Harter Brexit würde deutschen Arbeitsmarkt besonders treffen

Sollte Großbritannien ohne Vertrag aus der Europäischen Union aus­treten, hätte das Folgen für den internationalen Handel und die Arbeits­märkte. Weltweit könnten mehr als 600 000 Arbeitskräfte betroffen sein, aber nirgends so viele wie in Deutschland.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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IWH leitet großes EU-Projekt zur Produktivität

Verliert das Produktivitätswachstum in den Industrieländern an Schwung? Und wenn ja, warum? Mit diesen entscheidenden Fragen befasst sich das IWH ab 2019 als leitender Koordinator eines neuen europäischen Forschungsverbundes: MICROPROD ist das bislang größte EU-Projekt des Instituts.

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Anatomie des Populismus

Der renommierte Münchner Soziologe Armin Nassehi war am 24. Januar 2019 zu Gast an unserem Institut. Beim IWH Policy Talk ging er der Frage nach, was populistische Bewegungen für viele Menschen so attraktiv macht.

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Eine Hand in Nahaufnahme führt eine weiße Figur auf einem Schachbrett

Fairness lohnt sich doch

Wenn Betriebe willkürlich den Lohn kürzen, sinken Motivation und Produktivität der Beschäftigten – klar. Weniger offensichtlich hingegen: Beschäftigte werden auch dann unproduktiver, wenn nicht sie, sondern die Kolleginnen und Kollegen unfair behandelt werden.

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Harter Brexit: Die Folgen für die deutsche Autoindustrie

100.000

In Deutschland könnten durch einen harten Brexit mehr als 100 000 Arbeitskräfte die Folgen zu spüren bekommen.

Quelle: Die Berechnungen des IWH basieren auf Zahlen der WIOD
15.000
Allein 15 000 Beschäftigte träfen die Absatzeinbußen in der deutschen Autoindustrie.
Quelle: Die Berechnungen des IWH basieren auf Zahlen der WIOD

Pressemitteilungen

11.02.2019 • 3/2019

Harter Brexit würde deutschen Arbeitsmarkt besonders treffen

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Sollte Großbritannien ohne Vertrag aus der Europäischen Union austreten, hätte das Folgen für den internationalen Handel und die Arbeitsmärkte in vielen Ländern, auch außerhalb Europas. Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigen: Weltweit könnten mehr als 600 000 Arbeitskräfte betroffen sein, aber nirgends so viele wie in Deutschland.

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28.01.2019 • 2/2019

Wissenschaftsrat stimmt IWH-Erweiterung zu

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.
Abstract

Der Wissenschaftsrat befürwortet die Gründung einer neuen Abteilung am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Mit zusätzlichen Forschenden und einem neuen Ansatz will das Institut untersuchen, welche Auswirkungen das Zusammenspiel von unterschiedlichen staatlichen Eingriffen in Finanz- und Arbeitsmärkte auf die Gesamtwirtschaft hat.

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15.01.2019 • 1/2019

Schneller Braunkohleausstieg hat deutliche Folgen in betroffenen Regionen

Abstract

Wenn Deutschland die Braunkohleverstromung vorzeitig beendet, wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigt. Allerdings zeigen Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) spürbare Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz. Eine Region ist besonders betroffen von Arbeitslosigkeit und Abwanderung.

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19.12.2018 • 23/2018

Mittelfristprojektion des IWH: Wirtschaftsentwicklung und Öffentliche Finanzen 2018 bis 2025

Abstract

Für das Jahr 2018 ist mit einem Überschuss der öffentlichen Haushalte in Deutschland von knapp 60 Mrd. Euro zu rechnen. Allerdings werden sich mittelfristig die demographischen Bedingungen verschlechtern. Auch deshalb dürfte sich die Finanzlage des deutschen Staates nach und nach verschlechtern, auch wenn sie bis zum Jahr 2025 entspannt bleiben dürfte, sofern keine größeren konjunkturellen Rückschläge eintreten. „Selbst bei einem deutlichen Zinsanstieg oder einem Einbruch der ausländischen Nachfrage würden sich nur moderate Defizite einstellen“, so Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Angesichts der unter geltender Gesetzeslage zu erwartenden Reduktion des Überschusses besteht allerdings auch kein Spielraum für weitere Ausgabenerhöhungen.

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06
Mär 2019

10:00 - 16:00

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Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall

Eröffnungsvortrag: Dr. Reiner Haseloff
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