Krise wird allmählich überwunden – Handeln an geringerem Wachstum ausrichten

In ihrem Herbstgutachten prognostizieren die Wirtschaftsforschungsinstitute einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2021 um 2,4% und im Jahr 2022 um 4,8%. Die deutsche Wirtschaft ist nach wie vor von der Corona-Pandemie gekennzeichnet. Zudem behindern Lieferengpässe die Industrie. Im Jahr 2022 dürfte wieder die Normalauslastung erreicht werden.

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IWH-Insolvenztrend: Insolvenzzahlen weiter niedrig, mehr Industriejobs betroffen

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH monatlich ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen verharrte im September auf Tiefststand. Die Zahl der betroffenen Jobs in der Industrie stieg jedoch deutlich an.

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Kommunikation statt Konflikt – warum weibliche CEOs für Hedgefonds so interessant sind

Weibliche CEOs profitieren aufgrund ihrer starken kommunikativen und kooperativen Fähigkeiten besonders von der Intervention aktivistischer Hedgefonds. Der Wert weiblich geführter Unternehmen wird durch die Intervention aktivistischer Investoren stärker erhöht als der von Unternehmen mit männlichen CEOs.

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Isolation während der Corona-Pandemie fördert Egoismus

Die Erfahrung der sozialen Distanzierung als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie führte bei den Teilnehmenden einer IWH-Studie dazu, dass eher egoistische Entscheidungen getroffen wurden. Ein Hinweis auf normkonformes Verhalten konnte diesen Effekt allerdings abmildern. Vorbildliches Verhalten ins Rampenlicht zu rücken, könnte daher die sozialen Negativfolgen des Lockdowns abfedern.

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Finanzierung von Beamtenpensionen bis 2080 unproblematischer als Finanzlage der gesetzlichen Rente

Laut einer aktuellen IWH-Studie ist die Finanzierung der Beamtenpensionen bis 2080 weit weniger problematisch als die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Simulation der Versorgungssteuerquoten lässt erwarten, dass nur den Gemeinden ein spürbarer Anstieg des Anteils der Versorgungsausgaben an den Steuereinnahmen bevorsteht, nicht aber Bund und Ländern.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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Verzögerte Umsetzung der Abwicklungsrichtlinie

6,5

Monate betrug die durchschnittliche Verzögerung der Umsetzung der Richtlinie zur Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten der 27 EU-Mitgliedstaaten.

Pressemitteilungen

14.10.2021 • 26/2021

Ostdeutsche Wirtschaft weniger von Lieferengpässen belastet als gesamtdeutsche, aber niedrigere Impfquoten bergen Risiko – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2021 und von Länderdaten aus jüngeren Veröffentlichungen des Statistischen Bund

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die derzeitigen Lieferengpässe beeinträchtigen die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Ostdeutschland etwas weniger als in Deutschland insgesamt. Der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2021 dürfte in Ostdeutschland mit 1,8% zwar geringer ausfallen als in Deutschland insgesamt (2,4%), doch 2022, wenn die Lieferengpässe weniger hemmen, dürfte sich dieser Abstand wohl noch vergrößern (Ostdeutschland: 3,6%, Deutschland: 4,8%).

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14.10.2021 • 25/2021

Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2021: Krise wird allmählich überwunden – Handeln an geringerem Wachstum ausrichten

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist nach wie vor von der Corona-Pandemie gekennzeichnet. Eine vollständige Normalisierung kontaktintensiver Aktivitäten ist kurzfristig nicht zu erwarten. Außerdem behindern Lieferengpässe vorerst das Verarbeitende Gewerbe. Im Verlauf des Jahres 2022 dürfte die deutsche Wirtschaft wieder die Normalauslastung erreichen. Gemäß Prognose der Institute steigt das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,4% und wird im Jahr 2022 um 4,8% zulegen.

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06.10.2021 • 24/2021

IWH-Insolvenztrend: Insolvenzzahlen bleiben niedrig, mehr Industriejobs von Insolvenz betroffen

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Anzahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften verharrte im September in der Nähe der historischen Tiefststände. Die Zahl der betroffenen Jobs im Verarbeitenden Gewerbe stieg dagegen deutlich an. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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14.09.2021 • 23/2021

Konjunktur aktuell: Produktionsengpässe verzögern Erholung

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Im Sommer 2021 ist die Erholung der deutschen Wirtschaft gut vorangekommen. Allerdings behindern Engpässe beim Seetransport und der Herstellung von Vorleistungsgütern den Welthandel. Der Anstieg der Rohstoffpreise schlägt sich in recht hohen Inflationsraten nieder. Auch trübt die Zunahme von Neuinfektionen die Aussichten wieder ein. Deshalb ist mit einem schwachen Jahresschlussquartal zu rechnen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,2% und im Jahr 2022 um 3,6% zunehmen wird (Ostdeutschland: 1,8% und 2,8%).

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Nov 2021

02
Nov 2021

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Virtual Workshop: 22nd IWH-CIREQ-GW Macroeconometric Workshop: Environmental Macroeconomics

Keynote Speakers: Carolyn Fischer (Vrije Universiteit Amsterdam and University of Ottawa); John Hassler (Stockholm University)
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