Fotolia_59427824_M_oneinchpunch.jpg

Eurostaaten von amerikanischen Ratingagenturen schlechter bewertet – Einführung einer europäischen Agentur dennoch nicht zielführend

Während der Schuldenkrise bewerteten amerikanische Ratingagenturen einige Eurostaaten signifikant schlechter als die eher europaorientierte Agentur Fitch. Das zeigt eine neue Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Damit bestätigen die Ökonomen zwar zum Teil, was viele Politiker bereits während der Krise behaupteten: dass nämlich die Ratings der amerikanischen Agenturen eine antieuropäische Tendenz aufweisen. Andererseits macht die Studie aber auch deutlich, dass und warum eine europäische Ratingagentur trotzdem unwirksam wäre.

Weiterlesen

Wofür interessieren Sie sich?

Zahl des Monats

Jobverlust: Verdienstausfall wird durch den Staat abgefedert

3800
Euro/Jahr
Verdienstlücke fünf Jahre nach dem Jobverlust im Vergleich zu nicht arbeitslosen Personen
IWH 2016
1200
Euro/Jahr
Nach Steuern, Sozialabgaben und Transfers verbleibende Einkommenslücke des Haushalts
IWH 2016

Pressemitteilungen

23.03.2017 • 16/2017

Konferenz für und von Nachwuchsökonomen

Abstract

Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg richten das 22. Spring Meeting of Young Economists aus. Von heute bis Samstag findet in Halle (Saale) das Spring Meeting of Young Economists (SMYE) statt, organisiert vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Veranstaltung findet jährlich in unterschiedlichen europäischen Städten statt. Organisiert wird die renommierte Konferenz von der European Association of Young Economists (EAYE). Der Vorsitzende der EAYE, Stijn Baert, ist begeistert: “Der Organisation nach zu urteilen wird die Konferenz großartig werden!”

Pressemitteilung lesen

23.03.2017 • 15/2017

IWH-Bauumfrage im ersten Quartal 2017: Lage anhaltend gut, Aussichten etwas gedämpft

Dr. Brigitte Loose
Abstract

Das Geschäftsklima im Baugewerbe Ostdeutschlands trübt sich laut Umfrage des IWH zu Beginn des Jahres 2017 geringfügig ein. Ausschlaggebend sind die Geschäftsaussichten, die sich über alle Sparten etwas weniger günstig darstellen als zuvor, freilich ausgehend von einem hohen Niveau. Damit scheint sich für die Zukunft eine Normalisierung der Stimmung am Bau anzudeuten. Die Auftragslage und die finanziellen Indikatoren wie Erträge, Preise und Liquidität sind zurzeit allerdings immer noch ausgezeichnet. Auch die Geschäftslage, die schon zum Jahresende 2016 den Höchststand seit Beginn der Umfrage im Jahr 1993 erreichte, wird zu Jahresbeginn nochmals besser als zuvor bewertet (vgl. Abbildung 1 und Tabelle).

Pressemitteilung lesen

21.03.2017 • 14/2017

IWH-Konjunkturbarometer Ostdeutschland: Moderater Anstieg der Produktion im Winterhalbjahr 2016/2017

Professor Dr. Udo Ludwig
Abstract

Auf die Stagnation im dritten Quartal des vergangenen Jahres folgte in den Monaten Oktober bis Dezember ein moderater Zuwachs der Produktion. Das Bruttoinlandsprodukt ist in den Neuen Bundesländern – saisonbereinigt nach dem Berliner Verfahren – um 0,3% gestiegen (Alte Bundesländer: 0,4%). Die Steigerung beruht auf einem Wechsel der Auftriebskräfte: Das Produzierende Gewerbe legte nach dem Minus an Wertschöpfung im Sommer wieder zu, und das Plus der Dienstleister hat sich erhöht.

Pressemitteilung lesen

15.03.2017 • 13/2017

Konjunktur aktuell: Beschäftigungsboom in Deutschland – aber gesamtwirtschaftlich keine Überhitzung

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die deutsche Wirtschaft ist in recht guter Verfassung. So hält der Beschäftigungsaufbau an, und der private Konsum legt aufgrund steigender Realeinkommen robust zu. Die Ausrüstungsinvestitionen werden allerdings weiterhin nur verhalten ausgeweitet. Insgesamt expandiert die Nachfrage in etwa so schnell wie das Produktionspotenzial, und die Auslastung ist normal. „Im Jahr 2017 dürfte die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts mit 1,3% nicht aufgrund einer schwächeren Konjunktur, sondern vor allem wegen einer geringeren Anzahl an Arbeitstagen niedriger als im Vorjahr ausfallen“, prognostiziert Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

Pressemitteilung lesen
Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

+49 345 7753-720 Anfrage per E-Mail

Mediathek

Daten und Analysen

Aktuelle Publikationen

Mediathek

Chicago Financial Institutions Conference 2017

Vorträge von IWH-Forschern im Rahmen der Chicago Financial Institutions Conference am 30 und 31. März 2017:

  • Michael Koetter (IWH), N. Podlich (EZB), M. Wedow (EZB): Competition, Lending, and Funding when Monetary Policy is Unconventional

Aktuelle Veranstaltung

Veranstaltung
03
Apr 2017

14:15 - 15:45

IWH Research Seminar

On the Robustness of the Unlevered Capital Asset Pricing Model

Dr. Lammertjan Dam University of Groningen
Zur Veranstaltung
Alle Veranstaltungen ansehen

Das Institut im Überblick

90
Mitarbeiter
13
Nationen
15
Forschungsgruppen
Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft LogoTotal-Equality-LogoWeltoffen Logo