Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

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IWH-Insolvenztrend: Leichter Rückgang der Firmenpleiten im dritten Quartal

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Die Zahl der Firmenpleiten ging im dritten Quartal leicht zurück, blieb aber auf hohem Niveau. Zum Jahresende ist weitere Entspannung in Sicht. Die Zahl der von Firmenpleiten betroffenen Beschäftigten sank im September.

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Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen

Die Erholung der deutschen Wirtschaft fällt stärker aus als noch im Frühjahr erwartet, bleibt aber schwach. Laut Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute im Herbst 2026 wächst das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2026 um 1,3% und in den beiden folgenden Jahren um 1,1% bzw. 0,4%.

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Preise für Wohnraum steigen in Deutschland langsamer als in Europa

Das IWH startet den European Real Estate Index (EREI). Der neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in über tausend europäischen Regionen vergleichbar.

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Politik gegen Ausländer könnte Personalnot verschärfen

Nach Schätzungen des IWH würden Sachsen-Anhalt infolge eines fremdenfeindlichen Klimas unter einer AfD-Regierung in der nächsten Legislaturperiode Tausende Arbeitskräfte und eine Wertschöpfung von bis zu 3,2 Milliarden Euro entgehen.

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Milliardenlücke im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt

Im Haushalt einer möglichen AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt fehlten mindestens 2,2 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse des IWH.

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IWH erfolgreich evaluiert

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft bescheinigt dem IWH sehr gute Leistungen in Forschung und Politikberatung. Bund und Länder sollen das Institut auch in den kommenden sieben Jahren weiter fördern. 

 

 

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Braunkohlebergbau mit Bagger

Neue Datenbank zu Kohlemilliarden

41,09 Milliarden Euro erhalten die Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des IWH.

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Abteilung Arbeitsmärkte: neue Ausrichtung

Mit dem neuen Namen rückt die Abteilung ihren Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarktökonomik in den Mittelpunkt. Kernthemen bleiben Strukturwandel, Löhne, Bildung sowie ökonomische Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.

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IWH-Präsident Reint Gropp in EU-Expertengruppe für Forschung und Innovation

Reint Gropp ist seit Dezember Mitglied der ESIR-Expertengruppe. Die Gruppe unterstützt die Europäische Kommission mit unabhängiger, evidenzbasierter Beratung zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impact von Forschung und Innovation.

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20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Wie der Neubeginn gelang

Katrina und weitere Wirbelstürme führten im Sommer 2005 zu einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Eine IWH-Studie zeigt: In Gebieten mit vielen Kirchenmitgliedern ist die wirtschaftliche Erholung besser gelungen.

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IWH gründet europäisches Zentrum für Mikrodatenforschung

Das IWH wächst abermals deutlich. Das neue „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ will den Strukturwandel in Europas Volkswirtschaften besser ergründen. Mikrodaten auf Firmenebene erlauben ein tieferes Verständnis von Produktivität als Voraussetzung für Wohlstand.

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Arzt mit Stetoskop

Privatisierung erhöht Effizienz in Krankenhäusern

Die Übernahme von Krankenhäusern durch Private-Equity-Firmen steht oft in der Kritik. Neue Forschung zeigt jedoch: Krankenhäuser profitieren davon operativ, ohne dass Qualität oder medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.

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So meistern wir die grüne Transformation

Mit den richtigen staatlichen Rahmenbedingungen kann Deutschland die Energiewende effizient und kostengünstig bewältigen. Sechs Punkte sichern eine kluge Klimapolitik.

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Chinesische Massenimporte stärken extreme Parteien

Die Globalisierung bescherte Europas politischen Rändern Stimmenzuwächse. Eine IWH-Studie zeigt erstmals Langzeitfolgen gestiegener chinesischer Importe: Rechtsextreme und populistische Parteien profitierten vom China-Schock.

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Solidarität mit der Ukraine

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.

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Ein Heißluftballon schebt im blauen Himmel.

Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu wichtigen ökonomischen Fragen, um faktenbasierte Erkenntnisse für bessere Entscheidungen zu liefern. Dabei konzentrieren wir uns auf Wachstum und Produktivität. Wir fördern junge Talente und arbeiten in flachen Hierarchien.

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Pressemitteilungen

08.10.2026 • 30/2026

IWH-Insolvenztrend: Mehr Firmenpleiten im September, aber leichter Rückgang im dritten Quartal

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, stieg die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im September wieder an. Im dritten Quartal 2026 ging die Zahl der Firmenpleiten gegenüber dem Vorquartal leicht zurück, blieb aber auf dem zweithöchsten Stand seit 2005. Zum Jahresende ist weitere Entspannung in Sicht.

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28.09.2026 • 29/2026

Höhere Auslandsnachfrage hilft auch dem Osten – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2026 und amtlicher Länderdaten für die ostdeutsche Wirtschaft

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Im Jahr 2026 dürfte die Wirtschaft in Ostdeutschland deutlich expandieren, allerdings nicht so stark wie in Deutschland insgesamt. Für die kommenden Jahre rechnet das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) mit geringen Unterschieden in der wirtschaftlichen Dynamik zwischen Ost und West. Die ostdeutsche Wirtschaft dürfte in diesem Jahr um 0,9% expandieren (Deutschland insgesamt: 1,3%). Danach wird die Produktion im Osten wohl mit wiederum 0,9% im Jahr 2027 und mit 0,4% im Jahr 2028 in ähnlichem Tempo wie in Deutschland zulegen.

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24.09.2026 • 28/2026

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die deutsche Wirtschaft ist seit Ende 2025 im Aufschwung. Die Erholung fällt stärker aus als noch im Frühjahr erwartet, bleibt aber schwach. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das laufende Jahr ein BIP-Plus von 1,3% und für die beiden folgenden Jahre von 1,1% bzw. 0,4%. Gegenüber dem Frühjahr wurde die Prognose für 2026 um 0,7 und für 2027 um 0,2 Prozentpunkte angehoben. „Die Wirtschaft hat sich robuster entwickelt als erwartet. Der Aufschwung steht jedoch auf einem schmalen Fundament, denn hohe Energiepreise und Strukturprobleme belasten“, sagt Oliver Holtemöller, Konjunkturchef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Im laufenden Quartal bremst zudem Niedrigwasser die Aktivität vorübergehend. Das staatliche Defizit nimmt weiter zu, sodass sich ein wachsender Konsolidierungsbedarf aufstaut.

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10.09.2026 • 27/2026

EREI-Update: Wohnen in Europas Städten im Schnitt 23% teurer als in ländlichen Regionen

Professor Michael Koetter, Ph.D.
Abstract

Der europäische Plan für erschwinglichen Wohnraum der EU-Kommission soll die vielerorts beklagte Knappheit an Wohnraum adressieren, welche beispielsweise der Deutsche Mieterbund nicht nur als Grund für eine Mieten-, sondern für eine Sozialkrise benennt. Laut aktuellem European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stiegen Mieten in Deutschland im August tatsächlich dreimal schneller als im EU-Durchschnitt. Zudem klaffen die Mieten in Metropol- und Nicht-Metropolregionen in elf EU-Ländern auseinander: Städtische Durchschnittsmieten liegen 23% über denen auf dem Land.

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14
Okt. 2026

16:00 - 18:00

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Finance Forschung Fingerfood

Florian Heider, Pia Hüttl, Michael Koetter, Alexander Kriwoluzky
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