IWH warnt vor neuer Bankenkrise

Die Corona-Rezession könnte das Aus für dutzende Banken bundesweit bedeuten – selbst wenn Deutschland die Wirtschaftskrise glimpflich übersteht. IWH-Präsident Reint Gropp warnt vor einer möglichen hohen Zusatzlast für die ohnehin geschwächte Realwirtschaft.

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IWH-Insolvenztrend: Weniger Firmenpleiten, aber viel mehr Jobs betroffen

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Aktuell bleibt die Zahl der Firmenpleiten zwar auf moderatem Niveau. Doch mehr und mehr Beschäftigte sind von einer Insolvenz betroffen.

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Wirtschaft stellt sich auf Leben mit dem Virus ein

Die Pandemie hat in Deutschland einen Produktionseinbruch ausgelöst, der auch im nächsten Jahr noch nicht wettgemacht sein wird. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte laut der Sommerprognose des IWH im Jahr 2020 um 5,1% sinken und 2021 um 3,2% zulegen.

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IWH erforscht Ursachen von Populismus

Hat der Aufschwung von populistischen Parteien ökonomische Ursachen? Diese brisante Frage untersucht das IWH federführend in einem interdisziplinären Forschungsprojekt, gefördert von der VolkswagenStiftung.

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Preisgekrönter US-Ökonom forscht am IWH

Der renommierte Max-Planck-Humboldt-Forschungspreis geht 2019 an Ufuk Akcigit von der Universität Chicago. Am IWH wird der Ökonom mit innovativen Methoden untersuchen, warum die Wirtschaft in Ostdeutschland bis heute hinter der westdeutschen zurückbleibt – und welche Rolle die Treuhand dabei spielt.

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Vereint in Ungleichheit

Wie steht Deutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall wirtschaftlich da? Eine IWH-Publikation analysiert, wie es um die innere Einheit bestellt ist. Die Studie liefert neue Befunde zur Produktivität in Ost und West, zur Entwicklung von Stadt und Land sowie zur Fachkräftesituation.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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Weniger Firmenpleiten, aber mehr Arbeitsplätze betroffen

921

Personen- und Kapitalgesellschaften wurden in Deutschland im Juni 2020 als insolvent gemeldet. Das waren 10% weniger als im Vormonat.

13400
Personen insgesamt beschäftigen allein die 10% der Unternehmen mit den meisten Angestellten, deren Insolvenz im Juni 2020 gemeldet wurde. Im ersten Quartal des Jahres waren hingegen jeweils nur 6700 Personen in den Top 10% beschäftigt.

Pressemitteilungen

06.07.2020 • 13/2020

IWH warnt vor neuer Bankenkrise

Abstract

Die Corona-Rezession könnte das Aus für dutzende Banken bundesweit bedeuten – selbst wenn Deutschland die Wirtschaftskrise glimpflich übersteht. Gefährdet sind vor allem viele Sparkassen und Genossenschaftsbanken, zeigt eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). In den Bilanzen der betroffenen Geldinstitute stehen Kredite im dreistelligen Milliardenbereich. IWH-Präsident Gropp warnt vor einer möglichen hohen Zusatzlast für die ohnehin geschwächte Realwirtschaft.

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03.07.2020 • 12/2020

IWH-Insolvenztrend: Weniger Firmenpleiten, aber viel mehr Jobs betroffen

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Im Juni waren doppelt so viele Beschäftigte von einer Unternehmensinsolvenz betroffen als im Durchschnitt der ersten Monate dieses Jahres. Gleichzeitig ist die Zahl der Firmenpleiten im vorigen Monat trotz Coronakrise leicht gesunken. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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01.07.2020 • 11/2020

IWH untersucht Folgen des Kohleausstiegs in Europa

Abstract

Wie verändert der Kohleausstieg die Gesellschaft – und wie kann Politik darauf reagieren? Diese Fragen untersuchen 14 europäische Partner in einem neuen interdisziplinären Forschungsprojekt. Dabei wird das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ökonomische Folgen wie Arbeitslosigkeit und Abwanderung für ausgewählte Kohleregionen Europas analysieren. Die EU fördert das Gesamtprojekt für drei Jahre mit knapp drei Millionen Euro.

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17.06.2020 • 10/2020

Hohe Insolvenzrisiken im Zuge des Corona-Shutdowns

Abstract

Der Shutdown zur Eindämmung des Coronavirus erhöht die Wahrscheinlichkeit von Unternehmensinsolvenzen in erheblichem Ausmaß. Eine Untersuchung anhand von Jahresabschlussdaten der Jahre 2014 bis 2018 zeigt, dass in Deutschland 81% der Unternehmen nach einem Verlust von einem Zwölftel des Jahresumsatzes ihre Zinsausgaben nicht mehr aus dem laufenden Gewinn vor Zinsen und Steuern decken können; in Großbritannien sind es 73%.

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Stefanie Müller
Stefanie Müller
Leiterin Kommunikation

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