Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

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Diskutieren Sie mit! IWH-Jahrestagung am 9. März 2026

Die Demokratie gerät mehr und mehr unter Druck. Woran das liegt und welche Lösungen sich anbieten, beleuchtet das IWH auf seiner Jahrestagung zum Thema „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Transformation“. Wir diskutieren mit klugen Köpfen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft – und sehr gern mit Ihnen.

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5th Finance and Productivity (FINPRO) Conference, Tokyo

FINPRO5, co-organised by the IMF, the University of Tokyo (CARF), IWH-CompNet, the University of Amsterdam and CEPR, will take place on 24–25 April 2026 at the University of Tokyo. This year’s theme: “Corporate Finance and Productivity in Times of Geopolitical Fragmentation”.

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IWH-Insolvenztrend: Keine Trendwende trotz Rückgangs bei Firmenpleiten

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Zwar sank die Zahl der Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften im Januar gegenüber dem Vormonat. Doch für das erste Quartal 2026 erwarten die Forscher viele Insolvenzen.

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Abteilung Arbeitsmärkte: neue Ausrichtung

Mit dem neuen Namen rückt die Abteilung ihren Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarktökonomik in den Mittelpunkt. Kernthemen bleiben Strukturwandel, Löhne, Bildung sowie ökonomische Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.

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IWH-Präsident Reint Gropp in EU-Expertengruppe für Forschung und Innovation

Reint Gropp ist seit Dezember Mitglied der ESIR-Expertengruppe. Die Gruppe unterstützt die Europäische Kommission mit unabhängiger, evidenzbasierter Beratung zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impact von Forschung und Innovation.

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Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung

Nach der Mittelfristprojektion des IWH bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist.

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Ein rot-weiß gestreifter Windsack, halb herabhängend, steht auf einer Grasebene vor einer Bergkulisse.

Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben

Zum Jahresende 2025 ist unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Die Exportschwäche dauert an. Finanzpolitische Impulse und gestiegene Realeinkommen lassen für das Jahr 2026 eine leichte Belebung erwarten. Nach der IWH-Winterprognose dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025.

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Braunkohlebergbau mit Bagger

Neues Gutachten: Wohin die Kohlemilliarden fließen

Rund 41 Milliarden Euro erhalten die Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wird das Geld sinnvoll genutzt? Ein neues Gutachten von IWH und RWI zeigt, wofür die Finanzhilfen verwendet werden und wie sich das Förderprogramm verbessern lässt.

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20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Wie der Neubeginn gelang

Katrina und weitere Wirbelstürme führten im Sommer 2005 zu einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Eine IWH-Studie zeigt: In Gebieten mit vielen Kirchenmitgliedern ist die wirtschaftliche Erholung besser gelungen.

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IWH gründet europäisches Zentrum für Mikrodatenforschung

Das IWH wächst abermals deutlich. Das neue „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ will den Strukturwandel in Europas Volkswirtschaften besser ergründen. Mikrodaten auf Firmenebene erlauben ein tieferes Verständnis von Produktivität als Voraussetzung für Wohlstand.

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Arzt mit Stetoskop

Privatisierung erhöht Effizienz in Krankenhäusern

Die Übernahme von Krankenhäusern durch Private-Equity-Firmen steht oft in der Kritik. Neue Forschung zeigt jedoch: Krankenhäuser profitieren davon operativ, ohne dass Qualität oder medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.

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So meistern wir die grüne Transformation

Mit den richtigen staatlichen Rahmenbedingungen kann Deutschland die Energiewende effizient und kostengünstig bewältigen. Sechs Punkte sichern eine kluge Klimapolitik.

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Chinesische Massenimporte stärken extreme Parteien

Die Globalisierung bescherte Europas politischen Rändern Stimmenzuwächse. Eine IWH-Studie zeigt erstmals Langzeitfolgen gestiegener chinesischer Importe: Rechtsextreme und populistische Parteien profitierten vom China-Schock.

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Solidarität mit der Ukraine

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.

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Ein Heißluftballon schebt im blauen Himmel.

Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu wichtigen ökonomischen Fragen, um faktenbasierte Erkenntnisse für bessere Entscheidungen zu liefern. Dabei konzentrieren wir uns auf Wachstum und Produktivität. Wir fördern junge Talente und arbeiten in flachen Hierarchien.

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Pressemitteilungen

24.02.2026 • 6/2026

Presseeinladung zur IWH-Jahrestagung am 9. März 2026: „Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Transformation“

Abstract

Tiefe Umbrüche setzen die Gesellschaft unter Druck. Die Jahrestagung des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) diskutiert Ursachen und Lösungswege mit Gästen aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft – darunter Sebastian Wüste, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Transformationsforscher Everhard Holtmann und „Spiegel“-Autorin Sabine Rennefanz.

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19.02.2026 • 5/2026

IWH-Tarif-Check: Tariflohnplus reicht nicht ‒ Reale Nettoverluste im Länderdienst

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
Abstract

Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich am Wochenende auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die ersten fünf Monate wurde eine „Nullrunde“ vereinbart. Die erste Tariflohnerhöhung von 2,8%, mindestens jedoch 100 Euro pro Monat, erfolgt ab April 2026. Elf Monate später, im März 2027, folgt die nächste Anhebung um 2,0%. Zum Ende der vereinbarten Laufzeit im Januar 2028 werden die regulären Tabellenentgelte nochmals um 1,0% erhöht. Die Tariflohnzuwächse dürften damit leicht über den erwarteten Preissteigerungen liegen. Die derzeit absehbaren zusätzlichen Belastungen durch weiter steigende Sozialabgaben und höhere Lohnsteuern können dadurch jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.

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19.02.2026 • 4/2026

Eine Abschaffung von Minijobs würde die Nettoeinkommen der Betroffenen reduzieren

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Birgit Schultz
Abstract

Aktuell wird diskutiert, Minijobs schrittweise in reguläre sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse zu überführen. Nach Berechnungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) würde dies bei etwa vier Millionen betroffenen Minijobbern Zusatzeinnahmen der Sozialversicherungen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro im Jahr 2026 zulasten der Nettoeinkommen der Betroffenen bedeuten.

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10.02.2026 • 3/2026

IWH-Insolvenztrend: Rückgang bei Firmenpleiten im Januar bedeutet keine Trendwende

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Januar gesunken. Dennoch sind für das erste Quartal 2026 hohe Insolvenzzahlen zu erwarten.

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Publikationen

Aktuelle Veranstaltung

Veranstaltung
09
März 2026

10:00 - 17:00

Publikumsveranstaltungen

Gesellschaftlicher Zusammenhalt in der Transformation

Reint Gropp, Everhard Holtmann, Steffen Müller, Claudia Neu, Sabine Rennefanz, Tobias Rothmund, Thomas Wünsch und Sebastian Wüste
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