Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung
Nach der Mittelfristprojektion des IWH bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist.
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IWH-Insolvenztrend: Höchststand bei Firmenpleiten seit 20 Jahren
Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Im Dezember stieg die Zahl der Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften wieder an. Im Gesamtjahr 2025 zählten die Forscher so viele Insolvenzen wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr.
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Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Zum Jahresende 2025 ist unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Die Exportschwäche dauert an. Finanzpolitische Impulse und gestiegene Realeinkommen lassen für das Jahr 2026 eine leichte Belebung erwarten. Nach der IWH-Winterprognose dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025.
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Neues Gutachten: Wohin die Kohlemilliarden fließen
Rund 41 Milliarden Euro erhalten die Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wird das Geld sinnvoll genutzt? Ein neues Gutachten von IWH und RWI zeigt, wofür die Finanzhilfen verwendet werden und wie sich das Förderprogramm verbessern lässt.
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20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Wie der Neubeginn gelang
Katrina und weitere Wirbelstürme führten im Sommer 2005 zu einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Eine IWH-Studie zeigt: In Gebieten mit vielen Kirchenmitgliedern ist die wirtschaftliche Erholung besser gelungen.
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IWH gründet europäisches Zentrum für Mikrodatenforschung
Das IWH wächst abermals deutlich. Das neue „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ will den Strukturwandel in Europas Volkswirtschaften besser ergründen. Mikrodaten auf Firmenebene erlauben ein tieferes Verständnis von Produktivität als Voraussetzung für Wohlstand.
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Privatisierung erhöht Effizienz in Krankenhäusern
Die Übernahme von Krankenhäusern durch Private-Equity-Firmen steht oft in der Kritik. Neue Forschung zeigt jedoch: Krankenhäuser profitieren davon operativ, ohne dass Qualität oder medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.
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So meistern wir die grüne Transformation
Mit den richtigen staatlichen Rahmenbedingungen kann Deutschland die Energiewende effizient und kostengünstig bewältigen. Sechs Punkte sichern eine kluge Klimapolitik.
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Chinesische Massenimporte stärken extreme Parteien
Die Globalisierung bescherte Europas politischen Rändern Stimmenzuwächse. Eine IWH-Studie zeigt erstmals Langzeitfolgen gestiegener chinesischer Importe: Rechtsextreme und populistische Parteien profitierten vom China-Schock.
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Solidarität mit der Ukraine
Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.
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Wir erklären Wirtschaft
Wir betreiben unabhängige Forschung zu wichtigen ökonomischen Fragen, um faktenbasierte Erkenntnisse für bessere Entscheidungen zu liefern. Dabei konzentrieren wir uns auf Wachstum und Produktivität. Wir fördern junge Talente und arbeiten in flachen Hierarchien.
Zum IWH Mission Statement
Job Market candidates from the IWH-DPE 2025/2026
Marius Fournés' dissertation explores how climate policy shapes cross-border capital flows and how globalisation influences productivity growth and labour compensation. Patrick Nüß' research studies how labour-market institutions, management behaviour, and workers’ perceptions shape employment relations. Alessandro Sardone's work studies how the European Union’s transition to net zero emissions affects output, inflation, and inequality.
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Pressemitteilungen
14.01.2026 • 2/2026
Einhaltung der EU-Fiskalregeln erfordert umfangreiche Konsolidierung – Mittelfristige Projektion der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der öffentlichen Finanzen in Deutschland
Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract
Auf Deutschland kommen aus gesamtwirtschaftlicher und fiskalischer Perspektive erhebliche strukturelle Belastungen zu, denn das Potenzialwachstum dürfte deutlich geringer ausfallen als in den vergangenen Jahrzehnten. Nach einer Projektion des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zur makroökonomischen Entwicklung bis zum Jahr 2040 zeigt sich, dass bei unveränderter Finanzpolitik mit einem weiter steigenden Schuldenstand zu rechnen ist. Die im finanzpolitisch-strukturellen Plan der Bundesregierung unterstellte Einhaltung der EU-Vorgaben ist nur unter der Annahme sehr hoher, bislang nicht konkret hinterlegter globaler Minderausgaben möglich.
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08.01.2026 • 1/2026
IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten 2025 auf höchstem Stand seit zwei Jahrzehnten
Professor Dr. Steffen Müller
Abstract
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Dezember wieder deutlich an. Im Gesamtjahr 2025 gab es so viele Firmenpleiten wie seit 20 Jahren nicht mehr.
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11.12.2025 • 34/2025
Konjunktur aktuell: Leichte Belebung kommt, Strukturprobleme bleiben
Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract
Zum Jahresende 2025 ist weiterhin unklar, ob sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet, zumal die Exportschwäche auch im Herbst andauert. Dennoch ist für das Jahr 2026 aufgrund von finanzpolitischen Impulsen und gestiegenen Realeinkommen eine leichte Belebung zu erwarten. Nach der Winterprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte die Produktion dann um 1,0% zunehmen, nach 0,2% im Jahr 2025. Im September waren die IWH-Konjunkturforscher von einem Zuwachs von 0,8% für 2026 und 0,2% für das laufende Jahr ausgegangen. In Ostdeutschland wird die Expansionsrate im Jahr 2026 nach der vorliegenden Prognose demographisch bedingt wohl etwas niedriger ausfallen.
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09.12.2025 • 33/2025
IWH-Insolvenztrend: Erster Rückgang der Insolvenzzahlen seit Jahren – aber keine Trendwende
Professor Dr. Steffen Müller
Abstract
Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im November deutlich gesunken. Erstmals seit dreieinhalb Jahren liegen die monatlichen Fallzahlen wieder unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats. Eine Trendwende bedeutet dies allerdings noch nicht.
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Jan.
2026
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From Labor to Intermediates: Firm Growth, Input Substitution, and Monopsony
Matthias Mertens
Massachusetts Institute of Technology, MIT
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