Wachstum des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes vor allem durch höhere Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen
Siegfried Beer, Joachim Ragnitz
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, worauf das dynamische Wachstum des Verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland seit Mitte der 90er Jahre basiert. Die Analyse zeigt, dass ein Wachstumsfaktor die Ausweitung des Kapitalstocks, vor allem in produktivitäts- und wachstumsstarken Branchen, war. Dadurch wurden Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das Verarbeitende Gewerbe seinen Absatz auf den überregionalen Märkten ausweiten konnte, vor allem auch im Ausland. Ein weiterer wesentlicher Einflussfaktor war die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit der bestehenden Unternehmen. Dieser Faktor dürfte nach den erzielten Ergebnissen sogar noch bedeutsamer gewesen sein als die Ausweitung der Produktionskapazitäten – ein Indiz dafür, dass die dynamische Entwicklung im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe zu einem guten Teil die verbesserte Marktposition der Betriebe widerspiegelt.
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IWH-Industrieumfrage im September 2002
Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2002
Abstract
Geschäftslage und Geschäftsaussichten im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe haben sich laut IWH-Umfrage unter rund 300 Unternehmen im September 2002 verschlechtert. Verantwortlich dafür ist nicht allein die anhaltende Konjunkturschwäche auf den Innen- und Außenmärkten, sondern auch die Flutkatastrophe an der Elbe und ihren Nebenflüssen.
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Aktuelle Trends - Zunehmend verschlechterte Bilanz der Betriebsgründungen und Betriebsschließungen im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands
Siegfried Beer
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2002
Abstract
In Ostdeutschland hat sich die Bilanz der Betriebsgründungen und Betriebsschließungen in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert. Dies trifft auch für das Verarbeitende Gewerbe zu, das seit Mitte der 90er Jahre der dynamischste Wirtschaftsbereich in Ostdeutschland ist. Während die Zahl der neu gegründeten Betriebe von 1996 bis 2001 erheblich zurückgegangen ist, ist die Zahl der Betriebe, die geschlossen wurden, relativ hoch geblieben und im vergangenen Jahr sogar noch weiter angewachsen, was als Folge der konjunkturellen Abschwächung zu werten ist. Dadurch schrumpfte der Saldo (zugunsten der Gründer) auf nur noch rund 200. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, dürften sich daraus negative Konsequenzen für das Wirtschaftswachstum ergeben.
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Ostdeutsche Wirtschaft 2002 und 2003: Schwäche wird überwunden
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 9,
2002
Abstract
In Ostdeutschland ist die gesamtwirtschaftliche Aktivität im Verlauf der ersten Hälfte dieses Jahres nicht mehr gesunken; den Stand vom Vorjahreszeitraum hat sie allerdings noch nicht wieder erreicht. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe ist wieder gestiegen, und im Baugewerbe ist sie nur wenig gefallen. Gleichwohl hat sich die wirtschaftliche Erholung noch nicht gefestigt. Erst mit der Überwindung der Nachfrageschwäche der Investoren und privaten Haushalte wird die Produktion wieder stärker anziehen. Dafür spricht die Verbesserung der Wettbewerbsposition vor allem der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes. Ihnen ist es in konjunkturell schwierigen Zeiten gelungen, ihre Stellung im Export auszubauen und die Lohnstückkosten erstmalig unter das Niveau der Wettbewerber aus den alten Bundesländern zu senken. Unterstützt wurden diese Fortschritte durch einen maßvollen Anstieg der Löhne, die jetzt im Schnitt durch die Produktivität gedeckt sind. Der Lohnkostenvorteil bleibt auch künftig eine wichtige Voraussetzung für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, für den Zugewinn von Marktanteilen und die Attraktivität des Standorts. Er sollte nicht verspielt werden....
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Der überregionale Absatz der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes
Brigitte Loose
Die ostdeutsche Wirtschaft in der internationalen Arbeitsteilung,
2002
Abstract
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Steigende Investitionen in den Wachstumsbranchen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes - eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels -
Bärbel Laschke
IWH Discussion Papers,
Nr. 160,
2002
Abstract
4. Anhand der IAB-Betriebspanel 1998 bis 2000 für Ostdeutschland wird die Veränderung der Investitionstätigkeit unter dem Aspekt eines möglichen Wachstumsbeitrages näher beleuchtet. Dazu werden die Investitionsveränderungen, insbesondere 2000 gegenüber 1999, differenziert nach Zweigen und Branchen herausgearbeitet und aufgezeigt, dass sich Investitionssteigerungen zumindest zur Hälfte in High-Tech-Branchen konzentrieren. Darüber hinaus wird auch untersucht, wodurch sich Betriebe mit steigenden Investitionen von denen mit rückläufigen hinsichtlich allgemeiner betriebswirtschaftlicher Leistungsmerkmale unterscheiden.
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Überregionale Absatzmärkte: Entwicklungschance für Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes
Brigitte Loose, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 16,
2001
Abstract
In diesem Aufsatz wird die Exportorientierung der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes in einer erweiterten Fassung analysiert, die neben dem Ausland auch das frühere Bundesgebiet als Absatzmarkt einschließt. Gegenstand der bivariaten und multivariaten Untersuchung sind die Zusammenhänge zwischen verschiedenen technischen und institutionellen Merkmalen der Betriebe und ihrem überregionalen Absatzengagement. Ausgangspunkt der Thesenbildung sind die unterschiedlich hohen Transaktionskosten auf den Märkten in Deutschland und außerhalb. Als Datenbasis dienen die Arbeitgeberbefragungen im IAB-Betriebspanel von 1999 und 2000.
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Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie– eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels –
Brigitte Loose, Udo Ludwig
IWH Discussion Papers,
Nr. 153,
2001
Abstract
In diesem Aufsatz wird die Exportorientierung der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes in einer erweiterten Fassung analysiert, die neben dem Ausland auch das frühere Bundesgebiet als Absatzmarkt einschließt. Gegenstand der bivariaten und multivariaten Untersuchung sind die Zusammenhänge zwischen verschiedenen technischen und institutionellen Merkmalen der Betriebe und ihrem überregionalen Absatzengagement. Ausgangspunkt der Thesenbildung sind die unterschiedlich hohen Transaktionskosten auf den Märkten in Deutschland und außerhalb. Als Datenbasis dienen die Arbeitgeberbefragungen im IAB-Betriebspanel von 1999 und 2000.
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IWH-Industrieumfrage im September 2001: Ostdeutsche Industrie von weltweiter Konjunkturschwäche voll erfasst
Bärbel Laschke
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 13,
2001
Abstract
Laut IWH-Umfrage hat sich das Geschäftsklima unter den Industrieunternehmen Ostdeutschlands im September 2001 weiter abgekühlt. Die laufenden Geschäfte werden erneut weniger günstig als in der vorangegangenen Umfrage beurteilt und der seit Jahresbeginn zu beobachtende Abwärtstrend bei den Geschäftsaussichten setzt sich kräftig fort. Auch im Vergleich zum Vorjahr fallen die Urteile deutlich schlechter aus. Die allgemeine Konjunkturschwäche in Deutschland und der Welt hat damit das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe voll ergriffen.
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IWH-Industrieumfrage im Juli 2001: Ostdeutsche Industrie spürt zunehmend Konjunkturflaute
Bärbel Laschke, Udo Ludwig
Wirtschaft im Wandel,
Nr. 11,
2001
Abstract
Laut IWH-Umfrage hat der Optimismus unter den Industrieunternehmen Ostdeutschlands im Juli 2001 nochmals nachgelassen. Zum wiederholten Male werden die Geschäftsaussichten, erstmalig in diesem Jahr aber auch die Geschäftslage weniger günstig als in der vorangegangenen Umfrage beurteilt. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die Urteile ebenfalls geringer aus. Die Einschätzung der Geschäftsaussichten ging sogar kräftig zurück. Die allgemeine Konjunkturflaute in Deutschland macht sich damit deutlicher als zuvor im ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbe bemerkbar.
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