Neue Infektionswelle unterbricht wirtschaftliche Erholung

In ihrem Frühjahrsgutachten prognostizieren die Wirtschaftsforschungsinstitute einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,7% im laufenden Jahr und um 3,9% im Jahr 2022. Der erneute Shutdown verzögert die wirtschaftliche Erholung. Sobald die Infektionsgefahren gebannt sind, wird eine kräftige Erholung einsetzen.

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IWH-Insolvenztrend: Insolvenzen steigen im März kräftiger an

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH monatlich ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Die Anzahl der Insolvenzen ist im März erneut angestiegen, aber die Zahl der von Großinsolvenzen betroffenen Jobs blieb konstant.

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Lockerungen der Coronamaßnahmen: mehr wirtschaftliche Mobilität, aber auch mehr COVID-19-Fälle

Die jüngsten Lockerungen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland führen zu einem Anstieg der wirtschaftlichen Mobilität um geschätzt mehr als zehn Prozentpunkte. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle dürfte sich in Folge um 25% erhöhen. Fazit: Wir brauchen bessere Test- und Quarantänestrategien und müssen schneller impfen.

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Privatpersonen erhöhen Ersparnisse, weil Ausgabemöglichkeiten fehlen

Während der Corona-Krise haben europäische Haushalte so viel Geld zurückgelegt wie noch nie – hauptsächlich wegen fehlender Ausgabemöglichkeiten infolge des Lockdowns und nicht aufgrund ökonomischer Unsicherheit. Das spricht für eine rasche Wiederbelebung des Konsums und eine zügige wirtschaftliche Erholung, sobald der Lockdown aufgehoben wird.

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Deutsche Lebensversicherer investieren nicht ausreichend in Start-ups

In Deutschland steht der Start-up-Szene nicht genügend Risikokapital zur Verfügung. Institutionelle Anleger, hier vor allem die deutschen Lebensversicherer, könnten junge Unternehmen fördern, indem sie mehr in Aktien anlegen.

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IWH warnt vor neuer Bankenkrise

Die Corona-Rezession könnte das Aus für dutzende Banken bundesweit bedeuten – selbst wenn Deutschland die Wirtschaftskrise glimpflich übersteht. IWH-Präsident Reint Gropp warnt vor einer möglichen hohen Zusatzlast für die ohnehin geschwächte Realwirtschaft.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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Insolvenzen im März erreichen fast das Niveau des Vorjahresmonats

870

Personen- und Kapitalgesellschaften wurden im März 2021 als insolvent gemeldet. Damit lagen die Insolvenzen im März um mehr als

20
Prozent über den Februarzahlen und erreichten fast das Niveau des Vorjahresmonats.

Pressemitteilungen

15.04.2021 • 12/2021

Wirtschaft im Osten Deutschlands weniger geschrumpft als im Westen, aber auch mit schwächerer Dynamik, wenn Pandemie verschwindet – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021 und amtlicher Länderdaten für die ostdeutsche Wirtschaft

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Zunahme des Bruttoinlandsprodukts dürfte im Jahr 2021 in Ostdeutschland mit 3% geringer ausfallen als in Deutschland insgesamt (3,7%), denn der Einbruch aufgrund der Pandemie war im Jahr 2020 geringer. Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung in der zweiten Jahreshälfte dürfte auch die Arbeitslosenquote leicht sinken.

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15.04.2021 • 11/2021

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2021: Pandemie verzögert Aufschwung – Demografie bremst Wachstum

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

In ihrem Frühjahrsgutachten prognostizieren die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 3,7% im laufenden Jahr und um 3,9% im Jahr 2022. Der erneute Shutdown verzögert die wirtschaftliche Erholung, aber sobald die Infektionsgefahren vor allem durch das Impfen gebannt sein werden, wird eine kräftige Erholung einsetzen. Etwa zu Beginn des kommenden Jahres dürfte die Wirtschaft zur Normalauslastung zurückkehren.

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08.04.2021 • 10/2021

IWH-Insolvenztrend: Zahl der Insolvenzen steigt im März erneut an

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Anzahl der Insolvenzen ist im März erneut angestiegen, aber die Zahl der von Großinsolvenzen betroffenen Jobs blieb konstant. Das IWH liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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18.03.2021 • 9/2021

Wirtschaftliche Mobilität dürfte nach Lockerung deutlich steigen – aber auch die Zahl der COVID-19-Fälle

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Lockerung der Corona-Eindämmungsmaßnahmen von Anfang März 2021 führen zu einem deutlichen Anstieg der wirtschaftlichen Mobilität und ermöglichen wieder mehr persönliche Kontakte in Deutschland. Schätzungen deuten darauf hin, dass der zu erwartende Anstieg der ökonomischen Mobilität mehr als zehn Prozentpunkte betragen kann. Dies dürfte die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle in Deutschland um 25% erhöhen. Da sowohl ein fortgesetzter Lockdown als auch Lockerungen erhebliche negative Konsequenzen mit sich bringen, ist es umso wichtiger, durch eine bessere Test- und Quarantänestrategie und durch eine höhere Geschwindigkeit beim Impfen weitere Lockerungen zu ermöglichen, ohne damit die Gesundheit der Menschen zu gefährden.

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30
Aug 2021

31
Aug 2021

Workshops und Konferenzen

7th IWH-FIN-FIRE Workshop on "Challenges to Financial Stability"

Keynote Speakers: Antoinette Schoar (Massachusetts Institute of Technology, MIT); Johannes Stroebel (Leonard N. Stern School of Business, NYU Stern)
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