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Reformvorschlag: Renten künftig an Verbraucherpreise koppeln

Die demographische Entwicklung wird bei der jährlichen Anpassung der Rente in Deutschland bislang nicht ausreichend berücksichtigt. Zum bestehenden System gibt es aber durchaus Alternativen, bei denen die Beiträge nicht steigen und das Rentenniveau zumindest stabil bleibt.

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Banken können nach Naturkatastrophen eine wichtige Rolle spielen

28
Prozent
Circa 28% aller deutschen Sparkassen und Genossenschaftsbanken waren durch ihre Firmenportfolios von der Elbeflut 2013 betroffen.
IWH-Diskussionspapier: Borrowers Under Water! Rare Disasters, Regional Banks, and Recovery Lending
23
Prozent
Diese Banken haben ihre Kredite im Schnitt um 13-23%, relativ zu den nicht betroffenen Banken, ausgeweitet.
IWH-Diskussionspapier: Borrowers Under Water! Rare Disasters, Regional Banks, and Recovery Lending

Pressemitteilungen

07.09.2017 • 33/2017

Reformvorschlag: Renten künftig an Verbraucherpreise koppeln

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Bislang orientiert sich die jährliche Anpassung der Renten in Deutschland vor allem an der Entwicklung der Bruttolöhne und -gehälter. Ein Nachhaltigkeitsfaktor in der Rentenanpassungsformel berücksichtigt zudem den demographischen Wandel, dämpft also die Rentenanpassung bei einer Alterung der Bevölkerung – allerdings bislang nicht genug, um trotz eines sinkenden Rentenniveaus einen deutlichen Anstieg der Beiträge in der Zukunft zu verhindern. Zu dem bestehenden System gibt es durchaus Alternativen. So könnte das Rentenniveau bei Renteneintritt auf dem heutigen Niveau oder sogar etwas darüber fixiert werden und dennoch der Beitragsanstieg gedämpft werden, wenn die Renten derjenigen, die bereits in Rente sind, nur noch mit der Inflationsrate steigen. Der Lebensstandard bliebe dadurch erhalten, so lautet ein Vorschlag Oliver Holtemöllers, Leiter der Abteilung Makroökonomie und Vizepräsident am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

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07.09.2017 • 32/2017

Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft legt kräftig zu

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Im Sommer 2017 befindet sich die Weltwirtschaft im Aufschwung. „Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte nach vorliegender Prognose im Jahr 2017 wie schon im Vorjahr mit 1,9% und im Jahr 2018 mit 2,0% expandieren“, prognostiziert Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirt-schaftsforschung Halle (IWH). Die öffentlichen Haushalte erzielen dabei weiter zunehmende Überschüsse. Der Zuwachs der Produktion in Ostdeutschland dürfte im Prognosezeitraum (wie schon in den vergangenen drei Jahren) etwas über dem in Westdeutschland liegen.

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25.08.2017 • 31/2017

Kommunen haben Zukunft nicht im Blick

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.
Abstract

Deutschlands Kommunen machen ihre Investitionen vorrangig von der aktuellen Finanzlage abhängig und zu wenig davon, wie sich die Bevölkerung in Zukunft entwickeln wird. Machen die Kommunen so weiter, werden einige in 20 Jahren chronisch unter- und andere überfinanziert sein, fanden Reint E. Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Mitautoren heraus.

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17.08.2017 • 30/2017

Ostdeutsche Wirtschaft: Rückstand bleibt trotz kräftigem Aufschwung groß, Finanzausgleich fließt auch nach Reform vor allem in den Osten

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Ostdeutschland hat vom gegenwärtigen Aufschwung in Deutschland bisher besonders deutlich profitiert. In jedem der Aufschwungsjahre 2014 bis 2016 nahm die gesamtwirtschaftliche Produktion schneller zu als in Westdeutschland; auch für das Jahr 2017 prognostiziert das IWH, dass der Zuwachs der Produktion in Ostdeutschland mit 1,8% etwas höher liegt als in Westdeutschland. „Freilich ist auch nach mehr als 25 Jahren Deutscher Einheit in jeder der ostdeutschen Regionen die Produktivität immer noch niedriger als in derjenigen westdeutschen Region mit der geringsten Produktivität“, räumt Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), ein. Der größte Teil der Zuweisungen vom Bund wird auch ab dem Jahr 2020, wenn der reformierte Länderfinanzausgleich gilt, in den Osten der Republik fließen. Die Reform des Länderfinanzausgleichs hat dabei nicht zu einer Verbesserung der wirtschaftspolitischen Anreize für die finanzschwachen Bundesländer geführt, was auch dazu beitragen könnte, dass die ökonomische Konvergenz nur schleppend verläuft.

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Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

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Zwei IWH-Wissenschaftler unter den TOP 100 im Handelsblatt-VWL-Ranking der Forscher unter 40

Stefan Eichler (IWH und Technische Universität Dresden) und Steffen Müller (IWH und Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) landen mit den Platzierungen 26 und 66 erneut unter den TOP 100 in der Handelsblatt-Rangliste der Forscher unter 40 Jahren.

 

 

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