Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2019: Konjunktur deutlich abgekühlt

Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 deutlich gesenkt. Für Deutschland erwarten sie eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,8%. Im Herbst 2018 rechnete man noch mit 1,9%. Im Jahr 2020 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,8% zunehmen.

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Vereint in Ungleichheit

Wie steht Deutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall wirtschaftlich da? Eine IWH-Publikation analysiert, wie es um die innere Einheit bestellt ist. Die Studie liefert neue Befunde zur Produktivität in Ost und West, zur Entwicklung von Stadt und Land sowie zur Fachkräftesituation.

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Harter Brexit würde deutschen Arbeitsmarkt besonders treffen

Sollte Großbritannien ohne Vertrag aus der Europäischen Union aus­treten, hätte das Folgen für den internationalen Handel und die Arbeits­märkte. Weltweit könnten mehr als 600 000 Arbeitskräfte betroffen sein, aber nirgends so viele wie in Deutschland.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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IWH leitet großes EU-Projekt zur Produktivität

Verliert das Produktivitätswachstum in den Industrieländern an Schwung? Und wenn ja, warum? Mit diesen entscheidenden Fragen befasst sich das IWH ab 2019 als leitender Koordinator eines neuen europäischen Forschungsverbundes: MICROPROD ist das bislang größte EU-Projekt des Instituts.

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Abstiegsangst geht alle an

29
Prozent

weniger Besucher pro Heimspiel haben abgestiegene Fußballclubs in der darauffolgenden Saison.

Quelle: Berechnungen des IWH
3
Prozent
niedriger ist das Wachstum von Beschäftigung und Bruttowertschöpfung in fußballrelevanten Sektoren in den beiden Jahren nach dem Abstieg aus der ersten Liga.
Quelle: Berechnungen des IWH

Pressemitteilungen

04.04.2019 • 10/2019

Dienstleistungsmetropole Berlin gibt ostdeutscher Wirtschaft Auftrieb – Implikationen der Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2019 und amtlicher Daten für die ostdeutsche Wirtschaft im Jahr 2018

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose konstatiert in ihrem Frühjahrsgutachten, dass der Aufschwung in Deutschland in der zweiten Jahreshälfte 2018 zu Ende gegangen ist, vor allem weil das Verarbeitende Gewerbe aufgrund einer Abkühlung der internationalen Konjunktur und aufgrund von Problemen in der Automobilindustrie schwächelt. Entsprechend hat das ostdeutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 dort, wo das Verarbeitende Gewerbe eine besonders große Rolle spielt, nämlich in Sachsen (1,2%), Thüringen (0,5%) und Sachsen-Anhalt (0,9%), weniger zugelegt als in Deutschland insgesamt (1,4%).

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04.04.2019 • 9/2019

Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2019: Konjunktur deutlich abgekühlt

Abstract

Berlin, 4. April – Die führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2019 deutlich gesenkt. Für Deutschland erwarten sie eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,8%. Das ist mehr als ein Prozentpunkt weniger als im Herbst 2018, als man noch mit 1,9% rechnete. Hingegen bestätigen die Institute ihre vorherige Prognose für das Jahr 2020: Das Bruttoinlandsprodukt dürfte dann um 1,8% zunehmen. Das geht aus dem Frühjahrsgutachten der Gemeinschaftsdiagnose hervor, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wird.

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01.04.2019 • 8/2019

Banken steigern Ertrag, wenn Fusionsschranken fallen

Professor Michael Koetter, Ph.D.
Abstract

Wenn durch den Wegfall politischer Konsolidierungsbarrieren aus zwei Banken eine wird, wird das neu entstandene Institut deutlich profitabler und nützlicher für die Realwirtschaft. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von zwangsfusionierten Sparkassen, durchgeführt vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Aus der Studie ergeben sich wichtige Erkenntnisse für den deutschen und den europäischen Bankenmarkt.

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07.03.2019 • 7/2019

Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur nimmt nur langsam wieder Fahrt auf

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Im Winterhalbjahr 2018/2019 ist die Weltwirtschaft vor allem aufgrund wirtschaftspolitischer Risiken in eine Schwächephase geraten. In Deutschland nimmt die Konjunktur nur langsam wieder Fahrt auf; das Bruttoinlandsprodukt dürfte laut Frühjahrsprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) im Jahr 2019 nur um 0,5% zunehmen. Der Produktionszuwachs in Ostdeutschland dürfte in diesem Jahr auf 0,7% und damit etwas weniger stark zurückgehen als in Gesamtdeutschland.

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