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Das Forschungsdesign
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Verhaltensänderungen könnten langfristig bestehen bleiben
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Endnoten

* Der vorliegende Beitrag erschien ursprünglich im COVID-19-Blog der London School of Economics und auf dem Internetportal Ökonomenstimme der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich. Grundlage des Beitrags ist das IWH-Diskussionspapier 8/2021 Alone at Home: The Impact of Social Distancing on Norm-consistent Behavior.

1 Vgl. Ludeke, S. G.; Vitriol, J. A.; Larsen, E. G.; Gensowski, M.: Personality in a Pandemic: Social Norms Moderate Associations Between Personality and Social Distancing Behaviors, in: Personality and Individual Differences, Vol. 177 (July), 2021, 110828.

2 Cohn, A.; Maréchal, M. A.: Priming in Economics, in: Current Opinion in Psychology, Vol. 12 (December), 2016, 17−21, liefern eine Übersicht über die Verwendung der Methode in den Wirtschaftswissenschaften.

3 Vgl. Krupka, E. L.; Weber, R. A.: Identifying Social Norms Using Coordination Games: Why Does Dictator Game Sharing Vary?, in: Journal of the European Economic Association, Vol. 11 (3), 2013, 495−525.

4 Vgl. Bicchieri, C.; Dimant, E.; Gächter, S.; Nosenzo, D.: Social Proximity and the Erosion of Norm Compliance. IZA DP No. 13864, IZA Institute of Labor Economics 2020.

5 Als Bundesnotbremse werden die im Infektionsschutzgesetz festgelegten inzidenzabhängigen bundesweiten Kontakteinschränkungen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie bezeichnet, vgl. https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/bundesweite-notbremse-1888982.

6 Vgl. Bicchieri, C. et al., a. a. O.

7 Statista: Daily Time Spent on Social Networking by Internet Users Worldwide from 2012 to 2020. Online unter https://www.statista.com/statistics/433871/daily-social-media-usage-worldwide/, Zugriff am 22.10.2021

8 Deutsche Welle: Working from Home: A New Status Symbol? Online unter https://www.dw.com/en/working-from-home-a-new-status-symbol/a-57797924, Zugriff am 22.10.2021.

9 Vgl. Kimbrough, E. O.; Vostroknutov, A.: Norms Make Preferences Social, in: Journal of the European Economic Association, Vol. 14 (3), 2016, 608–638.

10 Vgl. Müller, S.; Rau, H.: Economic Preferences and Compliance in the Social Stress Test of the Covid-19 Crisis, in: Journal of Public Economics, Vol. 194 (February), 2021, 104322.

11 Guiso, L.;, Sapienza, P.; Zingales, L.: Corporate Culture, Societal Culture, and Institutions, in: American Economic Review: Papers & Proceedings, Vol. 105 (5), 2015, 336−339.

Außerdem in diesem Heft

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Kommentar: Der rosa Rentenelefant

Reint E. Gropp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2021

Abstract

Das Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP ist in einigen Punkten überraschend konkret. Zwölf Euro Mindestlohn, keine Steuererhöhungen, die Schuldenbremse bleibt, ein Bürgergeld, Bürokratieabbau, eine Solardachpflicht. Abgesehen davon, dass unklar bleibt, wie ohne Steuererhöhungen und mit Schuldenbremse die Ausgaben finanziert werden sollen, ist das Papier allerdings in einem entscheidenden Punkt erstaunlich vage: Wie sollen die Renten vor dem Hintergrund des demographischen Wandels finanziert werden?

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Aktuelle Trends: Durchschnittliche Rentenbezugsdauer in den vergangenen Jahren konstant, aber mehr Neuzugänge in Altersrente

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Abstract

Aufgrund des demographischen Wandels gibt es seit einiger Zeit eine Diskussion über die Erhöhung des Renteneintrittsalters zur Stabilisierung der Finanzierung der Altersrenten. Diese wird in der Öffentlichkeit teilweise sehr emotional geführt, da ein Teil der künftigen Rentnerinnen und Rentner befürchtet, finanziell schlechter gestellt zu werden oder durch einen späteren Renteneintritt unerwünschte gesundheitliche Folgen tragen zu müssen.

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Warum Boni im Bankenbereich scheitern (müssen)

Reint E. Gropp Andre Guettler

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 3, 2021

Abstract

In der Finanzkrise sind Boni für Bankmanager in die Kritik geraten. Bonussysteme stehen im Verdacht, Anreize für eine zu riskante Kreditvergabe zu setzen. Der vorliegende Beitrag untersucht am Beispiel einer großen internationalen Geschäftsbank, wie sich ein Bonussystem, das ein hohes Volumen neu vergebener Kredite belohnt und den Ausfall von Krediten bestraft, auf das Verhalten von Kreditsachbearbeitern auswirkt. Die Ergebnisse zeigen, dass Kreditsachbearbeiter die Anbahnung neuer und die Überwachung bestehender Kredite verstärken, wenn sie ihren monatlichen Bonus zu verlieren drohen. Eine genauere Prüfung von Kreditanträgen findet dagegen nicht statt. Kreditsachbearbeiter passen ihr Verhalten besonders gegen Monatsende an, wenn die Bonuszahlung herannaht. Langjährige Mitarbeiter reagieren stärker auf das System als jüngere Kollegen. Komplexe Produktivitätsaspekte wie die Teamfähigkeit können mit Bonussystemen nicht erfasst werden.

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