Inhalt
Seite 1
Der Community Reinvestment Act
Seite 2
Die Hypotheken bliesen zusätzliche Luft in die Hauspreisblase
Seite 3
Fazit: Der CRA als Beispiel für eine gut gemeinte, aber wohlfahrtsmindernde Politik
Seite 4
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Endnoten

1 Dieser Beitrag beruht auf Saadi, Vahid: Mortgage Supply and the US Housing Boom: The Role of the Community Reinvestment Act. IWH-Diskussionspapiere 32/2016, Halle (Saale) 2016.

2 Die Metropolitan Statistical Areas (MSA) sind ökonomisch funktional definierte Regionen in den USA, die in der Regel ein Oberzentrum und sein Einzugsgebiet umfassen. Die statistischen Zählbezirke (Census Tracts) sind Untereinheiten der MSA.

3 Der FICO-Score ist das in den USA gebräuchliche Maß für die persönliche Kreditwürdigkeit, in etwa der deutschen Schufa-Bewertung vergleichbar.

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.

Über den Autor

Professor Reint E. Gropp, Ph.D.

Reint E. Gropp ist seit November 2014 Präsident des IWH und ist Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er ist Associate Fellow des Center for Economic Policy Research (CEPR) und Berater verschiedener Zentralbanken.

Außerdem in diesem Heft

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Kommentar: Stadt, Land, Frust

Reint E. Gropp

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2019

Abstract

Der Titel ist nüchtern, das Echo grell. „Vereintes Land – drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ heißt die Publikation, die das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) heute vor einem Monat veröffentlicht hat. Wir analysieren darin die Entwicklungsunterschiede im heutigen Deutschland. Ob Wirtschaftsleistung oder Löhne, Zuwanderung oder Bildung: In vielerlei Hinsicht zeichnen die regionalen Muster beständig die einstige Teilung zwischen DDR und alter Bundesrepublik nach. Das zeigen wir sehr anschaulich und überlegen, wie sich die Unterschiede verkleinern ließen. Und die Reaktionen aus Teilen der Politik? Entrüstung, Diskreditierung von Forschung und Versuche, Wissenschaftler persönlich herabzusetzen.

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Aktuelle Trends: Durchschnittsalter der Bevölkerung: Deutliches Ost-West-Gefälle

Hans-Ulrich Brautzsch

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2019

Abstract

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung[1] hat in Deutschland kontinuierlich zugenommen. In Ostdeutschland ist es zwischen Ende 1990 und Ende 2017 von 37,9 auf 46,3 Jahre gestiegen.[2] In Westdeutschland nahm das Durchschnittsalter von 39,6 auf 44,1 Jahre zu. Die Zunahme des Durchschnittsalters war damit in Westdeutschland mit 4,5 Jahren nur etwa halb so hoch wie in Ostdeutschland (8,4 Jahre). Beeinflusst wurde diese Entwicklung in Ostdeutschland durch das hohe Geburtendefizit sowie die Wanderungsverluste.

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Zu den Effekten eines beschleunigten Braunkohleausstiegs auf Beschäftigung und regionale Arbeitnehmerentgelte

Oliver Holtemöller Christoph Schult

in: Wirtschaft im Wandel, Nr. 1, 2019

Abstract

Ohne weitere staatliche Maßnahmen können die Klimaschutzziele der Bundesregierung nicht erreicht werden. Eine Möglichkeit, Emissionen zu reduzieren, ist der Ausstieg aus der Braunkohleverbrennung. Die Braunkohlenwirtschaft zahlt allerdings doppelt so hohe Löhne im Vergleich zum durchschnittlichen Lohnniveau. Der Braunkohleausstieg wird voraussichtlich Einkommenseinbußen und Abwanderung aus den Braunkohleregionen mit sich bringen.

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Stefanie Müller
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