Implikationen des Zweiten Nachtragshaushalts 2021

Nach der Mittelfristprojektion des IWH dürfte die geplante 60-Mrd.-Euro-Rücklage für den Energie- und Klimafonds im Jahr 2024 die Produktion um etwa 0,5% steigern. Sie wird jedoch die seit Pandemiebeginn ausgebliebenen Investitionen bei Weitem nicht kompensieren.

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Omikron, Inflation, Klima – Die Herausforderungen für die deutsche Wirtschaftspolitik

Virtueller Wirtschaftsgipfel am 2. Februar mit Ökonomen der Leibniz-Wirtschaftsforschungsinstitute, darunter IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller.

Infos und Anmeldung

IWH-Insolvenztrend: Keine Pleitewelle trotz Omikron

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Der Anstieg der Insolvenzzahlen setzt sich im Dezember fort. Die Zahl der betroffenen Jobs ist mehr als doppelt so hoch wie im Vormonat. Dennoch rechnen wir nicht mit einer nahen Pleitewelle.

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Ausblick erneut eingetrübt

Pandemiewelle und Lieferengpässe lassen die deutsche Wirtschaft im Winter stagnieren. Ab Frühjahr wird es besser. Das IWH prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 3,5% zunimmt, nach 2,7% im Jahr 2021. Die Inflation dürfte nur langsam zurückgehen.

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Kommunikation statt Konflikt – warum weibliche CEOs für Hedgefonds so interessant sind

Weibliche CEOs profitieren aufgrund ihrer starken kommunikativen und kooperativen Fähigkeiten besonders von der Intervention aktivistischer Hedgefonds. Der Wert weiblich geführter Unternehmen wird durch die Intervention aktivistischer Investoren stärker erhöht als der von Unternehmen mit männlichen CEOs.

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Isolation während der Corona-Pandemie fördert Egoismus

Die Erfahrung der sozialen Distanzierung als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie führte bei den Teilnehmenden einer IWH-Studie dazu, dass eher egoistische Entscheidungen getroffen wurden. Ein Hinweis auf normkonformes Verhalten konnte diesen Effekt allerdings abmildern. Vorbildliches Verhalten ins Rampenlicht zu rücken, könnte daher die sozialen Negativfolgen des Lockdowns abfedern.

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Finanzierung von Beamtenpensionen bis 2080

Die Finanzierung der Beamtenpensionen bis 2080 ist weniger problematisch als die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Nur bei den Gemeinden steigt der Anteil der Versorgungsausgaben an den Steuereinnahmen spürbar, nicht aber bei Bund und Ländern.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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Weniger Gewerbeabmeldungen

340
tausend

Gewerbe wurden in den Pandemiejahren 2020 und 2021 (jeweils Januar bis August) abgemeldet.

Destatis 2021
410
tausend
Gewerbeabmeldungen waren es durchschnittlich im gleichen Zeitraum der Jahre zuvor.
Destatis 2021

Pressemitteilungen

26.01.2022 • 2/2022

Investitionen, Auslastungsgrad und öffentliche Finanzen in der mittleren Frist: Implikationen des Zweiten Nachtragshaushalts 2021

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Bundesregierung plant, mit dem Zweiten Nachtragshaushalt 2021 dem Energie- und Klimafonds eine Rücklage in Höhe von 60 Mrd. Euro zuzuführen. Die Mittel sollen auch die gesamtwirtschaftlichen Folgekosten der Pandemie verringern. Nach der Mittelfristprojektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürften die beabsichtigten Mehrausgaben auf dem Höhepunkt ihrer Wirksamkeit im Jahr 2024 die Produktion um etwa 0,5% steigern. „Allerdings werden die zusätzlichen Investitionen die seit Pandemiebeginn ausgebliebene Investitionstätigkeit bei Weitem nicht kompensieren“, sagt Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und Vizepräsident des IWH. Den positiven gesamtwirtschaftlichen Effekten steht zudem gegenüber, dass der Nachtragshaushalt das Vertrauen in die Verlässlichkeit der Schuldenbremse reduzieren dürfte.

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12.01.2022 • 1/2022

IWH-Insolvenztrend: Keine Insolvenzwelle trotz Omikron

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Nach historischen Tiefstständen ist die Anzahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in den vergangenen Monaten leicht gestiegen. Dieser Trend hat sich im Dezember fortgesetzt, und auch die Zahl der betroffenen Jobs ist gestiegen. Für die nächsten beiden Monate ist trotz erwarteter Omikronwelle nicht mit einer Insolvenzwelle zu rechnen.

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15.12.2021 • 30/2021

Gutachten bescheinigt Projektionen der Bundesregierung insgesamt gute Qualität

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose hat untersucht, wie treffsicher die ökonomischen Vorhersagen der Bundesregierung in den vergangenen vier Jahren waren. Demnach schätzte der Bund die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im Durchschnitt zu optimistisch ein, die der Staatseinnahmen zu vorsichtig. Allerdings haben die Prognosen laut Gutachten keine systematische Schwäche. Der Hauptgrund für Fehler liegt in der Corona-Pandemie.

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14.12.2021 • 29/2021

Konjunktur aktuell: Deutsche Wirtschaft noch nicht immun gegen COVID 19 – Ausblick erneut eingetrübt

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Pandemiewelle und Lieferengpässe lassen die deutsche Wirtschaft im Winter stagnieren. Wenn ab dem Frühjahr das Infektionsgeschehen abflaut, wird der private Konsum deutlich zulegen. Auch die Angebotsrestriktionen werden nach und nach abgebaut. Die Konjunktur wird daher wieder kräftig in Schwung kommen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 3,5% (Ostdeutschland: 2,7%) zunimmt, nach 2,7% (Ostdeutschland: 2,1%) im laufenden Jahr. Die Inflation dürfte nur langsam zurückgehen.

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Feb 2022

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