäische Tendenz aufweisen. Andererseits macht die Studie aber auch deutlich, dass und warum eine europäische Ratingagentur trotzdem unwirksam wäre.

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Zahl des Monats

Jobverlust: Verdienstausfall wird durch den Staat abgefedert

3800
Euro/Jahr
Verdienstlücke fünf Jahre nach dem Jobverlust im Vergleich zu nicht arbeitslosen Personen
IWH 2016
1200
Euro/Jahr
Nach Steuern, Sozialabgaben und Transfers verbleibende Einkommenslücke des Haushalts
IWH 2016

Pressemitteilungen

15.02.2017 • 11/2017

Presseeinladung: „Von der Transformation zur Europäischen Integration: Wachstumsfaktor Bildung besser nutzen“

Abstract

Unter dem Titel „Von der Transformation zur Europäischen Integration: Wachstumsfaktor Bildung besser nutzen“ wird das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) am Mittwoch, dem 22. Februar 2017 gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus mit dem IWH vernetzten Instituten und Universitäten Forschungsergebnisse zu verschiedenen Aspekten des Wachstumsfaktors Bildung präsentieren.

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27.01.2017 • 10/2017

IWH-Industrieumfrage zum Jahresauftakt 2017: Ostdeutsche Hersteller gehen nach Aufschwung im Jahr 2016 von weiterhin günstigen Geschäftsaussichten aus

Birgit Schultz
Abstract

Die vom IWH befragten rund 300 Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes Ostdeutschlands gehen nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2016 zuversichtlich in das neue Jahr. Die Umsätze stiegen im Jahr 2016 meist stärker als vor einem Jahr von ihnen erwartet. Bei den Konsumgüterherstellern war die Umsatzentwicklung besonders erfreulich. In allen Sparten war die Industriekonjunktur mit viel Schwung in das Jahr 2016 gestartet und bremste erst im späteren Verlauf des Jahres etwas ab. Mit Blick auf das Jahr 2017 zeigt sich die überwiegende Mehrheit der befragten Unternehmen aber wieder optimistisch. Die Ertragslage konnte sich im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr zwar nicht weiter verbessern, jedoch schafften es mehr Unternehmen, aus der Verlustzone zu kommen. Die Exportunternehmen, die in den Jahren zuvor eine besonders gute Performance gezeigt hatten, konnten diesmal nicht durchweg überdurchschnittlichen glänzen. Das soll im Jahr 2017 wieder aufgeholt werden, wie Umsatz- und Beschäftigungspläne zeigen. Insbesondere die größeren ostdeutschen Industrieunternehmen planen häufig, ihren Personal-bestand zu erhöhen.

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27.01.2017 • 9/2017

Arbeitsmarktintegration Geflüchteter: Regionale Unterschiede auf Arbeitsmarkt erklären unterschiedliche Erwartungen an Tempo der Integration

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

In den vergangenen Tagen ist eine Debatte darüber in Gang gekommen, wie lange die Integration von Geflüchteten in den deutschen Arbeitsmarkt dauert und mit welchen Erwerbs- und Arbeitslosenquoten bei Geflüchteten langfristig zu rechnen ist. Die Bundesagentur für Arbeit weist daraufhin, dass laut vorliegenden statistischen Daten die Beschäftigungsquote von Geflüchteten nach 15 Jahren nicht mehr deutlich von anderen Beschäftigtengruppen abweicht. Sie geht davon aus, dass nach fünf Jahren etwa die Hälfte der Geflüchteten einer Erwerbstätigkeit nachgeht.

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26.01.2017 • 8/2017

IWH Policy Talk „Faraway or Close? Supervisors and Central Bankers“

Abstract

Neue After-Work-Veranstaltungsreihe am IWH startet mit Ignazio Angeloni, EZB

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Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

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Chicago Financial Institutions Conference 2017

Vorträge von IWH-Forschern im Rahmen der Chicago Financial Institutions Conference am 30 und 31. März 2017:

  • Michael Koetter (IWH), N. Podlich (EZB), M. Wedow (EZB): Competition, Lending, and Funding when Monetary Policy is Unconventional

Bioökonomie MatchMaking „Vom Molekül zum Markt“

Der WissenschaftsCampus Halle – Pflanzenbasierte Bioökonomie (WCH) lädt zum Bioökonomie MatchMaking „Vom Molekül zum Markt“ am 7. März 2017 von 9 bis 18 Uhr in die Aula der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ein. Erweitern Sie Ihr lokales Netzwerk im Bereich Bioökonomie und lernen Sie Forscher aus den elf WCH-Mitgliederinstitutionen und Unternehmer aus der Region kennen. Mehr Infos auf den Seiten des WCH.

Aktuelle Veranstaltung

23
Mär 2017

25
Mär 2017

Workshops und Konferenzen

22nd Spring Meeting of Young Economists

Ernst Fehr (University of Zurich), Jordi Galí (CREI Universitat Pompeu Fabra, Barcelona GSE), Barbara Rossi (CREI, Universitat Pompeu Fabra, Barcelona GSE), Uwe Sunde (Ludwig-Maximilians-Universität Munich)
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