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Anreizsysteme im komplexen Arbeitsumfeld einer Bank
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Das Anreizsystem wirkt auf die Priorisierung im Multitasking
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Endnoten

* Dieser Beitrag ist die erweiterte Fassung eines Gastbeitrags der Autoren in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der am 13. September 2021 unter dem Titel: „Wenn Boni falsche Anreize setzen“ erschienen ist.

1 Vgl. Financial Stability Board: Evaluation of the Effects of Too-big-to-fail Reforms, Final Report. Basel 2021.

2 Vgl. Gropp, R.; Park, K.: To Separate or not to Separate Investment from Commercial Banking? An Empirical Analysis of Attention Distortion under Multiple Tasks. IWH Discussion Papers 2/2016. Halle (Saale) 2016.

3 Dieser Beitrag basiert auf Behr, P.; Drexler, A. H.; Gropp, R. E.; Guettler, A.: Financial Incentives and Loan Officer Behavior: Multitasking and Allocation of Effort under an Incomplete Contract, in: Journal of Financial and Quantitative Analysis, Vol. 55 (4), 2020, 1243−1267.

Außerdem in diesem Heft

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Kommentar: Der rosa Rentenelefant

Reint E. Gropp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2021

Abstract

Das Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP ist in einigen Punkten überraschend konkret. Zwölf Euro Mindestlohn, keine Steuererhöhungen, die Schuldenbremse bleibt, ein Bürgergeld, Bürokratieabbau, eine Solardachpflicht. Abgesehen davon, dass unklar bleibt, wie ohne Steuererhöhungen und mit Schuldenbremse die Ausgaben finanziert werden sollen, ist das Papier allerdings in einem entscheidenden Punkt erstaunlich vage: Wie sollen die Renten vor dem Hintergrund des demographischen Wandels finanziert werden?

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Aktuelle Trends: Durchschnittliche Rentenbezugsdauer in den vergangenen Jahren konstant, aber mehr Neuzugänge in Altersrente

Birgit Schultz

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2021

Abstract

Aufgrund des demographischen Wandels gibt es seit einiger Zeit eine Diskussion über die Erhöhung des Renteneintrittsalters zur Stabilisierung der Finanzierung der Altersrenten. Diese wird in der Öffentlichkeit teilweise sehr emotional geführt, da ein Teil der künftigen Rentnerinnen und Rentner befürchtet, finanziell schlechter gestellt zu werden oder durch einen späteren Renteneintritt unerwünschte gesundheitliche Folgen tragen zu müssen.

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Erinnerung an soziale Isolation des Lockdowns macht Menschen egoistischer

Sabrina Jeworrek Joschka Waibel

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2021

Abstract

Nachdem Teilnehmer eines Online-Experiments an die soziale Isolierung des Lockdowns erinnert wurden, verhielten sich diese egoistischer als eine neutrale Vergleichsgruppe. Allerdings beurteilten Teilnehmer eines weiteren Experiments, die ebenfalls an die soziale Isolation im Lockdown erinnert wurden, ein solches egoistisches Verhalten als prinzipiell sozial unangemessen. Daraus lässt sich schließen, dass lediglich die Neigung zur Befolgung sozialer Normen, welche menschliches Verhalten in den verschiedensten Lebenssituationen maßgeblich beeinflussen, durch die soziale Distanzierung gesunken ist. Auch für eine Zeit nach der Bewältigung der Corona-Pandemie werfen diese Ergebnisse Fragen auf: Wie lässt sich in einer digitalisierten Welt, in der persönliche Interaktionen immer seltener werden, die Bereitschaft zur Einhaltung sozialer Normen aufrechterhalten?

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