Zunahme persönlicher Kontakte beflügelt wirtschaftliche Aktivität

Im Sommer sind die konjunkturellen Aussichten in Deutschland günstig. Die Pandemie ist auf dem Rückzug, die Restriktionen werden allmählich aufgehoben, die privaten Käufe erhalten einen kräftigen Schub. Laut Sommerprognose des IWH wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 3,9% und im Jahr 2022 um 4,0% zunehmen.

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Finanzierung von Beamtenpensionen bis 2080 unproblematischer als Finanzlage der gesetzlichen Rente

Laut einer aktuellen IWH-Studie ist die Finanzierung der Beamtenpensionen bis 2080 weit weniger problematisch als die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Eine Simulation der Versorgungssteuerquoten lässt erwarten, dass nur den Gemeinden ein spürbarer Anstieg des Anteils der Versorgungsausgaben an den Steuereinnahmen bevorsteht, nicht aber Bund und Ländern.

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IWH-Insolvenztrend: Keine Insolvenzwelle absehbar und Zahl betroffener Jobs auf Tiefststand

Deutlich schneller als die amtliche Statistik liefert das IWH monatlich ein Lagebild vom bundesweiten Insolvenzgeschehen. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Mai erneut deutlich gesunken. Die Zahl der betroffenen Jobs sinkt auf das niedrigste Niveau seit Erfassung im IWH-Insolvenztrend.

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Lockerungen der Coronamaßnahmen: mehr wirtschaftliche Mobilität, aber auch mehr COVID-19-Fälle

Die jüngsten Lockerungen der Corona-Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland führen zu einem Anstieg der wirtschaftlichen Mobilität um geschätzt mehr als zehn Prozentpunkte. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle dürfte sich in Folge um 25% erhöhen. Fazit: Wir brauchen bessere Test- und Quarantänestrategien und müssen schneller impfen.

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Privatpersonen erhöhen Ersparnisse, weil Ausgabemöglichkeiten fehlen

Während der Corona-Krise haben europäische Haushalte so viel Geld zurückgelegt wie noch nie – hauptsächlich wegen fehlender Ausgabemöglichkeiten infolge des Lockdowns und nicht aufgrund ökonomischer Unsicherheit. Das spricht für eine rasche Wiederbelebung des Konsums und eine zügige wirtschaftliche Erholung, sobald der Lockdown aufgehoben wird.

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IWH warnt vor neuer Bankenkrise

Die Corona-Rezession könnte das Aus für dutzende Banken bundesweit bedeuten – selbst wenn Deutschland die Wirtschaftskrise glimpflich übersteht. IWH-Präsident Reint Gropp warnt vor einer möglichen hohen Zusatzlast für die ohnehin geschwächte Realwirtschaft.

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Vorzeitiges Braunkohle-Aus mit spürbaren Folgen

Ein vorzeitiger Ausstieg Deutschlands aus der Braunkohle wird die Gesamtwirtschaft kaum beeinträchtigen. IWH-Modellrechnungen zeigen aber: Die Effekte auf die Arbeitsmärkte des Rheinlands, Mitteldeutschlands und der Lausitz sind beachtlich.

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Wir betreiben unabhängige Forschung zu gesellschaftlich wichtigen ökonomischen Fragen und möchten Fakten und evidenzbasierte Erkenntnisse liefern, die bessere ökonomische Entscheidungen ermöglichen. Wir konzentrieren uns auf Wachstum und Produktivität, weil wir überzeugt sind, dass ökonomischer Wohlstand es den Menschen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen. Junge Talente unterstützen und fördern wir bestmöglich, sodass sie Kompetenzen entwickeln und ihre Fähigkeiten optimal entfalten können. In flachen Hierarchien sind wir von intellektueller Neugier motiviert und haben den Mut, auch unbequeme Erkenntnisse in die Öffentlichkeit zu bringen.

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IWH-Insolvenztrend

682

Personen- und Kapitalgesellschaften wurden im Mai als insolvent gemeldet. Damit lagen die Insolvenzen im Mai um mehr als

11
Prozent unter den Aprilzahlen.

Pressemitteilungen

15.06.2021 • 16/2021

Konjunktur aktuell: Zunahme persönlicher Kontakte beflügelt wirtschaftliche Aktivität

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Im Sommer sind die konjunkturellen Aussichten in Deutschland günstig. Weil die Pandemie auf dem Rückzug ist, dürften die Restriktionen, die die Aktivität in vielen Dienstleistungsbranchen behindert haben, nach und nach aufgehoben werden, und es ist mit einem kräftigen Schub bei den privaten Käufen zu rechnen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) prognostiziert, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 3,9% und im Jahr 2022 um 4,0% zunehmen wird. Die Produktion in Ostdeutschland dürfte in beiden Jahren um jeweils 3% zulegen.

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10.06.2021 • 15/2021

Mehr Ausgaben für Beamtenpensionen – deutlich höhere Versorgungs-Steuerquoten dennoch nur bei Gemeinden erwartet

Professor Dr. Oliver Holtemöller
Abstract

Die Finanzierung der Pensionen von Beamten, Richtern und Soldaten ist bis 2080 weniger problematisch als die Finanzlage der gesetzlichen Rentenversicherung. Wie aus einer Studie des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hervorgeht, wird sich der Anteil der Versorgungsausgaben für Beamtenpensionen an den Steuereinnahmen für Bund und Länder nicht deutlich erhöhen – vorausgesetzt, dass mit rückläufiger Bevölkerung auch die Anzahl der Beamten reduziert wird und das zahlenmäßige Verhältnis von Beamten zur Bevölkerung insgesamt nicht steigt.

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08.06.2021 • 14/2021

IWH-Insolvenztrend: Weiter keine Insolvenzwelle in Sicht; Zahl der betroffenen Jobs erreicht neuen Tiefststand

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Mai erneut deutlich gesunken. Frühindikatoren des IWH lassen keinen spürbaren Anstieg im Juni erwarten. Die Zahl der betroffenen Jobs sinkt auf das niedrigste Niveau seit Erfassung im IWH-Insolvenztrend. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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06.05.2021 • 13/2021

IWH-Insolvenztrend: Trendanstieg bei Insolvenzen gestoppt; Insolvenzwelle auch nach Rückkehr zur Antragspflicht unwahrscheinlich

Professor Dr. Steffen Müller
Abstract

Nach Zuwächsen in den Vormonaten ist die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen im April deutlich gesunken. Die Zahl der betroffenen Jobs verharrt auf moderatem Niveau. Auch der jüngste, weitgehend unbemerkt gebliebene starke Anstieg bei den Kleinstinsolvenzen hat sich im April nicht fortgesetzt. Das IWH liefert mit dem IWH-Insolvenztrend ein monatliches Update zum bundesweiten Insolvenzgeschehen.

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