25 Jahre IWH

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Der Kampf der Arbeitgeber gegen Betriebsräte

Obwohl Betriebsräte insgesamt positive Effekte auf Produktivität, Löhne und Gewinne haben, leisten Arbeitgeber zum Teil großen Widerstand gegen betriebliche Mitbestimmung. Steffen Müller liefert jetzt eine ökonomische Begründung für diese ablehnende Haltung: Arbeitgeberverbände werden von mittelständischen Unternehmen dominiert, und in diesen hat der Betriebsrat – im Gegensatz zu großen Betrieben – oft keine positiven ökonomischen Folgen.

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Pressemitteilungen

25.05.2018 • 12/2018

Der Kampf der Arbeitgeber gegen Betriebsräte

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Deutschland wählt. Dieses Mal aber geht es nicht um Politiker, sondern um die Betriebsräte. Das lohnt sich: Viele Untersuchungen zeigen, dass Betriebsräte insgesamt positive Effekte auf Produktivität, Löhne und Gewinne haben. Trotzdem leisten Arbeitgeber zum Teil großen Widerstand gegen die betriebliche Mitbestimmung. Eine häufig benutzte Begründung ist, dass Mitbestimmung die unternehmerische Freiheit einschränkt und dass Arbeitgeber bereit sind, positive Effekte der Mitbestimmung im Gegenzug für größere Handlungsspielräume zu opfern. Steffen Müller vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liefert jetzt eine alternative ökonomische Begründung für die ablehnende Haltung: Arbeitgeberverbände werden von mittelständischen Unternehmen dominiert, und in diesen hat der Betriebsrat – im Gegensatz zu großen Betrieben – oft keine positiven ökonomischen Folgen.

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15.05.2018 • 11/2018

IWH-Tarif-Check: Im Baugewerbe wird künftig auch real deutlich mehr gezahlt: Starker Anstieg der Tariflöhne, ostdeutsche Beschäftigte holen aber nicht weiter auf

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
Abstract

Nach monatelangen Tarifverhandlungen gibt es für die rund 800 000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe einen Schlichterspruch – und die bislang höchste Tariflohnvereinbarung Deutschlands in diesem Jahr: Die Beschäftigten im Tarifgebiet West bekommen zum 1. Mai 2018 5,7% mehr Lohn und insgesamt drei Einmalzahlungen: im November diesen Jahres 250 Euro, im Juni 2019 600 Euro und im November 2019 noch einmal 250 Euro. Im Tarifgebiet Ost steigen die Tariflöhne ab Mai 2018 sogar um 6,6% und im Juni 2019 dann um 0,8%. Dazu kommt eine Einmalzahlung im November 2019 in Höhe von 250 Euro je Beschäftigten. Doch wie viel vom Plus bleibt den Bauarbeitenden wirklich? Das IWH hat die realen Einkommenszuwächse berechnet.

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02.05.2018 • 10/2018

IWH Policy Talk „Think global – Internationalisierung als Hochschulpolitik.“ Karamba Diaby, MdB, zu Gast am IWH

Abstract

Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) lädt am Dienstag, dem 8. Mai 2018, um 17:00 Uhr zu einem IWH Policy Talk zum Thema „Think global – Internationalisierung als Hochschulpolitik“ mit Karamba Diaby, Mitglied des Deutschen Bundestags, in den Konferenzsaal des Instituts ein.

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19.04.2018 • 9/2018

IWH-Tarif-Check: Auch real steigen die Einkommen im öffentlichen Dienst kräftig. Reale Netto-Lohnzuwächse bei den Beschäftigten von Bund und Kommunen in den nächsten Jahren

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
Abstract

Der neue Tariflohnabschluss verheißt Positives für die 2,3 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen: Rückwirkend zum 01.03.2018 erhalten sie 3,2%, ab dem 01.04.2019 weitere 3,1% und zum 01.03.2020 nochmals 1,1% mehr Lohn. Die Beschäftigten bis zur Entgeltgruppe 6 erhalten zudem eine Einmalzahlung von 250 Euro.

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Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

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Workshop "Evaluierung von Finanzmarktreformen: Lehren aus anderen Politikbereichen und Disziplinen"

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Deutsche Bundesbank richten gemeinsam den Workshop „Evaluierung von Finanzmarktreformen: Lehren aus anderen Politikbereichen und Disziplinen“ aus, der am Dienstag, dem 29. Mai 2018 von 9:30 – 17:30 Uhr am Hauptsitz der Leopoldina in Halle (Saale) stattfindet. 

Die internationalen Finanzmärkte wurden in den vergangenen zehn Jahren reformiert. Zentrales Ziel der Reformen ist es, die Widerstandsfähigkeit des Finanzsystems zu stärken und Kosten von möglichen Finanzkrisen den Verursachern aufzuerlegen. Nun muss evaluiert werden, ob und wie diese Reformen ihre Wirkung entfalten, welche Nebenwirkungen sie haben, welcher Nutzen und welche Kosten für die Gesellschaft insgesamt entstehen.

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Labor Market Imperfections, Markups and Productivity in Multinationals and Exporters

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