25 Jahre IWH

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Vernetzt und aufgefangen

Während der Finanzkrise flossen Milliarden, um Banken zu retten, die ihren Regierungen zufolge zu groß waren als dass man sie hätte untergehen lassen dürfen. Doch eine Studie zeigt: Nicht nur die Größe der Bankhäuser war für eine Rettung entscheidend. Wesentlich war auch, wie zentral ein Institut im globalen Finanznetzwerk war.

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Das durchschnittliche Verhältnis von aktiengebundenen Auszahlungen zu Barvergütungen von Vorstandsmitgliedern von Banken

2,15
bei europäischen Banken (ausschließlich Großbritannien) im Zeitraum 2008-2015; gestiegen von 0,95 im Zeitraum 2002-2007
BoardEx
10,72
bei britischen Banken im Zeitraum 2008-2015; gestiegen von 2,21 im Zeitraum 2002-2007
BoardEx

Pressemitteilungen

17.08.2017 • 30/2017

Ostdeutsche Wirtschaft: Rückstand bleibt trotz kräftigem Aufschwung groß, Finanzausgleich fließt auch nach Reform vor allem in den Osten

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Ostdeutschland hat vom gegenwärtigen Aufschwung in Deutschland bisher besonders deutlich profitiert. In jedem der Aufschwungsjahre 2014 bis 2016 nahm die gesamtwirtschaftliche Produktion schneller zu als in Westdeutschland; auch für das Jahr 2017 prognostiziert das IWH, dass der Zuwachs der Produktion in Ostdeutschland mit 1,8% etwas höher liegt als in Westdeutschland. „Freilich ist auch nach mehr als 25 Jahren Deutscher Einheit in jeder der ostdeutschen Regionen die Produktivität immer noch niedriger als in derjenigen westdeutschen Region mit der geringsten Produktivität“, räumt Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), ein. Der größte Teil der Zuweisungen vom Bund wird auch ab dem Jahr 2020, wenn der reformierte Länderfinanzausgleich gilt, in den Osten der Republik fließen. Die Reform des Länderfinanzausgleichs hat dabei nicht zu einer Verbesserung der wirtschaftspolitischen Anreize für die finanzschwachen Bundesländer geführt, was auch dazu beitragen könnte, dass die ökonomische Konvergenz nur schleppend verläuft.

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09.08.2017 • 29/2017

Vernetzt und aufgefangen

Professor Michael Koetter, Ph.D.
Abstract

Während der Finanzkrise flossen Milliarden, um Banken zu retten, die ihren Regierungen zufolge zu groß waren als dass man sie hätte untergehen lassen dürfen. Doch eine Studie von Michael Koetter vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Ko-Autoren zeigt: Nicht nur die Größe der Bankhäuser war für eine Rettung entscheidend. Wesentlich war auch, wie zentral ein Institut im globalen Finanznetzwerk war.

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06.07.2017 • 28/2017

Politiker sind mitverantwortlich für Ausfallrisiko ihres Staates

Professor Dr. Stefan Eichler
Abstract

Investoren gehen von höheren Ausfallrisiken aus, wenn ein Land politisch instabil ist oder von einer Partei regiert wird, die am linken bzw. rechten Rand des Parteienspektrums angesiedelt ist. Je demokratischer aber der Staat und je stärker er in die Weltwirtschaft eingebunden ist, desto geringer ist auch der Einfluss dieser politischen Faktoren, fand Stefan Eichler vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (IWH) heraus.

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15.06.2017 • 27/2017

IWH stellt Aufsichtsrat neu auf

Abstract

Sabine Freifrau von Schorlemer ist vom Aufsichtsrat des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im Rahmen seiner Sitzung am 15.06.2017 zur neuen Vorsitzenden gewählt worden. Sie folgt auf Manfred Maas, der den Vorstandsrat und späteren Aufsichtsrat des Instituts seit 2003 über drei Amtszeiten hinweg geleitet hat.

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Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

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Daten und Analysen

Aktuelle Publikationen

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EEA-ESEM-Konferenz 2017

IWH-Vorträge im Rahmen der EEA-ESEM-Konferenz vom 21. bis 25. August 2017 in Lissabon:

  • Daniel Fackler: Wage Losses after Job Displacement: Productivity Depreciations or Lost Firm Rents
  • Chris Jürschik, Lena Tonzer, Matias Ossandon Busch: Macroprudential Instruments and Intra-group Dynamics: The Effects of Reserve Requirements in Brazil

44. Annual Meeting der European Finance Association (EFA)

IWH-Vorträge im Rahmen des EFA Annual Meeting vom 23. bis 26. August 2017 in Mannheim:

Aktuelle Veranstaltung

Veranstaltung
28
Aug 2017

29
Aug 2017

Workshops und Konferenzen

3rd IWH-FIN-FIRE Workshop on "Challenges to Financial Stability"

Charles Calomiris (Columbia Business School), Martin Hellwig (Max Planck Institute for Research on Collective Goods, Bonn)
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