Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

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Politik gegen Ausländer könnte Personalnot verschärfen

Nach Schätzungen des IWH würden Sachsen-Anhalt infolge eines fremdenfeindlichen Klimas unter einer AfD-Regierung in der nächsten Legislaturperiode Tausende Arbeitskräfte und eine Wertschöpfung von bis zu 3,2 Milliarden Euro entgehen.

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Deutsche Konjunktur belebt sich – Rückenwind von Weltwirtschaft und Finanzpolitik

Ein Anstieg der Auslandsnachfrage hat die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr trotz höherer Energiepreise auf Erholungskurs gebracht. Laut Herbstprognose des IWH dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,4% und im Jahr 2027 um 0,8% zunehmen.

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Preise für Wohnraum steigen in Deutschland langsamer als in Europa

Das IWH startet den European Real Estate Index (EREI). Der neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in über tausend europäischen Regionen vergleichbar.

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Milliardenlücke im Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt

Im Haushalt einer möglichen AfD-Alleinregierung in Sachsen-Anhalt fehlten mindestens 2,2 Milliarden Euro. Das zeigt eine Analyse des IWH.

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IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten weiter auf hohem Niveau

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH jeden Monat ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Im Juli blieb die Zahl der Pleiten von Personen- und Kapitalgesellschaften nahezu unverändert sehr hoch. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze ging leicht zurück.

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IWH erfolgreich evaluiert

Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft bescheinigt dem IWH sehr gute Leistungen in Forschung und Politikberatung. Bund und Länder sollen das Institut auch in den kommenden sieben Jahren weiter fördern. 

 

 

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Braunkohlebergbau mit Bagger

Neue Datenbank zu Kohlemilliarden

41,09 Milliarden Euro erhalten die Regionen, die vom Kohleausstieg betroffen sind. Wie das Geld verwendet wird, zeigt ab sofort eine öffentlich zugängliche Datenbank des IWH.

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Abteilung Arbeitsmärkte: neue Ausrichtung

Mit dem neuen Namen rückt die Abteilung ihren Forschungsschwerpunkt Arbeitsmarktökonomik in den Mittelpunkt. Kernthemen bleiben Strukturwandel, Löhne, Bildung sowie ökonomische Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland.

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IWH-Präsident Reint Gropp in EU-Expertengruppe für Forschung und Innovation

Reint Gropp ist seit Dezember Mitglied der ESIR-Expertengruppe. Die Gruppe unterstützt die Europäische Kommission mit unabhängiger, evidenzbasierter Beratung zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Impact von Forschung und Innovation.

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20 Jahre nach Hurrikan Katrina: Wie der Neubeginn gelang

Katrina und weitere Wirbelstürme führten im Sommer 2005 zu einer der schwersten Naturkatastrophen in der Geschichte der USA. Eine IWH-Studie zeigt: In Gebieten mit vielen Kirchenmitgliedern ist die wirtschaftliche Erholung besser gelungen.

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IWH gründet europäisches Zentrum für Mikrodatenforschung

Das IWH wächst abermals deutlich. Das neue „Zentrum für Firmen- und Produktivitätsdynamik“ will den Strukturwandel in Europas Volkswirtschaften besser ergründen. Mikrodaten auf Firmenebene erlauben ein tieferes Verständnis von Produktivität als Voraussetzung für Wohlstand.

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Arzt mit Stetoskop

Privatisierung erhöht Effizienz in Krankenhäusern

Die Übernahme von Krankenhäusern durch Private-Equity-Firmen steht oft in der Kritik. Neue Forschung zeigt jedoch: Krankenhäuser profitieren davon operativ, ohne dass Qualität oder medizinische Versorgung beeinträchtigt werden.

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So meistern wir die grüne Transformation

Mit den richtigen staatlichen Rahmenbedingungen kann Deutschland die Energiewende effizient und kostengünstig bewältigen. Sechs Punkte sichern eine kluge Klimapolitik.

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Chinesische Massenimporte stärken extreme Parteien

Die Globalisierung bescherte Europas politischen Rändern Stimmenzuwächse. Eine IWH-Studie zeigt erstmals Langzeitfolgen gestiegener chinesischer Importe: Rechtsextreme und populistische Parteien profitierten vom China-Schock.

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Solidarität mit der Ukraine

Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen zieht Konsequenzen für die Wissenschaft.

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Ein Heißluftballon schebt im blauen Himmel.

Wir erklären Wirtschaft

Wir betreiben unabhängige Forschung zu wichtigen ökonomischen Fragen, um faktenbasierte Erkenntnisse für bessere Entscheidungen zu liefern. Dabei konzentrieren wir uns auf Wachstum und Produktivität. Wir fördern junge Talente und arbeiten in flachen Hierarchien.

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Pressemitteilungen

03.09.2026 • 25/2026

Konjunktur aktuell: Deutsche Konjunktur belebt sich – Rückenwind von Weltwirtschaft und Finanzpolitik

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Ein Anstieg der Auslandsnachfrage hat die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr trotz höherer Energiepreise auf Erholungskurs gebracht. Für die kommenden Quartale ist zu erwarten, dass eine Zunahme der staatlichen Investitionen die Konjunktur stützen wird. Laut Herbstprognose des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) dürfte das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 1,4% und im Jahr 2027 um 0,8% zunehmen. In Ostdeutschland fällt die Belebung etwas schwächer aus. Im Juni waren die IWH-Konjunkturforscher für die deutsche Wirtschaft von einem Zuwachs von 0,9% für dieses und das folgende Jahr ausgegangen.

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02.09.2026 • 24/2026

Start für den European Real Estate Index (EREI): Wohnraumpreise in Deutschland steigen langsamer als in Europa

Professor Michael Koetter, Ph.D.
Abstract

Der Kaufpreisanstieg für angebotene Wohnimmobilien in Deutschland bleibt seit Frühjahr 2025 deutlich hinter dem europäischen Durchschnitt zurück. Das zeigt der heute vorgestellte European Real Estate Index (EREI) des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Dieser neue Datenservice analysiert nahezu in Echtzeit 43 Millionen Angebote in Online-Immobilienportalen und macht Kaufpreise und Mieten in 1 154 europäischen Regionen monatlich und zeitnah vergleichbar.

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01.09.2026 • 23/2026

Sachsen-Anhalt vor der Wahl: Ausländerfeindliche Politik könnte Arbeitskräftemangel deutlich verschärfen

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.
Abstract

Sollte die AfD nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt regieren, könnte ihre Politik die Wirtschaft in dem Bundesland erheblich beeinträchtigen. Nach Schätzungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) würden Sachsen-Anhalt infolge eines fremdenfeindlichen Klimas in der nächsten Legislaturperiode Tausende Arbeitskräfte und eine Wertschöpfung von bis zu 3,2 Milliarden Euro entgehen.

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06.08.2026 • 22/2026

IWH-Insolvenztrend: Firmenpleiten auch im Juli auf sehr hohem Niveau

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Wie das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einer heute veröffentlichten Analyse feststellt, ist die Zahl der Insolvenzen von Personen- und Kapitalgesellschaften in Deutschland im Juli nahezu unverändert geblieben. Die Zahl der betroffenen Arbeitsplätze ging leicht zurück, liegt aber weiterhin deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. Die Frühindikatoren deuten auch für die kommenden Monate auf sehr hohe Insolvenzzahlen hin.

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Veranstaltung
29
Sept. 2026

14:15 - 15:45

IWH Research Seminar

The Macroeconomic and Welfare Effects of Targeted Inflation Support Packages

Vincent Sterk  University College London
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