Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust

Die stark gestiegenen Gaspreise erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher. Die Institute erwarten in ihrem Gemeinschaftsgutachten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr um 1,4%, im Jahr 2023 einen Rückgang um 0,4% und für das Jahr 2024 einen Anstieg um 1,9%.

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IWH-Insolvenztrend für August: Ein Viertel mehr Firmenpleiten als im Vorjahr

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Im August gab es mehr Firmenpleiten als zuletzt erwartet. Für den Herbst rechnen wir mit weiter zunehmenden Insolvenzzahlen.

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Gefahr einer Gaslücke deutlich verringert – Versorgungsrisiken bleiben

Die Wahrscheinlichkeit einer Versorgungslücke mit Erdgas im Fall eines Stopps russischer Lieferungen ist gegenüber April deutlich gesunken. Damit sind aber noch nicht alle Risiken für die Gasversorgung der Industrie im Winter 2022/2023 gebannt. Die Preissignale sollten daher bald bei den Verbrauchern ankommen.

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Was ein Gas-Stopp für Deutschland bedeutet

Ein Stopp der russischen Gaslieferungen würde zu einer Rezession der deutschen Wirtschaft führen. Nicht alle Regionen wären davon gleich betroffen.

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Applauding on a business seminar!

IWH begrüßt Top-Forscherin als neue Abteilungsleiterin

Die international renommierte Ökonomin Merih Sevilir leitet ab jetzt die jüngste Abteilung des Instituts. Ihre Expertise zum Zusammenspiel von Finanz- und Arbeitsmärkten stärkt ein Alleinstellungsmerkmal des IWH.

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Die wirtschaftliche Entwicklung in den Bundesländern bis 2060

Vor allem das langfristige Produktivitätswachstum und die Verschiebung der Altersstruktur kennzeichnen die Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit in den kommenden Jahren. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner wird sich regional unterschiedlich entwickeln.

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Solidarität mit der Ukraine

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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Wir feiern

30
Jahre IWH

Am 12. September 2022 beging das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) sein 30-jähriges Bestehen mit einem Festakt in der Leopoldina in Halle (Saale).

Pressemitteilungen

29.09.2022 • 24/2022

Die ostdeutsche Wirtschaft hat im ersten Halbjahr 2022 kräftig expandiert, gerät im zweiten Halbjahr aber in die Rezession ‒ Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2022 und jüngerer Veröffentlichungen des Arbeitskreises Volkswirtschaftliche

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Energiekrise stürzt die deutsche Wirtschaft in eine Rezession. Das betrifft auch die Konjunktur in Ostdeutschland. In diesem Jahr wird die ostdeutsche Produktion laut Prognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit 1,5% etwas stärker expandieren als in Deutschland insgesamt. Für das kommende Jahr dürfte der Rückgang in Ostdeutschland mit 0,1% weniger deutlich ausfallen als im Westen (Deutschland: ‒0,4%). Für das Jahr 2024 wird ein Zuwachs von 1,7% prognostiziert (Deutschland: 1,9%).

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29.09.2022 • 23/2022

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2022: Energiekrise: Inflation, Rezession, Wohlstandsverlust

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die krisenhafte Zuspitzung auf den Gasmärkten belastet die deutsche Wirtschaft schwer. Die stark gestiegenen Gaspreise erhöhen die Energiekosten drastisch und gehen mit einem massiven gesamtwirtschaftlichen Kaufkraftentzug einher. Trotz eines Rückgangs in der zweiten Jahreshälfte dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,4% ausgeweitet werden. Für das kommende Jahr erwarten die Institute für das Bruttoinlandsprodukt im Jahresdurchschnitt einen Rückgang um 0,4%, für das Jahr 2024 einen Anstieg um 1,9%.

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08.09.2022 • 22/2022

Konjunktur aktuell: Energiekrise in Deutschland

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Das Versiegen der Gaslieferungen aus Russland und die Preisanstiege für Gas und Strom führen zu massiven Realeinkommensverlusten und zu einer Rezession in Europa und in Deutschland. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) prognostiziert, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,1% zunehmen und im Jahr 2023 um 1,4% sinken wird. Die Verbraucherpreise steigen im Jahr 2022 um 7,9% und im Jahr 2023 um 9,5%.

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06.09.2022 • 21/2022

IWH-Insolvenztrend: Ein Viertel mehr Firmenpleiten als im Vorjahr, Tendenz steigend

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften liegt im August 26% über dem Vorjahreswert, zeigt die aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Für den Herbst ist mit zunehmenden Insolvenzzahlen zu rechnen.

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10
Okt 2022

14:15 - 15:45

IWH Research Seminar

Virtual lecture: Bank Competition amid Digital Disruption: Implications for Financial Inclusion

Erica Xuewei Jiang  University of Southern California, Marshall School of Business
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