25 Jahre IWH

06_poland_gross.jpg

Polen am Scheideweg

Polens erfolgreicher wirtschaftlicher Aufholprozess gerät ins Stocken. Der so genannte „Morawiecki-Plan“ soll Polens Wirtschaft wieder Schwung verleihen. Besonders wichtig: Das Land muss innovative und junge Unternehmen stärker fördern und den Bildungssektor weiter ausbauen.

Weiterlesen

Wofür interessieren Sie sich?

Forschungsnetzwerke, Daten und Politikberatung

Ausgerechnet!

Fernsehen bildet

28
Jahre

nach der Wiedervereinigung ist die Neigung zum Unternehmertum bei Menschen aus der ehemaligen DDR, die vor 1990 Zugang zum Westfernsehen hatten, um

9
Prozent
höher, als bei Menschen, die es nicht schauen konnten.

Pressemitteilungen

22.12.2017 • 42/2017

Polen am Scheideweg

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Martina Kämpfe
Abstract

Polen hat bislang einen recht erfolgreichen wirtschaftlichen Aufholprozess durchlaufen, der nun ins Stocken gerät. Der so genannte „Morawiecki-Plan“, den Oliver Holtemöller und Martina Kämpfe vom Leibniz-Institut für Wirtschafts-forschung Halle (IWH) nun genauer unter die Lupe nahmen, soll dem Aufholprozess wieder mehr Schwung verleihen. Ihr Fazit: Um nicht in der „Middle-Income-Trap“ zu landen, muss Polen innovative und junge Unternehmen stärker fördern und den Bildungssektor weiter ausbauen.

Pressemitteilung lesen

20.12.2017 • 41/2017

Arbeitsleistung: Osten und Westen gleichauf

Dr. Hans-Ulrich Brautzsch
Abstract

75% der erwerbsfähigen Personen in Ostdeutschland hatten 2016 dort auch einen Arbeitsplatz. In Westdeutschland waren es 81% – also sechs Prozentpunkte mehr. Hans-Ulrich Brautzsch vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt aber jetzt: Wenn Pendlerströme und Arbeitszeiten eingerechnet werden, liegen Osten und Westen bei der Arbeitsleistung gleichauf – und das Gefälle entsteht erstaunlicherweise zwischen Nord- und Süddeutschland.

Pressemitteilung lesen

19.12.2017 • 40/2017

Die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland für die Jahre 2017 bis 2022 und finanzpolitische Optionen einer neuen Bundesregierung

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Aufgrund der hohen konjunkturellen Dynamik dürfte der deutsche Staat bei unveränderter Gesetzeslage in den kommenden Jahren hohe Haushaltsüberschüsse erzielen. Einer künftigen Bundesregierung bieten sich damit große finanzpolitische Handlungsspielräume. Mit dem finanz-politischen Simulationsmodell des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) werden die gesamt-wirtschaftlichen Wirkungen alternativer finanzpolitischer Maßnahmen analysiert. Im Ergebnis zeigt sich, dass ausgabeseitige Maßnahmen, etwa die Ausweitung von Sozialleistungen, einen stärkeren Effekt auf die Produktion als einnahmeseitige, wie etwa Steuersenkungen, hätten. „Aufgrund der ohnehin hohen Auslastung der Produktions-kapazitäten scheinen einnahmeseitige Maßnahmen somit konjunkturell vorteilhaft. Außerdem hätte eine Reduktion der hohen Abgabenlast der Arbeitseinkommen im Gegensatz zu einer Ausweitung von Sozialleistungen positive Effekte auf das Produktionspotenzial“, so Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des IWH.

Pressemitteilung lesen

14.12.2017 • 39/2017

Aufschwung in Deutschland und in der Welt

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Zur Jahreswende ist die deutsche Konjunktur nach wie vor kräftig. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte im Jahr 2017 um 2,2% zunehmen, und weil in diesem Jahr deutlich weniger Arbeitstage anfielen als zuvor, beträgt die Zuwachsrate kalenderbereinigt sogar 2,5%. „Der Aufschwung ist breit aufgestellt“, so Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). „Schon länger treibt die deutliche Zunahme der Beschäftigung die privaten Einkommen, den Konsum und den Wohnungsbau, der außerdem weiterhin von den sehr niedrigen Zinsen Rückenwind erhält.“ Zudem profitieren die deutschen Exporte zurzeit von der schwungvollen internationalen Konjunktur. Auch weil die Geldpolitik im Euroraum vorerst expansiv bleibt, ist damit zu rechnen, dass sich der Aufschwung im Jahr 2018 fortsetzt; die Produktion dürfte dann erneut um 2,2% zunehmen. Die Verbraucher-preisinflation dürfte auch im Jahr 2018 mit 1,7% moderat bleiben.

Pressemitteilung lesen
Stefanie Müller
Stefanie Müller
Pressereferentin

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

+49 345 7753-720 Anfrage per E-Mail

Mediathek

Daten und Analysen

Aktuelle Publikationen

Mediathek

Aktuelle Veranstaltung

Veranstaltung
22
Jan 2018

14:15 - 15:45

IWH Research Seminar

Uncertainty-driven Business Cycles: Assessing the Markup Channel

Professor Dr. Johannes Pfeifer Universität zu Köln
Zur Veranstaltung
Alle Veranstaltungen ansehen

Das Institut im Überblick

90
Mitarbeiter
13
Nationen
15
Forschungsgruppen
Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft LogoTotal-Equality-LogoWeltoffen Logo