IWH-Insolvenztrend: Keine Trendwende trotz Rückgangs bei Firmenpleiten
Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Zwar sank die Zahl der Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften im Januar gegenüber dem Vormonat. Doch für das erste Quartal 2026 erwarten die Forscher viele Insolvenzen.
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Abteilung Arbeitsmärkte: neue Ausrichtung
Mit dem neuen Namen rückt die Abteilung ihren Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarktökonomik in den Mittelpunkt. Kernthemen bleiben Strukturwandel, Löhne, Bildung sowie ökonomische Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.
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IWH-Präsident Reint Gropp in EU-Expertengruppe für Forschung und Innovation
Reint Gropp ist seit Dezember Mitglied der ESIR-Expertengruppe. Die Gruppe unterstützt die Europäische Kommission mit unabhängiger, evidenzbasierter Beratung zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impact von Forschung und Innovation.
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Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung
Nach der Mittelfristprojektion des IWH bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist.
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Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Zum Jahresende 2025 ist unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Die Exportschwäche dauert an. Finanzpolitische Impulse und gestiegene Realeinkommen lassen für das Jahr 2026 eine leichte Belebung erwarten. Nach der IWH-Winterprognose dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025.
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Neues Gutachten: Wohin die Kohlemilliarden fließen
Rund 41 Milliarden Euro erhalten die Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wird das Geld sinnvoll genutzt? Ein neues Gutachten von IWH und RWI zeigt, wofür die Finanzhilfen verwendet werden und wie sich das Förderprogramm verbessern lässt.
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20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Wie der Neubeginn gelang
Katrina und weitere Wirbelstürme führten im Sommer 2005 zu einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Eine IWH-Studie zeigt: In Gebieten mit vielen Kirchenmitgliedern ist die wirtschaftliche Erholung besser gelungen.
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IWH gründet europäisches Zentrum für Mikrodatenforschung
Das IWH wächst abermals deutlich. Das neue „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ will den Strukturwandel in Europas Volkswirtschaften besser ergründen. Mikrodaten auf Firmenebene erlauben ein tieferes Verständnis von Produktivität als Voraussetzung für Wohlstand.
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Privatisierung erhöht Effizienz in Krankenhäusern
Die Übernahme von Krankenhäusern durch Private-Equity-Firmen steht oft in der Kritik. Neue Forschung zeigt jedoch: Krankenhäuser profitieren davon operativ, ohne dass Qualität oder medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.
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So meistern wir die grüne Transformation
Mit den richtigen staatlichen Rahmenbedingungen kann Deutschland die Energiewende effizient und kostengünstig bewältigen. Sechs Punkte sichern eine kluge Klimapolitik.
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Chinesische Massenimporte stärken extreme Parteien
Die Globalisierung bescherte Europas politischen Rändern Stimmenzuwächse. Eine IWH-Studie zeigt erstmals Langzeitfolgen gestiegener chinesischer Importe: Rechtsextreme und populistische Parteien profitierten vom China-Schock.
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Solidarität mit der Ukraine
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.
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Wir erklären Wirtschaft
Wir betreiben unabhängige Forschung zu wichtigen ökonomischen Fragen, um faktenbasierte Erkenntnisse für bessere Entscheidungen zu liefern. Dabei konzentrieren wir uns auf Wachstum und Produktivität. Wir fördern junge Talente und arbeiten in flachen Hierarchien.
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Pressemitteilungen
10.02.2026 • 3/2026
IWH-Insolvenztrend: Rückgang bei Firmenpleiten im Januar bedeutet keine Trendwende
Professor Dr. Steffen Müller
Abstract
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Januar gesunken. Dennoch sind für das erste Quartal 2026 hohe Insolvenzzahlen zu erwarten.
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14.01.2026 • 2/2026
Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung – Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen in Deutschland
Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract
Auf Deutschland kommen aus gesamtwirtschaftlicher und fiskalischer Perspektive erhebliche strukturelle Belastungen zu, denn das Potenzialwachstum dürfte deutlich geringer ausfallen als in den vergangenen Jahrzehnten. Nach einer Projektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zur makroökonomischen Entwicklung bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist. Die im finanzpolitisch-strukturellen Plan der Bundesregierung unterstellte Einhaltung der EU-Vorgaben ist nur unter der Annahme sehr hoher, bislang nicht konkret hinterlegter globaler Minderausgaben möglich.
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08.01.2026 • 1/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten 2025 auf höchstem Stand seit zwei Jahrzehnten
Professor Dr. Steffen Müller
Abstract
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Dezember wieder deutlich an. Im Gesamtjahr 2025 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 20 Jahren nicht mehr.
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11.12.2025 • 34/2025
Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract
Zum Jahresende 2025 ist weiterhin unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet, zumal die Exportschwäche auch im Herbst andauert. Dennoch ist für das Jahr 2026 aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Nach der Winterprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025. Im September waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 0,8% für 2026 und 0,2% für das laufende Jahr ausgegangen. In Ostdeutschland wird die Expansionsrate im Jahr 2026 nach der vorliegenden Prognose demographisch bedingt wohl etwas niedriger ausfallen.
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