Produktionsengpässe verzögern Erholung

Im Sommer 2021 ist die Erholung der deutschen Wirtschaft gut vorangekommen. Allerdings behindern Engpässe bei Transport und Herstellung den Welthandel. Zunehmende Neuinfektionen trüben die Aussichten. Das Bruttoinlandsprodukt nimmt laut IWH-Herbstprognose im Jahr 2021 um 2,2% und im Jahr 2022 um 3,6% zu.

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IWH-Insolvenztrend: Insolvenzzahlen sinken noch weiter ab

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH monatlich ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen lag im August unter dem Allzeittief aus dem Juli. Auch die Zahl der betroffenen Jobs lag unter dem Juni-Tiefststand und deutlich unter dem Vorjahreswert.

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Kommunikation statt Konflikt – warum weibliche CEOs für Hedgefonds so interessant sind

Weibliche CEOs profitieren aufgrund ihrer starken kommunikativen und kooperativen Fähigkeiten besonders von der Intervention aktivistischer Hedgefonds. Der Wert weiblich geführter Unternehmen wird durch die Intervention aktivistischer Investoren stärker erhöht als der von Unternehmen mit männlichen CEOs.

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Isolation während der Corona-Pandemie fördert Egoismus

Die Erfahrung der sozialen Distanzierung als Maßnahme gegen die Corona-Pandemie führte bei den Teilnehmenden einer IWH-Studie dazu, dass eher egoistische Entscheidungen getroffen wurden. Ein Hinweis auf normkonformes Verhalten konnte diesen Effekt allerdings abmildern. Vorbildliches Verhalten ins Rampenlicht zu rücken, könnte daher die sozialen Negativfolgen des Lockdowns abfedern.

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Finanzierung von Beamtenpensionen bis 2080 unproblematischer als Finanzlage der gesetzlichen Rente

Laut einer aktuellen IWH-Studie ist die Finanzierung der Beamtenpensionen bis 2080 weit weniger problematisch als die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Simulation der Versorgungssteuerquoten lässt erwarten, dass nur den Gemeinden ein spürbarer Anstieg des Anteils der Versorgungsausgaben an den Steuereinnahmen bevorsteht, nicht aber Bund und Ländern.

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IWH warnt vor neuer Bankenkrise

Die Corona-Rezession könnte das Aus für dutzende Banken bundesweit bedeuten – selbst wenn Deutschland die Wirtschaftskrise glimpflich übersteht. IWH-Präsident Reint Gropp warnt vor einer möglichen hohen Zusatzlast für die ohnehin geschwächte Realwirtschaft.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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IWH-Insolvenztrend

3000

In den größten 10% der Unternehmen, deren Insolvenz im August gemeldet wurde, waren etwa 3000 Jobs betroffen.

82
Diese Zahl liegt 82% unter dem Vorjahreswert.

Pressemitteilungen

14.09.2021 • 23/2021

Konjunktur aktuell: Produktionsengpässe verzögern Erholung

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Im Sommer 2021 ist die Erholung der deutschen Wirtschaft gut vorangekommen. Allerdings behindern Engpässe beim Seetransport und der Herstellung von Vorleistungsgütern den Welthandel. Der Anstieg der Rohstoffpreise schlägt sich in recht hohen Inflationsraten nieder. Auch trübt die Zunahme von Neuinfektionen die Aussichten wieder ein. Deshalb ist mit einem schwachen Jahresschlussquartal zu rechnen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,2% und im Jahr 2022 um 3,6% zunehmen wird (Ostdeutschland: 1,8% und 2,8%).

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07.09.2021 • 22/2021

IWH-Insolvenztrend: Insolvenzzahlen sinken noch weiter ab

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Anzahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften lag im August unter dem Allzeittief aus dem Juli. Auch die Zahl der betroffenen Jobs sinkt auf das niedrigste Niveau seit Erfassung im IWH-Insolvenztrend. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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05.08.2021 • 21/2021

IWH-Insolvenztrend: Insolvenzzahlen erreichen historischen Tiefststand

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Anzahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften hat im Juli einen historischen Tiefststand erreicht, und die Frühindikatoren des IWH lassen auch im August keinen spürbaren Anstieg der Insolvenzzahlen erwarten. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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29.07.2021 • 20/2021

Kommunikation statt Konflikt – was weibliche CEOs für Hedgefonds interessant macht

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.
Abstract

Der Wert weiblich geführter Unternehmen wird durch die Intervention aktivistischer Investoren stärker erhöht als der von Unternehmen mit männlichen CEOs. Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung von Iftekhar Hasan (Fordham University und IWH) und Qiang Wu (Rensselaer Polytechnic Institute, RPI) am Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervor. „Die Ergebnisse zeigen, dass weibliche CEOs aufgrund ihrer starken kommunikativen und zwischenmenschlichen Fähigkeiten besonders von der Intervention von aktivistischen Hedgefonds profitieren“, erklärt Iftekhar Hasan. Denn im Durchschnitt erhöht das Eingreifen eines aktivistischen Hedgefonds den Wert des Unternehmens ex post. Um das zu erreichen, setzen aktivistische Hedgefonds wie Carl Icahn, Trian Fundmanagement oder Elliott bevorzugt auf Kommunikation und Kooperation mit dem Management.

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